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Ich für meinen Teil sehe es genauso wie Martina. Ein Name ist ja schon bekannt. Der hat mich schon "aus den Socken" gehauen. Wenn das die Zukunft ist, bin ich gerne altes Eisen. Mit den Konsequenzen, die Martina angesprochen hat.
Schau m'er mal - ich sehe da am Himmel dunkle Wolken aufziehen. :( |
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Erklären Sie bitte kurz mal wo das Problem liegt. Was ist das AAL-Prinzip?
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http://www.blogbar.de/archiv/2006/07/13/die-grenzen-des-aal-systems/
Puhhh nur gut, dass ich noch ne Quelle gefunden habe auf die ich gerne Verweise... sonst hätte ich einen Link zu Turi basteln müssen.
AAL-Prinzip - "Andere Arbeiten Lassen", selbst kassieren.
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Herr Augstein, mein Problem ist, dass hier nicht direkt mit offenen Karten gespielt wurde und wird.
Im Begrüssungstext steht zu lesen: "Erstmals finden Sie auf unseren Seiten auch die Möglichkeit, andere Freitag-Leser zu treffen. Unter dem Menüpunkt “Community” sind Sie herzlich eingeladen, eigene Artikel zu schreiben oder die Artikel anderer Freitag-Leser zu kommentieren. Kommen Sie mit uns ins Gespräch, setzen Sie eigene Akzente und vertreten Sie Ihre Meinung in Ihrem eigenen Blog! Die besten Beiträge werden wir online besonders hervorheben oder in der gedruckten Zeitung veröffentlichen." Mit keinem Wort wird erwähnt, dass im Hintergrund mit sog. "Netz"Werkern verhandelt wird. Mich stört schon, dass allein der Begriff "Netzwerker" verwendet wird, diskreditiert er nämlich einige hier bereits Mitwirkende, die sicherlich mehr Netzwerkerfahrung (aber auf anderen Ebenen) haben als die Personen, über deren Mitwirkung derzeitig spekuliert wird. Weiter heißt es in dem Willkommens-Artikel: "Die Lesegewohnheiten im Netz sind naturgemäß unterschiedlich. Ihnen werden andere Dinge auffallen als uns. Deshalb möchten wir Sie gerne um Unterstützung bitten. Melden Sie uns alles, was Ihnen fehlerhaft erscheint." Hier schon ist ein Ansatz des ALL-Prinzips zu erkennen. Unter der Annahme, dass der Freitag ein wirklich neues Konzept entwickelt hat, haben wir einige Vorschläge gebracht, die, hätten die Berater des Systems gut gearbeitet, nicht unbedingt nötig gewesen wären. So also bekam die Redaktion Verbesserungsvorschläge, die an anderer Stelle hätten bezahlt werden müssen. Im Augenblick habe ich das Gefühl, dass das Kommunikationskonzept zwar gut erstellt ist, aber doch nicht ausreichend gut durchdacht war. Die Strategie ist zu erkennen, nur die Umsetzung der Taktiken unzureichend. Es wurde / wird gehofft, dass erstmal über einen "Graswurzel"Journalismus diese Präsenz einen gewissen Bekanntheitsgrad über die gewohnten Zielgruppen erlangen wird. Und diesen Bekanntheitsgrad haben Sie und Ihre Leute uns zu verdanken. Dass nun aber sog. "Netzwerker" ins Spiel gebracht werden sollen, führt das Ganze ad absurdum. Und jetzt spreche ich für mich: ich sehe nicht ein, dass ich meine Leistungen zur Verfügung stelle, damit sich "Netzwerker" aufgrund ihrer div. Kontakte weiter profilieren, ohne an der Zunahme des Bekanntheitsgrades von Anfang an mitgewirkt zu haben. Und das macht mich wirklich sauer! Denn ich fühle mich doch etwas verhonepippelt! Und das mag ich nicht. Wie die anderen es sehen, weiß ich nicht. Das muss jede/r für sich entscheiden. |
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http://www.blogbar.de/archiv/2006/07/13/die-grenzen-des-aal-systems/
Puhhh nur gut, dass ich noch ne Quelle gefunden habe auf die ich gerne Verweise... sonst hätte ich einen Link zu Turi basteln müssen. AAL-Prinzip - "Andere Arbeiten Lassen", selbst kassieren. |
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Das sehe ich zunächst mal nicht so kritisch. Wie aus dem Kommentar hervorgeht, sollen die 5 gecasteten Blogonauten wohl in erster Linie Themen aus der "globalen Blogosphere beobachten und - sofern im Themenkontext des "Freitag" relevant - in die Community tragen. Das bedeutet primär: Themenvielfalt, die per sé nur positiv sein kann. Sollten die "blogious 5" hier "Gurkenthemen" einbringen, werden die halt ignoriert.
Die "Reportings zu Themen und Diskussionsstoffen in der Netzwelt" kenne ich - themenfokussiert auf den Bereich Medien & Journalismus - aus dem Jonet-Medienlog (Journo-Netzwerk). Find ich ziemlich praktisch, da nur Wenige die Zeit zum allumfassenden Themen-Absurfen haben. Das gilt übrigens auch für die Beiträge hier in der "Freitag Community", für die ich mir gerne Summaries wie z.B. bei SpOn ("Heute in den Feuilletons") wünschen würde. Wenn die "blogious 5" das stemmen - yeah, her damit. Moderation der Beiträge: wenn sie denn nicht im Endeffekt eine mehr oder weniger sanfte Zensur (wie bei "anderen" Online-Titeln) bedeutet, sondern der Beachtung von Netiquette und Presserecht dient - gut. Übrigens kann Moderation auch Service bedeuten, wenn z.B. zu bestimmten Themen auf Beiträge in der eigenen Community oder in anderen Blogs hingewiesen wird. Auch nicht schlecht, oder ? Das "AAL-Prinzip" ist grundlegendes Element aller "Web 2.0"-Geschäftsmodelle. Wer eine Community oder Partizipation an Medien (umso essentieller für ein "Meinungs-Medium") wünscht, der sollte auch vernünftige Refinanzierungsmöglichkeiten zulassen. Schliesslich: ob der "alte" oder der neu - und wie ich finde: ziemlich innovativ - aufgelegte "Freitag"...ohne Einnahmen durch Abonnenten und Werbung wäre das wirtschaftliche Ende auch des politisch wie publizistisch ambitioniertesten Medien-Titels von vorne herein absehbar. Und der neue "Freitag" möge wachsen und gedeihen - publizistisch wie wirtschaftlich. Denn Medienplattformen mit gesellschaft- lich, politisch und kulturell relevanten Inhalten, auf denen das "freie Wort" den Lesern / Rezipienten ermöglicht wird, gibt es leider viel zu selten. Abgesehen davon: die technische wie redaktionelle Bereitstellung und Pflege einer solchen Plattform schafft Arbeitsplätze - und kostet Geld. Niemand wird erwarten, dass grossherzige Mäzene ein Blatt bzw. eine Community wie den "Freitag" erwerben und dann unter generöser Übernahme der laufenden Kosten der interessierten Allgemeinheit stiften. Ich wünsche aus höchst eigennützigen Gründen dem "Freitag", Jakob Augstein und den Kolleginnen und Kollegen eine positive Entwicklung der wirtschaftlichen Basis - ich lese gerne die "Freitag"-Autoren, mag die undogmatische Linie und geb auch gern "meinen Senf dazu". Und auch das noch: nein, ich bin keinesfalls einer der "5 jungen Blogger und Netz-Insider (s. Profilbild) und ja - ich bin so frei. |
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Danke, sehr erfreulich, mal einen positiven Kommentar zum Freitag zu lesen. Momentan dominieren ja vor allem Traditionalisten ("ich will den alten Freitag zurück und ohne Werbung, mir doch egal, wie er wirtschaftlich überleben will") und die übergangenen Netzwerker. Hat mich eher beruhigt zu lesen, dass der Verlag ein paar beratende Leute angeheuert hat, hatte zwischenzeitlich schon den Eindruck/die Befürchtung, dass das versäumt worden ist. Ob die Leute gut sind, wird sich ja dann zeigen.
Bitte mehr Mut zur Moderation. Und: Bitte mehr Übersichtlichkeit auf den Community-Seiten. Irgendeine Navigation muss her. |
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Wer sich hier anmeldet und sich dafür entscheidet zu bloggen, weiß doch von Anfang an, dass das nach dem sog. AAL-Prinzip läuft. Dass daneben 5 bezahlte "Netzwerker" rumturnen und für zusätzlichen Content sorgen, ändert daran nichts.
Allerdings sollten diese Netzwerker als Redakteure auftreten. Ein getarnter User-Generated-Content wäre nämlich problematisch. Ansonsten sehe ich den neuen Ansatz des Freitag durchaus positiv. Was mich allerdings gestört hat, ist die etwas unfaire Urheberrechtsklausel in den AGB, an der aber angeblich gearbeitet wird. |
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es wäre generell interessant, einen überblick über die community bekommen zu können. es gibt redakteure, publizisten, autoren und blogger. was ist z.b. der unterschied zwischen publizist und autor? gibt es eine liste dieser user-gruppen?
ich verlier jedenfalls nach einer woche schon den überblick. |
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hmmmm, daß hier "5 junge Blogger und Netz-Insider engagiert worden sind" wäre in meinen Augen dann O.K. gewesen, wenn das offen und transparent von Anfang an gemacht worden wäre, damit meine ich auch, daß die Namen und Blogs als solche auch gleich bekannt sind. Ansonsten fühle ich mich als nicht-bezahlter Blogger dann doch etwas verschaukelt und als kostenloses Beiwerk der bezahlten.
Wer zählt denn nun zu den Bezahlten, steht das irgendwo und nach welchen Kriterien wurden denn die ausgewählt? "Netzinsider" halte ich recht hoch gegriffen, das müssen dann ja richtige "Granaten" mit einer super Vernetzung sein. . "Ihre Aufgaben sind - das smarte und kontextbezogene Vernetzen unserer Community-Inhalte bzw Artikel", machen die das dann in ihren eigenen Privatblogs (mach ich auch bei mir ohne Bezahlung)? Sorry, aber "smart und kontextbezogen" klingt stark nach PR und auch nach "Schleichwerbung", unerkannt in anderen mir unbekannten Netzwerken (haben die Netzinsider eigene Community-Portale oder ähnliches?) Mittlerweile haben einige, die teilweise auch maßgeblich in der identi.ca-Gruppe posten, in ihren Netzwerken schon sehr viel unbezahlte Resonanz, Neugierde und Interesse am Freitag und der Community geweckt (und ich bin sicher nicht der einzige, der gefragt wurde, ob er dafür bezahlt wird) - was für Resonanz und vor allem wo haben dies die dafür Engagierten erreicht? Transparenz scheint mir hier zwingend notwendig, ich möchte nämlich schon gerne wissen, mit wem ich in der Außenwirkung in einen Topf "geschmissen" werde, es muß ja kein schlechter Topf sein!!! Fragen über Fragen, die Blogs der bezahlten Blogger hätten von Anfang an offengelegt und erkennbar sein müssen, so viel Transparenz muß in einer Community sein, das ist auch ein wichtiges Kriterium für mich, ob ich mich als Blogger dann beteilige und wie! |
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Ich gebe bembel recht, dass das von Anfang an publik gemacht hätte werden müssen. Ich habe das auch schon gemerkt, dass manche User hier einmal auftauchen, einen super-positiven Kommentar (PR) hinterlassen und dann wieder im Nichts verschwinden. Oder User (ich möchte keine unnötigen Verdächtiungen aufstellen wer das genau ist) die Diskussion in eine bestimmte Richtung leiten. Ich sehe hier einen kritischen Punkt für Mediendemokratie und bitte die Redaktion die V-Männer aufzudecken und uns auch mal zu erklären (@nbo), was der Unterschied zwischen Publizist, Autor, Redakteur usw. ist.
Und: bitte reagiert diesmal etwas schneller als bei anderen (siehe Blog) kritischen Situationen. Danke. |
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Die "Community" wird zunehmend zu einem Kindergarten. Nun gibt es hier also: Redakteure; Freizeit-Blogger; und "5 junge Blogger und Netz-Insider" für "das smarte und kontextbezogene Vernetzen unserer Community-Inhalte bzw Artikel".
Herr Stadler ist zuzustimmen. Bitte stellen Sie die Berufsblogger als Redakteure vor und weisen Sie ausdrücklich darauf hin, daß hier mehr stattfindet als "nur Community", daß Sie also offenbar redigierend oder moderierend Zusammenhänge herstellen, die von der Redaktion so konstruiert werden und die nicht "von außen", aus einer "Community" stammen. So verstehe ich die Aussage des Redakteurs jedenfalls. |
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@nbo Das Userverzeichnis für mehr Übersichtlichkeit wird noch kommen.
Die "Netzwerker" waren übrigens von vorneherein als Publizisten gekennzeichnet und sollen noch auf den Status Moderator gesetzt werden, da sie hier weit mehr Aufgaben haben, als ab und an einen Beitrag zu schreiben. An der technischen Umsetzung arbeiten wir gerade. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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