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Die aktuelle Debatte darüber, wen die Republikaner kommendes Jahr gegen Obama ins Rennen schicken können, zeichnet ein düsteres Bild von der kränkelnden Supermacht USA. Nachdem der Hype um die ultrakonservativen Kandidatinnen Michele Bachman und Sarah Palin nachgelassen hat und letztere erklärte, sie werde nicht antreten, wird man in Washington nun mit Debatten der aktuellen Lieblinge der Republikaner gequält. Man kann sich des Gefühls kaum erwehren, dass an diesem Punkt der Herausforderer, der sich am wenigsten blamiert oder die einzige weibliche Anwärterin Michele Bachmann, die das bereits zur Genüge getan hat, das Rennen machen wird.
Um zu verstehen, was politisch interessierte Amerikaner abseits vom rechtskonservativen Rand nunmehr täglich ertragen müssen, hier einer der aktuellen Lieblinge der Republikaner:
Angeführt wird die Beliebtheitsliste der Kandidaten derweil von Mitt Romney, dem ehemaligen Govenor von Massachusetts, der dafür bekannt ist, seine Haltung so oft zu ändern, wie die amerikanischen Medien derweil ihren Lieblingspräsidentschaftskandidaten. Einst forderte Mitt Romney mehr Rechte für Homosexuelle, jetzt setzt er sich für ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe ein. Während seines Wahlkampfs im für amerikanische Verhältnisse linken Massachusetts unterstützte er das Recht der Frau, ihre Schwangerschaft abzubrechen und nun, in Anbetracht des Erfolgs der ultrakonservativen Tea-Party Bewegung und der sich zunehmend radikalisierenden Positionen im republikanischen Lager, sähe Mitt Romney die befruchtete Eizelle gerne als Menschen – und diese Definition in der amerikanischen Verfassung verankert. Bei all dieser demonstrierten Liebe zum Menschen ist die für Tiere leider etwas zu kurz gekommen. Bei einem Familienausflug nach Kanada hat Herr Romney tatsächlich einmal seinen Hund auf das Autodach geschnallt. Sein Sinn für Pragmatismus und Wirtschaften hat sich für ihn jedoch ausgezahlt; sein Vermögen wird auf eine stolze Summe irgendwo zwischen 190 und 250 Millionen Dollar geschätzt. Da fragt man sich, warum der Hund auf's Dach musste und die Familie im Auto nach Kanada...
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Republikanische Kandidatensuche I - Der Mann ohne Eigenschaften
Die USA benötigen genau wie die EU-Pleiteländer einen Technokraten als Präsident. Politiker können vor allem die Schuldenprobleme nicht lösen. Weil Politiker trotz der extrem hohen Verschuldung immer weiter Füllhörner über das Volk ausgießen wollen, damit sie gewählt werden. Wohin das geführt hat, ist bekannt. Jetzt haben die Füllhorner Vacuums (Vacua für die Latriner;-)). Auch in Europa und bei uns in Deutschland. |
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schrieb am
20.11.2011 um 15:37
Das finde ich auch. Schließlich haben auch die USA jede Menge Inseln, die sie verkaufen könnten. Dafür braucht es eine straffe Führung, die weiss, was gut für das Volk ist. Und die wir auch in Europa brauchen.
Wohin das führt, ist bekannt. Aber wo kämen wir denn hin, wenn in diesen Zeiten demokratischen Hirngespinsten Beachtung geschenkt würde. |
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Die Einwände mögen zwar richtig sein, der Beitrag selbst ist allerdings etwas "substanzlos".
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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