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Die Geschichte und Gegenwart der Drogenpolitik ist geprägt von Rassismus. Seit dem Beginn der modernen Drogenpolitik vor etwas mehr als 100 Jahren wurde der Drogenkonsum der „Anderen“ immer wieder dämonisiert. Im Namen des moralischen und gesundheitlichen Schutzes der weißen Mehrheitsgesellschaft vor dem verderblichen Einfluss dieser Drogen werden bis heute diskriminierende und menschenverachtende Repressionsmaßnahmen gerechtfertigt.
Das erste in der Moderne erlassene Gesetz gegen den Opiumkonsum wurde am 15. November 1875 vom Verwaltungsrat von San Francisco beschlossen. Es war eines von mehreren rassistischen Gesetzen, welche die Kultur und Lebensbedingungen der ansässigen Chinesen einschränkte. Die chinesischen Einwanderer waren zur Zeit des Baus der transkontinentalen Eisenbahnstrecke als duldsame und billige Arbeitskräfte geschätzt, ihr Opiumkonsum wurde nicht nur geduldet, sie sind teilweise sogar direkt mit Opium bezahlt worden. Nach dem Bau der Eisenbahnstrecke siedelten sich zehntausende Chinesen im Großraum San Francisco an und wurden dort schnell Opfer rassistischer Anfeindungen. So wurden aus den genügsamen Arbeitskräften Lohndrücker und eine Gefahr für die amerikanische Wirtschaft. Die Sitte des Opiumrauchens wurde Teil des rassistischen Bildes von der gelben Gefahr, die für alle Arten von Verbrechen und sonstigem unerwünschtem Verhalten verantwortlich gemacht wurde. Die politischen Reaktionen auf die „Chinesenfrage“ waren im Bereich Drogenpolitik höchst selektive Gesetze, welche das chinesische Opiumrauchen stigmatisierte und kriminalisierte, den oralen Opiumkonsum der Weißen jedoch kaum tangierten.
Welchen weitreichenden Einfluss der Rassismus auf die frühe Drogenpolitik hat, wird durch die zweite internationale Opium-Konferenz 1925 in Genf deutlich. Auf dieser Konferenz wurden die ersten weltweiten Kontrollmaßnahmen, unter anderem für Cannabis, eingeführt, welche die Grundlage für das 1961 beschlossene und bis heute gültige Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel bilden. Die Initiative Cannabis neben Heroin und Kokain in das internationale Abkommen aufzunehmen ging von den Vertretern Südafrikas, Ägyptens und der Türkei aus. Die weiße Minderheitenregierung Südafrikas wollte mit Cannabis die Droge der schwarzen Bevölkerungsmehrheit und dem damit verbundenen Dagga-Kult, illegalisieren. Soziale oder gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit mit Cannabis waren damals kaum bekannt, einzig Portugal vermeldete, in seiner Kolonie Angola seien Fälle von „schwarzer Aufsässigkeit nach Hanfgenuss“ vorgekommen. Dennoch wurde der Antrag durchgewinkt, wohl als Zeichen guten Willens gegenüber den Antragsstellern und weitgehendem ökonomischem sowie politischem Desinteresse.
Die Kampagnen gegen Cannabis und Kokain in den USA in den 20er und 30ern waren ebenfalls Teil einer rassistischen Hetze, in diesem Fall gegen Mexikaner und Afroamerikaner. Die Mexikaner nahmen laut der Boulevardpresse den aufrichten weißen Amerikanern die Arbeitsplätze weg, waren für allerlei Kriminalität verantwortlich und die farbigen Jazz-Musiker rauchten nicht etwa das gut bekannte Hanf, es war das fremde Marijuana, das sie auf abwegige Ideen brachte, so zum Beispiel dass sie „ebenso gute Menschen seien wie die Weißen“. Der Ausspruch „Reefer makes darkies think they're as good as white men." wird Harry J. Anslinger, dem damaligen Vorsitzender des Federal Bureau of Narcotics (FBN) und einer der schärfsten Befürworter einer Cannabis-Prohibition, zugeschrieben.
In Deutschland wurde wenig später gegen den tabakhandelnden Juden gehetzt, woraus nach 1945 das Konstrukt des ausländischen Drogendealers als Sinnbild des Bösen entwuchs.
Ebenso wenig wie sich das Personal von RKA im Wandel zum BKA oder anderen Ministerien änderte, wandelte sich die Drogenpolitik und so erfolgte die Geburt der deutschen Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene.
Dieser Rassismus besteht bis heute weiter, sowohl in Deutschland als auch den USA. Paranoide Konstrukte, wie das des dämonischen Drogendealers, der Schulhöfe bevölkert und mit Heroin versetztes Haschisch an wehrlose Jugendliche verschenkt, um sie zu willenlosen Süchtigen zu machen, und ansonsten auch eine allgegenwärtigen Gefahr für den anständige Bürger darstellt, wurden bis heute nicht durch die nüchterne Realität dekonstruiert, sondern immer weiter von Konservativen aller Couleur befeuert.
Der tödliche – und politisch bis weit in die Mitte der Gesellschaft gewollte – rassistische Grundtenor unserer Drogenpolitik lässt Deutschland auch nicht einmal vor dem Brechmitteleinsatz zurückschrecken. Dessen Anwendung – fast alle Betroffenen waren dunkelhäutig – ist, wie die allgemein Verfolgungspraxis bei angeblichen Drogendealern, von Rassismus geprägt. Er wurde trotz mehrerer Todesfälle lange Zeit rechtsstaatlich geduldet und die Drogenpolitik griff dabei auf ein Mittel zurück, das vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Folter bezeichnet wird und, liest man die Protokolle der damit zusammenhängen Todesfälle, den Humanismus eines unprofessionell durchgeführten "water boarding" besitzt.
Besonders beschämend war die Einführung des Brechmitteleinsatzes in Hamburg durch die rot-grüne Koalition im Juli 2001. Dieser erfolglose Versuch im Wahlkampf der Law-and-Order Politik von CDU und dem erstmalig antretenden „Richter Gnadenlos“ Roland Schill etwas entgegenzusetzen war nicht nur für die GAL ein menschenrechtlicher und drogenpolitischer Sündenfall. Die Hamburger SPD war unter dem Ersten Bürgermeister Hennig Voscherau einer der Vorreiter einer humanen Drogenpolitik gewesen. Voscherau brachte bereit 1990 den Vorschlag Heroin zur Behandlung von Abhängigen einzusetzen – 3 Jahre nachdem Methadon überhaupt wieder eingesetzt wurde und 20 Jahre bevor die Abgabe von Heroin an Abhängige als Behandlungsmöglichkeit ermöglicht wurde. Diese „fatale Fehlentscheidung“, wie die GAL-Innenpolitikerin Antje Möller die Entscheidung im Nachhinein bezeichnete, macht deutlich wie weit selbst progressive Kräfte in der allgemeine Drogenhysterie bereit sind zu gehen.
In den USA gelten bis heute Drogengesetze, die den Umgang mit primär von Afroamerikanern konsumiertem Crack – welches schlicht eine rauchbare Form von Kokain darstellt – um den Faktor 100 härter bestrafen als die gleiche Menge Kokain, der Droge des weißen Mittelstandes
Auch für die Droge Cannabis gilt: Die Weißen kiffen, aber die Schwarzen werden verhaftet. Darüber im nächsten Artikel dieser Reihe...
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Hupps, war der Blog nicht gerade noch in den Top Blogs, oder hab ich mich da versehen?
Zum Thema: Frau Möller mag das Ganze ja heute als fatale Fehlentscheidung deuten, was ich absolut teile. Doch die Frage ist ja, ob die GAL aus ihren Fehlern lernt. Und das scheint mir nicht so, wenn sie mit einem Mann koalieren, der einen Mann wie Schill erst möglich gemacht hat. Einem Mann, den man nun wirklich als dämonischen Dealer bezeichnen kann. Einen Dealer, rechtspopulistischer Vereinfachungen. Der stand nicht auf den Schulhöfen, sondern davor und hat die Eltern mit seinem Stoff versorgt. Und wo ist die radikale Rücknahme dieser Maßnahmen. Immer noch wird die Drogenszene in die Teile St. Georg gedrückt, wo kein Bioladen an den nächsten Latte Macchiato Shop grenzt. Am Bahnhofseingang wird man mit dröhnend lauter klassischer Musik versorgt. Man sieht kaum noch Drogenstricher, die verteilen sich auf den Schmuddelkiez und sind so schwieriger erreichbar für Streetworking. Imer schön aus dem Blickfeld mit dem, was man nicht sehen will. Das ist in der Schanze dasselbe. Ich glaube schlußendlich will die GAL auch nichts weiter als ihre schöne heile Ottensenwelt, sondern würde sie anders handeln. |
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Dass es Rassismus in der Drogenpolitik gibt, war mir nie bewusst. Danke für diesen Beitrag und bitte mehr davon.
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genau |
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Gerne... ein nächster Artikel ist schon in der Pipeline, ich hoffe ich bekomme ihn diese Woche noch fertig.
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Lese das auch mit Interesse - einzelne Komponenten sind mir recht wohl bekannt, ohne dass ich es in diesen größeren Zusammenhang gestellt hätte - insbesondere nicht auf die in die USA im 19.Jhd. eingewanderten Chinesen bezogen.
Ich dachte, dass vor allem der Vietnamkrieg dort die sprunghafte Zunahme der Drogenprobleme bewirkt hätte - so kann man sich irren. Gibt es Informationen dazu, wie es mit dem durchaus vorhandenen Drogenhandel z.B. im Berlin der Zwischenkriegsjahre aussah? Zu dem Bild des schwarzen Dealers gehört vielleicht auch noch der weiße Hintermann. Oder ist das ein Vorurteil meinerseits? |
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Ist aber schon ein wenig differenzierter Herr Plenert. Es mag sein das Rassismus eine Rolle spielt und spielte. Aber Drogen (aller Art auch Alkohol und Tabak) rufen physische und psychische Gesundheitsprobleme hervor, wenn der Genuss ausartet. Die ist bei süchtig machenden Substanzen nuneinmal der Fall.
Es ist bekannt, dass bei hohem psychologischen Rückhalt (festes soziales Gefüge) und sogenannter "gefestigter Psyche" es deutlich weniger häufig Exzessen kommt. Ausufernd und mit Sucht konsumieren, quantitativ betrachtet, vor allem sozial schwache und psychisch labile Menschen (Alltagsbetäubung) Drogen. Forschungen und jahrelange empirische Studien auf diesen Gebieten konnten zeigen, dass hoher Konsum psychoaktiver Substanzen wie THC oder Kokain zur Herausbildung von Psychosen (u.a. Schizophrenie) führen kann. Weiterhin wurde der THC Gehalt der verharmlosten Hanfpflanze, mittels Kreuzungen, so massiv gesteigert, dass die Konzentrationen zum Teil höher sind als in dem reinen Harz (unter dem Namen "Peace" verkauft). Ich habe die Auswirkungen von Entzug bei Dauerkiffern gesehen, das ist nicht lustig: Aggressivität, starke Schmerzen, Schweißausbrüche, nicht schlafen können, das Alles zieht sich über Wochen hin. Zwei Freunde von mir sitzen in der Klappsmühle, weil der Mischkonsum aus ihren Gehirnen Brei gemacht hat. Das Verbot der meisten Drogen ist also durchaus gerechtfertigt, ob nun bei der Einführung des Verbotes damals rassistische Gründe eine Rolle gespielt haben oder nicht. Drogen jedweder Art fördern den körperlichen Zerfall und sie haben de facto die Angewohnheit in verschiedenen Graden abhängig zu machen. Sie treten als Mitglied der Grünen Jugend für eine alternative Drogenpolitik ein, also eine Legalisierung bestimmter Drogen. Dem kann ich nicht zustimmen. Den Link mit Rassismus habe ich nicht ganz verstanden. Das den Naturvölkern ihre Drogen im missionarischen Eifer verboten und in ausuferndem Maße jetzt Alkohol und Tabak konsumiert werden (u.a. die indigene Bevölkerung von Amerika) ist ja bekannt. Auch das in den USA die Gefängnisse von Schwarzen und Mexikanern überfüllt sind und somit der Rassimus eindeutig zu Tage tritt, macht mir noch nicht begreiflich was das Ganze mit dem Verbot von Drogen zu tun haben soll. Eine pharmazeutische Verwendung der Coca Pflanze, Hanf usw. wäre allerdings begrüßenswert. |
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Zum Thema Rassismus und Drogenpolitik fehlt m.E. der Hinweis auf den Opiumkrieg.
Indien und China hatten schon eine jahrhundertalte Tradition im Opiumkonsum. Die englische Kolonie Indien exportierte Unmengen von Opium nach China. Die Engländer verlangten von China die Öffnung ihres Marktes und die völlige Freigabe des Opiumkonsums. China weigerte sich. Der Überflutung durch (illegales) Opium konnte es aber nicht mehr Herr werden. Innerhalb von 100 Jahren stieg der Export von Opium nach China um ein 150-faches. England erzwang 1860 die Freigabe des Handels mit Opium in China und der generalisierte Konsum legte praktisch die chinesische Wirtschaft lahm und führte zu einer Stagnation der Entwicklung Chinas... |
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Danke Leif
Interessant, aus wirtschaftspolitischer Sicht ein rafinierter Schachzug und da Ethik und Moral in Zeiten des Manchesterkapitalismus sowieso fürn Ar*** waren. |
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@ leif
You are right! |
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Die Opiumkriege und deren Einfluss die gesamte Drogenpolitik behandelt Holzer in "Globalisierte Drogenpolitik - Die protestantische Ethik und die Geschichte des Drogenverbots", den ich oben auch als Quelle genannt hatte sehr ausführlich. Ich hab das Thema auf dem Schirm, vgl. Drogen in der Menschheitsgeschichte www.gruene-jugend.de/spunk/632051.html aber würde es eher im Themenkomplex protestantische Ethik & Imperialismus statt Rassismus abhandeln...
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Sehe ich auch so. Mir fielen nämlich die Opiumkriege auch ein, aber mangels rassistischen Kontexts habe ich das nicht moniert.
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Ich kann mich erinnern, gelesen zu haben, daß die Ächtung des Hanfes (Cannabis) auch mit dem Aufkommen der chemischen Fasern im Zusammenhang stehen soll.
Hanffasern waren bis in die 20/30er Jahren vielfältig im Einsatz und die neuen chemischen Fasern wollten sich einen Marktanteil erobern. Durch das Verbot des Hanfanbaues wurde die lästige Konkurrenz ausgeschaltet. |
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Ja, davon ist immer mal wieder zu lesen, allerdings halte ich diesen Erklärungsansatz für eher schwach - was nicht heißt dass er keinen Einfluss hatte. Ich finde Rassismus, Moralismus und Paternalismus sind zur Erklärung der (heutige) Drogenpolitik deutlich relevanter. Vielleicht schreibe ich allgemein mal ein Artikel zum Thema wirtschaftliche Interesse & Drogenpolitik - wobei ich fürchte dass die Faktenlage und wenn man bewusst versucht nicht in (Pharma-)Industrieverschwörungstheorie abzugleiten, eher dünn ist.
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"Rassismus, Moralismus und Paternalismus sind zur Erklärung der (heutige) Drogenpolitik deutlich relevanter"
Paternalismus und Moralismus (siehe Le Monde Diplomatique über die Coca Pflanze) kann ich eventuell noch nachvollziehen , aber bitte erklären Sie den Rassismus in der heutigen Drogenpolitik. Wäre also super wenn Sie zu meiner Kritik etwas schreiben könnten oder ist mir der Sinn ihres Textes generell verborgen geblieben? |
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der „Anderen“ >> Danke, aber aus vereinzelten Aeusserungen irgendwelcher Rednecks oder Nazis kann man noch nicht sagen, dass Brechmitteleinsatz Rassismus ist. Er richtet sich gegen bestimmte Leute, die in einem bestimmten Verdacht stehen. Dass die eine bestimmte Hautfarbe haben, ist aus der Sicht der Drogenbekaempfung Zufall. Er ist vor allem gefaehrlich. Oder ist es nur das Drogenschlucken? Wenn ein Paeckchen aufgeht, ist es aus. Was mich daran stoeren wuerde ist die Ungeduld der Fahnder. Warum koennen sie nicht warten? Immerhin sind die Leute zunaechst unschuldig und einem Unschuldigen womoeglich irrtuemlich so ein Zeug einzufriemeln ist schon starker Tobak. Einige Zeit lang gabts massig tabakschmuggelnde bzw. die Tabaksteuer hinterziehende Vietnamesen. Da ist der Zoll auch nicht rassistisch. Was hatten die Nazis ihren Opfern vorzuwerfen? Denke, es gibt Rassismus sowieso und einzelne Drogenpolitiker koennten es sich zunutze gemacht haben. Einen grundsaetzlichen Zusammenhang von Drogenpolitik und Rassismus seh ich aber nicht. War der Opiumkrieg Rassismus? Doch eher Imperialismus. Freihandel. Kapitalismus. Hier koennte man auch noch den Dreieckshandel nennen, wenngleich der meines Wissens frueher war. Der Opiumhandel koennte den Sklavenhandel abgeloest haben. |
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"kann man noch nicht sagen, dass Brechmitteleinsatz Rassismus ist."
Wo der Rassismus in der Drogenpolitik versteckt ist, habe ich aus Herrn Plenerts Text auch noch nicht erschließen können. |
Ausgabe 06/12
09.02.2012
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