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(1)Das Feine an Linux ist...
...vielfältig und charmant.
Aber, um es gleich vorweg zu nehmen: Probleme gibt es auch hier; es ist nicht das Paradies. Die Probleme sind z.T. massiv und ärgerlich. Der Unterschied jedoch ist, dass man tatsächlich direkten Einfluss darauf haben kann.
Es war und ist unfair, Linux-Distributionen mit kommerziellen Betriebssystemen wie MS-Windows oder Apple-Mac zu vergleichen; das wäre unter dem Strich ein Vergleich zwischen Applen und Birnen. Linux ist anders gewollt. Darin liegt der progressive und humane Charme dieses Betriebssystems.
Der Vergleich ist schon deshalb unfair, weil man unter Linux weitestgehend verschont bleibt von schweinegrippeartig um sich greifenden Hysterie-Attacken. Oder auch dem Zwang, sich ständig neue `superschnelle und hocheffiziente`, allerdings auch zu bezahlende Software zulegen zu müssen. Damit anschließend alles wie gewohnt, nur spürbar langsamer funktioniert. (Um sich den nächsten Rechen-Boliden mit 850-Watt-Netzteil zuzulegen, und daran sein Laptop/Netbook/i-Book mit Daten aufzutanken...)
Feiner aber noch ist der tatsächliche Arbeitsfluss, den man mit einem Linux-Rechner erzielen kann. Dazu muss man kein Nerd mit Bart (oder Damenbart) werden. Eine Reihe von Linux-Distributionen sind inzwischen innerhalb von Minuten handhabbar. (Muttern, das alte Eisen aus dem tiefen Osten, verzweifelt zwar an einem VHS-Rekorder, lebt aber derweil viel entspannter mit Linux-Mint, statt Windows...).
Interessant wird die Sache u.a. auch an dieser Stelle: Ich las heute im (gedruckten) „Freitag“ ein Stellengesuch einer `mittelgroßen NGO` mit Sitz in Düsseldorf. Eine Voraussetzung für die ausgeschriebene Stelle ist die weitestgehende Beherrschung von MS-Office. Aha. Entweder ist diese „Nicht-Regierungs-Organisation“ handwerklich naiv. Oder sie hat zu viel Geld. -Oder sie deklariert sich fantasievoll als solche, weil z.B. eine kleine Privatbank ebenfalls mitnichten eine Regierungsorganisation ist. (Obwohl: stimmt das? )
Wie dem auch sei: Etwas klarer und vertrauenerweckender wäre es gewesen, wenn dieses Inserat die Beherrschung von z.B. OpenOffice erfragt hätte (welches perverser- und glücklicherweise auch unter WIN und MAC läuft).
Sollte ich hier offene, nicht mehr vorhandene Türen einrennen, bitte ich, mich davon in Kenntnis setzen. Ich schwiege dann fürderhin - wenn auch betroffen so vom Lauf der Zeit überrollt worden zu sein. Trotzdem: Versprochen!
Gibt es ein Interesse an Linux, seiner freundlichen Anwendbarkeit, und seinem darüber hinaus sozialisierenden Effekt, würde ich lose -aber möglichst profund Beides verbindend- weiter labern...
Danke.
P.S.: Linux ist unbezahlbar, weil kostenlos. Und deshalb auch -relativ- unbestechlich.
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Wie macht man, dass der erstellte Text so erscheint, wie man es als Möglichkeit im Auge hatte?
Vorab schon einmal Danke für den/die Tipp/s... |
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"Freue" mich schon auf die hämischen Kommentare zur Unbedienbarkeit von Linux angesichts meiner weiter oben geäußerten Frage.
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Nimm mal deinen Text aus der tag-liste heraus, dann erscheint er nur noch einfach.
der "margin"-Kram ist der Kopie aus deinem Textprogramm geschuldet, einfach entfernen. Die übertrieben großen Absätze sind ein Freitag-Markenzeichen: einfach auf html umschalten und die massenhaft vorhandenen p  -Dinger entfernen. |
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Danke.
Ich mache das demnächst (sobald theiresias cassandra verstanden hat). Vielen Dank! Das bekomme ich hin. Bis bald! |
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Hallo mcmac,
was muss ich tun, um mein windows XP oder vista durch Linux zu ersetzen, ohne dass bei mir alles abstürzt - fragt der pc-Hirsch (als Laie wur5de ich mal so genannt) weinsztein |
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Lieber weinsztein,
ich empfehle dir erst einmal, mit einem Live-System erste Erfahrungen zu sammeln. Dazu wird nichts installiert. Es muss halt nur von CD oder DVD gebootet werden. Einen Einstieg erhältst du bei folgendem Link: de.wikipedia.org/wiki/Live-System Eine weitere Möglichkeit wäre über USB-Speichersticks. Man kann die X-Derivate auch parallel zu Microsoft-Betriebssystemen betreiben. Noch eine Möglichkeit wäre das Arbeiten mit Linux in einer virtualisierten Umgebung z.B. mit VirtualBox. luggi |
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Ähmm...ja.. genau, wollte ich u.a. auch sagen. Danke luggi. (Der Kleine Maulwurf hat Ähnlichkeit mit einem Pinguin...)
Ausprobieren, ohne etwas an der aktuellen (Windows-)Installation zunächst zu verändern, sollte der erste Schritt sein. Eine Live-CD ist dabei die einfachste Möglichkeit. Sollte es sich aber um einen Rechner ohne entsprechendes Laufwerk handeln (ein Netbook etwa...geht das zwar auch -aber nicht mehr ganz so einfach...), ist ein USB-Stick die bessere Wahl. Hier ( fedora-live-usb-creator.de.malavida.com/d5419-kostenloser-download-windows ) kann man sich wiederum eine sehr einfach zu handhabende Möglichkeit downloaden und auf entsprechendem USB-Stick installieren. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass persönliche Einstellungen nicht (wie bei einer Live-CD) verloren gehen nach der aktuellen Sitzung, sondern (auf dem Stick) gespeichert werden; es ist eine sogenannte `persistente Installation`. Und passt (USB-Stick) in die Hosentasche! Eines aber sollte man auch wissen: Ein Linux von CD (DVD) oder vom Stick läuft lange nicht so schnell, wie ein fest auf der Platte (z.B. neben Windows) installiertes. Solltest Du Dich (nach dem Ausprobieren) dazu entschließen, müsstest Du (und das ist nicht ganz ohne) Deine Festplatte neu aufteilen (partitionieren). Das kannst Du während der Installation von Linux machen. Ich empfehle aber, es vorher zu machen. Ganz wichtig ist, dass Du Deine Festplatte vorher aufräumst (reinigen, defragmentieren, mgl.w. auch optimieren; entsprechende -kostenlose- Programme hier: www.chip.de/downloads/Disk-Defrag_23295464.html hier: www.chip.de/downloads/CCleaner_16317939.html und hier: www.chip.de/downloads/Disk-Optimizer_32196509.html ) Es ist deswegen nicht `ganz ohne`, weil man, wenn dabei etwas schief geht (weil man es nicht genau weiß, z.B.) tatsächlich viele Daten `zerschießen` und verlieren kann... Nun, jetzt öffnen wir den Giftschrank, werfen einen Blick hinein: Zum Partitionieren empfehle ich das (kostenlose Linux-) Programm G-Parted. Es ist Bestandteil (fast jeder) Linux-Live-CD, kann aber auch separat geladen werden, u.a. hier: www.chip.de/downloads/GParted-Live-ISO-Image_26460627.html Ein weiteres „Schmankerl“ ist, dass Linux (im Gegenteil zu Windows) persönlichen Daten streng getrennt vom Betriebssystem lagert. Dem kann man (vor oder während, siehe oben) der Installation noch Eins draufsetzen, indem man für das sogenannte home-Verzeichnis (da liegen die persönlichen Daten und Einstellungen) eine Extra-Partition anlegt (man hat dann also eine sogenannte Root-Partition, auf der das eigentliche Betriebssystem werkelt „ / „ und eine mit seinem persönlichen Kram „ /home „ ). Der Vorteil besteht darin, dass die persönlichen Daten dort sehr sicher vor Datenverlust sind; es sei denn die Wohnung brennt ab. Weiterhin stehen alle persönlichen Daten und Einstellungen nach einem eventuellen Upgrade der Linux-Version sofort zur Verfügung. Für den ernsthafteren Einstieg bei Linux empfehle ich die Distributionen „Linux-Mint“ ( www.linuxmint.com/ ) „Ubuntu“ ( wiki.ubuntuusers.de/Startseite ) oder Open Suse ( de.opensuse.org/Willkommen_auf_openSUSE.org ). Ich habe an dieser Stelle nicht alles erklärt. Bitte sieh` Dich auch in den entsprechenden communities um. Sehr ausführliche und genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen findest Du im Wiki der Ubuntuseite (s.o.). Alles, was dort steht, gilt auch für Linux-Mint, da Mint unter der Haube Ubuntu ist. Es gibt auch Video-Tutorien auf Youtube, z.B. ( www.youtube.com/watch?v=OVWJB1YNmsU ) Und noch mal: Vorsicht bei eventuellem Partitionieren! |
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Lieber luggi,
lieber mcmac, herzlichen Dank für Eure Hinweise. Ich werde meinen Sohn bitten, Eurem Rat zu folgen und meinen PC auf Linux umzustellen. weinsztein |
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Vielleicht noch einen Hinweis: Ich empfehle, zunächst das vorhandene Windows (nehme ich an) nicht (gleich) von der Platte zu kicken im Zuge der Umstellung auf Linux. Es gibt (aus meiner Erfahrung) zwei Dinge, die Linux (noch) nicht so richtig gut kann im Vergleich zu Windows. Das eine betrifft PC-Spiele. Das zweite betrifft die Videobearbeitung. Zwar laufen viele Windows-Programme mit einem Trick ( wine: de.wikipedia.org/wiki/Wine ) auch unter Linux, wenn man darauf nicht verzichten kann oder möchte; jedoch, wenn man schon ein Windows hat und die Lizenz dafür beim PC-Kauf bezahlt hat, braucht man diesen Umweg nicht zu gehen. [Wine ist Bestandteil vieler Softwarepaketverwaltungen ( wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung ) und muss somit nicht als separate Anwendung herunter geladen werden]. Weiterhin empfehle ich einen Blick in diese Liste ( wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbank ) um festzustellen, ob Dein Drucker/Scanner etc. unter -in dem Fall Ubuntu/Mint- läuft.
Hintergrund dieser `Warnungen` ist nicht, dass Linux zu „doof“ dazu wäre, sondern dass die meisten (kommerziellen) Hard- und Softwareunternehmen es nicht für nötig erachten, einerseits Hardware-Treiber für Linux kostenlos bereit zu stellen und andererseits keine Lizenzgebühren mehr für ihre (Video)-Codecs kassieren zu wollen. Entsprechende Hardware-Treiber beispielsweise müssen zunächst erst einmal von kompetenten Enthusiasten der Linux-community geschrieben (programmiert) werden... Interessant finde ich u.a., dass o.g. Hardwaredatenbank unglaublich viele Geräte abdeckt. Also scheinen ziemlich viele Leute dafür zu arbeiten. Wohlgemerkt: Ohne dafür im klassischen Sinn entlohnt zu werden. Ohne Profit. Ich weiß nicht, wie viele Menschen in Relation zu denen, denen das ein Buch mit Sieben Siegeln ist, in der Lage sind, professionell Computerprogramme zu schreiben – ich persönlich kenne niemanden. Das lässt mich darauf schließen (ich kann mich irren), dass die Linux-community riesig sein muss. Was mich aber davon träumen lässt, dass das eine Art von Globalisierung sein könnte, die diesen Namen tatsächlich verdient (ihn also nicht -wie landläufig üblich- missbraucht). -Linux zu benutzen ist für mich nicht einfach „smart“, sondern ein Politikum. Ein Traum. |
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Ach, ich Dummerchen! WUBI!! -Wenn Du Linux zunächst ohne feste Installation samt Neupartitionierung und sehr komfortabel erst einmal ausprobieren (und auch benutzen möchtest, beinahe als wäre es fest installiert und fast in Echtzeit), dann gibt es noch eine weitere, sehr erquickliche Möglichkeit neben USB-Stick und Live-CD. Zumindest und soweit mir bekannt funktioniert das mit Ubuntu und/oder Linux-Mint.
Die entsprechende Live-CD einfach in den bereits gestarteten Windows-Rechner einwerfen... Man kann Linux (Ubuntu/Mint) wie ein Windows-Programm unter Windows installieren (und dem gemäß natürlich auch restlos wieder deinstallieren)... wiki.ubuntuusers.de/WUBI Entschuldigung. Das ist mir in meinem missionarischen Eifer bisher durch den Rost gerutscht. |
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Achja, Linux ... *soifz*
Eine Zeitlang habe ich mein ThinkPad mit Kanotix betrieben und bin dann doch wieder XP-rückfällig geworden. Gerade denke ich aber, nachdem sowieso ein Neuaufsetzen nötig wäre (muss man bei XP einfach alle paar Jahre), dass ich OpenSUSE eine Chance geben werde. Danke für's Erinnern! |
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Hi digitus,
wirf mal 'n Blick auf folgendes Projekt (PC-BSD): www.freebsd.org/ Die Kernkomponenten von FreeBSD treiben auch OSX (MAC) an. |
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Nee
XP geordnet zu benutzen erfordert putzen neu aufsetzen alle Jahre macht nur graue Haare Diese Programme sind wie eine kostenlose Amme: www.chip.de/downloads/CCleaner_16317939.html www.chip.de/downloads/Eusing-Free-Registry-Cleaner_27255313.html www.chip.de/downloads/Disk-Defrag_23295464.html www.chip.de/downloads/Disk-Optimizer_32196509.html Auch wichtig ist es überaus der viel besungenen Computerlaus den Garaus zu machen (sonst hat man nichts zu lachen nach dem Ganzen machen) Schau mal hier: Das Getier mag so etwas nicht (-zu schauen dort ist also Pflicht) Damit nicht und aber nicht das All/all das zusammenbricht nach Putz am Ort (und hinterher ist XP tatsächlich fort) Schau hier (wg. dem Getier) www.chip.de/downloads/AntiVir-Rescue-System_30971022.html www.chip.de/downloads/AntiVir-Free-Antivirus_12998486.html www.chip.de/downloads/SpyBot-Search-amp-Destroy_13001443.html luggis Verweis auf BSD ist aber wohl die bessere Alternative. |
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"wirf mal 'n Blick auf folgendes Projekt (PC-BSD)"
Danke, luggi, werde ich machen! |
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Ich sehe es genauso, dass man Windows, Mac und Linux überhaupt nicht vergleichen kann!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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