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„Waffenrecht - Deutschland hat schon jetzt eines der strengsten Waffengesetze der Welt. Wir sind daher einig in der Einschätzung, dass es gegenwärtig keinen weiteren Veränderungsbedarf im Waffenrecht gibt. Im Rahmen der bis Ende 2011 zu evaluierenden Wirksamkeit der getroffenen Regelungen zu sicheren Aufbewahrung und zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff soll besonders darauf geachtet werden, ob es im praktischen Vollzug unzumutbare Belastungen für die Waffenbesitzer gegeben hat.“
Das ist ein vollständiges Zitat zu diesem Thema aus dem Koalitionsvertrag der derzeitigen CDU/CSU/FDP-Regierung. Dieser Vertrag wurde etwa ein halbes Jahr nach dem Massaker von Winnenden/Wendlingen ausgehandelt.
(Hintergrund: Das Waffenrecht wurde auch nach dem monströsen Amoklauf in Winnenden und Wendlingen, wie schon zuvor nach dem Massaker in Erfurt, nicht wirksam verändert. Es wurde lediglich weiter aufgebläht. Der Zugang zu scharfen Schusswaffen und geeigneter Munition in Privatwohnungen ist weiterhin legal und somit möglich. Alle sogenannten Amokläufe mit Schusswaffen an Schulen in Deutschland wurden jedoch ausnahmslos mit derartig legal zugänglichen Schusswaffen verübt. -Insofern wäre es eine wahrheitsgemäße Feststellung, dass Deutschland mitnichten eines der schärfsten Waffengesetze der Welt hat, sondern ein in wesentlichen Punkten sehr laxes.)
Bitte, liebe „Freitag“-Community (und auch: Liebe „Freitag“-Redaktion), helfen Sie, damit dieses Thema nicht in Vergessenheit gerät und wir nicht nach dem nächsten Schulmassaker -erneut auf zerschossene Kinder starrend- besinnungs- und letztlich fruchtlos nach dem „Warum?“ fragen müssen.
Danke.
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"Bitte, liebe „Freitag“-Community (und auch: Liebe „Freitag“-Redaktion), helfen Sie, damit dieses Thema nicht in Vergessenheit gerät und wir nicht nach dem nächsten Schulmassaker -erneut auf zerschossene Kinder starrend- besinnungs- und letztlich fruchtlos nach dem „Warum?“ fragen müssen."
Bin dabei, mcmac ! Leider gibts zu viele, die uns einen Amoklauf als 'normale' gesellschaftliche Erscheinung verkaufen wollen, damit ihre Sonderrechte nicht in Gefahr geraten. Die meckern dann immer an abstrakten Grundübeln herum, um sich vor 'unzumutbaren Belastungen' bei ihrer Waffenverwahrung zu drücken ! So ist es in BRD, wie bei den Banken, so bei den Schützenverbänden: Handeln sollen immer andere, nur nicht diejenigen, bei denen die Hauptverantwortung liegt. Das Schlimme ist, dass womöglich jetzt schon der nächste Irre mentale Vorbereitungen trifft, womöglich neben Papa am Waffenschrank steht, weil seine Sportpistölchen z.B. auch dort liegen und zusieht, wie Papa den Zahlencode eintippt - oder Papa gibt seinem Nachwuchs vertrauensvoll gleich den Code, wenn's zum Wettbewerb geht ... nicht ahnend, was er damit anrichtet. Selbst wenn über 95% aller Schützen korrekt handeln, was ist bei 1-2 Millionen mit dem Rest ??? Ich glaube, nicht mal die Atomlobby kann sich so etwas leisten - na, ja, sind ja nur 'ein paar Amoktote', kann die Volkswirtschaft locker tragen. Düstere Aussichten ! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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