Ein Beitrag (Auszug; aus Kontext:Wochenzeitung/Stuttgart) des noch etwas unerschrockneren Journalisten Arno Luik
„[...]Die Volksbefragung, böse oder nur scharf formuliert, sie ist dies: eine Farce. Sie ist eine Entmündigung der politisch engagierten Bürger. Die geißlerschen S-21-Anhörungen und die Volksabstimmung: postdemokratische Lehrstücke. Schlimmer noch: ein Spiel mit dem Feuer.
Um diese scheinbar widersinnige These zu erklären, ein kurzer Rückblick: Ziemlich verwundert blickte Deutschland im Sommer 2010 nach Stuttgart. Da lief Überraschendes ab: Eine konservative Stadt übt den Aufstand. In einer konservativen Stadt gehen erst Hunderte, dann Tausende, dann Zehntausende wöchentlich, oft täglich auf die Straße, es gab eine Großdemonstration mit beinahe 150 000 Menschen.
Was in Stuttgart im Sommer und Herbst 2010 geschah und auch heute noch geschieht – so etwas hat es in keiner deutschen Stadt jemals gegeben, nicht mal im Leipzig der Vor-Wende-Zeit, es war und ist einmalig.[...]“
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Arno Luik (56) darf für sich in Anspruch nehmen, das Thema S 21 am kritischsten durchleuchtet zu haben. Durch seine regelmäßige Berichterstattung im "Stern" hat er das umstrittene "Jahrhundertprojekt" auf die nationale Agenda gesetzt. Für seine Enthüllungen hat der gebürtige Königsbronner im November 2010den "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" erhalten. http://www.kontextwochenzeitung.de/uploads/RTEmagicC_Arno_Luik_150_01.jpg.jpg(Text/Foto: Kontext:Wochenzeitung)
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