Matthias Dell

Blog von Matthias Dell

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Death, Dixie, Digedags

26.05.2012 | 12:56 goedzak
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27.05.2012 | 11:02 archinaut
.... sehr erleuchtend der Einblick in die überraschenden Parallelwelten: ".....schätzen Rebellen (...). Sie sind warm, regional-patriotisch, neigen zur Hinterwäldlerei und spielen eine unmodische Rock...
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27.05.2012 | 17:44 Matthias Dell
"in the electric mist", der film, ist faszinierend, habe mich bis jetzt total begeistert (tommy lee jones' figur) drin verirrt. vielleicht sollte ich auch mal das buch zu hilfe nehmen. zu den hier aufgeführten verbindungen, digedags, dieckmann, zydeco, passte m.e. auch noch "schultze gets the blues", der die nähe von anhaltinischer vorruheödnis und yankeeskeptischer südstaaten-hinterwäldlerei herausarbeitet
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Der Lachs fließt uneinheitlich

Kultur | 16.05.2012 | 16:30 Matthias Dell
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22.05.2012 | 10:09 Silke1974
Hmm, ich weiß ja nicht, ob ich mir den ansehen soll. Klingt irgendwie etwas zu kitschig und weltfremd. Immerhin ist der Jemen eines der momentan unruhigsten Länder überhaubt. Der Film klingt etwas wie...
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23.05.2012 | 07:30 Matthias Dell
siehe oben: der film ist schon kitschig und weltfremd, aber darin eben durchaus reizvoll, also gegen seine intentionen
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Der Lachs fließt uneinheitlich

Kultur | 16.05.2012 | 16:30 Matthias Dell
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16.05.2012 | 19:58 lebowski
Kleine popdiskursive Petitesse. Film gut oder nicht so gut?
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23.05.2012 | 07:29 Matthias Dell
bitte um entschuldigung für die verspätung: "Film gut oder nicht so gut?" versucht der text zu beschreiben, kam nicht so rüber? film ist schmonzes, darin aber nicht uninteressant
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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17.05.2012 | 11:58 KarinL.
Der Tatort war wirklich unter Niveau. Insoweit geb ich Herrn Dell recht. Was mich aber verwundert bei den angeblichen Linken hier....das keinem aufgefallen ist, das im Tatort das Wort "Gutmensch" gef...
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18.05.2012 | 12:44 Matthias Dell
liebe KarinL., so sehr ich ihre wachsamkeit schätzen mag, mir scheinen da zu viele pauschalisierungen unterwegs, die letztlich den kritischen kern, um den es geht, nicht freilegen, sondern verdecken. der groth, wenn ich das richtig gesehen habe, kann doch kein gewährsmann für eine begriffsbestimmung sein, bei dem ist der begriff pures ressentiment oder mehr. interessant und auch ärgerlich am begriff ist doch, dass eben nicht nur neue rechte ihn verwenden, sondern nahezu alle milieus. und ohne ein loblied auf die gfds singen zu wollen - die so kategorial anzuzweifeln, bringt m.e. nichts, zumal der text, um den es geht, durch seine nüchterne und auch recht kundige versuchte begriffsklärung für sich steht. und wenn sie dann schreiben, fakt sei, der begriff käme aus dem NS, dann ist das reine behauptung - das streicher-zitat in der diss-quelle mag einen weiten historischen horizont beschreiben, den man zur kenntnis nehmen kann, der begriff "gutmensch" kommt da allerdings nicht vor. wie viele leute haben von "guten menschen" gesprochen? das ist so vage wie das indiz, dass der tatort so dunkel und düster sei - das auf den umstand, den sie meinen zu beziehen, scheint mir nicht plausibel. da steckt doch vielmehr der deutsche wald, die romantik und was weiß ich drin (die auch berührung mit was sehr nationalem haben mag) insofern würde ich zu mehr genauigkeit raten, sonst stimmt die analyse immer irgendwie und immer irgendwie auch nicht
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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17.05.2012 | 11:58 KarinL.
Der Tatort war wirklich unter Niveau. Insoweit geb ich Herrn Dell recht. Was mich aber verwundert bei den angeblichen Linken hier....das keinem aufgefallen ist, das im Tatort das Wort "Gutmensch" gef...
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18.05.2012 | 10:08 Matthias Dell
liebe KarinL., ich glaube, wenn ich das so sagen darf, sie gehen von einer fehlannahme aus. dass der "gutmensch" aus der nazizeit stammen soll, gehört, soweit ich die wortbiografie kenne, zu einer art urban legend, weil es bei goebbels eine abfällige bemerkung über "gute menschen" oder so ähnlich gibt. auch wenn solche rekonstruktionen schwierig sind: prägend für das wort im sinne seiner heute verbreiteten verwendung war wohl 1992 k-h bohrer im merkur, später dann klaus bittermann mit seinem "wörterbuch des gutmenschen" (1994) www.gfds.de/index.php?id=112 was den begriff unangenehm gemacht: er ist kein sachargument, sondern dient zuerst/allein der abwertung. gleichzeitig ist er so offensichtlich lächerlich, dass er positiv nicht zu besetzen ist. das macht ihn zu besteck in auseinandersetzungen, wie sie dieser tatort führt (in seiner darstellung der devianten jugendlichen, die dann durch lenas empathie wieder ausbalanciert werden soll), weshalb ich das zitat auch als problematisch verstanden wissen wollte - da spricht in meinen augen dieser unreflektierte erwachsenendiskurs aus dem kindermund, der andere probleme hat. mit "angeblich linken" hat das nichts zu tun, insofern solche begriffe spätestens seit den neunziger jahren auch von "angeblich linken" unreflektiert verwendet werden. und kritisches bewusstsein zeigt sich sowieso nicht an selbstzuschreibungen ("ich bin links, also..."), sondern an argumenten.
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Wer kennt Ralph Heid?

17.05.2012 | 09:29 goedzak
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18.05.2012 | 09:48 Matthias Dell
tolle geschichte, da steckt so viel drin!
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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14.05.2012 | 11:43 paedischaer
Was ist'n Risotto? Ich weiß jetzt nicht, wo da die ganze Schärfe herkommt, aber so lange Herr Dell noch so schön schimpfen kann, ist der Freitag nicht am Ende... Neben all dem Lena-Bashing kommt mir...
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15.05.2012 | 11:24 Matthias Dell
danke. und kopper gehört in der tat zum schlimmsten. schön auch der helvetismus: "Gut kommt LU genau vor dem nächsten Schweizer (auch LU) Tatort, wenn ich nicht irre." wobei ich da seit gestern überlege, ob da nicht ein komma reingehörte wie bei der deutschen varianten ("gut, dass LU genau vor dem nächsten SUI kommt") oder ob es zur komplexitätsreduktion, die die schweizerdeutsche grammatik auszeichnet, gehört, auf das komma gerade zu verzichten. aber vermutlich gibt es da keine regeln, weil das schweizerdeutsche nur gesprochene sprache ist. oder? nächster tatort ist SUI, nächste woche aber erstmal polizeiruf, halle, auch nichts, was die kriterien definiert
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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14.05.2012 | 15:42 Horge
Tja, ich kann Herrn Dell ansatzlos zustimmen und möchte noch schlussfolgern, das die Kameraeinstellung am Ende beim Risotto auftischen auch zeigte, das Kopper wohl vergessen hatte, seine selbst gesamm...
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15.05.2012 | 11:10 Matthias Dell
den vorschlag hatten wir auch schon mal, finde's gerade auf die schnelle nicht (da wünscht man sich die desktopsuche fürs gedächtnis). interessanter finde ich ja, wenn die hacker-hausse kommt - also wenn die tatort-autoren, die jetzt in der urheberrecht-debatte das wort ergriffen haben, fiese internetfieslinge sich ausdenken werden, die vom elektrosmog des grauens in ihren nerdquartieren aufgefressen werden - quasi als drehbuchautoren-shitstorm oder so.
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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14.05.2012 | 19:19 heraklesuschi
Wie es Ihnen angesichts dieses Machwerks gelingt ohne Fäkalsprache auszukommen: Hut ab! Von wegen, Großvaters Kino ist tot. Einer Ohnmacht nahe kam Rettung auf Arte, "Der Schatz der Sierra Madre" von ...
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15.05.2012 | 11:03 Matthias Dell
@Achtermann hach. das hätte René Artois nicht schöner sagen können
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Unterhalb des Südfelsens

Kultur | 13.05.2012 | 21:45 Matthias Dell
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15.05.2012 | 09:18 klonkifanko
Wieder mal ein Lesegenuss. Bis auf den Schluss: "Etwas, dass"?
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15.05.2012 | 11:03 Matthias Dell
ist richtig. und dabei stundenlang draufgeschaut
Matthias Dell
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28.05.2012
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Logbuch
06:11
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:07
menschenzeitung hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
06:04
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
05:45
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:38
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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