mehmet.goldkorn

Blog von mehmet.goldkorn

Blogbeiträge

09.05.2009 | 18:32 mehmet.goldkorn

Kein schwules Eis

    Ein Eissalon in der Maaßenstraße am Nollendorfplatz. Es ist Samstag der 9. Mai, die Sonne scheint und ca. 400 Schwule und 100 Lesben küssen sich davor, heterosexuelle Freunde sind mit Kindern dabei, die Straße mus... >> mehr
06.05.2009 | 08:52 mehmet.goldkorn

Volksbegehren "Null Toleranz für Berlin"

  Zwei Männer belästigen Frauen in einem Regionalexpress. Ein Fahrgast zeigt Courage, hilft den Frauen und bekommt einen Faustschlag ins Gesicht. Ein Mann küsst in der U-Bahn seinen Freund zum Abschied. Nachdem der ausgestiegen ist, wird ... >> mehr
04.05.2009 | 09:54 mehmet.goldkorn

Am goldenen Korn #9 Jenseits von Afrika

  Du weißt ja im Prinzip schon bescheid, wenn selbst der Außenminister Guantanamo-Häftlinge aufnehmen will, macht es nix, wenn schon ein paar da sind, wie in #4 erzählt. Dann weißt Du auch, die haben hier keinen schlechten Sta... >> mehr
29.04.2009 | 18:33 mehmet.goldkorn

Am goldenen Korn #8 Heraus zum ersten Mai

  Zeitung auf, ich kann es nicht mehr sehn: Fuck Autonome mit reichen Eltern,  wenn’s eng wird schreiben Exsteinewerfer eben selber über die Abwrackprämie der Autoanzünder und so weiter. Gähn. Jedes Jahr diskutieren alle &u... >> mehr
24.04.2009 | 08:10 mehmet.goldkorn

Am goldenen Korn #7 Willkommen ihr Versager!

  Ich verstehe die Leute nicht und sie mich auch nicht. Junge Politiker der SPD und der Linken treten für meinen Bezirk an, Björn Böhning und  Halina Wawzyniak. Sie wollen für die Leute viel erreichen, sprechen von Arenen der Reg... >> mehr
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Kommentare

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23.05.2009 | 12:59 mehmet.goldkorn
Ja, das ist wirklich süß mit dem Kurras. Und eröffnet ganz neue Perspektiven, vielleicht kommt raus, dass Horst Mahler von der Stasi war, oh je die arme RAF. Les extrêmes se touchent...
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Niemand und nichts ist vergessen

Politik | 11.05.2009 | 17:17 Ulrich Heyden
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11.05.2009 | 20:32 mehmet.goldkorn
Hm. Mit Ihrem Vorschlag kommt man mit den Russen sicher gut ins Gespräch. Aber was geschieht, sobald man die Medaille umdreht? Blutzoll ließen die Russen nicht nur im Kampf gegen die Nazis, wofür wir Deutschen dankbar sein müssen. Stalin ließ auch Millionen Russen für seine Bande von Politkommissaren über die Klinge springen.
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Was ist Bildung?

Alltag | 11.05.2009 | 12:55 Katrin Rönicke
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11.05.2009 | 20:18 mehmet.goldkorn
Sie schreiben, dass die Didaktik in unseren Schulen am Frontalunterricht orientiert sei. Ich weiß nicht, was Sie damit bezwecken wollen, außer dass Sie Türen einrennen, die seit 20 Jahren offen stehen. Spätestens seit der Hage-Studie 1985 zur Methodik im Unterricht, die den hohen Anteil frontalen Unterrichtens und seine Ineffizienz nachwies und in deren Gefolge die Abhandlungen zum angeblich besseren hirngerechten Lernen die Regalmeter füllten, bemüht sich die gesamte Lehrerausbildung um das genaue Gegenteil, nämlich teamorientiertes Arbeiten in der Schule. Wie das mit Spaß und erfolgreich geht, ist eine andere Sache. Die Positionsnahme gegen Frontalunterricht ist entgegen Ihrer Aussage sogar das deutlichste Kennzeichen unserer Didaktik. Wo Sie allerdings recht haben: Mit der Einführung dieser Position einher kam die Orientierung auf eine tiefere Verwertung der arbeitenden Menschen im Konzept der Schlüsselqualifikationen (Mertens, Siemens). Zwischenmenschliches und Organisatorisches sowie Eigendiagnose werden jetzt mit ausgebeutet, die Leistungsorientierung wurde verschärft. So sehr, dass die Lehrerausbildung nicht mehr Schritt hält. An den deutschen Unis können die Lehrer etwas über die soziale Beschleunigung lernen, die der globale Leistungsdiskurs auslöst. Aber dann? Den praktischen Umgang mit Kindern kann man nur in der Praxis lernen. Diese wird den Lehrern in der Uniausbildung bis auf 3x4 Wochen Praktikum verweigert. Sie wissen nicht, wie man große Gruppen zum selbstständigen und freien Lernen motiviert und greifen daher auf frontale Gesprächsführung zurück, auch wenn sie wissen, dass dies falsch ist. Nur ein geringer Prozentsatz kann mehr.
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09.05.2009 | 17:49 Jakob Augstein
Entschuldigung - das kann doch nicht Ihr Ernst sein: "...den gesamten öffentlichen Raum und alle machen mit. Rotfahrer, Falschparker, rücksichtslose Fahrradfahrer, Jugendgangs mit Waffen in den Tasc...
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09.05.2009 | 19:45 mehmet.goldkorn
@ Magda Ich danke Ihnen. Wie Sie bemerkt haben, ziehe ich gegen den lieben Jakob Augstein genauso mackermäßig zu Felde, wie er mir kam. Das mit der Verschiebung der Koordinaten ist genau richtig: Die Spießer sind nämlich die wahren Regelverletzer. Und was für mich, ich bin mir sicher, Sie verstehen diesen Humor, die derzeitige Ungerechtigkeit ausmacht: Menschen mit mehr Ressourcen an Geld, Bildung und Herkunft haben auch mehr Gelegenheit, so richtig blöde Spießer zu sein. Herzlichst Ihr mg
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09.05.2009 | 17:49 Jakob Augstein
Entschuldigung - das kann doch nicht Ihr Ernst sein: "...den gesamten öffentlichen Raum und alle machen mit. Rotfahrer, Falschparker, rücksichtslose Fahrradfahrer, Jugendgangs mit Waffen in den Tasc...
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09.05.2009 | 19:10 mehmet.goldkorn
@ Jakob Augstein Sie halten mich für anal gestört, protofaschistisch und so weiter? Sie machen mir Spaß! Wo ist ihr Vorschlag? Es geht hier keineswegs um Ordnung, Sauberkeit, Disziplin im Sinne einer KZ-Kultur. Ihe tumbe Rhetorik erinnert sehr stark an die Denkverbote der Salonlinken in Zeiten der richtigen "Identität". Es geht darum, Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum zu haben und allen dafür die gleiche Ausgangslage zu geben. Das ist derzeit nicht der Fall. Der öffentliche Raum ist nicht so groß, die zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt. Es ist sehr schwierig, zu ignorieren, das viele Leute sich den Raum nehmen, damit andere ihn nicht mehr haben, und daraus ihre Exklusivität ziehen. Das sind die Gebildeteren. Ungebildetere nehmen sich den Raum durch Androhung von Gewalt. Ich stimme mit I.D.A. Liszt und Ihnen überein, wenn es darum geht, dass zivile Tugenden freiwillig am besten sind. Nun können Sie feststellen, und das ist in vielen sozialen Experimenten belegt, dass der Verfall des Zivilen im Kleinen anfängt. Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es erst einmal einer öffentlichen Diskussion bedarf, welche Regeln tatsächlich notwendig sind, also welche Stufe der "Repression" wir nicht überschreiten. Derzeit jedoch, und das ist der Ausgangspunkt unserer Debatte, stehen die Leute unbeteiligt daneben, wenn der öffentliche Raum durch Gewalt beherrscht wird, nur Einzelne greifen unter großer Gefahr ein, wenn überhaupt. Wie wäre es, wenn Sie nun etwas Konstruktives vorschlagen, um dieses Problem zu beheben? Oder sehen Sie darin gar kein Problem?
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mehmet.goldkorn
Ab 2013 in Wilmersdorf, mal sehen...
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SuzieQ hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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