mehmet.goldkorn

Blog von mehmet.goldkorn

Kommentare

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23.05.2009 | 12:59 mehmet.goldkorn
Ja, das ist wirklich süß mit dem Kurras. Und eröffnet ganz neue Perspektiven, vielleicht kommt raus, dass Horst Mahler von der Stasi war, oh je die arme RAF. Les extrêmes se touchent...
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Niemand und nichts ist vergessen

Politik | 11.05.2009 | 17:17 Ulrich Heyden
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11.05.2009 | 20:32 mehmet.goldkorn
Hm. Mit Ihrem Vorschlag kommt man mit den Russen sicher gut ins Gespräch. Aber was geschieht, sobald man die Medaille umdreht? Blutzoll ließen die Russen nicht nur im Kampf gegen die Nazis, wofür wir Deutschen dankbar sein müssen. Stalin ließ auch Millionen Russen für seine Bande von Politkommissaren über die Klinge springen.
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Was ist Bildung?

Alltag | 11.05.2009 | 12:55 Katrin Rönicke
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11.05.2009 | 20:18 mehmet.goldkorn
Sie schreiben, dass die Didaktik in unseren Schulen am Frontalunterricht orientiert sei. Ich weiß nicht, was Sie damit bezwecken wollen, außer dass Sie Türen einrennen, die seit 20 Jahren offen stehen. Spätestens seit der Hage-Studie 1985 zur Methodik im Unterricht, die den hohen Anteil frontalen Unterrichtens und seine Ineffizienz nachwies und in deren Gefolge die Abhandlungen zum angeblich besseren hirngerechten Lernen die Regalmeter füllten, bemüht sich die gesamte Lehrerausbildung um das genaue Gegenteil, nämlich teamorientiertes Arbeiten in der Schule. Wie das mit Spaß und erfolgreich geht, ist eine andere Sache. Die Positionsnahme gegen Frontalunterricht ist entgegen Ihrer Aussage sogar das deutlichste Kennzeichen unserer Didaktik. Wo Sie allerdings recht haben: Mit der Einführung dieser Position einher kam die Orientierung auf eine tiefere Verwertung der arbeitenden Menschen im Konzept der Schlüsselqualifikationen (Mertens, Siemens). Zwischenmenschliches und Organisatorisches sowie Eigendiagnose werden jetzt mit ausgebeutet, die Leistungsorientierung wurde verschärft. So sehr, dass die Lehrerausbildung nicht mehr Schritt hält. An den deutschen Unis können die Lehrer etwas über die soziale Beschleunigung lernen, die der globale Leistungsdiskurs auslöst. Aber dann? Den praktischen Umgang mit Kindern kann man nur in der Praxis lernen. Diese wird den Lehrern in der Uniausbildung bis auf 3x4 Wochen Praktikum verweigert. Sie wissen nicht, wie man große Gruppen zum selbstständigen und freien Lernen motiviert und greifen daher auf frontale Gesprächsführung zurück, auch wenn sie wissen, dass dies falsch ist. Nur ein geringer Prozentsatz kann mehr.
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09.05.2009 | 17:49 Jakob Augstein
Entschuldigung - das kann doch nicht Ihr Ernst sein: "...den gesamten öffentlichen Raum und alle machen mit. Rotfahrer, Falschparker, rücksichtslose Fahrradfahrer, Jugendgangs mit Waffen in den Tasc...
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09.05.2009 | 19:45 mehmet.goldkorn
@ Magda Ich danke Ihnen. Wie Sie bemerkt haben, ziehe ich gegen den lieben Jakob Augstein genauso mackermäßig zu Felde, wie er mir kam. Das mit der Verschiebung der Koordinaten ist genau richtig: Die Spießer sind nämlich die wahren Regelverletzer. Und was für mich, ich bin mir sicher, Sie verstehen diesen Humor, die derzeitige Ungerechtigkeit ausmacht: Menschen mit mehr Ressourcen an Geld, Bildung und Herkunft haben auch mehr Gelegenheit, so richtig blöde Spießer zu sein. Herzlichst Ihr mg
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09.05.2009 | 17:49 Jakob Augstein
Entschuldigung - das kann doch nicht Ihr Ernst sein: "...den gesamten öffentlichen Raum und alle machen mit. Rotfahrer, Falschparker, rücksichtslose Fahrradfahrer, Jugendgangs mit Waffen in den Tasc...
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09.05.2009 | 19:10 mehmet.goldkorn
@ Jakob Augstein Sie halten mich für anal gestört, protofaschistisch und so weiter? Sie machen mir Spaß! Wo ist ihr Vorschlag? Es geht hier keineswegs um Ordnung, Sauberkeit, Disziplin im Sinne einer KZ-Kultur. Ihe tumbe Rhetorik erinnert sehr stark an die Denkverbote der Salonlinken in Zeiten der richtigen "Identität". Es geht darum, Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum zu haben und allen dafür die gleiche Ausgangslage zu geben. Das ist derzeit nicht der Fall. Der öffentliche Raum ist nicht so groß, die zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt. Es ist sehr schwierig, zu ignorieren, das viele Leute sich den Raum nehmen, damit andere ihn nicht mehr haben, und daraus ihre Exklusivität ziehen. Das sind die Gebildeteren. Ungebildetere nehmen sich den Raum durch Androhung von Gewalt. Ich stimme mit I.D.A. Liszt und Ihnen überein, wenn es darum geht, dass zivile Tugenden freiwillig am besten sind. Nun können Sie feststellen, und das ist in vielen sozialen Experimenten belegt, dass der Verfall des Zivilen im Kleinen anfängt. Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es erst einmal einer öffentlichen Diskussion bedarf, welche Regeln tatsächlich notwendig sind, also welche Stufe der "Repression" wir nicht überschreiten. Derzeit jedoch, und das ist der Ausgangspunkt unserer Debatte, stehen die Leute unbeteiligt daneben, wenn der öffentliche Raum durch Gewalt beherrscht wird, nur Einzelne greifen unter großer Gefahr ein, wenn überhaupt. Wie wäre es, wenn Sie nun etwas Konstruktives vorschlagen, um dieses Problem zu beheben? Oder sehen Sie darin gar kein Problem?
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08.05.2009 | 19:23 I.D.A. Liszt
Lieber mehmet.goldkorn, "ul" und seinen Kommentar zum thema kenne ich noch nicht. Ich verspreche aber, dass ich ihn auch lesen werde. Zur Reaktion unbeteiligter(?) Zuschauer bei Gewaltakten in Form v...
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08.05.2009 | 19:45 mehmet.goldkorn
Lieber I.D.A. Liszt, Sie sind wirklich einer! Aber Sie sollen am Leben bleiben und nicht als Held sterben müssen. Mir und auch vielen anderen Menschen geht es anders als Ihnen, ich wäge gerade in gefährlichen Situationen meine Chancen ab und ich bin mir ganz sicher, dass bei ihrem Beispiel mit den Nazis dies die richtige Strategie gewesen wäre, dass einer sagt: Wir sind denen an Anzahl überlegen, es gibt eine gute Chance, los! Statt denen blind entgegenzurennen. Sie denken viel über eine gute Gesellschaft nach, also sind Sie schon mal ein ganzes Stück weiter gekommen als andere, daher sollten Sie ihr Potential nicht einfach unvorsichtig gefährden. Und ihr eigener Ansporn, sei er auch mutig, muss den Kriterien der anderen nicht entsprechen - viele brauchen die Identifikation mit etwas Starkem in einer Gefahrenlage, warum auch nicht, unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Identifikation nicht mit den Aggressoren läuft, sondern mit einem kompromisslosen Rechtsstaat. Und dessen Vertreter machen derzeit ihren Job nicht, so oder so können wir das nicht dulden. Die Republik und der Rechtsstaat sind unsere Errungenschaften, wir gehen nicht zurück. Sie sind dann beispielhaft, wenn Sie dabei nicht schwer verletzt werden.
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Es geht auch anders

Wochenthema | 07.05.2009 | 05:00 Connie Uschtrin
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08.05.2009 | 14:05 mehmet.goldkorn
Ich möchte noch etwas ergänzen. Bei der Veranstaltung der Stiftung Brandenburger Tor mit Prof. Dr. Hartmut von Hentig, Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Ulrike Kegler, Schulleiterin der Montessori-Schule, Potsdam und Jens Großpietsch, Schulleiter der Heinrich-von-Stephan-Schule, Berlin haben die am Projekt beteiligten Schüler eine tolle Präsentation gemacht. Das Projekt ist großartig. Reinhard Kahl ist es zu verdanken, dass wir diese guten Beispiele sinnvoller Schule filmisch dokumentiert vorliegen haben. Leider wurde nicht über die eigentliche Frage des Abends diskutiert, die Herr Tenorth aufwarf. Diese Projekte sind die Ausnahmesituation und beruhigen das Gewissen der anwesenden Didaktiker und Pädagogen, ihre Durchführung bleibt auf Minderheiten beschränkt. Die anwesenden Schüler haben ihre Sache top gemacht, aber sie kamen nicht aus bildungsfernen Kreisen (die unser eigentliches Problem sind, nicht die guten Schüler) und haben durch ihre engagierte Schulleitung eine privilegierte Situation. Sehen Sie sich die neue Reformschule in Charlottenburg an, Massenandrang engagierter Eltern, weil die Konzepte woanders weder das Personal haben noch die Unterstützung durch die Bezirksämter. Woanders heißt, an den Schulen mit bildungsfernen Eltern. Für dieses Problem gibt es nicht den geringsten Ansatz, die Klassengesellschaft in der Bildung findet ihren Ausdruck leider auch in diesen positiven Projekten. Wie viele Seegrundstücke bräuchten wir, um Bildungsgerechtigkeit durchzusetzen?
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08.05.2009 | 13:21 mehmet.goldkorn
Lieber I.D.A. Liszt, Sie haben recht damit, dass Zivilcourage angesagt ist und geadelt werden sollte. Es hat auch fast niemand etwas gegen Zivilcourage. Es gibt auch Preise, die dafür verliehen werden, z. B. Mete-Eksi-Preis oder die Carl-von-Ossietzky-Medaille. Meistens trauen sich die Leute, die hierbei applaudieren nicht, selbst aktiv zu werden. Ich möchte eigentlich immer zeigen, dass unsere Grundrechte mehr sind als Papier. Ich habe oft das Gefühl, der Senat, die Polizei und die BVG engagieren sich da weniger als ich oder schlimmer, sie verdrängen diese Klarheit. Der Grund, warum ich dem Kommentator "ul" voll zugestimme: Die meisten Leute, die sich zivil couragiert geben, erhalten keine Aufwertung durch die anderen, die sich in der selben Situation befinden. Ihr Beispiel mit dem Gewerkschaftsbus zeigt das, die ganzen Feiglinge müssten sich ja schämen, wenn sie zugeben, dass der Mutige recht hat, statt dessen geben sie dem Couragierten die Schuld, wie so oft Identifikation mit dem Aggressor. Ich meinte nicht nur bei Bedrohungen durch Nazis, sondern auch bei allen anderen Formen von Hassgewalt oder gewaltätiger männlicher Dominanz. Es zeigt sich: Zivilcourage wird oft bestraft, man bekommt einen in die Fresse und das ist gefährlich. Deshalb ist es so wichtig, den Bürgern einen zivilen Rahmen zu garantieren. Das kann nur der Staat, in dem er konsequent durchgreift nach Regeln, über die sich eine breite Öffentlichkeit verständigen müsste. Die Themen sind z. B. im Kommentar von "ul" genannt, jeder kennt sie schon, ich halte eine Volksabstimmung darüber für eine wirklich interessante Sache. Ich spreche die Leute sehr oft auf ihr unmögliches Verhalten an: im Zug, im Bus, im Park, und mir schlägt Unverständnis und Hass entgegen, nicht oft hören die mit ihrem Fehlverhalten auf. Ich bemerke auch nur selten jemanden, der mich unterstützt, nicht mal Freunde, die manchmal dabei sind, können das spontan. Bei harten Dealern und Nazitrupps, deren Verhalten absichtlich auf dumme Couragierte abzielt, halt ich mich natürlich zurück. Das Gefühl der Demütigung erreichen sie trotzdem. Sie haben es durch Gewaltandrohung geschafft, mir meinen freien Raum zu nehmen, und der Senat, die Polizei, die BVG usw. lassen das zu. Viele haben dasselbe Gefühl und halten das nicht aus und tun deshalb so, als störe sie das alles gar nicht, als sei alles nicht so wild und als sei dies der Preis der Freiheit. Das ist verlogener Unsinn. Freiheit wird nur durch einen Rechtsstaat möglich, und dieser muss sich zeigen, sonst ist es bereits Anpassung, die als eigner Stil verbrämt wird.
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Mädchen – aber nicht für alles!

Alltag | 04.05.2009 | 14:40 Katrin Rönicke
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06.05.2009 | 09:25 mehmet.goldkorn
Viele der Schwierigkeiten, die Sie nennen, haben Frauen auch, wenn sie keine Kinder bekommen wollen. Sie haben in Ihrer Aufzählung, mit wem sich Frauen anlegen müssten, etwas vergessen: mit den Männern selbst. Der Tod der Frauenbewegung liegt schon 20 Jahre zurück. Eine feministische Revolution muss keine mehr fordern, schon weit unterhalb ist sie als blöde Emanze verschrien. Seitdem haben Männer und Frauen gemeinsam ein Frauenbild erarbeitet, dass für Frauen den Vorteil hat, ohne Gewissensbisse sexy und heterosexuell sein zu können - Todsünden unter den alten Feministinnen. Es hat aber vor allem für die Männer den unschlagbaren Vorteil, ohne Anstrengung an den eigenen Privilegien hängen zu können, und dies erscheint nach einer ganzen Generation wieder als Normalfall. Gibt es eigentlich wieder ein Forum von Frauen, wo darüber geredet wird, wie dies geändert werden kann? Politische Aktionen bemerke ich jedenfalls nicht. Auch die Schwulen haben sich arrangiert: erschienen sie früher noch als Bedrohung im Männerlager, leben sie nun in ihrer eigenen Welt (die vermehrt unter Beschuss steht, seit einige Männer für ihr Selbstbild ein Opfer brauchen, auf dem sie rumtreten können).
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Das KaDeWe und die Rosinenbomber-Vita

Positionen | 29.04.2009 | 05:00 Mathias Wedel
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30.04.2009 | 08:03 Matthias Dell
Harald Juhnke darf man nachtrauern, der war auf seine Weise groß.
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30.04.2009 | 11:04 mehmet.goldkorn
Vorsicht, der ist in einem Altersheim in der Zone gestorben...der Osten hat uns allet jenommn...
mehmet.goldkorn
Ab 2013 in Wilmersdorf, mal sehen...
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Logbuch
06:33
lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:21
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:11
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:07
menschenzeitung hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
06:04
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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