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Er stockte plötzlich.
Sein schon so oft benutzter, vertrauter Kugelschreiber schrieb auf einmal nicht mehr.
Einen Ersatz gab es nicht.
Er versuchte mit dem Stift zu kritzeln.
Aber er schrieb einfach nicht.
Blitzartig und unerwartet hinterließ der Kuli hinter sich die blaue Farbe.
Er funktionierte wieder.
Aber warum diese Unterbrechung?
Er kritzelte mit dem Kuli weiter.
War der Kuli denn wirklich schon alle, oder hatte er noch genug Tinte?
Aufmerksam kritzelte er sein Löschblatt voll.
Die kleinste Unterbrechung würde er merken.
Und als das Löschblatt völlig blau war, war der Stift entgültig ausgelaugt.
"Aha", sprach der Schreiber, "ist er also doch schon alle.", und saß hilflos vor sienem
Blatt.
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Hi Baschti,
ohne Worte - die Parabel hat bei mir einen Nerv getroffen, weiß nur noch nicht welchen. Ist sie von dir? Wenn nein, wer ist der Autor? Mehr davon... LG Feli |
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Hallo Felicitas!
Ich freu mich außerordentlich, wenn dir (und hoffentlich auch anderen) die Parabel gefallen hat. Ja, sie ist von mir, ist aber schon länger her. Mehr davon? Mal sehen... |
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Ich find´s einfach super!
Kleine Dinge, fast unscheinbare Dinge bekommen aufeinmal eine recht hohe Bedeutung. Das gefällt mir. Ich beschäftige mich oft mit kleinen Dingen, weil ich nicht viele große Dinge habe. Ich habe aber schon einige Kugelschreiber und es gefällt mir, dass ein Kugelschreiber eine Hauptrolle in Deiner Parabel spielt. Diese Tücke des Objekts kann schon oft nerven. Ich habe sogar alte Kugelschreiber aus Schweden. In einem war die Miene darin schon bestimmt 30 Jahre alt. Eine tolle Kugelschreibermiene aus allerfeinstem Messing und ich habe sie weider zum Laufen bekommen. Was meinst Du wie sehr ich mich darüber gefreut habe? |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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