mephisto

kuponschneider

16.12.2011 | 12:07

Das allgemeine Flüchten

"Seit zwei Jahren steigen die Haus- und Wohnungspreise (...)  vor allem in Ballungszentren verzeichneten Eigenheime und Eigentumswohnungen wegen der großen Nachfrage Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich" schreibt die Financial Times Deutschland. Auch die Nachfrage nach Gold ist ungebrochen: die Feinunze kostet derzeit 1.600,- $, vor drei Jahren waren es 800,- $.

Wer sich`s leisten kann flüchtet in Sachwerte.

Ausweislich der Statistik der Bundesbank gibt es folgende bemerkenswerte Entwicklung bei den Hauptrefinanzierungsgeschäften der Euro-Zentralbanken: während im gesamten Euroraum die Bestände von Oktober 2010 auf Oktober 2011 um 17,3 % gestiegen sind haben sie sich bei der Bundesbank im gleichen Zeitraum um -80,3 % nahezu pulverisiert. Der Grund: deutsche Banken werden mit Zentralbankgeld aus den Euro-Südländern überschwemmt.

Wer sich`s leisten kann flüchtet nach Deutschland und legt dort sein Geld an.

In der zweitgrößten Volkswirtschaft auf diesem Planeten, in China, knirscht es gewaltig. Ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum und fallende Immobilienpreise sorgen für Unruhe und Unfrieden. "Nach einer Untersuchung der Bank of China und dem Verleger der Top-Reichen-Liste Hurun haben bereits 60% aller reichen Chinesen damit begonnen, ihre Auswanderung vorzubereiten oder sind bereits ausgewandert" stellt Deutsche MittelstandsNachrichten fest.

Wer sich`s leisten kann flüchtet vor dem Crash.

Nichts ist derzeit so angesagt wie Flüchten.

 
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mephisto
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