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Polizisten sind Staatsdiener und der Staat sind wir.
In London ist ein 47 Jahre alter Mann von einem Polizisten geschubst worden und schlug mit dem Kopf auf den Boden. Danach starb er an Herzversagen. Eine Kausalität liegt nahe, wird jedoch vor Gericht schwer zu beweisen sein, wenn es keine anderen Verletzungen gibt, wie eine Blutung im Gehirn.
Doch selbst, wenn dem Mann nichts passiert wäre, einen Schubser im Staatdienst darf es nicht geben. Polizisten sind ja nicht nur Staats- also Bürgerdiener, sie verfügen auch über das Gewaltmonopol. Das sollen sie meinetwegen auch behalten. Wer jedoch ein Monopol hat, sollte dieses auch kontrollieren. Schubsen ist nicht kontrolliert.
Auf einem Video, welches den Vorfall zeigt sieht man wie der Bürger vor seinen Dienern herschlendert, diesen gefällt das Tempo offenbar nicht. Plötzlich bricht einer der Diener aus der Reihe aus und schubst die kleinste Einheit des Staates, dem er dient. Der fällt. Und stirbt.
Was hat den Schubser dazu bewogen, zur Polizei zu gehen? Wollte er in den Staatsdienst oder das wollte er Macht? Anders kann ich mir nämlich eine solche Affekthandlung nicht erklären. Hier scheint jemand sehr aufgebracht darüber zu sein, das ein anderer nicht macht, was man ihm sagt, nicht auf ihn hört.
Jemand mit solchen Motiven soll mir nicht dienen.
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Was hat den Schubser dazu bewogen, zur Polizei zu gehen? Vermutlich ist er als Schubser bereits geboren. Solche Leute fallen schon in der Schule als Schubser auf. Niemand will wirklich mit einem Berufsschubser etwas zu tun haben. Aber kaum einer weiß genau, wie man so einen los wird. So ergibt es sich oft wie durch ein Wunder, daß Schubser einen Weg wählen, wo Schubsen als Tugend gehandelt wird - zu bewaffneten Berufen. All die ganzen schönen Schlagstockfetischisten finden dort eine Heimstatt, denn dort gehört schubsen dazu, wird also anerkannt. Der Staat hat das Schubsmonopol, und in seiner Lizenz auch die Sicherheitsfirmen.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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