merdeister

135 rote Waldameisen

14.04.2010 | 22:27

Küchenmesser - Merdetext

Ein Gurkenmesser aus Kruppstahl dachte sich einmal:

"Wieso nicht einfach mal Tomaten schneiden?"

Doch da gab es ein Problem, denn das Gurkenmesser war größenwahnsinnig und saß in der Psychiatrie. Dort war es, weil es einen hilflosen Apfel angegriffen und fies verstümmelt hatte (allerdings hatte der Apfel es auch provoziert, denn er hatte gerufen: "Komm doch, komm doch, traust dich sowieso nicht").

In einer Woche sollte es entlassen werden und es hatte auch schon einen Job bei Hipp. Dort sollte es Gurken schneiden. Da es aber Tomaten schneiden wollte, schmiedete es schon Pläne, auf Tomatenjagd zu gehen.

20 Jahre später

Ein Artikel in einer Regionalen Zeitung

"Letzte deutsche Tomate tot

Gestern Abend um ca. 19.30 wurde die letzte deutsche Tomate verstümmelt in einer Gemüsekiste gefunden. Es wird vermutet, dass es der selbe Täter war, der auch schon in den letzten 20 Jahren der Schreck deutscher Tomaten war. Man fand einen Bekennerbrief in dem nur ein Satz stand:

"Heute Deutschland tomatenfrei und morgen die ganze Welt."

Aus Holland und Belgien wurden auch schon die ersten Tomatenmassenmorde gemeldet. Die W.T.V. ( Welt-Tomaten-Vereinigung ) rief dazu auf:

"Tomaten der Welt vereinigt euch."

merdeister '96

Archi ergänzte 2010:

"Das Gurkenmesser hatte sein Werk verrichtet, es heiratete eine Gurke und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende in Wanne-Eickel."

 

weinsztein berichtet über ein dunkles Kapitel der Geschichte der Tomate:

"In einer amerikanischen Kleinstadt entwickeln sich 1977 normale Tomaten zu intelligenten Monstern, die Menschen angreifen und verspeisen. Schon bald haben sie das ganze Land in ihrer Gewalt." In den Kommentaren mehr.

 
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Kommentare
luggi schrieb am 14.04.2010 um 22:36
gelesen,
alle Tomaten gemeinsam, trotz unterschiedlicher Hautfarbe
archinaut schrieb am 14.04.2010 um 22:50
Schön und brutal, lieber merdeister,
aber hast Du nicht was vergessen?

"Das Gurkenmesser hatte sein Werk verrichtet,
es heiratete eine Gurke und sie lebten glücklich
bis an ihr Lebensende in Wanne-Eickel."

Huch, warum Wanne Eickel...?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 14.04.2010 um 23:06
Genau: Die Wanne is voll!
archinaut schrieb am 14.04.2010 um 23:10
....mit Tomatensaft???
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 07:51
Danke Archi, das Ende darf nicht fehlen, ganz klar. Und warum Wanne Eickel? Da wird halt viel gegurkt.
archinaut schrieb am 15.04.2010 um 20:21
Wanne-Eickel,
Doppelnamen sind irgendwie gender.....
lausemädchen schrieb am 14.04.2010 um 23:10
keine deutsche tomate rot.

grüne gurken stoßen stresshormone aus.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 14.04.2010 um 23:20
Grüne Tomaten ...?!
lausemädchen schrieb am 14.04.2010 um 23:28
die roten, mit dem geheimnis in der soße!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.04.2010 um 00:11
Kino?
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 07:53
Grüne Stresshormone im Tomatenkino. Hoffentlich gibt es Popcorn mit Gurkenraspeln.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.04.2010 um 08:46
"Der Film beschreibt das Leben in einer kleinen Ortschaft zu Zeiten der großen Depression nach 1929 und die damals noch sehr diskriminierende Behandlung von Afroamerikanern in den amerikanischen Südstaaten. Die Buchvorlage greift hierfür auf zahlreiche alte Zeitungsausschnitte und wohl auch die Erinnerung einiger Senioren zurück. Der rote Faden des Films besteht in der Relativierung von Gut und Böse: eine Anzahl halbwegs anständiger Personen begeht eine ganze Reihe von Straftaten und erhält gerade dadurch die Sympathien der Zuschauer."
born2bmild schrieb am 14.04.2010 um 23:57
Psst! Für überlebende Gastarbeiterfrüchte:

Selbstverteidigungskurs für Tomaten: "Krafts Tomaten Catch Up"
Freitags von 18-21 Uhr im

"Automaten Inn"
Paradeiser Platz 4
Essen
weinsztein schrieb am 15.04.2010 um 02:39
HIER WIRD VERHARMLOST !!!

wikipedia:
In einer amerikanischen Kleinstadt entwickeln sich 1977 normale Tomaten zu intelligenten Monstern, die Menschen angreifen und verspeisen. Schon bald haben sie das ganze Land in ihrer Gewalt. Während die CIA damit beschäftigt ist, dem Killer-Gemüse Einhalt zu gebieten, versucht die PR-Firma „Meinungsmache“, die Öffentlichkeit von dessen Harmlosigkeit zu überzeugen. Der Präsident, der seine Wiederwahl in Gefahr sieht, holt schließlich zu einem massiven Gegenschlag gegen die Tomatenplage aus.

Aber das war noch nicht alles.

Die Rückkehr der Killertomaten:
Seit dem Angriff der Killertomaten von 1977 ist alles ruhig in den Vereinigten Staaten. Aber einige Überlebende sind noch immer von den schrecklichen Ereignissen so traumatisiert, dass sie sogar den Anblick normaler Tomaten nicht ertragen können. Wilbur Finnletter, der Militarist, hat nun ein Restaurant eröffnet, dessen Spezialität „Nicht-Tomaten-Saucen-Pizza“ ist. Die Tomatengefahr ist aber noch nicht endgültig bezwungen, da der durchtriebene Professor Mortimer Gangreen finstere Pläne schmiedet, bei denen Tara, die große Liebe von Wilburs Neffen Chad eine wichtige Rolle spielt. Chad hat Glück, dass er in der Pizzeria unterkommt, doch der Albtraum beginnt, als er erfährt, dass die Frau, die er liebt, in Wirklichkeit eine mutierte Killertomate ist, mittels der ein Professor die Welt erobern will.

merdeister,

Sie sollten sich schämen!
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 08:08
@b2bm

Danke für den Hinweis, der Kursleiter ist gelernter Koch!

@weinsztein

mein Lieber, es ist hinreichend bekannt, dass es sich nicht um Tomaten handelte sondern um verkleidete Bananen. Die Hersteller dieser blieben auf der neu herausgebrachten Bananensauce, dem Bananenmark und den getrockneten Bananen sitzen. Auch Banane mit Mozzarella und Basilikum kam beim Kunden nicht an, wie erhofft.
Daraufhin bildete man eine Bananenguerilla, die das Ansehen der Tomate in Verruf bringen sollte.
Die Bewegung teilte sich schnell in radikale und moderate Bananen. Während die Moderaten sich nach Alternativen umsahen (1978 gab es den ersten Bananenmilchshake), vollführten die Radikalen jene Verbrechen, die Sie oben beschreiben.
Bis heute hält sich die Mär der Killertomaten. Dabei haben Forschungen in den 80er Jahren gezeigt, dass Tomaten anatomisch nicht in der Lage sind offensiv tätig zu werden. Reizt man eine Tomate bis sie bereit zum Angriff ist und sie führt diesen aus, kommt es schon beim ersten Kontakt zu Rissen in der Tomatenhaut.
Ähnlich schlecht sieht es mit den Defensivfähigkeiten aus, hier muss noch viel geforscht werden, die Hoffnungen der Tomaten liegen auf der Gentechnik.

merdeister (unsiezbar!)
born2bmild schrieb am 15.04.2010 um 09:20
@merdeister
Da hatte ich wohl Tomaten auf den Augen!
Die Green Tomato Berets in Tomaden Haag sind alarmiert.
born2bmild schrieb am 15.04.2010 um 09:21
Update:
3 Tomathawks abgefeuert, um diesen arglistigen Hinterhalt zu eliminieren.
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 12:30
Eine traf Tomaten Mark, er wurde mit schwerer Bolognese ins Krankenhaus eingeliefert.
born2bmild schrieb am 15.04.2010 um 14:38
Tomateralschaden sind manchmal leider unvermeidlich.
ich schrieb am 15.04.2010 um 09:59
Tja Merdeister,

da haben Sie ja mal wieder einen noch tieferen Tiefpunkt erreicht, indem Sie hier beim linken Freitag schon zu Gewalt gegen die Roten aufrufen.

Da dürfte auch diese kleine gewaltverherrlichende Geschichte Ihr uneingeschränktes Wohlgefallen finden:

merdeister schrieb am 15.04.2010 um 12:27
Mist, ich wurde erwischt!
Lee Berthine schrieb am 15.04.2010 um 11:11
Bei der Hatz auf Tomaten stellt sich mir die Frage:

Wer profitiert eigentlich davon?
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 12:28
Das wäre wohl ein Blog für sich.
merdeister schrieb am 15.04.2010 um 12:28
Oder Ihn?
ich schrieb am 15.04.2010 um 13:25
@ Lee Berthine

Natürlich die Ketchup-Industrie!
merdeister
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