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Die Bundeskanzlerin diskutiert seit Frühjahr 2011 mit über 120 Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über Deutschlands Zukunft.
Die Kanzlerin will aber nicht nur mit Wissenschaftlern und Praktikern über Deutschlands Zukunft sprechen, sondern auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft kennenlernen und diskutieren. Deshalb wird dem Dialog mit den Experten ein Bürgerdialog im Internet zur Seite gestellt.
Die größte Zustimmung hat bisher ein Vorschlag zur Islamdiskussion bekommen. Mit dem folgendem Text, der mich allerdings sehr an die aufgebauschte Sarrazin-Debatte erinnert:
„Das Thema Islam wird von Politik und Medien gründlich gemieden, Islamkritiker werden bestenfalls ignoriert, meist aber diffamiert, Islamkritik wird pathologisiert und kriminalisiert. Eine argumentative Auseinandersetzung über den Islam muss endlich stattfinden. In der Politik. In den Medien.“
Dabei könnte man auf der Seite der Bundeskanzlerin über wichtige Dinge abstimmen, wie z.B. ACTA, Grundeinkommen, Finanztransaktionssteuer, etc. pp.
Die Seite:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/vorschlag_einstieg_node.html?cms_gts=476850_Dokumente%253Dvotes#Inhalt
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@Meyko
"Das Thema Islam wird von Politik und Medien gründlich gemieden, Islamkritiker werden bestenfalls ignoriert, meist aber diffamiert, Islamkritik wird pathologisiert und kriminalisiert. Eine argumentative Auseinandersetzung über den Islam muss endlich stattfinden. In der Politik. In den Medien.“ Definitionsfrage: Was ist Islamkritik, wenn es den "Islam" so generalisiert gar nicht gibt? |
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Eine von den vielen Fragen die man sich in dem Zusammenhang stellen kann. Ich könnte sie nicht beantworten, denn ich habe keine Fachkompetenz auf dem Gebiet der Religionswissenschaften. ;-)
Ich vermute hinter diesem Ansinnen "einer argumentativen Auseinandersetzung über den Islam", stecken überwiegend unklare Ängste und Sorgen um die Zukunft des "christlichen Abendlandes". Vielleicht ist es auch die allgemeine Angst vor dem Fremden. |
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Eine von den vielen Fragen die man sich in dem Zusammenhang stellen kann. Ich könnte sie nicht beantworten, denn ich habe keine Fachkompetenz auf dem Gebiet der Religionswissenschaften. ;-)
Ich vermute hinter diesem Ansinnen "einer argumentativen Auseinandersetzung über den Islam", stecken überwiegend unklare Ängste und Sorgen um die Zukunft des "christlichen Abendlandes". Vielleicht ist es auch die allgemeine Angst vor dem Fremden. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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