Am 27. März 2010 strahlte der niederländische Fernsehsender NIO in Hilversum den Dokumentarfilm „Frauenträume“ des in Deutschland lebenden kanadisch-marokkanischen Regisseurs Mohamed Nabil aus. Der Film erzählt in 38 Minuten die Erfahrung von drei deutschen Frauen, die zum Islam konvertierten und mittlerweile ein neues Leben und neue Träume haben.
„Frauenträume “ wurde von der Produktionsfirma MPP, die in der Hauptstadt Berlin ihren Sitz hat, produziert.
Mit diesem neuen Dokumentarfilm will der Filmemacher das Phänomen „Konversion zum Islam in Deutschland und Europa“ beleuchten und dessen vielfältige Dimensionen aufzeigen.
Wer ist Mohamed Nabil?
In Marokko aufgewachsen, erwarb er dort Diplome in Philosophie und Pädagogik und unterrichtete vier Jahre lang Philosophie und Sozialwissenschaften am Gymnasium, bevor er 2001 nach Kanada auswanderte. Dort studierte er Journalismus und Politikwissenschaften an der Universität Laval in Quebec sowie Filmwissenschaften an der Universität von Montreal. 2005 drehte er in Kanada seinen ersten Kurzfilm: „Philosoph“.
Seit 2006 lebt Mohamed Nabil in Berlin und arbeitet als freier Journalist, Schauspieler und Filmemacher. „Frauenträume“ ist sein erster Dokumentarfilm als Regisseur. Mohamed Nabil hat eine Produktionsfirma (MPP) in Berlin gegründet.
Mia Paradies
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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