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Liebe Freitag-Blogger und Bloggerinnen
zu fragen, was die Community des FREITAG ist und was sie sein sollte oder nicht sein sollte, ist unbestreitbar wichtig. Ich möchte allerdings noch auf eine andere Bedeutung im Namen "FREITAG" hinweisen. Auf die Zeitung. Gestatten Sie mir die etwas bissige Bemerkung, dass wohl nicht wenige Community-Mitglieder überrascht sein dürften, zu erfahren, dass der FREITAG auch eine Zeitung ist. Ja, man darf vermuten, dass sich das eine oder andere Mitglied neulich erst mit der Vorstellung vertraut machen musste, dass diese Zeitung vier Herausgeber hatte, bevor er dann lautstark auf FREITAG.DE deren Verlust beklagen musste.
Das Bewusstsein für die Zeitung der FREITAG zu schärfen, liegt in meinem ureigenen Interesse: Der Verkauf selbiger, am besten im Abo, sichert meinen Job. Mit der Zeitung machen wir Geld, (bisher) nicht mit der Community. Ausserdem macht Zeitungsmachen und -schreiben Spass. Und ich möchte, dass viele Menschen die Zeitungstexte lesen.
Auch, aber naürlich nicht nur deswegen, war ich sehr glücklich über das Bekenntnis des Bloggers Goedzak. Er schreibt in einem Kommentar zu seinem Blog:
"Der Freitag ist eine Zeitung. Mehr nicht und nicht weniger. Ich bin Abonnent und blogge auf der dazugehörigen Plattform."
Ich lese daraus eine erfreulich abgeklärte Haltung, die dennoch Engagement zulässt. Vor allem aber kann ich mir hier sicher sein, dass ein Gefühl für unsere Arbeit vorhanden ist. Denn wir machen in erster Linie diese Zeitung, und in zweiter Linie kommunizieren wir mit unseren Lesern, die aber nicht unbedingt die Leser der Zeitung sind.
Eine Zeitung zu machen, ist etwas anderes, als in und mit einer Community zu kommunizieren. Es ist auch etwas anderes, als zu bloggen. Ich schreibe Zeitungstexte bewusst in einer anderen Tonlage als einen Blogeintrag. Papier lässt Nuancen zu, die man sich im Blog schenken kann.
Wenn ich dann einen solchen Text online lese, wirkt er auf mich schal, und ich verfluche mich dafür, dass es mir in den über zwei Jahren, die ich nun beim FREITAG bin, immer noch nicht gelungen ist, meine Vorgesetzten von dem, meiner Meinung nach, unsäglichen Alles-aus-dem-Heft-kommt-online-und-möglichst-bald-Prinzip abzubringen.
Eine Zeitung ist eben viel mehr als eine Ansammlung von Texten. Sie ist eine Komposition, und sie wird von Fachleuten gemacht. Diese Fachleute wären dumm, wenn sie den Rat von klugen Lesern nicht ernst nehmen würden. Aber so wie die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht wirklich von 80 Millionen Menschen trainiert werden kann, so kann es umgekehrt eine Zeitung wie der FREITAG nicht ohne Menschen geben, deren Glück sich darin erschöpft, ihre Dauerkarte auszukosten. Was ich meine: Es wäre gut, über Möglichkeiten UND Grenzen der gewünschten Partizipation der Community zu sprechen. Und das bedeutete eben auch: über die Zeitung zu sprechen.
Liebe Tagungsteilnehmer und Tagungsteilnehmerinnen, wer sie noch nie in den Händen gehalten hat - im Ständer hier bei uns im Eingangsbereich kann man sich die drei letzten Ausgaben greifen.
Wie gesagt, darüber nachzudenken, was die Community ist, nicht ist und sein sollte, ist unbestreitbar wichtig. Und dass man sich dabei gerne im Kreise dreht, ist auch nur eine Bemerkung, die die Spirale weiterdreht. Als Ausbruchsversuch würde ich also vorschlagen, dass während dieser Tagung auch über die Zeitung namens DER FREITAG gesprochen wird. Danke. Habe fertig.
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Herr Angele, chapeau!
Mehr muss man auch diesem Beitrag nicht mehr hinzufügen. mfg gvg |
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Lieber Herr Angele,
ich stimme ihnen zu, dass Bloggen nicht dasselbe ist, wie Schreiben und Lesen einer auf Papier gedruckten Zeitung und ich wollte eine solche nie missen, wie ich Bücher nie missen wollte. Ich selber lese seit mehr als vierzig Jahren Zeitung, auch mehrere und habe dabei auch schon Verluste erlitten (vor vielen Jahren schon DIE ZEIT vor noch nicht langer Zeit die FR) Aber Genuß und Verlust einer Zeitung ist nicht das Thema. Sie scheinen es zu beklagen, dass die Zeitung, für die Sie hier arbeiten auf den selben Zug springen will, den z.B. DuMont-Schauberg schon in 2006/2007 propagierte und versuchte. Ich widerspreche Ihnen da in keiner Weise. Wenn aber der Freitag das Blog, tatsächlich als mehr als nur eine wildwuchernde Leserbriefwiese mit totem Gehölz dazwischen begreifen will, die von Freizeitgärtnern mehr schlecht als recht beackert werden soll, dann sollte man mehr konzeptionelles Denken darauf verwenden, was für ein eigenes Instrument, besser welcher zusätzliche Raum mit eigenem Inhalt sich hier erschließen ließe. Meine Intention zu dem Gespräch am Samstag zu kommen ist kennenzulernen, was es da, in diesem Falle im Haus des Freitag geben könnte, oder auch nicht kann. Weder begreife noch fühle ich mich da als Zeitungsmann. Ich bin Leser. Zeitungsleute schreiben für Leser, dann mögen sie auch mit Ihnen reden. Ich weiß, dass Sie schon äußerten, dazu bereit zu sein. Ich wollte nicht mehr. Herzlich Uwe Theel |
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Nachtrag (zu Orientierung):
Ich schrieb meinen Kommentar www.freitag.de/community/blogs/michael-angele/keynote-zur-tagung-wir-muessen-sprechen-sa-211#comment-358433 hier im Blog, bevor ich Clavanis Blog-Interview www.freitag.de/community/blogs/calvani/jakob-augstein-less-music-more-talk entdeckt und gelesen hatte. |
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Hallo Herr Angele,
es stimmt, Print- und online-Artikel haben irgendwie andere Wirkung, siehe Ihr genialer Kant-Lurija-Artikel, der zurecht auf der ersten seite der Zeitung plaziert ist. Nicht gut plaziert ist dagegen die Zeitung selbst: Es ist ein Kunststück, wenn man gerade aus dem Zug gestiegen ist und mit der Bahn weiterfahren will, sich zwischendurch den Freitag zu beschaffen, da dieses Unterfangen erst im Suchen, dann Durchwühlen des Zeitungsbestandes und letztendlich im Nachfragen, wo denn der Freitag einsortiert sei, endet. Oder unter Zeitdruck eben nicht gekauft wird. Der Freitag ist unter allen anderen Zeitungen nicht erkenntlich. Dem Freitag fehlt ein Logo! Links oben ein Logo hin und der Freitag wird besser verkauft! Dieses harmlose "der Freitag" ist nur was für eingefleischte Blindkäufer oder Abonnenten, die eh´nicht hingucken bzw. suchen müssen. Wenn der Freitag sich ernsthaft verkaufen will, muss er optisch was dafür tun, machen andere auch und da funktionierts auch. So, das wollte ich zum Thema Freitag-Zeitung einmal sagen. :-) |
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Herr Angele,
mir geht es ähnlich wie Herrn Theel in diesem Punkt: "Ich selber lese seit mehr als vierzig Jahren Zeitung, auch mehrere und habe dabei auch schon Verluste erlitten (vor vielen Jahren schon DIE ZEIT vor noch nicht langer Zeit die FR)" Es hat das kontinuierliche Nachlassen des intellektuellen "Wumms" des "derFreitags" [für mich beinhaltet dies insbesondere eine im besten Sinne anarchische Haltung - (nicht etwa eine anarchistische(!)] mit sich gebracht, daß ich kein Abonnement mehr bin. So kann ich auch nur noch gelegentlich zum Erhalt auch Ihres Arbeitsplatzes pekuniär Beitrag leisten. |
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@ Sehr geehrter Dr. Angele,
als seinerzeit die Diskussion Wellen schlug "Wir müssen reden", Vorschläge gesammelt wurden, war mein Eindruck, dass Blogger, Kommentatoren richtig "angefeindet" wurden, die darauf hinwiesen, Zeitungsleser zu sein und entsprechende Forderungen stellten! Es ist doch so, dass ich die Zeitung ganz anders wahrnehme als das Online-Portal. Das hat nichts mit alten Sehgewohnheiten zu tun. Es ist einfach der Gesamteindruck, Sie sprechen von Komposition, die auch die Einstellung und Beurteilung mitbestimmt. Als klassischer Leser habe ich auch andere Bedürfnisse. Ohne daraus eine Abgrenzung gegen Nicht-Abonnenten resp. Blogger formulieren zu wollen, betreffen Sie die Qualität der Zeitung! Bemerkenswert war dann für mich, dass während der Diskussion von Seiten der Redaktion keiner und wenn (?), doch, zumindest für mich, nicht laut genug auf den Punkt insistierte, ein Print-Medium befördern zu wollen. Konsequenterweise habe ich die Zeitung dann für einen Monat abbestellt und umständlich am Kiosk erworben. Das ist halt auch eine legitime Art, den Daumen zu senken. Zwischenzeitlich besaßen Sie dann die Unhöflichkeit, mich öffentlich auf mein Abo anzusprechen, übrigens gar nicht „Springer-like“. Die rufen ihren Kunden hinterher, erst recht, wenn sie von dannen ziehen. Wie gesagt, ich stimme Ihnen zu, der Zeitung resp. den Zeitungslesern in die Diskussion die entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Ich sehe auch nicht, dass damit die Frage nach dem Funktionieren der Community ins Hintertreffen geriete. Das eine schließt das andere ja nicht aus: Lesen und Schreiben und ein gutes Miteinander! Nun, haben Sie mich aber doch damit im Stich gelssen, dass Sie die von mir an Sie gestellten Fragen (vom 23.11.2011 um 23:58) nicht beantworteten. Teilweise haben Sie das jetzt nachgeholt. Im Raume steht allerdings noch die Frage nach Ihrer persönlichen Einstellung, Ihrer Positionierung gegenüber Blogger, Kommentatoren: „Was erwarten Sie von einer Diskussion, die Sie anstoßen? Was soll sie als Ergebnis bringen? Welche Meinung soll das Forum bestätigen? Und überhaupt, wie tief darf eine von Ihnen angestoßene Diskussion gehen?“ Es versteht sich von selbst, dass damit auch Fragen nach dem Umgangston und Stil einhergehen. Auch an diesem Punkt hat sich in letzter Zeit ein unerfreulicher Dissens aufgetan. Ich mag die Zeitung, habe daraus nie ein Hehl gemacht und freue mich, wenn sie wächst, gedeiht als UNABHÄNGIGE linke Zeitung! Als Zeitungsjunkie – und das bin ich - will ich guten "Stoff"! Ja, und wer arbeitet, der soll, nein der muss dafür bezahlt werden! Salut HN |
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schrieb am
17.01.2012 um 00:14
in der Diskussion
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schrieb am
17.01.2012 um 00:24
Bloggern, einen Hehl
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Ich weiß nur nicht, woher die Befürchtung kommt, ein Blogger-Mob wolle den Freitag entern?!
Ansonsten: Ich lese die Print-Ausgabe, las sie auch schon vor Augstein und freitag.de. Der Freitag ist mir als Zeitung sehr wichtig! Und ich schätze ebenso das Community-Projekt, dass ich hier was schreiben und mich mit anderen und den Freitag-Machern austauschen kann. Warum "man" hier bloggen "soll", dass muss jeder für sich beantworten. Wenn man dann sogar noch auf der Meta-Ebene reden kann - umso besser! |
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Der Beitrag von HN hat mich schon sehr nachdenklich gemacht.
Vielleicht muss ich mein "chapeau" am Anfang doch ein wenig erklären. Es galt ausschließlich folgender Passage: "dass es mir in den über zwei Jahren, die ich nun beim FREITAG bin, immer noch nicht gelungen ist, meine Vorgesetzten von dem, meiner Meinung nach, unsäglichen Alles-aus-dem-Heft-kommt-online-und-möglichst-bald-Prinzip abzubringen." Dieser Äusserung galt meine Zustimmung, vielleicht hätte ich das näher konkretisieren sollen, denn über die restlichen Querelen, die hier wohl noch gären, hatte ich keine Ahnung. Ich bin auch noch nicht so lange hier und kann nun nicht jeden Blog aus der Vergangenheit kennen. Mein Beifall deshalb, weil ich mich gleich wunderte, wieviel Inhalt des Printmedium Freitag online landet. Ich wurde vor Jahren, als die Zeitungen das Internet entdeckten von den Münchner Medientagen eingeladen um über dieses Thema zu referieren. Wohl deshalb, weil ich damals einer der wenigen freien Journalisten war, die gleichzeitig für Print, Radio, TV arbeiteten und dabei auch noch ein online-Portal aufbauten. Damals kriselten schon die Auflagenziffern im Printbereich und ich kann mich an eine abschließende heftige Podiumsdiskussion mit den Leuten von Stern, Spiegel, SZ und anderen erinnern, die gerade mit hohem finanziellem Aufwand ihre online-Präsenz etablierten und so überhaupt nicht davon erbaut waren, als ich die These vertrat, dass es wirtschaftlicher Schwachsinn ist, den Inhalt einer Zeitung gleichzeitig fast komplett online zu veröffentlichen. Wenn überhaupt müsse man Interesse wecken, um den Leser zu animieren, sich die Zeitung zu kaufen. Der Effekt war, die gestanden Herrschaften, einer der Führenden der Henri Nannen Schule war damals auch dabei, fielen über mich her. Schließlich war ich ja nur ein kleiner unbedeutender Lohnschreiber in ihren Augen, der vom richtigen Geschäft keine Ahnung hat. Interessanterweise sassen damals im Publikum überwiegend junge Leute, die Journalismus studierten, die mich nach dieser heftigen Diskussion noch lange zu Einzelheiten löcherten, denn die hatten wohl begriffen, was ich damals meinte, weil sie wohl das damals noch keimende Internet besser kannten und einschätzten, als die Macher der führenden Printmedien. Heute, lange Jahre danach bieten Spiegel, Stern, SZ und andere auf ihren online-Seiten Appetizer an. Wer mehr wissen will, muss sich entweder für einen bestimmten Obulus registrieren oder das Papierprodukt kaufen. Insoweit hat Angele vollkommen Recht, denn sonst kommt der Punkt, an dem ein Printmedium seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann und von den Kiosken verschwindet. Ich mag vielleicht antiquiert sein, aber ich möchte meine Zeitung oder mein Buch noch in den Händen halten und umblättern können und nicht auf einem i-pad oder sonstwo scrollen. Was den Rest der von HN aufgeworfenen Fragen angeht, kann ich nichts sagen, da fehlt mir jegliche Information, es sei denn, es klärt mich einer auf. Eines muss ich aber in der kurzen Zeit, in der ich hier mitlese feststellen. Ich habe selten eine solche offene und diskutierfreudige Community einer Zeitung gesehen, die auf hohem Niveau argumentieren kann. Und das sollte, egal wie die redaktionsinternen Entscheidungen in Zukunft ausfallen mögen, nicht kaputt gemacht werden. Es gibt Zeitungen, die wären glücklich, wenn sie solche Leser und Blogger hätten. |
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@Georg von Grote,
in meinem Bekanntenkreis wechseln mehr oder weniger alle Personen aller Altergruppen auf Online. Die Tablet PCs beschleunigen diesen Prozess noch. Vielleicht sollte man kostenlose (Papier)Zeitungen, zwei Doppelseiten, mit Appetizern anbieten. Wer mehr wissen will, muss online lesen ... |
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Alles, was nicht online ist, kann ich nicht lesen. Leider wird der "Freitag" in Amman nicht verkauft. ;-) - Ich wäre also dumm, wenn ich dagegen wäre, dass die Print-Artikel auch online erscheinen.
Außerdem, auch wenn mancher Autor offensichtlich auf die Kommunikation mit dem Leser weniger Wert legt: es kommentiert sich online einfach besser. Das heißt jetzt nicht, dass ich diese Keynote nicht auch gut und richtig fände - aber, wie auch JP, sehe ich nicht, dass alleinige Printausgaben die Zukunft sind. Denkt doch an die armen Bäume! |
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Ich nehme erst mal die Stellung nicht zu dem ganzen Blog (weil da mehrere Themen angesprochen wurden und ich bin jetzt zu dieser späten Stunde nicht so fit, um auf alle einzugehen), sondern zu dieser Sache mit Printausgaben und Abo.
Sie schreiben, Herr Dr. Angele: "Das Bewusstsein für die Zeitung der FREITAG zu schärfen, liegt in meinem ureigenen Interesse: Der Verkauf selbiger, am besten im Abo, sichert meinen Job." Ihre Position ist für mich selbstverständlich nachvollziehbar. Allerdings finde ich, dass Sie dabei versuchen, die Realität auszublenden. Denn die Realität besteht nämlich daraus, dass heutzutage alle Medien online (kostenlos!) verfügbar sind und alle Menschen haben eine oder andere Möglichkeit, ins Internet zu gehen, denn die technische Mittel dafür sind kostengünstig und praktisch für alle zugänglich geworden. Warum sollte dann jemand die Papiermedien kaufen? Die Leser sind dafür nicht verantwortlich, dass die gesellschaftliche/technische Entwicklung in diese Richtung gegangen ist. Das ist einfach mal passiert. Und es ist die Aufgabe der Journalisten, sich daran anzupassen und andere Möglichkeiten zu suchen, den Job zu sichern. Sie können von den Leser nicht erwarten, dass sie die Papiermedien kaufen, die sie nicht brauchen. Das ist absurd. Nehmen wir mal an, in der Nähe von Ihrem Haus gäbe es zwei Tankstellen... bei einer sollten Sie bezahlen, bei der anderen dürften Sie völlig kostenlos tanken. Wo würden Sie es dann tun, und zwar auf Dauer? So mal ganz ehrlich? Ich habe über Jahrzehnten mehrere Medien abonniert. Seit ca. zehn Jahren habe ich aber überhaupt keine einzige Papierzeitung oder Papierzeitschrift gekauft. Und ich werde es auch nicht tun. Wozu sollte ich etwas kaufen, das ich mit Sicherheit nicht lesen werde? Für mich ist es z.B. extrem wichtig, dass ich die Artikel kommentieren kann (ich kommentiere zwar nicht alles, was ich lese, aber ich will diese Möglichkeit jede Zeit haben). Daher sind für mich Papierzeitungen per se nicht interessant, insbesondere wenn im Internet die gleiche Artikel stehen. Was für ein Sinn hätte es, eine Zeitung zu abonnieren, die man nicht mal aufschlägt? Sie reden mit Leuten so als wären sie egoistisch, dass sie keine Zeitungen abonnieren wollen. So nach dem Motto: Ich bin ein Profi, mache meine Arbeit und will bezahlt werden. Sind etwa die Leser dafür verantwortlich, dass für Ihr Job heutzutage solche Bedingungen entstehen? Wenn Sie Urlaub machen und irgendwohin reisen, interessieren Sie sich dafür, dass die Zimmermädchen an vielen Stellen für ca. 2 Euro pro Stunde arbeiten? Die Arbeit von Zimmermädchen ist mindestens genauso stressig wie Ihre und Sie werden mit denen nicht tauschen wollen. Sie akzeptieren es einfach, dass Ihr Hotelzimmer für so einen mikrigen Lohn sauber gemacht wird. Abgesehen davon hat der Begriff "Qualitätsjournalismus" heute ganz andere Bedeutung als vor 10 oder 20 Jahren. früher dachte man, wenn man ein diplomierter Journalist ist, dann schreibt man auf jeden Fall besser als "Laie". Man hatte auch keine Möglichkeit zu vergleichen, denn man las in den Medien nur die Artikel von Profi. Jetzt gehen Leute ins Internet und sehen, dass es jede Menge von brillanten Blogger gibt und jede Menge von schlechten Profi-Journalisten. Das mit Qualitätsjournalismus zieht nicht mehr. Sorry. Die Werte und Vorstellungen haben sich geändert und man kann nicht erwarten, dass alles wie vor 20 Jahren bleibt: Die Leute abonnieren ganz brav die Zeitungen und begreifen Distanz zwischen Profi-Halbgötter und sich, den normal Sterblichen. Die Zeitungen werden mit jedem Jahr weniger und weniger abonniert. Und die Distanz gibt es schon heute nicht mehr. Wer Halbgott bleiben will, muss alleine verweilen. |
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Liest sich wie Katzer auf speed.
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Weinsztein, ich frage mich, ob es irgendwann so ein Tag kommt, dass Sie zu meinem Kommentar oder Blog etwas Sachliches schreiben anstatt völlig sinnlosen und arroganten Bemerkungen.
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Es wude so viel Bedenkenswertes gesagt, dass es mir schon sehr schwer fällt, nicht gleich mit allen das Gespräch aufzunehmen, aber heute ist Produktionstag. Da wird die Zeitung gemacht :)
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Hallo Herr Angele,
danke für diese inspirierende „Ansprache“. Sie bringen ein paar Dinge auf den Punkt die mich auch beschäftigen (aus anderen Gründen): Der Freitag = Zeitung = Einkommen völlig klar. Dann wird es aber schwierig: Sind Online-pattform einer Zeitung und Community dasselbe? Das „unsäglichen Alles-aus-dem-Heft-kommt-online-und-möglichst-bald-Prinzip“ fällt ja eher unter die Frage, wie Printmedien mit dem Internet an sich („Marktplatz) umgehen. Was spricht dagegen Artikel kostenpflichtig ins Netz zu stellen? Und selbst Artikel von Autoren, die schon eine bestimmte Reichweite vermuten lassen, können doch mit einem mit einen „Appetizer“ versehen kostenpflichtig angeboten werden, oder? Das andere Problem ist Web 2.0 (Alle reden mit). „Fachleuten“ und, wie Sie nennen es „kluge Leser“. trifft nicht so ganz. Nicht allein seit dem Internet ist die Vorrangstellung („Gatekeeper“) der Journalisten futsch. Der Außenstehende, Nicht-eingeweihte, oder potentielle Leser bedient (und kann sich bedienen!) aus der unterschiedlichsten Quellen für seine (Welt)bilder. Was jetzt? Ich weiß es auch nicht. Ich kann nur darauf hinweisen, dass dieses Problem des Wegfalls eines Alleinstellungsmerkmals, das ein Fach begründete und lange Zeit inne hatte kein Einzelfall ist. (Bspw. haben ‚gelernte‘ Pädagogen es nicht nur mit ‚klugen Eltern‘ zu tun, sondern auch noch mit bspw. Journalisten oder Psychiatern, die sich als Experten für Erziehungsfragen vermarkten). Ich behaupte einfach mal: die Frage ist nicht mehr allein, was den „Experten“ oder Fachleute wie sie es nennen, ausmacht (Ausbildung, qualitativ), sondern auch der Rahmen in dem sie sich präsentieren. (Und wer gibt den vor? Der Blick auf vermutete Bedürfnisse, Quoten und andere Quantitäten? Oder der eigene Maßstab, das eigene Profil?) Um beim Freitag zu bleiben: Sie (Herausgeber und Redaktion) produzieren und bieten Infos und müssen die verkaufen. Als einzelner Artikel, in Form einer Zeitung oder "Online". Es ist nicht die Community (Goedzak, präzise = Die Communarden ), sondern der Freitag (Herausgeber (und Redaktion?) der zuallererst seine Onlineplattform definiert. (Machen Sie ja bei der Zeitung auch, da ist es auch nicht der Leser.) Dass der Freitag (Herausgeber und Redaktion) dabei „der Community“ Spielraum einräumt und wie er das tut, finde ich persönlich nicht nur toll, sondern sehe es auch als richtungsweisendes Unterscheidungsmerkmal -… wo sonst bekomme ich soviel ungefilterte Welt präsentiert???? Viel Erfolg beim Vertreten Ihres Standpunktes!!! |
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Hallo Kmv,
wenn ich mal kurz dazwischen reden darf, solange Herr Dr. Angele die Zeitung produziert: Die Situation ist m.E. mit vernünftigen Mitteln nicht zu lösen. "Das „unsäglichen Alles-aus-dem-Heft-kommt-online-und-möglichst-bald-Prinzip“ fällt ja eher unter die Frage, wie Printmedien mit dem Internet an sich („Marktplatz) umgehen." Ja, aber gerade dieser Prinzip zieht ja viele Leser an, und zwar nicht weil man was umsonst kriegen kann, sondern weil sie kommentieren und diskutieren wollen. ich z.B. würde kein Artikel lesen, der mir einfach unter die Nase gerieben wird, ohne dass ich mich dazu äußern kann, wenn ich will (ich will ja nicht immer, aber ich muss diese MÖGLICHKEIT immer haben). Abgesehen davon geht es ja um Popularität der Journalisten... die Artikel, die gefallen, werden weiter empfohlen, verlinkt usw., usf. Wer heutzutage online nicht präsent, sondern nur im Print zu finden ist, hat keine Chancen... auch z.B. bei den weiteren Bewerbungen (Arbeitsplatzwechsel etc.) "Was spricht dagegen Artikel kostenpflichtig ins Netz zu stellen?" Dagegen spricht jede Menge von Dingen. Zum einen, würde es nur dann funktionieren, wenn ALLE online-Medien es tun, und zwar WELTWEIT. Und was ist dann z.B. mit Verlinkungen auf anderen Plattformen? Wenn jemand z.B. Freitag-Artikel auf Facebook oder Spiegel-Forum verlinkt? Auch kostenpflichtig? Wie viele würden es dann überhaupt lesen? Werden die Journalisten damit glücklich leben, dass ein paar Leser ihre Artikel bezahlen, dafür aber die Tausenden von Leser verloren gehen (insbesondere im Falle von Verlinkungen)? Darüber hinaus haben dann die Artikel über z.B. klassische Musik keine Chance gegen z.B. Kochkolumne oder Wulff-Unterhaltungen. Was wird denn aus Qualitätsjournalismus? Boulevard pur. Darüber hinaus kann man schon jetzt (z.B. an Anzahl von Kommentaren) sehen, dass viele Blogger/online-Leser sich lieber mit den eigenen und fremden Blogs beschäftigen als mit redaktionellen Artikeln. Das ist nun mal so. Aus welchen Gründen, ist eine andere Frage. Es wird aber die Popularität der redaktionellen Artikeln nicht steigen, wenn sie (im Unterschied zu den Bloggs) kostenpflichtig werden. Es wäre vielleicht eine Lösung, wenn der Zugang zu Plattform im Allgemeinen kostenpflichtig wäre... als monatlich eine bestimmten Beitrag bezahlen und dafür Zugang zu allen redaktionellen Artikeln und zu der Community bekommen. Aber irgendwie ist es auch nicht funktionsfähig. Wie kann die Moderation jemanden bei online-Diskussionen maßregeln, wenn es um einen Kunde geht, der bezahlt? Ganz ohne Moderation geht ja auch nicht, denn es gibt schon Situationen, dass man angreifen muss. und bei den Kunden, die eben für die Nutzung der (gesamten) Plattform bezahlen, wird noch mehr Konflikten entstehen, denn viele denken, wenn ich hier bezahle, darf ich hier überall an die Wand pinkeln, ich bin hier der König. Abgesehen davon wird ja auch die Anonymität der Blogger abgeschafft und das wird abschreckend und abstoßend wirken (auf mich z.B. nicht, ich bin sowieso nicht anonym und lege kein Wert drauf... aber auf viele andere Blogger/Leser schon). Es ist alles schon irgendwie zu kompliziert und verfahren, um triviale Lösungen zu suchen. Aber welche nicht triviale Lösung kommen könnte, weiß ich auch nicht. |
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@ DandelionWine
Ich frage erstmal ganz grundsätzlich nach den Prinzipien des Webauftritts im Internet. Und da auch: Sind manche Artikel kostenpflichtig oder nicht? etc.etc. Sie argumentieren vom user her, oder verweisen darauf was andere machen (könnten). Bei der (manuellen) Suchmaschinenoptimerung wird, bei der Frage nach den wichtigsten Zeitungen in Deutschland, Bild auf Platz zwei nach dem Spiegel gesetzt (Argument: clicks Alexa). Was sagt uns das jetzt? Ich plädiere erstmal dafür sich zu überlegen, was ich wie anbieten will und so blöd es klingt, auch ein Vertrauen in das eigene Produkt zu haben... |
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Ich habe ja nichts gegen Überlegen (bis jetzt habe ich ganz naiv gedacht, dass ich mich gerade eben damit beschäftige) und ich betrachte mich auch nicht als Feind der Redaktion, der "in einer anderen Mannschaft spielt".... ganz im Gegenteil, ich habe z.B. geschrieben, dass redaktionelle Moderation in der Community auf jeden Fall notwendig ist... und als ich geschrieben habe, dass es im Interesse der Journalisten ist, dass ihre Artikel von möglichst vielen Menschen gelesen werden, habe ich auch nicht aus der Position des Bloggers geschrieben (übrigens war es gar nicht negativ gemeint... wer schreibt, will auch gelesen werden, und wenn es dabei um den Beruf geht, dann sowieso).
Ich habe nur meine Auffassung mitgeteilt... ich dachte, es ist eben das, was wir hier alle tun, und es sei hier auch jedem erlaubt, ansonsten könnte man ja auch PN mit Herrn Dr. Angele wechseln anstatt öffentlich im Blog zu diskutieren... |
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Lieber Herr Angele,
es ist unbestritten, dass eine Zeitung ganz anderen Regularien unterliegt als dies beim Bloggen der Fall ist. Fast jede Zeitung, ob Wochen- oder Tageszeitung hat heute einen Online-Auftritt. Die Einbindung der Blogger in das Onlinemedium ist jedoch sehr unterschiedlich. Die meisten Online-Zeitungsportale billigen ihren Bloggern keinen Redakteurstatus zu. Kommentar ja, aber eben keinen eigenen Beiträge. Das ist beim Freitag grundlegend anders, es ist sogar so, dass der Blogger im Onlinebereich gleichberechtigt zu den Redakteuren steht. Was die Anzahl der Beiträge betrifft, sind die Blogger deutlich im Vorteil. Wie ich mitbekommen habe, wurde bei der Frankfurter Rundschau und der Zeit der Redakteurstatus der Blogger wieder abgeschafft und die Kommentare in ihrem Umfang begrenzt. Wenn ich ihr Schlussstatement aufgreife, stellen sich folgende Fragen: - Wer liest den Freitag und warum wird er von diesen Personen gelesen? - wer kennt den Freitag außerhalb der Community und der Leserschaft? - Ist der Bekanntheitsgrad von JA u.U. höher als der des Freitag? - Wie war die Entwicklung der Auflage des Freitag den letzten 3 Jahren, also seit JA der Verleger der Zeitschrift ist. - Wie ist das Verhältnis zwischen Abonnenten und Spontankäufern und hat sich dieses Verhältnis in den letzten 3 Jahren verändert? - Welcher Blogger ist gleichzeitig Abonnent der Printausgabe? - Welche Blogger benutzen den Freitag lediglich als Plattform für ihre eigenen Blogs? - welche Blogger verhalten sich überwiegend destruktiv und wie kann dieses Phänomen eingedämmt werden? - Lassen sich aus den Blogs gewisse Strukturen erkennen, was Themenfixierung etc. betrifft? - Welche Zielgruppe will der Freitag erschließen? - Welche Zielgruppe will der Freitag Online erschließen? - Welche Grundausrichtung verfolgt der Freitag Print bzw. Freitag Online. Sind beide Grundausrichtungen miteinander kompatibel. Wo gibt es Reibungsflächen, wo Gemeinsamkeiten? Die Blogger, die in dFC schreiben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Meisten kennen sich nicht persönlich und tauschen sie sich dennoch aus. Das gilt im Guten wie im Schlechten. Es ist eine besondere Form der Kommunikation, die zwar gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, trotzdem sehr anarchisch verläuft. Die Frage, die sich ernsthaft doch stellt: - Ist die Online-Ausgabe ein Komplementärprodukt zu der Printausgabe und wenn ja, welche Rolle kann (will) die Community dabei einnehmen? |
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@ blog1 schrieb am 17.01.2012 um 12:52
"Wie ich mitbekommen habe, wurde bei der Frankfurter Rundschau und der Zeit der Redakteurstatus der Blogger wieder abgeschafft und die Kommentare in ihrem Umfang begrenzt. " Nur einen kleine Anmerkung aus eigenener Erfahrung: Ich weiß nicht worauf Du Dich bei der Rundschau beziehst: Blogger hatten dort niemlas "Redakteursstatus". Es gab zunächst den Bronski Blog der von Bronski als die Neuerfindung der Zeitung mit neuen Mitteln ausgegeben wurde. Er schrieb die Texte, bzw. kompilierte klassische Leserbriefe zu Blogtexten. Die Leser/user konnten kommentieren, solange es Bronski gefiel, sonst schloß er, nicht nur die Blogs sondern user auch lebenslang aus. Nach spätestens drei Wochen wurde jeder Thread automatisch geschlossen. Zwei- dreimal ist ihm sein Blog wg. rechter Trolle um die Ohren geflogen, außerdem wurde es zu fr-kritisch. Seither wird nahezu alles durch die Moderationsschleife gejagt, dessen Urheber ihm nicht persönlich bekannt ist (geprüfte private e-Mailadresse mindestens), aber es schreibt kaum jemand mehr, jedenfalls signifikant weniger wie in den 2-3 Anfangsjahren. Bronski täuscht den usern nur Redakteursstatus vor. Seine Experimente (Blogtalk u.ä.), die er als "relaunches" seines Blogs verkaufte, scheiterten alle aus Gründen, die ich hier nicht weiter entfalten will, aber alle mit dem eignen Konzept, bzw. dessen wesentlichen Mängeln zu tun hatten. Das Hebelblog ist inzwischen von Hebel längst wieder geschlossen worden. Hebel hatte die Sache sehr ernst genommen, aber er konnte es neben seiner Redaktionsarbeit nicht schaffen, seinen Blog wirklich zu betreuen. Auch hier wurde es immer enger für ihn durch User-Kritik an der neuen FR-Linie, die er halten mußte Die Kommentarfunktion unter Redaktionsartikeln in der FR-online-Ausgabe ist eine Farce, sie besteht aus einem 10-Zeilenkontingent und außerdem verschwinden Artikel und Kommentare nach einiger Zeit im Nirwana. Die Redakteure antworten praktisch nie. Die Reginal- und Fußballblogs in der FR sind Spartenblogs mit geringem Informationsgehalt. An der FR kann man beobachten, wie die Unterschätzung des Arbeitsbedars zusammen mit einer reinen Marketingidee zur Neuerfindung des Zeitungsbusiness (in Wajhrheit ist gemeint: Blogs sorgen für Erhöhung der Reichweite) scheitern müssen. Kein Vorbild für den Freitag. |
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@ Uwe Theel
Danke für den Hinweis zur FR. Was Du hier schreibt ist sehr aufschlussreich und wohl auch ein Beispiel dafür, wie man es im Freitag auf keinen fall praktizieren sollte. Was im Freitag auffällt, ist, dass Blogger den Freitag nur als Plattform nutzen. Sie haben einen eigenen Blog - teilweise sehr gut gemacht - und transferieren diesen Blog in den Freitag. Sie beteiligen sich nicht an anderen Blogs, sondern kommentieren ausschließlich ihren eigenen Blog. |
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ad blog1 schrieb am 17.01.2012 um 12:52
Das kann ich nicht nachvollziehen, Blog1. Quer lesen und quer mitdiskutieren ist eine gerne geübte Praxis. Ich wundere mich, wie häufig das stattfindet. Was die dt. Presse-Online angeht, werden mehr Zeilen, Links und Bilder, dazu rund um die Uhr, nirgends sonst akzeptiert. - Herr Theel hat da völlig Recht, die dFC ist diesbezüglich einmalig. Was Print angeht, so denke ich, hält sich zwar das Projekt dF über Wasser, aber alleine vom Freischwimmen wird man nicht zum Fischlein im Wasser. - Ich würde mir, sowohl als dFCler, als auch als dF-Profi, Gedanken machen, wenn die verkaufte Auflage nicht nach oben geht, oder/und z.B. hier in der dFC keine neuen Mitglieder auftauchten. Was Diskurs und Lese-Vorlieben der dFCler angeht, so verstehe ich einen Teil ihrer Klagen sehr gut. - Aber das ist ja zu diskutieren. Um bei mir selbst zu bleiben. Ich versuche, meine Blogs hier "formstützend" anzulegen. Also immer einen Bezug zum gerade diskutierten Print-Teil des dF her zu stellen, also gerade nicht einfach nur zu bloggen, was ich als Steckenpferd gerne endlos auswalzen möchte und könnte. - Ich denke, die meisten guten Blogs hier, machen das ähnlich. Von den schlechten Blogs würde ich höchstens aus didaktischen Gründen einmal mehr schreiben wollen. LG Christoph Leusch |
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Einerseits schon verständlich die Anmerkung, denn als Oftleser und Gelegenheitsleser fragt man sich hin und wieder, was das muntere Treiben hier so mit der Zeitung zu tun hat.
Andererseits: Wo ist das Problem? Wenn der Freitag sich definiert hat, dann ist es nur klug das auch in der FC so weiterzukonstruieren (es sei denn ein solches Richtungsgespräch hat nicht stattgefunden oder nicht genügend). D.h. konkret: nützliche Blogs/ Texte werden auch so behandelt, alles was unter Wischiwaschi läuft ist unterhaltend im Netz, mehr aber auch nicht. Genau da liegt aber die Krux, denn entweder haben sich die Redakteure und sonstigen Verantwortlichen nicht richtig abgesprochen wohin denn die Zeitung steuert und wo sie steht oder irgendwas läuft bei der Übertragung von Print und Online und umgekehrt falsch. Da landen nämlich schon mal Texte im Print, bei den man sich fragt wieso und andere Texte bleiben hier im Netz unbeachtet, die gut für die Zeitung wären. Und sowas wird dann auf Dauer zum Problem für die Zeitung (soweit sollte man schon denken, wenn man sich nicht auf Inhalt, sondern auf Beliebtheitswerte der Blogger stützt). Dieses Thema anszusprechen sollte man auch mal, je nachdem, wer denn an der Schnittstelle von Print und Online arbeitet. Aus der Sicht von Neugierigen wird das auch zum Problem, wenn die sich fragen, wieso sie eine Zeitung kaufen sollten, bei der Print und Online 2 Parallelwelten darstellen, bzw.: warum sollte man sich hier konstruktiv engagieren, konstruktiv für die Zeitung, wo es anscheinend nicht um Inhalt geht. Da sind auch die Redakteure gefragt konstruktiv zu filtern, das macht eine richtige Zeitung so, um sich zu festigen und zu etablieren (also warum macht das der Freitag nicht?). Und da Sie diesen Blog hier einstellen noch persönliche Manöverkritik: Redakteure sollten auch professionell mit Bloggern umgehen! Ich hab die Zeitung übrigens mal als Abo bezogen, aber inzwischen gekündigt, weil mir nicht klar ist, wo die Zeitung steht und wohin sie will und mich der Ton der FC und andere Unannehmlichkeiten nicht behagten - so sollte es also nicht laufen. |
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Als mir mal "der Ton der FC" nicht mehr behagte, bin ich aus dieser ausgestiegen, statt mein angenehm communityfreies Printabo zu kündigen.
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Hmm, 1. waren Sie einer, der damals (obwohl es noch gar nicht so lange her ist) zu denen gehörten, die einen aggressiven Ton hier einbrachten, jedoch gedeckt durch Hr. X und Frau Y (und damit durch die Verzahnung von Print und Online... usw. ), 2. und?
Es wäre schön, wenn nicht nur Redakteure konstruktiv arbeiten, sondern wenn auch Blogger sich entschieden, was sie wollen, mehr Macht als Blogger oder zur Zeitung beitragen (das verlangt die Akzeptanz, den Freitag als Zeitung zu betrachten). Und danke, dass man frei seine Meinung äußern darf im Meinungsmedium... |
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Bevor ichs vergesse, das wichtigste überhaupt:
Der Freitag hat sehr viel Potential, es könnten soviele Leute abgeholt werden, die ein entsprechendes Medium wollen, aber... dafür muss er auch was tun, was vielleicht nicht immer bequem ist oder mehr Strenge verlangt und ganz viel innerbetriebliche Kommunikation und Botschaften nach außen, oder er entscheidet sich irgendwie "irgendwie" zu bleiben, dann darf er aber auch nicht rummosern über zu geringe Leserzahlen. So! Besser kann man es nicht meinen. |
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Als analoger Leser, der sich in die Community verirrt hat, hoffe ich, dass die Gespräche zu Ergebnissen führen, die die Qualität der Zeitung sichern und entwickeln helfen. Für mich heißt das vor allem:
- der FREITAG bleibt „irgendwie“ links; - Journalisten und Blogger bleiben Akteure mit unterschiedlichen Aufgaben, Schreibweisen und Interessen; - die Einstellung eines Redakteurs für Wirtschaft wird ermöglicht. |
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"...wer sie noch nie in den Händen gehalten hat - im Ständer hier bei uns im Eingangsbereich kann man sich die drei letzten Ausgaben greifen." - Eine Empfehlung, der zu folgen, ich nur zuraten kann. In ihr steckt ein Hinweis auf die Sinnlichkeit des Zeitunglesens. Damit ist nicht nur, eher sogar weniger die Haptik der Papierausgabe gemeint, das gern zitierte Rascheln oder Knistern beim Umblättern - vielleicht riecht sie auch ein wenig; nein, kaum, habe schnell mal an letzten Ausgabe geschnuppert - sondern vor allem Typografie, Fotos und Grafik, Layout, die (inhaltlich-thematische) 'Komposition', wie Michael Angele das nennt.
Der Freitag ist eine schöne Zeitung, die mit diesen Elementen auch Lust bereitet. Eine Doppelseite aufzublättern und im Ganzen auch in den Blick nehmen zu können, als 'visuelle Komposition' würdigen zu können, das ist schon immer noch ein unbestreitbarer Vorzug und ein 'Alleinstellungsmerkmal' der Printausgabe. Die Technologie wird das sicher eines nicht so fernen Tages auch bieten - vielleicht zaubert mir mein iPad dann ein 1:1-formatiges Hologramm der Doppelseite über den Kaffeehaustisch. Ich sehe dem gelassen und sogar mit Erwartung entgegen. Vielleicht, wahrscheinlich kommt es aber anders, das Zeitungsformat der Gutenberg-Galaxis verschwindet und wird ersetzt durch ein A-5-, wie man heute noch sagt, Broschürenformat, das iPad-kompatibel ist. Entwicklung ist eben Gewinn UND Verlust. Die Frage nach dem Verhältnis von Leserschaft und 'Blatt', von Community und redaktionellem Produkt bleibt bzw. wird eine noch wichtigere werden. |
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@ goedzak - darüber habe ich auch gegrübelt. Wie ein Gesamtbild bleiben kann auch die Printausgabe nicht vorliegt. Ich bin ja Abonnentin, aber ich überfliege die Printausgabe und gucke da auch eher aufs Gesamtbild als auf die einzelnen Beitrage. Es gibt ja so e-paper-pdf. Das ist mir zu klein und fuzzlig.
Ich muss aber jetzt erstmal gucken, wie Hologramme funktionieren. |
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Michael Angele bringt vieles auf den Punkt.
"Wir müssen reden" über die Verbindung des Printprodukts derFreitag mit der FC, in Wahrheit weniger über eine "Verzahnung" der Redaktion mit der Community, von der immer wieder die Rede ist. Bis sich da was verzahnt - das wird dauern, denn der Freitag ist ein feines, bildschönes und zum Glück irgendwie linkes Wochenblatt. Leider ein kleines. Er ist keine fette Tageszeitung wie WAZ, SZ oder FAZ mit Redaktion, Korrespondenten, Freien, Blätter, die dauernd auch ein Paket Blogs ins Blatt heben könnten, falls sie wollten. (Sie wollen es nicht. Ich will sie aber nicht über einen Kamm scheren.) Was hier in der FC an Blogs geschrieben wird, findet immer (mehr) Leser. Was wir schreiben, das gefällt uns selbst sehr, wir sind eitel. Aber was soll diese Drängelei, dass diese FC-Blogs, besonders die eigenen, auch gefälligst im Freitag gedruckt werden sollen, zum Beispiel auf einer eigens für so was vorgesehenen Seite? Wäre diese Seite nicht das bekannte Terrarium, in dem wir dann rumkrabbeln dürften oder gar sollten? Internetplattformen und Zeitungen sind unterschiedliche Medien. Verschieden wie Ausrufer und Rundfunk, wie kanarischer Signalpfiff und Fernsehen. Alles verlangt eine eigene, dem Medium angemessene Sprache und Ansprache. Da haben Michael Angele und Jakob Augstein Recht. Viele redaktionelle Artikel und Blogs in der FC lese ich mit Vergnügen und Gewinn, sie regen mich an zum Weiterdenken, zur Recherche, zur Googelei und am Ende bin ich klüger. Ich vermute, den Redakteurinnen und Redakteuren geht es ähnlich und regen sich hier ebenfalls an und auf. Das hätte ja schon fast was von Verzahnung. Der gedruckte Freitag ist ein spannendes und darum vielfach preisgekröntes (für Konzept, Design etc.) Projekt, an dem wir per Community teilnehmen und es irgendwie indirekt mitgestalten. Leider mit sehr offenem Ausgang. Aber! Wer in dieser Plattform gerne bloggt, kommentiert, nur mitliest oder sich sonst wie erfreut, sollte ahnen, dass die Fortdauer der Freitag-Community, ihre Weiterentwicklung und ständige Verbesserung am Gedeihen des gedruckten Freitag hängt. Auf die Dauer wird das seinen Preis haben, etwa den, hier Eintritt zu zahlen. Oder sich ein Freitag-Abo zu gönnen, wenn man es sich leisten kann. Vielleicht sogar ein paar Abonnenten zu werben, so unter Freunden. Oder besonders gute Freitag-Beiträge in der eigenen Netzumgebung zu verlinken, etwa bei Facebook. Und was einem sonst noch so einfällt. Zu „Wir müssen reden“ ein paar frische Links: www.freitag.de/community/blogs/michael-angele/keynote-zur-tagung-wir-muessen-sprechen-sa-211 www.freitag.de/community/blogs/calvani/jakob-augstein-less-music-more-talk www.freitag.de/community/blogs/calvani/michael-jaeger-coram-deo www.freitag.de/community/blogs/calvani/wolfgang-michal-hoch-bloggen www.freitag.de/community/blogs/goedzak/wir-muessen-schreiben |
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Und singen sollten wir auch bald mal müssen.
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In echt?
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NEIN! NEIN! Und nochmal NEIN!
Wenn ich in einem Café sitze oder selbst morgens bei dem Kaffee, dann will ich eine Zeitung in den Händen halten und Buchstaben abgrasen, am liebsten hätte ich dann noch die Druckerschwärze an den Pfoten. Aber so sehr ich die Technik auch schätze, ich will da nicht auf mein Ei-Pad oder Ei-Phone angewiesen sein. Das ist was für die schnelle info zwischendurch aber hat mit dem Genuß des Lesens nichts zu tun. Natürlich sind hier viele interessante Kommentare abgestzt worden, die auch nachdenklich machen, wie man das eine mit dem anderen unter einen Hut bekommen kann. Vielleicht haben es einige noch nicht so mitbekommen, was im Hintergrund, gerade bei den Printmedien, seit Jahren schon abläuft. Da wurden nicht nur ganze Formate eingestampft, sondern Redaktionen aus Einsparungsgründen auf ein Minimum entvölkert, bis sie fast nicht mehr arbeitsfähig waren. Diese "Arbeitsplatzreduzierung" fand und findet auch bei SZ, Spiegel und allen anderen statt, auch bei Bild, letztlich unbemerkt vom Leser. Andererseits steckten Verleger Unsummen in online-Auftritte ihrer Vorzeigeprodukte und ebenso Unsummen in sogenannte Entwicklungsredaktionen, die nichts anderes taten als neue Formate redaktionell zu entwickeln, die aber letztlich fast nie am Kiosk landeten. Das alles hat der "normale" Leser nie mitbekommen, sondern dann, wenn sich ein Verlag finanziell überhoben hat, hörte er nur, die Auflage stagniert und die Kosten sind untragbar weil die Anzeigenkunden wegbrechen. Letztere nämlich finanzieren hauptsächlich eine Zeitung, nicht die Abonenten. Vielleicht übersehen manche auch, dass die in Redaktionen tätigen Mitarbeiter auch leben müssen, Miete zahlen, ihre Familien ernähren und was sonst noch so dazu gehört. Wenn so eine Zeitung platt gemacht wird, dann gibts vielleicht ne Abfindung, die reicht für 1-2 Monate. Und dann? Zeitungen lebten damals auch von sogenannten freien Mitarbeitern, auch feste Freie. Die lieferten dann die Artikel, Interviews und sonst was, verdienten aber immer nur einen Bruchteil dessen, was ein Redakteur bekam. Hat sich aber ne Zeitlang gelohnt, weil wenn man gut war, konnte man diverse Medien bedienen. Nur dann wurden die Freien langsam abgeschafft und bei denen, die noch schreiben konnten die Honorare auf ein Minimum gekürzt. Am Ende bekam einer schlappe 25 Euro für einen Artikel, war aber dafür einen ganzen Tag unterwegs und musste ja auch zwischendurch mal was essen. Die Gewerkschaften haben das alles abgesegnet, da kam kein Widerstand. Und nur weil jemand als Freier arbeitet, ist er deshalb kein schlechterer Journalist. Deshalb gebe ich Angele in diesem Punkt absolut Recht. Und seine Überlegung bedeutet auch nicht das Ende dieser Community, muss es jedenfalls nicht. Aber eine Zeitung, wie der Freitag muss sich finanzieren können und wie soll das bitte gehen, wenn ich die Zeitung nicht mehr abonnieren oder am Kiosk kaufen muss, weil ich ja alles online umsonst geliefert. Sicher gibt es auch im online Bereich Werbung, aber das reicht nicht aus um eine komplette Redaktion am Leben zu erhalten. Als Verbraucher und als Leser bin ich ja auch ein Verbraucher muss mir doch klar sein, dass ich ein gutes Produkt nicht für lau bekommen kann. |
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"Wenn ich in einem Café sitze oder selbst morgens bei dem Kaffee, dann will ich eine Zeitung in den Händen halten und Buchstaben abgrasen, am liebsten hätte ich dann noch die Druckerschwärze an den Pfoten."
Lieber Herr von Grote, da ich in dieser Sache quasi ein Wiederholungstäter bin, erlaube ich mir mal kurz einen Hinweis in eigener Sache: www.freitag.de/kultur/1008-warum-wir-zeitungen-brauchen |
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Richtig.
Bei allen Umwandlungen die Medien betreffend ist eines aber nahezu gleich geblieben: Geld wird auch und vor allem durch Anzeigen geholt, viel durch Printanzeigen, was den Druck erhöht sich als Gedrucktes zu verkaufen. Einer Zeitung sollte also viel daran gelegen sein sich nicht nur im Netz herumzusprechen, sondern sich als Printmedium zu verkaufen, am besten als Abo, wenn man eine gewisse Menge Stammleser hat. Das erfordert umgekehrt aber auch durchdachte Ziele und Zielgruppen, und Mitarbeiter, die wissen wohin sie gehen (sollen) und dahin gehen wollen, die alle an einem Strang ziehen. Das ist harte Arbeit und da müssen Egos auch mal rückgeschraubt werden. Wenn der Freitag neue Leser gewinnen will dann wird er dies vor allem, nachdem er mit seiner Online-Print-Verzahnung ja auch hausieren geht, über seinen Online-Auftritt tun müssen, dazu gehört eine Verbesseung der Technik und auch ein Überdenken der bisherigen FC-Strukturen, da muss die Liberalität ja nicht flöten gehen, es sollten aber andere Maßstäbe gesetzt werden. Ich dachte darum ginge es bei der Reden-Geschichte... |
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Ging an Georg von Grote.
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Lieber memyselfandi
es geht ja für einmal in diesem Blog sehr gesittet zu. Dennoch kann ich mir eine Bemerkung, was ihre Einlassungen betrifft, nicht verkneifen. Sie geben hier laufend gute Ratschläge. Eine Zeitung sollte sich möglichst als Abo verkaufen. Eine Zeitung sollte wissen, wo es hingeht. Der FREITAG muss den online-Auftritt verbessern etc. Ja, glauben sie denn im Ernst, dass wir nicht schon selbst über solche Fragen sehr intensiv nachzudenken? Es gehört zu unserem Job. Oder besser gesagt: zu verschiedenen Jobs. Zum Beispiel arbeiten hier Menschen, die nur damit beschäftigt sind, den online-Auftritt (endlich!) zu verbessern, andere wiederum versuchen, möglichst viele Abos zu verkaufen. Wieder ein anderer versucht, Werbung einzubuchen (sie irren übrigens, "Geld wird nicht ... vor allem durch Anzeigen eingeholt", sondern weit mehr durch Abos...) Das ganze nennt man: Professionalität. Dahinter möchte ich nicht zurückgehen. Auf die Gefahr hin, dass es dann für den einen oder anderen uninteressant wird, weil Professionalität sowie Spezialisierung eben der Partizipation und dem Gestaltungswillen einzelner Kommunarden ihre Grenzen setzt. Sehen Sie, das Problem ist doch, dass in den Köpfen mancher Kommunarden ein sehr fiktiver FREITAG entstanden ist, der mit dem realen nur sehr bedingt etwas zu tun hat. Das ist quasi ein Nebeneffekt einer offenen Community, die irgendwie (ja, wie genau, darüber muss man reden) an ein Publikationsorgan geknüpft wird. Ich fände gut, wenn man auf der Tagung auch darüber spräche. Freundliche Grüße |
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Lach, völlig d'accord mit dem was Sie sagen, nur über die Bezeichnung "Kommunarden" muss ich schmunzeln. ERinnert mich irgendwie.....ja an was wohl? :-)
Ich wäre gerne bei der Tagung dabei, aber werde es wohl leider nicht hinkriegen und deshalb, viel Glück. Und danke für den link vorhin. Ich habs genossen. fg gvg |
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Lieber Michael Angele,
Frage zurück: würde eine andere Person das selbe schreiben wie ich, wie würde dann Ihre "Antwort" ausfallen? Würde ich einen anderen Eindruck bekommen als den, den ich habe, hätte ich mir das Gutgemeinte auch verkniffen, da Sie es überflüssig finden und auch noch falsch, was nicht stimmt. Das mit dem Geld für Anzeigen ist mein völliger Ernst, das bringt mehr als Abos ein, gerne nachlesbar in w+v oder horizont.net oder in anderen Medien, die wir Texter und Konzeptioner gerne lesen. Und nein, Entschuldigung, ich habe mehr als einmal nicht den Eindruck, dass der Freitag über solche Dinge nachdenkt oder nachgedacht hat, sonst würde ich es nicht immer wiederkäuen, alleine die Tatsache, dass Sie diesen Blog schreiben ist ein Argument dagegen, dass der Freitag sich in sicheren Fahrtwinden bewegt. Der Welpenschutz ist irgendwann vorbei, und nach den letzten Texten des Verlegers muss ich mich auch fragen, wie weit der Begriff "irgendwie" geht. Verzeihung, dass ich sie nonchalant in Ihrem Text herumstocherte. Wird nicht wieder vorkommen. |
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"Frage zurück: würde eine andere Person das selbe schreiben wie ich, wie würde dann Ihre "Antwort" ausfallen?
Identisch. |
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@Georg
"Da wurden nicht nur ganze Formate eingestampft, sondern Redaktionen aus Einsparungsgründen auf ein Minimum entvölkert, bis sie fast nicht mehr arbeitsfähig waren. Diese "Arbeitsplatzreduzierung" fand und findet auch bei SZ, Spiegel und allen anderen statt, auch bei Bild, letztlich unbemerkt vom Leser." "Letztlich unbemerkt vom Leser". Das gibt doch zu denken! Kann man im kreativen und produktiven Bereich der Zeitungshäuser derart zusammenstreichen "bis sie fast nicht mehr arbeitsfähig" sind und keiner draußen merkt's? Hat sich der Zeitungsleser sozusagen mit ökonomisieren lassen? Gleichsam seinen Anspruch einstampfen lassen auf pure Informationsmitnahme, welche dann als Erscheinung einer Kulturtransformation eben so unausweichlich erscheint wie die Entwicklung der Technik und "alternativlosem" Ökonomisierungsdrucks? Das wären freilich Schlüsse, die nur aus langfristigen Beobachtungen gezogen werden können. Mein persönlicher Eindruck von der Entwicklung oder Mißentwicklung von Printmedien kann da wohl kaum verläßlich Auskunft geben. Ich weiß nur, dass mir diese Zeitung oder jenes Magazin früher besser gefiel, was aber auch über die Zeit an einem gestiegenen Anspruch durch mehr Erahrung und Wissen liegen kann. Andererseits sieht man ja doch auch deutlich Zeichen bei den großen Verlagen. Etwa so etwas wie die Welt kompakt. Oder etwa die Einstampfung einer Redaktion überhaupt wie bei der netzzeitung (gibts die eigentlich überhaupt noch) - aber auch das merkt "man" ja vielleicht gar nicht unbedingt ... Und sind die großen Verlage eigentlich bereits als Preset-Apps in Smartphones oder die verschiedenen Pads eingebucht? Das frage ich mich, da ich bisher noch kein Nutzer von Smartphone oder Pad bin aber durch nahezu unvermeidbares Mitblicken auf die kleinen Bildschirme anderer, etwa im ÖPNV, stets das gleiche schmale Medienangebot sehe. Fast jeder, so mein subjektiver Eindruck, ist da bei SPON unterwegs ... Also: Wie selektiv ist die breitere Leserschaft eigentlich noch? PS: Zum Nicht-Missen-Wollen der Haptik, Optik und dem "Abgrasen der Buchstaben" (letztlich wohl auch ein tieferer Informations- und Denkgewinn) wie auch einfach dem Ritual des klassischen Zeitungslesens unbedingte Zustimmung! |
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@miauxx,
ich fürchte, wenig selektiv. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck, den ich mit der Zeit gewonnen habe. Aber ich denke auch, dass das eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung ist, die sich nicht nur auf diesen speziellen Sektor begrenzt. Warum es der Leser möglicherweise nicht bemerkt hat? Sie sagen ja selbst, dass Sie bemerkt haben, dass Ihnen im Laufe der Zeit die eine oder andere Publikation nicht mehr gefallen hat. Das liegt natürlich auch an der eigenen Entwicklung als Leser, aber wenn man sehr genau hinschaut, auch an den Inhalten, die sich verändert haben. Man muss nur einmal den Spiegel über ein oder zwei Jahrzehnte ansehen, dann sieht man genau, dass sich die Schwerpunkte des Inhalts extrem verändert haben. Natürlich müssen Medien auch der allgemeinen Entwicklung folgen, aber muss man deshalb gleich dafür die Identität opfern? Natürlich hat sich der Informationsfluss durch die Zunahme der elektronischen Medien zum Teil dramatisch verändert. Da will der Leser morgens am Küchentisch oder in der U-Bahn nicht unbedingt genau die Meldungen lesen, die er am Tag zuvor schon längst in Fernsehen und Internet serviert bekommen hat. Eigentlich würde ich als Leser dann doch eher mehr Hintergrund erfahren, nur den muss man erst recherchieren und dazu braucht man Personal, das man aber nicht mehr hat, denn es wurde wegrationalisiert. Ich kenne Redakteure von gestandenen Boulevardzeitungen, die arbeiten mittlerweise bis an die Leistungsgrenze, weil sie den Job machen müssen, den früher 3 machten. Ich glaube, die Printmedien haben da ein Terrain geräumt, das eigentlich genau das wäre, das ihnen das Überleben in diesem harten Konkurrenzkampf garantieren könnte. Früher habe ich an einer Spiegelausgabe fast eine Woche gelesen und mich auf die nächste gefreut. Heute fange ich bei einem Flug von München nach Hamburg an und werfe ihn in Hamburg in den Papierkorb, denn dann bin ich durch. Was die Apps angeht. Also ich habe meine "Ei-Teile" noch sehr jungfräulich in Empfang genommen, gestehe aber, dass ich da ne Menge dieser Apps drauf habe. Es gibt fast keine Zeitung mehr, die die nicht kostenlos oder auch als Abo anbietet. Ehrlich gesagt, die sind zwar auf den Dingern drauf, benutzen tue ich die fast nie. Ich bin da möglicherweise doch ein wenig nostalgisch. Ich bekomme ja fast schon eine Krise, wenn mir die Stewardess versucht ein Mini-Handelsblatt in die Hand drückt, weil ich mal wieder den Versicherungsvertreter-Flug erwischt habe. Kürzlich habe ich mich dabei ertappt, dass ich mir als Notnagel nen verwaisten Playboy geschnappt habe. Und ich habe mich nicht einmal geschämt :-) |
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@Georg
Danke für die Replik! So meinte ich auch - auch wenn ich viele Fragezeichen gesetzt habe. Was den SPIEGEL angeht, so teile ich Ihre Beobachtung; ist er doch einer der Publikationen, für welche ich früher gern mal was bezahlte und jetzt aber nur noch reinschaue, wenn mir eine Ausgabe irgendwo eben so in die Hand fällt. Es ist v.a. die ungemeine Boulevardisierung die mir aufstößt wie aber auch die so glatte und so wenig wirklich erhellende Abarbeitung selbst der Titelthemen. Ich weiß zwar nicht, wie lange man von HH bis München fliegt ... viel mehr als 'ne Stunde dürfte es ja nicht sein. Und ja, da kann mittlerweile locker einen SPIEGEL durcharbeiten, ohne was wesentliches zu überlesen. |
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Hmmm,
contenance, meine Herrschaften. Mit Animositäten, persönlichen Attacken und Sticheleien kommt man bei diesem Thema nicht weiter. Dazu ist es in meinen Augen zu wichtig. |
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Zunächst einmal, ich mag den Freitag und blogge seit einigen Monaten was das Zeug hält.
Ich bin aber kein Abonnent des Freitag, weil ich Abos etwas skeptisch gegenüberstehe und weil sich mein Informationsverhalten durch die Onlinemedien verändert hat. Da spielt der kostenfreie Zugang schon eine Rolle- und bequem ist auch noch. Ich würde den Freitag ab und zu gerne kaufen, schon allein aus Loyalität, wenn ich wüsste, wo er denn zu kaufen ist. Hier im Süden der Republik scheint er nicht so einfach zu bekommen sein oder ich bin schlecht informiert. Der typische Printleser will ein Stück Papier in der Hand halten, er will blättern, vor und zurück, von vorne nach hinten oder umgekehrt. Er ist im Gegensatz zum Onlineleser eher passiv gestrickt, hat einen hohen Anspruch an Inhalt und Aufmachung, er will nicht zwingend Interaktion, er reflektiert gerne und das ohne störende Klicks. Insofern unterscheidet sich der typische Printleser grundlegend vom typischen Onlineleser. Das entbindet ab die Macher einer Wochenzeitschrift nicht davon, Abgrenzungskriterien zwischen der Print- Ausgabe zu definieren. Wenn ich also in beiden Medien (fast) das Gleiche zu lesen bekomme, warum sollte ich dann das Printmedium wählen, wenn es auch noch Geld kostet und in seiner Aktualität hinterherhinkt. Der Blogger nutzt das Onlinemedium, um seine Zielsetzungen zu verwirklichen. Er rückt also von einer passiven in eine aktive Rolle. Wenn er nicht nur kommentieren darf, sondern selbst auch Beiträge verfassen kann, hat dies für ihn eine ganze neue Qualität. Genau dieses Umfeld findet er im Freitag vor. Das Onlinemedium kann aber auch dazu dienen, den Bekanntheitsgrad des Printmediums zu steigern und die Blogger könnten durch ihre Aktivität auch dafür sorgen, dass der Freitag aus seinem Nischendasein ausbrechen kann. Auch wäre interessant, wie viele Blogger gleichzeitig Abonnenten des Freitag sind und wenn dies nicht der Fall ist, warum das so ist und ob eine stärkere Involvierung der Blogger in die Print-Ausgabe hilfreich sein könnte. Der Journalist bzw. der Redakteur, der also professionell Beiträge verfasst, kann auch von den „unprofessionellen“ Bloggern profitieren, weil in den Blogs häufig sehr viel Informationsgehalt steckt. Das Problem ist allerdings die Verdichtung, d.h. die Blogs zu extrahieren, die dem journalistischen Anspruch genügen. |
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@blog1 Kann dazu nur sagen: Stimmt alles. Danke
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@ Michael Angele
Guten Tag, Herr Angele, an dieser Stelle möchte ich einfach mal ein Kompliment an Sie aussprechen, wie engagiert Sie in diesem Blog zu Werke gehen! Herzlichst Ihr GEBE |
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Lieber Michael Angele,
Lieber Georg von Grote. Georg von Grote, warum fangen Sie stets einen neuen Kommentar an und beantworten die vorhandenen Kommentare nicht an Ort und Stelle? An mangelnder Vertrautheit mit der Materie darf es wohl kaum liegen. Bei so einem Fachmann. Der sich natürlich mit dem jeweiligen Umfeld vertraut macht, bevor er "berät". Holzmichel aus Leidenschaft seid ihr also. Das wird Euch keiner nehmen. Jeder hat ein paar Standpunkte, auf denen er eines schönen Tages verharrt. Alternativ dazu eine nicht mehr ganz so junge, engagierte Bloggerin, Magda, bis vor kurzer Zeit noch überzeugte Buchleserin, nun begeisterte E-Book Leserin. Frauen haben ein untrügliches Gespür für das, was Kunden wollen. Die Anzeigenkunden brechen weg? Wo? Richtig, im Print. Online expandieren sie. Verleger stecken Unsummen in Online-Auftritte und hinten kommt nix raus? Welch Wunder. Man schaue sich nur mal die neue FAZ-online an. Eine ins Unendliche ausgewalzte Zeitung. Wer mag da wohl beraten haben? Bestimmt lauter Holzmichel, denen der Kaffeekringel auf der Zeitungsseite wichtiger ist als das Geldklingeln auf der Internetseite. Die gestern mal was gesagt haben, was heute nicht mehr stimmt, was gestern allerdings auch nie gestimmt hat. Wie viel verdient man denn so mit Papierzeitungen. Den Stellungnahmen bestimmter Profi-Schreiber nach müssen das Unsummen sein. Dass Print-Artikel online schal wirken, natürlich liegt es am Medium. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose. Und wenn das Internet nun ein Medium der Offenbarung ist? Ich kann nur hoffen, dass "der Freitag" (Wen spreche ich damit eigentlich noch an?) sich von solch vorvorgestrigem Gesäusel nicht betören lässt. Einen garantierteren Weg ins Abseits gibt es nicht. Vielleicht machen Leistungsschutzrechtspekulanten noch einen Schnitt. Danach wird das Licht endgültig ausgeknipst, dann ist Druckerschwärze für alle. |
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Der Ton scheint rauher zu werden, warum auch immer. :-)
Ich hoffe doch, ich antworte jetzt mal an der richtigen Stelle, wobei ich es angesichts der doch ziemlich unsachlichen Kritik vorziehe, es eher kurz zu halten. @ Streifzug, ich würde erstmal genau hinschauen, was jemand schreibt und vor allem auch in welchem Kontext, bevor ich mir das so verdrehe, damit es mir in mein Konzept passt, jemanden angreifen zu können. So was geht meist ins Auge, weil zu durchsichtig. Ich streite mich gerne einmal, lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil dessen, was ich meine überzeugen, aber dann bitte mit fundierten Argumenten und nicht mit billiger Stammtischpolemik. Ich zumindest sehe nicht, dass die, die möglicherweise noch eine gewisse Sinnlichkeit und ein Vergnügen daran empfinden, das Rascheln von Zeitungspapier zu hören und dem gedruckten Text eine andere Aufmerksamkeit schenken als dem auf einem Monitor oder Display, dann halte ich es schon für ziemlich vermessen, diese als vorgestrig oder gar "Holzmichl" zu diskreditieren. Ich denke auch, dass keiner von uns, in Ihren Augen "Rückständigen" jemand deshalb herabwürdigen würden, nur weil er mittlerweile lieber zum ebook greift, statt zur fetten Schwarte im Bücherregal. Sollte der Michel aber als Anspielung auf die Umweltunverträglichkeit der Papierherstellung gemeint sein, dann würde ich Ihnen nicht einmal widersprechen, mir allerdings auch einmal Gedanken darüber machen, wie umweltverträglich Herstellung und auch Entsorgung von Bildschirmen und Tablets oder Smartphones ist. Das nur kurz einmal zum nachdenken und ich hoffe, künftige Diskussionen verlaufen wieder ruhiger und sachlicher, wie es hier eigentlich auch vorher der Fall war. |
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@Georg von Grote,
na also, es klappt doch. Warum nicht gleich so. Unsachliche Kritik? Billige Stammtischpolemik? Ich lasse das mal so stehen. Sie dagegen bevorzugen unsaubere Methoden? ... in Ihren Augen "Rückständigen" ...Nun weist solch eine Schreibweise im Normalfall auf ein Zitat hin. Nur, Sie sind der Einzige, der hier das Wort "Rückständigen" verwendet. Viel Spaß weiterhin im Kontext :) Das Wort ist sehr beliebt in der Berliner Runde. Auch an die viele Grüße. Sollten Ihnen wider Erwarten noch Argumente einfallen, ich bin dabei, wie immer ganz sachlich ... |
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Ähämmmm,
ich bin weder Berliner, noch bin ich rund :-) Vielleicht sollten wir mal aufhören mit irgendwelchen Anspielungen, die der andere eh nicht versteht und lieber Klartext reden. So was vermeidet unnötige Missverständnisse :-) |
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... mein Reden.
Beginnen wir doch mit: Streifzug schrieb am 17.01.2012 um 19:51 :-) |
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Hmmmmmmmmmmmm,
hatten wir das nicht schon beerdigt? Allerdings, sollten da noch ein paar Fragen offen sein, die ich auch beantworten kann, dann nur zu :-) |
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@Streifzug. Ich will die Probleme überhaupt nicht kleinreden. Was Sie oben zu Ihrem Bekanntenkreis geschrieben haben, gilt auch für meinen: es "wechseln mehr oder weniger alle Personen aller Altergruppen auf Online".
Dennoch denke ich, dass die Printzeitung Qualitäten hat, die sich nicht in online übersetzen lassen. Nicht jeder Printartikel wirkt "online schal", ich bitte sie, aber manche eben doch. Umgekehrt könnte ich so etwas wie die kleine Handke-Bilderschau, mit der ich ihnen damals ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte, im Print nicht machen. Vielleicht hat Goedzak ja Recht und die Zukunft liegt im iPad und seiner Möglichkeit zu Hologrammen :) |
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@Michael Angele,
mein Großvater las Zeitungen mit einem Mehrfarbbleistift. Er ließ sie sich als Jahresausgabe binden, riesige schwarze "Atlanten", die ich als Kind begeistert rumschleppte und durchblätterte, sie hatten fast meine Größe. Also, mein Großvater hätte die sich bietenden Möglichkeiten des Internets begrüßt und auch genutzt. Zeitungen, erst in Stein gemeißelt, dann auf Papier gedruckt, sollen nun ins Internet transformiert werden, ganz virtuell. Was passiert? Man lässt sie mehr oder weniger so, wie sie sind, präsentiert sie im neuen Medium letztendlich unverändert und versucht den Verkauf durch Restriktionen zu erzwingen. Mal ehrlich, dümmer geht es nicht, oder? So hat das noch nie funktioniert. Also neu. (Falls die folgenden "Untersuchungen" bei euch schon angestellt wurden - einfach nur abgleichen :) Als Ausgangspunkt nehmen wir Ihren Satz: "Dennoch denke ich, dass die Printzeitung Qualitäten hat, die sich nicht in online übersetzen lassen. Nicht jeder Printartikel wirkt "online schal", ich bitte sie, aber manche eben doch."Welche Qualitäten sind das? Warum schal? Gehen wir diese Fragen einfach mal frisch und unbedarft an. Wir definieren den Schalheitsgrad, SG. SG0 - SG9 SG0 bedeutet nicht schal, kann gleichwertig auf Papier oder im Internet gelesen werden. SG9 bedeutet massiv schal, die Lektüre im Internet bereitet Übelkeit und Schwindelgefühle. (Andersrum kommt später.) Und los. Wir nehmen uns Artikel vor und untersuchen sie auf ihren SG. Wir sortieren die gefunden Artikel nach SG. Was fehlt noch? Natürlich, die Zielplattform, das neue Medium ... Ein neues Problem taucht auf. Es gibt nicht die neue Zielplattform. Also wieder los, einsammeln. Handys verschiedener Hersteller und verschiedenster Größe. Bildschirme unterschiedlicher Größe. Notebooks. Netbooks. Tablet-PCs. ... Das Ambiente. Das machen wir wie im Theater. Frühstückstisch. Flugzeug. Büro. Pausenraum. Wartebereich. ... Nun aber. Unsere erste Frage: Bleibt ein SG9-Artikel auf allen Geräten und in jedem Umfeld SG9? ... Welche Änderungen muss ich vornehmen, um den SG zu verändern? ... Ein weiteres Problem zeichnet sich ab. Die stoffliche Komponente. Die strukturelle Komponente. Das iPad und seine Möglichkeit zu Hologrammen bedeutet einen Wechsel der stofflichen Komponente ohne Änderung der strukturellen Komponente. Funktioniert das? Langsam wird es wirklich spannend. Was ist, wenn ich einen Artikel mit SG9 ausdrucke? Verändert sich sein SG, wenn die Druckausgabe aufbereitet wird? Immer noch wursteln wir im stofflichen Bereich rum. Allerdings bekommt die strukturelle Komponente schon ein neues Gesicht. Puhhh, Pause. |
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Das sind im Prinzip alles interessante Ansätze und Überlegungen, aber wäre da nicht vorab zu klären, wie das alles solide finanziert werden soll?
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Nun, im Prinzip sind es Denkanstöße, vorbereitende, die wirklich interessanten Fragen sind noch nicht gestellt, weitere Ansätze und Überlegungen ergeben sich erst noch. Denkanstöße lassen sich locker mit einer Packung Dextro Energy finanzieren.
Wo letztendlich Kohle gescheffelt wird? Nicht gleich schwarz sehen, manche Stollen liegen an unvorhergesehenen Stellen. |
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Nun geb ich mir mal Mühe, mach mir richtig Arbeit und schon ist keiner zuhause ;)
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Nicht alles klappt sofort.
Als Pausensnack ein Insider-Klassiker: |
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Aua!
Ein Anflug seniler Bettflucht hat mich doch glatt durch einige Blogs hier stöbern lassen und dann stoße ich doch glatt auf so was: www.freitag.de/community/blogs/jan-jasper-kosok/irgendwie-sprechen-5-samstag-210112 und www.freitag.de/community/blogs/goedzak/wir-muessen-schreiben Hallo? Jetzt bin ich ja eigentlich nur über SPON und Augstein hier zufällig "reingewulfft" und fand es eigentlich auch ganz heimelig in diesem erlauchten Kreise. Aber nun frage ich mich schon irgendwie, was ist da am 21. eigentlich geplant? Dazu mit einer Anzahl, offenbar handverlesener Blogger? Was passiert da eigentlich? Nette Plaudereien beim selbstgemachten mitgebrachten Nudelsalat? Launch statt lunch? Relaunch? Weglaunch? Hach! Wie ich das hasse, plötzlich informationslos mit heruntergelassener Hose dazustehen. kann mich mal eine/r aufklären? Irgendwie erinnert ich das an meine Jugendzeit. Da hat man sich basisdemokratisch stundenlang heiser diskutiert, bis die Köpfe rauchten und hinterher festgestellt, dass alles umsonst war, weil im Hintergrund die Entscheidungen längst gefallen waren. |
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@Georg von Grote
Nichts für Ungut, aber was hältst du davon, dich erstmal zu informieren und zudem richtig zu lesen, ehe du lospolterst und Vorwürfe in den Raum stellst? Schon wenn du den Eintrag von JJK (dein erster Link) genau gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass es sich um eine EINLADUNG an alle, die Interesse haben ist, also nix handverlesen (wie kommst du darauf?). Und woher weißt du, welche Entscheidungen wer schon gefällt hat? Basisdemokratie ist hier übrigens die falsche Vorstellung, da der Freitag ein Unternehmen und kein Verein ist. Die Entscheidungen fällen also in letzter Konsequenz die Besitzer, die die Plattform und den technischen Support bereitsstellen. Zur sehr vielschichtigen Diskussion um die Community kannst du u.a. mal unter dem Stichwort "Wir müssen reden" schauen oder bei JJK "Irgendwie sprechen". www.freitag.de/community/blogs/themen/wirmuessenreden www.freitag.de/community/blogs/themen/irgendwiesprechen |
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@ Georg von Grote
Mal abgesehen von Popkontexts durchaus berechtigtem Einwurf, ist der Satz einfach nur köstlich! "Irgendwie erinnert ich das an meine Jugendzeit. Da hat man sich basisdemokratisch stundenlang heiser diskutiert, bis die Köpfe rauchten und hinterher festgestellt, dass alles umsonst war, weil im Hintergrund die Entscheidungen längst gefallen waren." |
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Lach!
Der Beitrag war in keinster Weise negativ gemeint. Wollte doch nur ein wenig pieksen :-) |
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Lach!
Der Beitrag war in keinster Weise negativ gemeint. Wollte doch nur ein wenig pieksen :-) |
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Zum Thema fällt mir eine Veranstaltung zum Thema Zukunftschancen des Journalismus ein, u.a. mit Bascha Mika und Nikolaus Blome. Ich fand die nicht besonders erquicklich, da wenig innovativ, aber erfasst nochmal ganz gut den Stand der Dinge:
www.popkontext.de/index.php/2011/06/21/stand-und-die-zukunftschancen-des-printjournalismus-eine-diskussionsrunde-im-rahmen-der-berliner-stiftungswoche/ |
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Lieber Michael Angele,
Von einem, sich selbst, zum Zwecke der Objektivität, kühlenden Enthusiasten des dF. Muss alles, was im Print-dF steht auch Online?: Wenn es nach mir ginge, nein! Z.B. Print-Kolumnen müssten nicht unbedingt, verschraubte Linkskritik ebenso nicht, auch noch hier erscheinen, nur weil das schon bezahlt ist. Man könnte auswählen. Anstelle dessen, Online-Kolumnen! Es gibt doch gute Leute unter den dFClern, unter Berlin nahen Profis, die sich das 1x pro Woche zutrauten. Aber z.B. Diskussionsstücke, nicht veröffentlichte Stücke, Inhalte, die es wg. ihrer Länge, wg. ihrer Infodichte, wg. ihrer gedanklichen Sperrigkeit, wg...., bitte sehr, die könnten hier rein. Wie die Auflage steigern? (Mein Mitgefühl) Da wird es nicht ohne mehr dFC im dF abgehen. Einmal abgesehen von der möglichen Qualität, die sich in der dFC durchaus finden lässt, kommt hinzu, dass dies ein neues Kauf- und Haltemerkmal für ein Print-Abo sein sollte, müsste, könnte. In der viel weiter verbreiteten Presse Deutschlands ist Publikumsbeteiligung eher ein Surplus, eine schäbige TED-Variante. Beim dF sind erste Ansätze einer Neuorientierung erkennbar. Da weiter arbeiten, weil das professionell ist (wäre), Alleinstellungsmerkmale auszubauen und zu bewerben, voran zu bringen. Qualität und Quantität? Jede Zeitung, die über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage ist, ihre Auflage und ihre Abos zu steigern, was Stellen und Professionalität sichert, die muss über sich selbst nachdenken. Da geht kein Weg daran vorbei. Reiche Erben oder anderweitig Gesicherte könnten es sich auch erlauben, die Fackel selbst zu tragen und gar komplett selbst zu schreiben, keine Frage. Diesbezüglich halte ich mich aber an das Grundprinzip, dass nämlich die Profis ganz unter sich regeln müssen, was geht, was nicht und von was und wie sie publizisitisch leben wollen, und werde daher keine Tipps in der Öffentlichkeit los. Ihnen und dem dF, nur alles erdenklich Gute aus dieser Welt Christoph Leusch |
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Ich überlege gerade ob es ein nicht kanibalistisches ökonomisches Modell geben kann, dass es Onlinemedien erlaubt ohne eine Printausgabe zu existieren? Mir jedenfalls wäre das nicht bekannnt und die permanente Beschwörung, dass dies aber die Zukunft sei, führt ja auch nur ins Gequatsche. Wenn aber die Printausgabe die Basis ist, der Onlineauftritt aber nur ein Zubrot, dann muss man sich Gedanken machen, und darum geht es ja in der Keynote, wie dies inhaltlich und ökonomisch zu vermitteln wäre. Artikel, die nur im Print erscheinen, sind dabei sicherlich ein zentraler Punkt. Ein anderer wäre vielleicht aus Kommentaren und Blogposts, wenn etwas Substantielles geschrieben wurde, den Artikeln im Print ("aus der Diskussion" sozusagen) zusammenfassend nachzustellen? Na ja, ich überlege halt so vor mich hin.
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Darf ich mal von hinten durch die Brust ins Auge?
Ich find den Gedanken ja gut, Leser von "Der Freitag" dadurch an das Blatt zu binden, in dem hier viel Raum für das sogenannte Publikum geschaffen wird. Auch habe ich ja noch die Hoffnung, dass so mancher Kommentar oder Blogbeitrag Gedankenmaterial liefert für spätere Betrachtungsweisen von bezahlten Schreibern dieses Blattes hier, das ein Meinungsblatt sein will (find ich auch gut).. Aber ich bin jetzt mal ganz technisch-ketzerisch: Mich zum Beispiel hält es ab, mein geistiges Wirrwar abzusetzen, wenn ich die Hälfte meiner Userzeit damit verbringe, darauf zu warten, das mal endlich meine aufgerufene Seite erscheint. Man mag mich jetzt für einen Korinthenkacker halten. Auf der anderen Seite kann es ja auch Methode haben: Wirkliches substantielles Sendungsbewußtsein hat nur, wer die ewigen Ladezeiten hinnimmt. Die Spaß- und Provokationstippser und hält das erfolgreich ab ;) |
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Hach! Endlich mal eine/r,die/der mein Leiden teilt.
Anfangs hab ich schon fast meine firewall verprügelt, hätte meinen provider gelyncht, bis ich endlich bereit war zu kapieren, es liegt nicht an mir, es muss "Freitag" sein. Nachdem ich auch schon nachfragte, aber nur Spott erntete, vermute ich auch, es hat Methode :-) Und by the way, Provokationstippser sind hier so was von unerwünscht. Hier regiert der der anti-humorische blutige Ernst. Manche können sich seitenlang über Horkheimer oder auch über Schwerlastigkeit des Seins auslassen, aber bei Ironie machen sie die Schotten dicht und ziehen ne Schnute :-) |
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Ironie - eine alte Journalisten-Weisheit - wird oft nicht als solche erkannt. Und der betreffende Artikel kippt dann zuweilen ins Gegenteil um.
Man müsste also entweder "überpointieren" oder schon in der Headline auf eine "Glosse" verweisen. Auch ich, GvG, bin für mehr Humor in manchen Texten. Dafür dürfen sie dann ruhig etwas kürzer sein. Und verständlicher! ;-) |
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Ironie - eine alte Journalisten-Weisheit - wird oft nicht als solche erkannt. Und der betreffende Artikel kippt dann zuweilen ins Gegenteil um.
Man müsste also entweder "überpointieren" oder schon in der Headline auf eine "Glosse" verweisen. Auch ich, GvG, bin für mehr Humor in manchen Texten. Dafür dürfen sie dann ruhig etwas kürzer sein. Und verständlicher! ;-) |
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Das mit dem anti-humoristischen Ernst hab ich auch schon irgenwie bemerkt. Es gibt ja auch kaum noch vernünftiges politisches Kabarett. "Die Anstalt" im ZDF trägt ja nicht umsonst diesen fast schon entschuldigenden Titel.
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Ich wette 50 Cent, dass dieser Doppelpost auch irgenwie was mit der Ladezeit hier zu tun hat.
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@ Michael Angele
Der Hinweis auf die Freitag-Printausgabe ist verständlich und berechtigt. Trotzdem würde ich fragen wollen, warum Sie diese Gedanken dem dF-Online-Publikum feilbieten? Muss es sich ernsthaft Gedanken um Ihren Arbeitsplatz machen? Sollten die Userinnen und User dankbarer (und kleinlauter) werden? Könnte dem Freitag in naher Zukunft die Online-Spielwiese zu teuer werden? Wollen Sie - indirekt - dafür plädieren, dass alle Foristen auch Abonnementen der Printausgabe sein sollten? Ansonsten wünsche ich allen Teilnehmern an der morgigen Veranstaltung gutes Gelingen, viel Geduld und noch mehr Humor! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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