mick schulz

Blog von mick schulz

Blogbeiträge

17.02.2010 | 23:40 mick schulz

Frank Schirrmacher ist für Gedankenkontrolle

Die Ankündigung dieser Sendung hat mich geärgert. Und weil mir gerade nach Gegrantel und Sophistereien zumut war, habe ich eine mail an die unten genannte Adresse geschrieben. Aber weil die höchstwahrscheinlich ohnehin beim WDR versandet, recycl... >> mehr
12.02.2010 | 08:38 mick schulz

Filme im Fieber

Im halb ausgestandenen Fieber finden sich hin und wieder die erstaunlichsten Verbindungen. So habe ich gestern auf dem Krankenbett zwei Filme gesehen, die eine quasi mystische Verbindung eingegangen sind: Alejandro Jodorowskis “The Rainbow Thief”... >> mehr

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Filme im Fieber

12.02.2010 | 08:38 mick schulz
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12.02.2010 | 09:36 merdeister
Zur Frage der Ethik in beiden Fällen hat sich der werte Oranier hier geäußert. Für mich war das sehr interessant. Ohne Zeitmaschine liegt für mich die Lösung nach diesem Blog darin, keine Kinder mehr...
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12.02.2010 | 11:48 mick schulz
Hallo merdeister, interessant allemal, für meine sieche conditio allerdings auch zu umfangreich. Bin irgendwann gegen Mitte der angeschlossenen Diskussion ausgestiegen. Mir scheint allerdings Hannah Arendts dort beschriebene Position vor allem dadurch bestechend, dass sie - wie so vieles, was an ihrem Denken besticht - aus dem Leben schöpft. Sie beantwortet meine Frage vulgär ausgedrückt so: Ohne Zeitmaschine musst Du wohl einfach mal machen, hoffen, das was Gutes bei rumkommt und sonst gehste noch mal ran und korrigierst. Bei ihr hätte Kapitän Gustav also im Jetzt den bösen König Knuffi abmurksen sollen. Das halte ich für eine gute Antwort und ich würde sagen, Du solltest raus gehen, Kinder retten und Tyrannen abmurksen. Wünsche viel Freude dabei, Mick
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Warum so nostalgisch?

Kultur | 11.02.2010 | 18:00 Ben Beaumont-Thomas
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12.02.2010 | 08:57 mick schulz
Wer sagt denn eigentlich, dass Indierock das Sprachrohr sein muss, mit dem Kritik an irgendeiner Maschine geübt wird? Nur weil Hip-Hop das nicht will und Pop dabei naturgemäß unglaubwürdig wirkt? Wie der Autor zurückrudert, weil seine Polemik zerfällt ("Huch, dieser ganze 'Walden'-Mist könnte ja auch als eine große Verweigerungsgeste verstanden werden!") ist aber jämmerlich. Man darf von Musik fordern, dass sie etwas zum Ausdruck bringt, in dem man sich wieder finden möchte. Das Problem liegt eher darin, dass die Musik vergangener Zeiten überall verfügbar ist. Wenn ich meine Unzufriedenheit, Wut und Frustration kanalisieren will, dann höre ich eben auf hoher Lautstärke Campingsex, Teenage Jesus and the Jerks, Helmet, Melvins oder Flipper. Und das freut mich. Die haben das aber so gut gemacht, dass ich nicht unbedingt eine neue Band brauche, die das auch gut macht. Ich glaube, da liegt das Problem. Im übrigen vermisse ich in der Aufzählung Midlake, die meine Favoriten sind, wenn es darum geht, von Stadtflucht zu träumen.
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Das Ende der Plattenkritik, wie wir sie kennen

Kultur | 14.01.2010 | 13:00 Johnny Häusler
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14.01.2010 | 17:25 wahr
Dass die Musikalbum-Einheit einen Niedergang erlebt, ist ja noch lange kein Grund, sich nicht auch zukünftig eine Ansicht zu Kulturprodukten – wie immer sie auch aussehen mögen – abzuringen und sich d...
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14.01.2010 | 18:32 mick schulz
Ich denke, dieser strukturelle Mangel an Offenheit ist ein rein theoretischer. Wenn ich in der Praxis eine solch dialogische Rezi lesen würde, könnte ich die genauso für Schmarren halten wie eine, die mit nur einer Stimme spricht. Es kommt darauf an, wie Meinungssicher und Explizit der/die Rezensent/en (oder -in/nen) sind. Wenn ich schreibe, die neue Broadcast ist scheiße, dann ändert es nichts, ob ich das im Dialog oder als normalen Fließtext schreibe. Darüber hinaus gibt es ja das durchaus übliche Format einer Pro- und Contra-Rezi. Das wäre demnach ja also auch geschlossen. Zu ventilieren, dass es verschiedene Meinungen, hoffentlich auch klaren Dissens über eine Platte gibt, halte ich im Gegenteil eher für offen. Ob sich eine klare Meinung über ein Kulturprodukt abgerungen wird, ist ein Prozess, der sich außerhalb der Textform abspielt. Wenn Du diesen einforderst, dann möchte ich laut mit einstimmen. Dies alles unter dem Vorbehalt, dass ich die neue Ausgabe der Spex nicht gelesen habe. Immerhin hat der Marketing-Trick gezogen, ich geh die mir jetzt kaufen. App. 1: Bei einer zweimonatigen Erscheinungsweise sind Plattenkritiken sowieso Quatsch, eine gewisse Aktualität muss nämlich sein. App. 2: Übersicht ist auch Quatsch. Aber dafür haben Plattenkritiken in Magazinen auch nie gesorgt.
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Ode an Lutz Weber

Kultur | 01.11.2009 | 21:45 Katharina Schmitz
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01.11.2009 | 23:20 mick schulz
Fand den gar nicht schlecht. Nachdem ich vor einiger Zeit mal durch einen von denen mit Andrea Sawatzki (mehr gewollt als gut) und einen anderen aus dem Saarland (mehr Action als alles andere) abgeschreckt wurde, finde ich mich langsam in die Tradition Tatort. Wegen dieser schlechten Erfahrungen freue ich mich aber einfach immer, wenn der Tatort einfach ein Krimi ist. Deswegen also hat mir auch dieser gefallen. Nur diese Frage stelle ich mir: Warum muss man eine teilweise sehr gute Kameraführung durch diese Farbregie kaputt machen? Farben rausdrehen ist in etwa so, wie in Gedichten alles klein schreiben. Man macht es halt so, weil's modern ist, aber in den wenigsten Fällen hat das auch einen Sinn. Oder?
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Ein gutes Leben

Positionen | 15.10.2009 | 22:10 Frigga Haug
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22.10.2009 | 08:23 mick schulz
@alle, vor allem aber tiefdenker: Ich vermisse ein bisschen die Umsetzbarkeit in einer globalen Perspektive. Bei aller Sorge, die einen übermannt, wenn man beispielsweise bei IKEA nachsieht, wo die einzelnen Sachen herkommen, ich für meinen Teil möchte auf die Globalisierung nicht verzichten. Die Weltrevolution ist natürlich ein Begriff mit nach wie vor hohem Wallungswert, bei Lichte betrachtet aber Quatsch. Diese Frage stellt sich mir also bei jedem Gesellschaftsentwurf: Kann man das machen, ohne sich aus der Weltgemeinschaft zu verabschieden? Muss man sich zur Umsetzung abschotten, oder kann man die (nach außen) offene Gesellschaft damit retten? Das ist für mich ein ernsthaftes Problem, sowohl bei den Gedanken an ein bedingungsloses Grundeinkommen, wie auch bei den von tiefdenker erwähnten Plänen zu einer Bezahlung in Freizeit. Frigga Haugs Ansatz hat allerdings den Vorzug, in einer globalisierten Welt problemlos umsetzbar zu sein.
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mick schulz
Ein Freund von Worten, Menschen und Hunden.
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17.02.2010
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Jörg Friedrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:14
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:12
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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GeroSteiner hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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