mischa

Blog von mischa

Kommentare

Kommentar zu

Mit dem Messer Licht ins Dunkle schneiden?

30.03.2009 | 12:47 kukidenta
portrait
06.04.2009 | 11:33 mischa
Die CD steckt im Pappschuber - auch hier sind die Liedtexte tief in der Hülle vergraben...
Kommentar zu

Gartenmöbel im Regen

Kultur | 26.03.2009 | 06:00 Matthias Dell
portrait
25.03.2009 | 19:03 mischa
Am 23.03. fand die Hamburger Premiere von Deutschland 09 statt. Inspiriert oder begeistert waren weder die Gäste noch die anwesenden Filmemacher. Sylke Enders, Christoph Hochhäusler und Romuald Karmakar versuchten somit gar nicht, den Entstehungsprozess des "Omnibus" zu beschönigen: Die Klammer Deutschland sei zu Beginn des Projektes nicht festgelegt gewesen - die Frage lautete zunächst, ob man "mal was zusammen machen wolle". Das Nachdenken übers Heimatland lieferte schließlich den kleinsten gemeinsamen Nenner. Eine Herzensangelegenheit sieht anders aus. Enders fasste zusammen, dass es zu einem richtigen Gruppengefühl nicht gereicht habe ("Familie? Wirklich nicht!"), und Karmakar setzte noch einen drauf: die wiederkehrenden Regisseurs-Treffen habe er nach einiger Zeit nur noch in Begleitung seiner Regieassistentin ausgehalten - mitgebracht zur seelischen Stütze.
Kommentar zu

Verkehrte Welt

02.03.2009 | 16:50 peno
portrait
03.03.2009 | 17:39 mischa
Die Bezeichnung „Heuschrecke“ trifft auf Schaeffler trotz Intransparenz und Gewinnstreben nicht zu, zumindest nicht im Münteferingschen Sinne: weder handelt es sich beim Zulieferer um eine Beteiligungsgesellschaft, noch um einen Investor mit kurzfristigen Renditeerwartungen.
Kommentar zu

Es lebe die Zeitung!

Kultur | 18.02.2009 | 23:15 lukasheinser
portrait
20.02.2009 | 00:32 mischa
Ich denke, ein wesentlicher Grund für die exponierte Bedeutung des gedruckten Wortes ist die Glaubwürdigkeit, die man den etablierten Druckerzeugnissen zumisst. Diese Glaubwürdigkeit hat sich bis zu einem gewissen Grad auch auf die Online-Ableger der Medien übertragen, etwa im Fall des Spiegel, der Zeit, aber auch der Bild etc. Zu Recht oder zu Unrecht ist in Frage zu stellen, da die vergleichbar kleinen Online-Redaktionen häufig unter großem Aktualitäts- und Performancedruck zu leiden haben. Nur wenige Blog-Angebote konnten bisher eine eigenständige „Brand Identity“ aufbauen, kein Blog konnte in den Massenmarkt vordringen. Glaubwürdigkeit muss aber professionell und nachhaltig erarbeitet werden. Individuelle Kommunikationsinseln haben wohl nur dann eine Chance mehr Gehör zu finden, wenn Kompetenzen gebündelt werden, und ein bestimmtes Maß an redaktioneller Qualität, Kontinuität und ein Wiedererkennungswert gegeben ist. Letztlich wird sich journalistische Kompetenz durchsetzen. Diese kann in der Tiefe der Analyse, in der hohen Aktualität oder auch im Unterhaltungswert begründet sein. Die Frage ist, ob die „Etablierten“ ihre Ableger für mehr Qualität und Innovation öffnen – und ob auf der anderen Seite die genuinen Online-Journalisten (oder Blogger) ihre Stärken besser zu nutzen wissen und Qualitäts-Defizite abbauen können. Dann würde auch die gesellschaftliche Bedeutung des Netzjournalismus zunehmen.
Kommentar zu

Frankens fähigster Freiherr

09.02.2009 | 16:08 ulysses
portrait
10.02.2009 | 04:03 mischa
Guttenberg ist als jungem Gesicht erst mal Aufmerksamkeit sicher; außerhalb Bayerns war er bisher nur Freunden der Landespolitik bekannt. So gesehen könnte sich der Wechsel für die Union noch bezahlt machen, Wirtschaftskompetenz hin oder her. Denn Glos hätte man wohl auch dann nicht vermisst, wenn er über die ganze Vorwahlzeit abgetaucht wäre. Zu sehr hatte er sich bereits aus seinem Posten herausemigriert. Vielleicht war die Entscheidung bereits am Dienstag im Wagen gefallen: Ein Polizist ließ Glos bekanntermaßen ja nicht durch die Absperrung, dem Gastgeber wurde die Zufahrt zum eigenen Termin versperrt. Ein letztes Stück Demütigung, könnte man denken. Der Minister musste daraufhin fußläufig zum kasachischen Gast. Es folgte: kurze Verwirrung um einen angeblichen Plattfuß und ein letztes Stück mediale Häme: „Rambo-Glos“. Aus, vorbei. Glos, der 2. Problembär im Museum.
Kommentar zu

Der Wandel scheitert am Proporz

Wochenthema | Jens Berger
portrait
09.02.2009 | 17:53 mischa
Der viel diskutierte Obama/Schäfer-Gümbel Vergleich provoziert weitere drängende Fragen: Wieso haben die Amis einen Brad Pitt – während es bei uns nur zu Til Schweiger reicht? Wieso kommt der US-Präsident aus Hawaii – und die Kanzlerin aus der Uckermark? Wieso kostet der Präsidentenwahlkampf 2,4 Milliarden Dollar – und das Bundestagspendant nur lapprige 78 Millionen? Mal ehrlich: das können wir doch besser!
Kommentar zu

Empörendes Arrangement

Kultur | 28.01.2009 | 18:40 Frieder Otto Wolf
portrait
04.02.2009 | 17:48 mischa
Mit Vollgas in Richtung Vergangenheit: Alles wie gehabt im Vatikan.
Kommentar zu

Im Doppelpack

Alltag | 01.02.2009 | 13:00 Jan Pfaff
portrait
01.02.2009 | 21:36 mischa
Nicht zu vergessen: Erich Ribbeck und Uli Stielike: Vor dem EM 2000 ließ die Telekom das erfolglose Führungsgespann Ribbeck/ Stilike als Team agieren. Message: der Uli kümmert sich um die Flugbuchungen fürs Team. Kurze Zeit später war alles anders: aus dem Nachfolgespot, der in einer Umkleide spielte, ließ man den zwischenzeitlich entlassenen Stielike vor der Ausstrahlung einfach entfernen. Nachfolger Horst „Kopfballungeheuer“ Hrubesch wurde an die Stelle Stilikes in das Filmchen eingeschnitten. Geholfen hat’s nicht: für Deutschland war nach der Vorrunde Schluss.
portrait
29.01.2009 | 00:30 mischa
Na klar, Medienkonsum ändert sich. Die Jungen lieben das Netz, und das sind die potentiellen Zeitungsleser von morgen. Eine große Gefahr für die etablierten Medien. Ich sehe trotzdem nicht, warum Print %u2013 sicher verändert, evtl. auch verschlankt %u2013 verschwinden sollte.  Zeitungen brauchen etwas Zeit, sich von einem tagesaktuellen Nachrichten-Medium zu einer spielerischen Form weiter zu entwickeln, die neue Stärken ausspielt. Ansätze sind bereits zu sehen. Die gegenwärtige Anzeigenkrise als Anfang vom Ende der Zeitung als nicht mehr finanzierbaren Dinosaurier zu sehen, halte ich für zu kurz gegriffen.   Übrigens trifft die Werbekrise auch den Online-Bereich. Selbst beim Branchen-Primus wird gekürzt was das Zeug hält.   Dies hat auch mit der etablierten und schier irreversiblen Gratis-Kultur im Netz zu tun, die auch in Zukunft hohe Werbeerlöse erschweren dürfte. Wobei wir wieder bei der journalistischen Qualität wären %u2013 die teuer ist.
portrait
28.01.2009 | 01:21 mischa
Ja, ich würde all das vermissen, sehr sogar. Es wäre, als würde mir jemand das große Kino nehmen und sagen: an jetzt nur noch %u201EYou Tube%u201C! Für einen Abgesang auf Print ist es reichlich früh... versuchen wir's lieber mal mit dem Konzept der Ko-Evolution neuer und alter Medien. Vereinfacht: alle ändern sich, integrieren und absorbieren. Siehe "der Freitag"... Es steht auch nicht zu befürchten, dass eine veränderte Medienlandschaft mit demokratisierten, spezialisierten Blog-Inseln das aus für traditionelle Medien bedeutet. Hier ist doch eher eine Ergänzung und Verschränkung zu erwarten. Qualitätszeitungen bieten einige Vorteile, die in der zitierten Liste unterschlagen werden: Da wäre beispielsweise Kontinuität, Qualitätssicherung (ja, Qualität kostet auch Geld), eine schöne Haptik, ungeschlagene Mobilität und Lesefreundlichkeit. Auf der anderen Seite bietet Online ganz eigene wunderbare Vorteile. Die Untergangspropheten und Onlinevisionäre werden diese Differenzierung natürlich ignorieren und weiter das Aus der des gedruckten Wortes verkünden. Im steten Glauben: Revolutionäre müssen so sein.
mischa
Freitags blogge ich am liebsten. Meinung hab ich auch.
Mitglied seit:
3 Jahre 19 Wochen
Zuletzt aktiv:
22.09.2009
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 6
Kommentare: 10
Logbuch
01:14
j.kelim hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:10
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:06
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:00
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:58
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG