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Schon wieder, wie schon bei dem Nichtraucherschutz-Entscheid in Bayern:
Alle reden und protestieren und am Ende regen sie sich gemeinsam über das unmögliche Ergebnis auf.
Zum wiederholten Male höre ich heute im Radio die Volksabstimmung über die Schulreform in Hamburg verlaufe "schleppend".
Wo schleppen sie sich denn alle hin? Nicht ins Wahllokal, offensichtlich.
So sieht es also aus, mehr direkte Domokratie und die Politikverdrossenheit. Ein schönes Paar. Nicht.
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Ziemlich beschämend, ja.
Den desolaten Zustand Hamburgs verstärken dann noch die Kopfoberen. Von Beust wird höchstwahrscheinlich in 20 Minuten das sinkende Schiff Schwarz-Grün verlassen. Und damit der arme Ole nicht alleine gehen muss, geht auch Frau von Welck mit ihm, die Millionen in der Elbphilharmonie verbrannt hat, während die Kunsthalle vorübergehend schließen muss, weil sie die Nebenkosten nicht tragen können. Die SPD schreit jetzt schon mal nach Neuwahlen, was nicht verwundert, wenn man die letzten Umfragewerte liest. Zumindest formell müssen laut hamburger Verfassung alle Senatoren bei Rücktritt des regierenden Bürgermeisters erst einmal ihren Sessel räumen. Für gewöhnlich wahrscheinlich eher pro forma. In Hamburg im Moment wohl eher eine Überraschungstüte. |
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und genauso ist es nun geschehen. und er schämt sich nicht in der gentrifikationshauptstadt die sozialstruktur gut zu nennen.
und nicht vergessen. das war der mann der schill an die macht verhalf. |
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Liebe leeelah,
das stimmt. Da kann das Wort und viel mehr noch die Tatsache "schleppend" doch ziemlich aufregen. Ich sehe das etwa so wie Kalle Wirsch und Du. Herzliuche Grüße rr |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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