schattenwirtschaft

Blog von schattenwirtschaft

Blogbeiträge

07.02.2012 | 19:57 schattenwirtschaft

Das Vertrauen der Märkte

Lieber böser Wolf, ich muss dir heute mal schreiben, weil es hier ganz traurig geworden ist. Nämlich weil dein Freund Rumpelstielzchen nicht mehr kommt.  Und kein Gold mehr macht aus Stroh. Mama sagt, dass das Rumpelstielzchen nicht mehr kommt... >> mehr
25.01.2012 | 14:32 schattenwirtschaft

Die Mär vom faulen Griechen

Griechenbashing ist nach wie vor in. Kein Presseartikel zum Thema, der nicht wütende Kommentare auf Lynchmobniveau hervorruft. "Welt"-Chefredakteur Jörg Eigendorf fordert: "Geld darf es nur für solide Politik geben. Länder, die das nic... >> mehr
18.01.2012 | 23:10 schattenwirtschaft

Den Kapitalismus in seinem Lauf...

"Wirtschaft.Wachstum.Wohlstand." So ist der Jahreswirtschaftsbericht 2012 des Politbüros des Zentralkommitees - Verzeihung, Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie überschrieben. "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" w&au... >> mehr

Kommentare

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10.02.2012 | 02:15 schattenwirtschaft
Nachtrag: Wäre interessant zu erfahren, inwieweit sich der Arapesch verpflichtet fühlt, im gleichen Umfang oder mehr zu jagen, als er Fleisch von anderen erhält. Insgesamt ein sehr interessantes Beispiel. (kleine Klugscheißerei zu Nr. 32: auch tote Briefkästen werden u.U. geleert. Je nach Funktion des Fragers könnte also in der Frage einige Brisanz stecken... ;))
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10.02.2012 | 01:00 schattenwirtschaft
(vorher: bin noch nicht allzu lange dabei & bekenne daher freimütig, noch lange nicht alle Kapitel gelesen zu haben. Sollte eine Frage bereits beantwortet sein, bitte ich um entsprechenden Hinweis) Mir ist der Marktbegriff hier ein wenig zu diffus. Sicherlich lässt sich jede Kommunikation als Markt darstellen, aber ist der ökonomische, angleichende Markt nicht vor allem durch das Element der Konkurrenz charakterisiert? Und jene, die durch Hunger (im strengen oder metaphorischen Sinne...) gezwungen sind, ihre Arbeitskraft anzubieten, sind dieser Konkurrenz genauso unterworfen wie Kapitalisten (die Unternehmer in diesem System nun einmal sind). Der Angleichungsdiskurs wäre demnach ein Ergebnis dieses Konkurrenzsmechanismus? Ebenso wie die - wenn ich Sie richtig verstehe - erhaltenswerten Regulierungsfuntionen und der Zwang zur Effizienz (der ja im Katitalismus nur Effizienz der Mehrwertschöpfung meint)? Übrigens, einige Theoretiker sind ja der Auffassung, dass dieser Zwang zur Mehrwertoptimierung seit einiger Zeit an seine Grenzen stößt, da Mehrwert nur aus menschlicher Arbeit zu schöpfen sei und diese nicht beliebig "komprimierbar" ist. Worin sie die eigentliche Ursache des aktuellen Krisenkonglomerats sehen, wir uns also sozusagen optimierungstechnisch bereits "im freien Fall" befinden. Zum Realsozialismus (was mich gerade an die seltsame Unterscheidung Real- & Finanzwirtschaft denken lässt): den kybernetischen Ansatz finde ich gar nicht so verdammenswert, nur ist er m.E. damals viel zu mechanistisch gewesen und es wurde auch meines Wissens nie ernsthaft an einer praktischen Umsetzung gearbeitet. Im Gegensatz zur Wettbewerbskomponente, die gab es ja tatsächlich, auch wenn's eher ein Schummelwettbewerb war. Dominierender Diskurs war wohl eher der dirigistische. Kybernetik weist für mich in Richtung Selbstorganisierung und ist daher weniger totalitär als von Ihnen postuliert. Als Beispiel: angenommen, aus einem Waldstück verschwinden aus irgend einem traurigen Grund sämtliche Ameisen. Die Selbstorganisierung in der Natur (oder gerne auch: der vorherrschende Marktmechanismus) wird dafür sorgen, dass wieder Ameisen bis zu einer Menge nahe des Optimums "zuziehen" - zumindest, solange es überhaupt noch Ameisen gibt. Auf welchem Weg ist dabei nicht relevant. An einer Stelle hör' ick alladings die Nachtijall trappsen: der Zwang zur Arbeit durch Hunger wird per Grundeinkommen abgeschafft, um dann aber hinterrücks durch eine mögliche Senkung desselben wieder eingeführt zu werden? Wie würde das aussehen? Alle arbeitsfähigen Menschen müssten mit einem speziellen Beruf registriert werden? Allen, sagen wir, als Chemikerin registrierten, würde bei erhöhtem Arbeitskräftebedarf in der Chemiebranche das Grundeinkommen gekürzt? Auch wenn die Chemikerin inzwischen lieber Texte schreibt z.B. und auch sonst ganz gut beschäftigt ist? Oder beträfe die Kürzung nur die "Faulen", die gar nicht arbeiten gehen? Allerdings ihren Tag vielleicht mit unentgeldlichen sozialen Aktivitäten füllen? Und: wer würde sich gern als Müllmann oder Reinigungskraft registrieren lassen? Abschließend: finde es gut und bemerkenswert, dass es diesen Blog hier gibt. Denke, genau diese Diskussion ist dringend notwendig. Auf die Ausführungen zum Antwortdiskurs & allgemein die "zwar umbettende, aber sich nicht einbettende" :) Andere Gesellschaft bin ich gespannt.
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Der Staatsgewalt die Luft ablassen

Politik | 07.02.2012 | 16:31 Ryan Deveraux
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07.02.2012 | 22:53 schattenwirtschaft
Aha, occupy steckt im Wachstumsprozess. :) Schön zu sehen. Finde die "Philosophie der taktischen Vielfalt" klug. Wozu gehören sollte, einerseits die, die gewaltfrei agieren wollen, nicht als Deckung zu missbrauchen und damit bewusst staatlicher Gewalt auszusetzen. Und andererseits natürlich, jene, die sich für ein militanteres Vorgehen entscheiden, zu schützen und nicht zu denunzieren (und sei es aus egoistischer Ignoranz).
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Gesten der Unterwerfung

Politik | 06.02.2012 | 11:02 Michael Jäger
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07.02.2012 | 11:03 antares56
Wenn man es mal drastisch ausdrücken will, kriecht die Politik den Finanzmärkten in den Arsch! Bei Merkel besonders schlimm, aber sie gehört ja auch zur CDU/CSU. In der SPD hat man scheinbar gar keine...
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07.02.2012 | 22:37 schattenwirtschaft
Alternativlos zumindest im Rahmen dieses Systems. Höchste Zeit, aus dem Alptraum aufzuwachen, oder nicht?
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Woher und wohin?

Politik | 07.02.2012 | 16:00 Juliane Löffler
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07.02.2012 | 22:27 schattenwirtschaft
Sehr gute, differenzierte Betrachtung; gefällt mir. Frage in dem Zusammenhang: ist die "Authentizität über Emotionalität" Anzeichen für eine "VerBildlichung" der Berichterstattung?
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deus ex machina
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Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:24
Fro hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:22
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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