Mittelstandskind Ost

Blog von Mittelstandskind Ost

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26.10.2011 | 03:04 Mittelstandskind Ost
Hallo allerseits Ich kann nur für mich selbst sprechen und über meine Erfahrungen in der Berliner Asamblea, die seit dem 15.10. jeden Tag vorm Reichstagsgebäude um 17Uhr abgehalten wurde. Auf die im...
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26.10.2011 | 03:21 Mittelstandskind Ost
hmm.. Das mit dem Einbetten hat nicht geklappt, daher der Link zum versprochenen Beitrag aus der Asamblea. www.youtube.com/watch?v=tmUTqVvApvU&feature=related müde wünsche ich euch... träumt was schönes!
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26.10.2011 | 03:04 Mittelstandskind Ost
Hallo allerseits Ich kann nur für mich selbst sprechen und über meine Erfahrungen in der Berliner Asamblea, die seit dem 15.10. jeden Tag vorm Reichstagsgebäude um 17Uhr abgehalten wurde. Auf die im Artikel angebrachte These einer Unterwanderung kann ich nur erwidern: Occupy ist keine Organisation. Die Struktur besteht in den täglich für JEDEN offenen und führer- bzw. sprecherfreien Asambleas (Versammlungen, sprechender Kreis). Ich sehe zumindest OccupyBerlin als eine Gruppe von Individuen die miteinander reden wollen und nicht Reden halten wollen oder hören wollen. Ich frage mich nun wie es möglich sein soll diese Individuen zu unterwandern? In meine Haut ist noch keiner gekrochen (oder gewandert). Betreffs Forderungen und co.: Frage: Wie kommen all die Medienunternehmen und ihre Journalisten zu der Erwartung, dass die Occupy-Bewegung ein Patentfünfpunkteforderungskatalog für die heile Welt erstellen muss hinter der sich dann alle Empörten einfach versammeln könnten.... Ich glaube nicht das eine solcher Weg sinnvoll geschweige denn möglich wäre. So wie ich das sehe ist die Alternative, die mit Occupy sichtbar wird, eine viel Anstrengendere und für jeden Einzelnen Forderndere. Die Möglichkeit eine direkte(re?) Demokratie aufzubauen. Mehr Mitbestimmung und mehr Abstimmung. Die Forderungen zu aller Erst an sich selbst zu stellen. Geduld. Gegenseitiger Respekt. Gesprächskultur- und Struktur in großen führerlosen Gruppen. Verständinis füreinander. Das sind die Dinge die dort versucht werden. Das heißt nicht, dass es keinen gemeinsamen Kern an Gründen zur Empörung gibt. Bezüglich dieses Themas ist eventuell folgende Meinung aus der Asamblea vom 22.10 vorm Reichstag interessant (Ich meine den ersten Sprechenden). Anmerkung zu dem Sektenverdacht: 1. Es gibt zumindest bei OccupyBerlin Prinzipien denen im Konsens zugestimmt wurde. U.a. Transparenz und Offenheit, Meinungsfreiheit und die Feststellung dass jeder nur für sich selbst sprechen kann. 2. Vorbehalte und Irritationen gegenüber dem "menschlichen Mikrofon" kann ich nachvollziehen, da es sich von fernem wie ein Gebet oder ein Schwur wahrnehmen lässt. Aber eine Bitte an euch Alle: Lasst euch doch nicht von einem flüchtigen, oberflächlichen Eindruck abschrecken und zu einem so allgemeinen Urteil verführen. Das "human mic" also das Nachreden ist keinesfalls eine Zustimmung des Gesagten (Das wird über Handzeichen geregelt). Es handelt sich dabei lediglich um eine (flexible) akustische Verstärkung, sodass jeder der noch so leise spricht, verstanden wird und jeder der noch so schlecht hört, versteht. So das musste ich jetzt irgendwie noch schreiben (: Jetzt aber schleunigst ins Bett... Gute Nacht MOst
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Dichtergruppe in der Freitag Community

23.01.2011 | 16:38 rolf netzmann
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27.01.2011 | 15:09 Mittelstandskind Ost
Geländerhymne Dunkles Wirren auf Metallstreben, wie Strommasten runde, glasklare Kugeln zentriert – voraus – zurück Die Masten hängen, wie über blutendem Land gerückt Wie Nullen und Einsen streifen Wirrende ohne zu rasten; Es wackeln die Quallen, die alles ertragen im Wind der Gemeinen Es liegen am Boden geknüllte Pakete, die alles ertragen und weinen Es wird treiben, wie der Wind es ihnen treibt, dann quillt das Blut vom Himmel Es wird faul, wie der Schimmel sie sich alle einverleibt. So bläst der Wind hinüber den Gestank der Tränen in die Hirne der Quallen als dann denen die unumgängliche heimtückische Luft widerfährt lassen sie los und bebluten das Land im Fallen Im Niederen wo keiner mehr imstande ist dem Vergangenen zu lauschen lassen sich einige mit den Verblutenden ablichten Um so die Tränen mit Blut zu vertauschen
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Lobby statt Molly

Alltag | 09.11.2010 | 14:00 Maxi Leinkauf
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11.11.2010 | 23:17 Mittelstandskind Ost
Hallo allerseits, Auf Youtube kann man zum Thema eine damals selbstgedrehte (von Besetzern und Freunden) Dokumentation von ca 90 min. sehen und ich kann sie trotz mittlemäßiger Bildqualität nur wärmstens empfehlen, hat mir sehr gefallen.
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Nach 1978 geboren? Dann lesen.

27.01.2010 | 21:00 Cassandra
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31.01.2010 | 05:18 Giuseppe Navetta
Schöner Artikel oder Beitrag! Bemerken möchte ich lediglich, dass es ja sehr unterschiedliche Entwicklungen der sogenannten 68er - Protestgeneration in den europäischen Ländern gab, bzw. diese schon...
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02.02.2010 | 19:51 Mittelstandskind Ost
Sehr schön Guiseppe, So ist es, und selbst unter den Studenten war es doch nur eine Minorität, die die kommunistische Ideologie vertraten. Der SDS, das war für die Meisten doch nur der Todfeind („Auf der Flucht erschiessen“). Wenn etwas an der 68er Generation in Deutschland bemerkenswert ist, dann doch die Veränderung der Kultur. Die neuen Technologien und Wirtschaftspotentiale (materielle Sättigung der Mittelschicht, TV, Massenmobilität usw.usf.) führten zu einer Bewusstseinsänderung die mit dem alten Überbau und Strukturen der früheren Generationen nicht mehr kompatibel waren. Die Erfahrung mit der Nazivergangenheit führte auch zum moralischen Bruch mit den Eltern. Der „Identifikationskampf der Generationen“ (wie er immer abläuft) vollzog sich besonders augenscheinlich. So würde ich das meinen Kindern erklären. Das Gefasel von 68ern ist immer mit Intention. Überhaupt ist Generation ein stark schwammiger Begriff, Cassandra schreibt z.b. „Zur Schule fuhren wir spätestens ab der Oberstufe mit dem Auto, das wir euch abgequatscht hatten.“ Diese Annahme das Jugendliche von ihren Eltern Autos geschenkt bekommen trifft wahrscheinnlich auf keinen Jugendlichen in Prenzlau zu, aber dafür auf viele Jugendliche in Memmingen. Wenn die jüngeren Menschen und ihre Kultur in Deutschland zu charakterisieren wären, dann würde ich zuerst dass Internet als maßgeblichen Faktor nennen. Des Weiteren die kollektive (es gibt nich viele Ausnahmen) Erfahrung, eine geringer erträglichen Karriere einzuschlagen als die Eltern (das trifft auf die meißten Kinder von Arbeitslosen ebenso zu wie auf die Kinder der Mittelschicht). Und dann müßte man noch das Verhältnis zur Elterngeneration klären, das Verhältnis zu der Kultur, in die die Generationen hereinwachsen. Die Kultur, die in Deutschland „herrscht“ brüstet sich mit ihrer Freiheit, Freiheit in allen Dingen… Doch was ist das für eine Freiheit… die Einen zerstört sie, weil sie nicht mit ihr klarkommen, weil sie sich an nichts halten können, weil alles relativ ist und nichts sicher , weil alles Risiken birgt und nichts gesehen wird wofür es sich zu regen lohnt. Die Anderen erkennen die Heuchelei der Eltern weil alles voller Widersprüche steckt, weil sie das Glück haben endlsoe Freiheit zu genießen, aber nur wenn der Geldbeutel endlos ist, weil alles so frei ist, aber doch so viel von den Eltern abhängt, weil alles so frei ist, aber alle Ansprüche an einen stellen, weil alles so frei ist aber man immer politisch korrekt sein muss, weil alles so frei ist, man aber immer eine Lohnarbeit haben muss, weil alles so frei ist, außer eben der Zwang der Vermehrung, der Vermehrung des Kapitals. Und wenn ihr mich jetzt entschuldigt oder wenn ihr meinen Kommentar für zu unübersichtlich erachtet, nehmt zur Kenntnis ich muss lernen für mein Studium, damit ich den Stand meiner Eltern hinfortrage mit mir. Gruß MOst PS.: Im Übrigen muss ich feststellen, dass meine Gedanken denen eines Gleichjährigen Azubis aus der Oberlausitz, oder denen eines Sohnes türkischer Einwanderer aus dem Ruhrpott, oder denen des Vietnamesen der im Gemüseladen um die Ecke seiner Eltern aushilft, oder etwa denen des Kindes vom schwäbischen Bauernhof, wo alles Bio ist und immer Knete da is, vollkommen verschieden sind (wahrscheinlich).
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Am Rande der Legalität

Kultur | 24.01.2010 | 15:15 Heinrich Senfft
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27.01.2010 | 16:31 Mittelstandskind Ost
Interessant ist doch wie barmherzig nach dem Krieg mit Leuten wie Speer, Flick oder auch Krupp umgegangen wurde. Immerhin waren sie alle an der planmäßigen Zerstörung von zehntausenden Menschen beteiligt. Wenn man dann einen Blick auf die Haftgeschichte der RAF-Leute wirft wird man schon ein wenig nachdenklich (auch wenn ein direkter Vergleich hinkt), jedenfalls könnte Klar wohl noch lange auf eine Begnadigung, geschweige denn auf gesellschaftliche Rehabilitierung (oder einen x beliebigen Scheissorden) warten. @ Fritz Teich schrieb am 25.01.2010 um 17:06 „Dann hat er eben die Nazis gegen die Kommunisten instrumentalisiert, ein Verbrechen?“ Naja... Ich weiß ja nicht wie es um ihr Rechtsempfinden bestellt ist, aber vielleicht fehlt es ja auch an Geschichtsunterricht??? Die Kommunisten mussten unter dem Säuberungs- sprich: Vernichtungswahn der Nazis mit als Erste und mit am blutigsten leiden. Zehntausende wurden standrechtlich erschossen, zehntausende kammen in Konzentrationslagern um... Naja daran beteiligt gewesen zu sein oder dieses angestiftet zu haben ist ihren Worten nach kein Verbrechen? Kein Verbrechen? Was dann? Ungezieferbeseitigung? Politisches Kalkül? Etwas verwundert MOST
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Revolutionäre Farbenlehre

Alltag | 13.12.2009 | 10:35 Nele Jensch
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13.12.2009 | 22:34 Mittelstandskind Ost
Was soll dieser Artikel? So einen Mist kann ich auch in der letzten Berliner PseudoSzeneZeitung lesen, wenn es mir den gefällt so meine Zeit zu verschwenden. Vielen Dank für diese Verstopfung meiner Gedankengänge mit Müll. Gute Nacht Freitag!
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Heißer Herbst an den Unis

Politik | 12.11.2009 | 15:30 Connie Uschtrin
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13.11.2009 | 01:17 Mittelstandskind Ost
Noch eine Ergänzung: Seit dem 12.9 wird auch das Audimax der TU Berlin besetzt gehalten. Wir wollen keine Hochschüler mehr sein, sondern studieren!
Mittelstandskind Ost
Kindheit, Jugend und Studium in Ostberlin
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Zuletzt aktiv:
26.10.2011
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Kommentare: 57
Logbuch
01:35
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:34
Amanda Donata hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:31
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:29
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:24
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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