Michael B

Wissen Sie,…

24.04.2011 | 23:14

Das Unternehmen ist dem Unternehmen ein Wolf

Wissen Sie, ich kenne die Welt ja auch erst seit wenigen Jahren. Ich bin mir sicher, Sie kennen sie besser als ich.

Bestimmt haben Sie deshalb schon bemerkt, dass viele Leute echt viel arbeiten. Viele Leute tun das gerne. Immerhin hilft das dem Unternehmen. Nur wenn dann etwas schief geht, dann ist die Kacke am dampfen. Oft muss man dann noch mehr tun. Das ist dann Stress.

Wenn etwas schief geht, dann ist auch etwas schuld. Beispielsweise der Kollege, das Werkzeug, der Plan oder der Chef.

Natürlich kann man nicht zum Chef gehen und sagen: „Chef, Sie Arsch.“ Das bringt ihn nämlich auch nicht dazu, bessere Ausrüstung zu kaufen. Oder einem mehr Zeit zu lassen.

Stattdessen möchte der Chef, dass man die Patzer abstellt. Denn in seinem Plan sind keine Patzer vorgesehen. Und ohne Patzer wäre das ganze Unterfangen ja auch weniger teuer. Damit bliebe mehr für ihn und die Investoren. Denn das ist doch das einzige was zählt. Und nicht auch noch alles andere.

Wo kämen wir denn da hin?

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 01:10
Das mit den Kommentaren an den Links is ja cool!

Jetzt hast Du mich, ich folge Dir ;-) !

Morgen dann auch mal was inhaltliches.

Jetzt bin ich aber weg...immer das gleich mit mir und dem Internet...
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 13:15
Danke für die Blumen! :)
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 13:19
Okay, die Tag-Zeile ist ungeeignet für ganze Sätze... ich verwende die ab nächstes Mal bestimmungsgemäß.

Ich weise darauf hin, dass es meistens genügt, von den verlinkten Artikeln die Überschriften gelesen zu haben. Wenn dabei Fragen auftauchen (was ich hoffe) oder ihr Schlüsse zieht (und diese diskutieren wollt), gibt es ja hier die Kommentarecke.
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 22:52
Hallöchen.

Ein bisschen Inhalt:
Ich muss sagen, dass ich die Tatsache, dass die Links jetzt kommentiert sind, besser finde, als die meisten Links selbst.
Der erste Zum Beispiel. Wikipedia, wenn es um unbezahlte Arbeitszeit (Ausbeutung, also) geht? nee, nee...ein bisschen näher am Leben, täte mir da besser gefallen.
sowas z.B.:
www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/1000-unbezahlte-ueberstunden/

wäre doch näher dran - zeitlich zwar nicht, weil zwei Jahre alt, aber trotzem aktuell,weil:
www.abendblatt.de/wirtschaft/article1672540/Billigkette-Netto-waechst-um-jeden-Preis.html

Es gäbe viele andere Beispiele von Arbeitskämpfen, Netto kam mir nur in den Sinn, weil aktuell einige Kampangen laufen und ich davon in der Lokalpresse las.

Nur so nebenbei...

Mit den anderen Links kann ich nicht ganz so viel anfangen, aber das muss nicht an Dir liegen;-).

Luzieh
Michael B schrieb am 28.04.2011 um 01:23
Also kurz gefasst: Besser recherchieren. Weniger nerdige Links.
luzieh.fair schrieb am 28.04.2011 um 01:34
"Besser recherchieren"

Anders, meinte ich.

Und Wikipedia finde ich grundsätzlich sehr hilfreich.

"Weniger nerdige Links"

Das wiederum kommt ganz darauf an, wen Du erreichen willst.

Ich habe heute mindestens zweimal die Worte "das kommt darauf an" in einem Satz benutzt. Zeit fürs Bett.
Michael B
Wissen Sie, ich kann so einfach nicht arbeiten. Machen Sie das bitte nochmal komplett neu, ja? Bis morgen, nicht erst bis Freitag.
Mitglied seit:
1 Jahr 7 Wochen
Zuletzt aktiv:
03.05.2011
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 4
Kommentare: 24
Logbuch
01:35
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:34
Amanda Donata hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:31
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:29
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:24
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG