Michael B

Wissen Sie,…

20.04.2011 | 17:23

Sie debattieren falsch! Debattieren Sie anders!

Wissen Sie, manchmal da fasse ich mir echt an den Kopf. Machen Sie das auch? Das Gesicht mit der Handinnenfläche beglücken? Ich halte das für eine wunderbar einfache Art, sich auszudrücken.

Und wenn man aus dem Antlitzpalmieren nicht mehr herauskommt, hat man wahrscheinlich gerade eine Debatte über Feminismus verfolgt. Und wenn man dann so die Beiträge liest, kommt man mit den bizarrsten Ideen in Kontakt.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Ich verstehe Sie ja auch nicht falsch. Wäre nur fair. Mir wäre es sehr viel lieber, die Menschen wären ein bisschen gleicher und ob Sie stillen oder nicht, ist mir Jacke wie Hose, sozusagen: gleich.

Aber vielleicht überlegen Sie sich mal, ob Sie nicht lieber aussterben würden. Gibt dafür ja auch gute Gründe.

[Oder Sie debatattieren mal so.]

 
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Kommentare
GeroSteiner schrieb am 20.04.2011 um 17:42
SO kann ich nicht arbeiten.
Ich muss jetzt weg.
Calvani schrieb am 22.04.2011 um 13:12
@ GeroSteiner

Ich kann so auch nicht arbeiten!

@ Michael B

Wie Sie der überwältigenden Resonanz auf Ihren Blog entnehmen können, ist das Interesse an Ihren Themen und Ihrer schriftstellerischen Ausdruckskraft schier unermesslich!

Weiter so, weiter so, weiter so!

Calvani
Ehemaliger Nutzer schrieb am 22.04.2011 um 13:28
Genau, Calvani. Gerade DAS hat uns in diesem Forum gefehlt. Die Leute werden nach dem Anzahl von Kommentaren bemessen. Dann sind Ihre Provokationen gleich den Nobelpreis wert, was?
Calvani schrieb am 22.04.2011 um 14:10
@ Lara

Nein, die Quantität allein ist nicht entscheidend. Aber in den Kommentaren zu meinen Blogs finden sich viele Denkanstöße und Argumente vieler User und auf diesen Austausch kommt es an.
Hier finde ich nichts dergleichen, weil dieser Blog dazu einfach nicht taugt.

Calvani
luzieh.fair schrieb am 22.04.2011 um 15:20
Ich habe mich ja gerade gefragt, ob Calvani betrunken war, als sie den Kommentar geschrieben hat...
cwerg schrieb am 23.04.2011 um 13:44
aber woran liegts, Calvani? Helfen Sie doch!

Ich finde hinter den Links ne ganze Menge Denkanstöße, Staunens-, Schreck-, Streit- und Beklagenswertes. Aber bis dahin muss man von hier natürlich rein technisch ein paar Mal um die Ecke für.
Lesenswerter als Linksammlungen einer- und allzu fixer "Meinungs"rotz sind halt immer eher eigene Ideen, Angelegenheiten und Fantasien. Klar.

Das Staunen, Michael B,
Michael B schrieb am 24.04.2011 um 23:23
Ich weiß zwar nicht, wann du zur Königin der Blogs gekrönt wurdest (oder wer das getan hat), aber wenn du mir ein Datum nennst, schicke ich dir eine Karte mit freundlichen Glückwünschen.
Michael B schrieb am 24.04.2011 um 23:24
(Ach, der Kommentar war natürlich auf Calvani bezogen.)
Michael B schrieb am 24.04.2011 um 23:26
@cwerg: Vielen Dank. So ungefähr war das geplant. :)
Calvani schrieb am 25.04.2011 um 00:03
@ Michael B

Ich weiß zwar nicht, warum es Ihre Mutter versäumt hat, Ihnen manierliches Siezen beizubringen, aber wenn Sie mir Ihre Adresse nennen, schicke ich Ihnen ein Buch zum Thema.

Calvani
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 00:18
Danke nein. Und du habst echt Nerven, im selben Satz von Manieren zu sprechen und meine Mutter zu beleidigen.
Calvani schrieb am 25.04.2011 um 00:57
@ Michael B

Ob ich Nerven habe? Drahtseile sind nichts dagegen.

Und Ihr plumpes Geduze können Sie sich für Ihre Mutter aufsparen - die hat es ja nicht anders gewollt.

Calvani
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 01:01
Calvani, sind Sie immer um diese Zeit besoffen oder besaufen Sie sich extra nur dann, wenn Sie es vorhaben, sich beim Freitag ein bisschen auszutoben?
Heimatloser schrieb am 25.04.2011 um 01:04
Das ist es, was ich an der FC so 'liebe', dieses rumpöbeln und beleidigen
Calvani schrieb am 25.04.2011 um 01:11
@ Lara

Erst wollte ich Sie fragen, wo Sie denn nur Ihren Maulkorb vergessen haben, aber Heimatloser hat recht, es reicht!

Schönen Abend noch...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 01:17
Eine weitere, konsequent von Ihnen ignorierte Frage ist natürlich: Leiden Sie unter Porzellan-Krankheit? Habe Sie schon mal früher gefragt..
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 01:20
jetzt geht das wieder los. Um mal kurz den Nebel zu Lüften @Calvani: ich habe das mit dem "betrunken" ins Spiel gebracht, weil Sie den Blogger hier
www.freitag.de/community/blogs/mkb42/sie-koennen-mich-nicht-einfach-so-lesen-das-bekommt-ihnen-nicht#comment-255318

gelobt haben (vielleicht meinten Sie das auch anders, als es rüberkam...ironisch? keine Ahnung), um ihn kurze Zeit später (13 Minuten) hier abgerundet abzuwerten(Oder sollte auch das anders gemient gewesen sein?).

Verzeihung, dass ich das nicht verstehe und die Vermutung eines Rausches in den Raum stelle.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 01:30
Und ich habe das über Betrinken geschrieben, weil Calvani in einem anderen Strang selbst ausführlich über ihre Trinkgelegenheiten berichtet hat... und jetzt verhält sie sich genau so wie damals, also habe ich die logische Schlüsse gezogen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 01:36
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 01:48
Sei nicht zu grimmig über das Betrunkensein Lara,
es gibt bestimmt eine Menge Statements die niemals so gefertigt worden wären, wenn der Alkohol nicht motiviert hätte.
Nicht Falschverstehen bitte, ich bin ganz bestimmt kein Calvani Fan oder so.
Aber der Rausch ist an sich erstmal nichts Falsches oder Böses.
*sacht der abghoul und füllt sich erstmal noch ein Glas trockenen Rotwein*
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 02:05
Ein Glas trockenen Rotwein ab und zu ist eine feine Sache.

Aber was meinst mit Statements, die ohne Alkohol nie gefertigt worden wären? Und: Würdest Du es wollen, dass Dir jemand z.B. Freundschaft oder Liebe unter Alkoholeinfluss gesteht... würdest Du es ERNST nehmen? Und: Wenn diese Bekenntnis zur Freundschaft oder Liebe ohne Alkohol nie stattgefunden hätte, sind dann solche Freundschaft und Liebe überhaupt wert? Wenn man dazu so gar nicht steht... nur unter Alkoholeinfluss? Wenn man so viel Angst davon hat, dass man es in "normalen" Umständen gar nicht ausleben kann?

Oder habe ich Dich nicht verstanden... hast Du was Anderes mit Statement gemeint?
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:20
Viele Menschen haben eine radikale Kontrolle über ihre Aussagen.
Der Rausch kann daran derart drehen das sie Sachen die sie wirklich Denken auch aussprechen/schreiben.
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:20
Viele Menschen haben eine radikale Kontrolle über ihre Aussagen.
Der Rausch kann daran derart drehen das sie Sachen die sie wirklich Denken auch aussprechen/schreiben.
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:20
Viele Menschen haben eine radikale Kontrolle über ihre Aussagen.
Der Rausch kann daran derart drehen das sie Sachen die sie wirklich Denken auch aussprechen/schreiben.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 02:32
Und wenn der Rausch vorbei ist? Dann werden die wahre Sachen wieder verschwiegen bzw. unwahre Sachen gesagt?

Ich gehe jetzt schlafen, bevor ich unter den Tisch falle... gute Nacht für heute. :)
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:37
Gute Nacht und schlaf schön!
Zum Rausch: ich sag ja nicht das das die Lösung von allen Problemen ist, aber es hilft vielen Leuten über ihren Horizont zu blicken.
Boah, ich ghe auch schlafen.... bis morgen dann :)
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:37
Gute Nacht und schlaf schön!
Zum Rausch: ich sag ja nicht das das die Lösung von allen Problemen ist, aber es hilft vielen Leuten über ihren Horizont zu blicken.
Boah, ich ghe auch schlafen.... bis morgen dann :)
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 02:46
Hmmmn..irgendwas mit meiner Maus funktioniert nicht so wie geplant,... sorry für die vielen Wiederholungen, shit happens ;)
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 11:05
@Abghoul: Ach und ich dachte, Wiederholungen sind Dein neues Stilmittel - so zum unterstreichen der Aussage;-)

Falls Noch mehr Missverständnisse aufgekommen sind: ich habe überhaupt nix gegen den Rausch. Der Rausch kann ein wirklich kann ein wirklich netter Bursche sein (obacht: kann). Ich treffe mich allerdings nicht so oft mit ihm, weil er immer seinen Kater dabei hat und gegen den bin ich allergisch;-)

Nichtsdestotrotz würde mich ja brennend interessieren, was da los war und wie die Kommentare zustande kamen...

Aber: ich bin geduldig, das Internet ist es ja auch;-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 11:14
Allergisch gegen Kater?! Ach, solche böse Menschen gibt es auch?!

Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 12:56
Lara schrieb am 25.04.2011 um 02:05 . . .
Aber was meinst mit Statements, die ohne Alkohol nie gefertigt worden wären? Und: Würdest Du es wollen, dass Dir jemand z.B. Freundschaft oder Liebe unter Alkoholeinfluss gesteht... würdest Du es ERNST nehmen? Und: Wenn diese Bekenntnis zur Freundschaft oder Liebe ohne Alkohol nie stattgefunden hätte, sind dann solche Freundschaft und Liebe überhaupt wert? Wenn man dazu so gar nicht steht... nur unter Alkoholeinfluss? Wenn man so viel Angst davon hat, dass man es in "normalen" Umständen gar nicht ausleben kann?. . .

Ich finde es sagt viel über den Menschen aus, der ein "Geständnis" der Liebe oder Freundschaft von seinen Liebsten einfordert. Das ist Ausüben von emotionalem Druck, mehr nicht.
Eine harmonische Freundschaft erkennt man am Verhalten und an Taten, da braucht man keine Eingenständnisse (fordern), weil das Gegenüber irgendwelche Verlustängste schiebt.
Eine solche Art Freundschaft oder Liebe wäre mir gar nichts wert. Ich würde sofort das Weite suchen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 13:00
Eingeständnis ist das falsche Wort. Nennen wir es Bekenntnis.
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 13:07
@Gummiboot: Ich glaube nicht, dass Lara von eingeforderten Bekenntnissen gesprochen hat. Viel mehr ging es ihr wohl um freiwillige Bekenntnisse, die jedoch unter Alkoholeinfluss gegeben werden. Sie hält diese allerdings für weniger relevant gegenüber solchen, die nicht unter Einfluss stattgefunden haben und bezweifelt, dass sich erstere wiederholen lassen, also reproduzierbar sind.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 13:56
@Michael B

Grundsätzlich haben Sie (oder Du?) mich richtig verstanden, nur: Es ging mir nicht um die Reproduzierbarkeit, sondern darum, ob man zu seinen Aussagen/Gefühlen/Gedanken tatsächlich steht, und zwar nicht nur unter Alkoholeinfluss. Und das betrifft natürlich nicht nur Freundschaft oder Liebe, sondern alle Lebensbereiche. Wenn einer nach ein paar Glas Wein mit ein paar Freunden heldenhaft über die Weltrevolution redet, und am nächsten Tag an seinem Arbeitsplatz sich gegenüber der Chefetage wie ein Sklave verhält, sich verstellt, jede mögliche gemeine Intrige mitmacht, nie seine Meinung ehrlich sagt und so... na ja.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 14:14
@Gummiboot

"Ich finde es sagt viel über den Menschen aus, der ein "Geständnis" der Liebe oder Freundschaft von seinen Liebsten einfordert. Das ist Ausüben von emotionalem Druck, mehr nicht.
Eine harmonische Freundschaft erkennt man am Verhalten und an Taten, da braucht man keine Eingenständnisse (fordern), weil das Gegenüber irgendwelche Verlustängste schiebt.
Eine solche Art Freundschaft oder Liebe wäre mir gar nichts wert. Ich würde sofort das Weite suchen."


Ich habe gar nichts eingefordert, aber erwarten würde ich es auf jeden Fall, dass man mit mir in der Beziehung über die Liebe redet, und zwar nicht nach dem Muster "Klar liebe ich Dich, Schatz, das weißt Du doch", sondern richtig romantisch und poetisch. Wer solche Wünsche meinerseits als emotionalen Druck empfindet, der darf gerne auf die Beziehung mit mir verzichten. Was ist das für eine Liebe, wenn man es als peinlich oder lästig empfindet, dem geliebten Menschen das Gefühl zu geben, dass er geliebt ist? Was ist das für eine Liebe, zu der man gar nicht steht und die man nicht mal äußern will/kann?

Und der Mann, der nicht fähig ist, mir zärtlich etwas Romantisches zu flüstern... so dass ich wirklich hin und weg bin... so dass ich den Boden unter den Füßen verliere... so dass durch seine Worte die ganze Welt um mich herum verzaubert wird... so ein Mann will ich in meinem Leben gar nicht haben.
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 14:16
@Lara:
Hier in der Kommentarzeile grundsätzlich: "Du".
Ich glaube, dass der Wein und die Weltrevolution in der Tat eng verwoben sind. Auch der Sklave hat Bedürfnisse und wenn er sie schon nicht befriedigen kann, möchte er sie doch wenigstens aussprechen. Dabei hilft ihm eben der Wein. Ja, man sagt dumme Sachen, wenn man betrunken ist. Aber man sagt sie auch, wenn man nüchtern ist oder wenn man schläft. Und wenn dem Sklaven nur die Intrige bleibt, was kann er denn dann überhaupt machen außer zu intrigieren? Er ist ja heute nicht mehr der Sklave seiner Chefetage, sondern Sklave seiner Umstände. Intrige und Wein sind meist keine schönen Dinge. Aber sie ändern die Umstände ein wenig.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 14:45
Hier in der Kommentarzeile? Sind wir auch woanders im Kontakt? Das würde mich schon brennend interessieren, bevor ich weiter antworte...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 14:46
Über Liebe reden ist ja etwas anderes als Liebe bekennen. Weiter ben ging es um Bekenntnisse. Taten und kleine Überraschungen finde ich wichtiger, als zärtliches Geflüster, das ja auch mal sein kann. Viel Frauen lassen sich von Gequatsche von Anfang an einlullen. Fängt beim Kennenlernen an, bei denen es tatsächlich Frauen gibt, die auf die Du-hast-schöne-Augen-Nummer reinfallen. Ich finde so etwas nicht sehr originell - um nicht zu sagen langweilig.
Erwartungshaltung in der Liebe finde ich nicht so toll. Zwar ist Liebe auch immer egoistisch, aber ein gegenseitiges Geben und Nehmen ergibt sich m.E. nur dann, wenn diese eben nicht Priorität ist.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 14:51
P.S.: Und übrigens, wenn wir uns woanders siezen, dann soll es auch hier der Fall sein. Ich verstehe es nicht, wenn man sich im engen Kreis oder eben im anonymen Internet duzt, und in der offline-Öffentlichkeit siezt. Solche Heuchelei will ich in meinem Leben gar nicht haben. Das ist eben wieder so eine Sache, dass man zu den eigenen Verhältnissen mit der Welt nicht steht. Ich will es anders.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 16:05
@Gummiboot schrieb am 25.04.2011 um 14:46

Das ist jetzt irgendwie... es ist ziemlich unangenehm, Gummiboot, auf so einem Niveau überhaupt zu reden. Aber okay, ich antworte mal. da wir uns gerade mitten im Gespräch befinden.

Mit einer Frau über die Liebe zu ihr reden und die Liebe zu ihr bekennen sind für Dich unterschiedliche Sachen? Mit anderen Worten, handelt es sich um "Gequatsche", wie Du es selbst bezeichnest? Und wenn die Frau will, dass Du sie WIRKLICH liebst und ihr das sagst, dann bist Du damit so hoffnungslos überfordert, dass Du sofort die Weite suchst? Nee, echt? Okay, mein Mitleid. An Deiner Stelle würde ich auch keine Nähe zu einer Frau suchen, sondern eher die Nähe zu einem guten Therapeuten.

"Viel Frauen lassen sich von Gequatsche von Anfang an einlullen. Fängt beim Kennenlernen an, bei denen es tatsächlich Frauen gibt, die auf die Du-hast-schöne-Augen-Nummer reinfallen."

Weißt Du, es ist halt so: Es gibt Männer, die einer Frau sagen, dass sie schöne Augen hat, weil sie das vom Herzen meinen. Es ist zwar ein bisschen primitiv und ich würde mir etwas Raffinierteres wünschen. Zumal ich denke, dass Liebe grundsätzlich nicht an körperliche Reize gebunden sein sollte. Auch nicht an schöne Augen. Körperliche Reize hin, körperliche Reize her, aber die wahre Liebe ist doch etwas Größeres als das. Aber ich finde solche Männer trotzdem nett, die eine Frau sehen, die ihnen gefällt, und diese Frau einfach vom Herzen ansprechen und ihr aufrichtig sagen, dass sie schöne Augen hat und dass man sie näher kennenlernen möchte. Auch wenn es irgendwie primitiv ist. Wirklich poetisch und wirklich romantisch ist was Anderes.

Es gibt aber auch solche Männer, die zu Aufrichtigkeit gar nicht fähig sind, sondern nur zu Gequatsche. Und sie reden mit der Frau über über ihre Augen nicht weil sie es wirklich so meinen, sondern weil sie gerade Du-hast-schöne-Augen-Nummer abziehen, um sie "einzulullen". Was ich darüber denke, werde ich jetzt nicht sagen, um dem Moderator den Stress zu ersparen.

Guten Tag.
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 18:00
@Lara

Nein, wir sind nirgends anders in Kontakt.
Nein, wir siezen uns auch nirgends.
Nein, wir kennen uns nicht und ich habe, mit Verlaub, auch keine Absicht das zu ändern.
Es steht dem Du eigentlich nichts im Wege.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 18:21
Hä? Was war das gerade? Ich habe Dich nicht gefragt, ob wir uns kennenlernen wollen und ich habe Dir auch nicht unterstellt, dass Du solche Absichte hast... wobei es mir eigentlich nicht ganz klar ist, wieso Du über die eventuelle Absichte in diese Richtung so abwertend redest als wäre es etwas Unsittliches, mich kennenlernen (wollen). Teenie-Probleme?

Wie auch immer: Ich habe nach wie vor nicht verstanden, was der Satz bedeutet Hier in der Kommentarzeile grundsätzlich: "Du". Kannst Du es mir so erklären als wäre ich 12?
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 18:33
ruhig bleiben Lezute...ich übersetze:

Lara, Du hast Michaels Einlassung "Hier in der Kommentarzeile grundsätzlich: "Du" " fehlinterpretiert. Das sollte wohl heißen, dass es Michael im Netz erstmal recht ist geduzt zu werden, impliziert aber auch, dass das im "echten" Leben anders sein könnte.

Wenn das bei ihm so ist, sollte das doch ok sein, oder?
Im "echten" Leben stehen Situationen in denen Menschen sich begegnen(anders als im Netz) ja auch oft unter dem fiesen Stern der Hierachie, was dazu führen kann, dass einer (oder beide) Gesprächspartner einen gewissen Abstand haben wollen.
Das kommt natürlich auf die Situation an. Aber wenn gesagt wird: hier im Netz: sag ruhig Du, heißt das nur dass es da draußen anders sein kann (aber nicht muss).
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 18:37
@Lara

Das war nicht abwertend gemeint. Das mit dem Kennenlernen war vielleicht etwas zu weit gegriffen. Und Teenieprobleme... das interessiert doch niemanden. Meine letzte Replik sollte nur kurz auf deine Frage, ob wir uns kennen und siezen, eingehen.

Okay, ich versuche es nochmal deutlich: Du darfst mich duzen. Ich bitte darum. Wegen mir auch überall. Der Artikel ist die eine Form, mit der wir "in Kontakt" stehen. Den Artikel schreibe ich mit "Sie" als Anrede. Das ist ein Stilmittel. In der Kommentarzeile duze ich alle. Weitere Möglichkeiten, wie wir im Kontakt stehen, fallen mir nicht ein. Es gilt Kommentarzeile = Überall.

Ich finde duzen gut. Im Internet. Im echten Leben. :)
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 18:42
@luzieh.fair:

Danke. Ich halte mich übrigens meistens an das gesellschaftlich akzeptierte Protokoll der Anrede. Auch wenn ich hier im Internet etwas freier rede. Das ist nur pragmatisch, schließlich sind die eben erwähnten Hierarchien im Netz grundsätzlich nicht existent.
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 18:45
"Kommentarzeile = Überall."

Uiuiui...heißt das dann umgekehrt auch, dass sich überall eine Kommentarzeile findet?
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 18:57
Haha. Nein, es heißt überall ist die Kommentarzeile!
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 18:57
Das ganze Universum ist doch eine Kommentarzeile.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 19:50
Oh, ja. Es wird seltsamer und seltsamer. Lu, Du schreibst: "Im "echten" Leben stehen Situationen in denen Menschen sich begegnen(anders als im Netz) ja auch oft unter dem fiesen Stern der Hierachie, was dazu führen kann, dass einer (oder beide) Gesprächspartner einen gewissen Abstand haben wollen." Hä? Sorry, ist es nicht ein bisschen krank? Ein Abstand zwischen den Menschen ist eine normale Sache, man kann nicht mit jedem gleich nah sein. Wie nah man mit jemanden ist, ergibt sich normalerweise als selbst. Online genauso wie offline. Aber aus HIERARCHISCHEN Gründen? Gehts noch? Sind wir jetzt im Wolfsruder? Wozu waren Millionen Jahren Zivilisation? Was ist mit Augenhöhe und mit der Menschenwürde... ja, mit der Menschenwürde, die bei ALLEN Menschen gleich würdig ist? Ich finde, man muss im gleichen Ton und mit gleichen Worten sowohl mit der Bundeskanzlerin als auch mit der letzten Straßenprostituierten reden. Respekt und Souveränität. Ich pfeife auf Hierarchie. ich schätze mal, wir würden mit Michael B Probleme miteinander bekommen, wenn wir uns offline getroffen hätten. Da er aber, mit Verlaub, keine Absichten hat, mich kennenzulernen, und da ich auch, mit Verlaub, keine Absichten in diese Richtung habe, dann ist alles bestens.

Eine Frage wäre noch offen: Wenn es tatsächlich so ist, wie Lu es gemeint hat, d.h. wenn Michael B meinte, dass wir uns online duzen dürfen, offline aber nicht (sollten wir offline in Kontakt kommen), weil wir verschiedene Positionen in hierarchischen Strukturen haben, dann heißt es, dass er meine Position kennt... wie soll ich DAS jetzt verstehen?

Ach, macht, was Ihr wollt... Intrigen, Hierarchien, Chefetagen... ich beschäftige mich inzwischen mit der Weltrevolution.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 19:57
Aber seid darauf gefasst, dass es in der neuen schönen Welt (nach der Weltrevolution!) keine Hierarchien mehr gibt. Und überhaupt: "Ich glaub, es hackt" (Judith Holofernes)

Unterschrift: Die vom Streifzug gekürte sanfte Stimme der Kampagne.

P.S.:
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 20:01
@Abgoul: mein Leben auf jeden Fall...aber das finden die anderen nicht immer gut. Klappe halten wird da auch mal gern geraten...nicht, dass ich dazu nicht auch was sagen könnte :-D
abghoul schrieb am 25.04.2011 um 20:12
Also zu dem "was dazu sagen" muss ich auchnoch waszusagen...das was ich sagen wollte weiss ich zwar nichtmehr aber irgendwie hatte es mit dem wasdazusagen zu tun.
*seufz*
Was soll ich sagen?
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 20:13
Lara.
In meiner Welt (abhängig Beschäftige ist zum Beispiel eine Ebene, Studentin eine andere) ist das leider anders. Da gibt es (bitte an alles ein *innen ranhängen!) Chefs. Da gibt es auch Professoren. Da gibt es Sachbearbeiter. Da gibt es eine menge Menschen, von denen ich potentiell etwas will. Und ja, diese Systeme (Arbeitswelt, Uni, Behörden...) sind hierarchisch strukturiert und leider bin ich viel zu sehr damit beschäftigt das Geld für die Miete zusammenzukriegen, um mit Chef,Prof,Sesselpupser (etc) zu diskutieren, ob wir diese Hierachien nicht einfach ignorieren können.
Und natürlich verhalte ich ich in einer Prüfung (z.B.) anders, als in der Kneipe (z.B.), in der ich arbeite, denn der Gast (oder auch mein Chef) gibt mir keine Note, die wichtig für das ist, was danach kommt.Also sind auch die Hierarchien facettenreich. Das sind nur ein paar Beispiele, da gibt es mehr von...leider habe ich noch kein Rezept gefunden, diese Strukturen zu ignorieren.
Deshalb freu ich mich ja auch immer so, wenn ich mit meiner Politgruppe im Plenum sitze (Teil meiner Seifenblase) und an der Weltrevolution pfeile...;-)

PS. Muttern und Vattern stehen übrigens auch (oft) hierarisch oben...und das ist ja nur der Anfang (in diesem Kommentar allerdings: das Ende.)
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 20:19
pps: Können wir mit dem "Lu" noch ne Woche warten...?ich muss da erst den faden Beigeschmack vom prOlli (hihihi) wegwaschen...der hat mich leider als erstes so genannt...obwohl es (Lu) mir gefällt, muss ich bitten: eine Woche Zeit;-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 20:56
Ach stell Dir mal vor, Luzieh.fair, dass ich auch auf diesem Planet lebe... sowas? Nur, wir reden aneinander vorbei. Wenn ich gesagt habe, dass ich keine Hierarchie anerkenne, heißt es NICHT, dass man dabei respektlos mit den Menschen umgeht. Ganz im Gegenteil. Gerade WEIL man keine Hierarchie anerkennt, sondern den Menschen (jeden Menschen!) als Gottesebenbild betrachtet, wird man ihn als Respekt behandeln. Und zwar aufrichtig. Aber hier im Kapitalismus geschieht es ja genau umgekehrt, oder? genau wie im Wolfsruder? Man respektiert jemanden, weil er in hierarchischen Strukturen hochpositioniert ist, und die Leute aus den anderen sozialen Schichten sind dafür da, um sie mit den Füßen zu treten und sein krankes Selbstgefühl dadurch zu befriedigen. Einem NORMALEN Menschen wird einen NORMALEN Respekt und eine NORMALE Höflichkeit ausreichen.

Nehmen wir mal Dein Beispiel mit der Prüfung: "Und natürlich verhalte ich ich in einer Prüfung (z.B.) anders, als in der Kneipe (z.B.), in der ich arbeite, denn der Gast (oder auch mein Chef) gibt mir keine Note, die wichtig für das ist, was danach kommt."

Das verstehe ich nicht. Was hat das alles mit Hierarchien zu tun? Das ist SELBSTVERSTÄNDLICH, dass Du Dich in der Prüfung anders verhältst als in der Kneipe. Das ist aber mit der Situation verbunden und nicht mit Hierarchie, oder? In dieser Situation, wie auch in jeder anderen, sollte ein NORMALER Respekt ausreichen. Man respektiert Professor nicht dafür, dass er ein hohes Tier ist (das wäre jedem denkenden Menschen peinlich, dafür respektiert zu werden), sondern dafür, dass er intelligent und gebildet ist und dass er viel Arbeit und und Herzblut in seine Forschung investiert. Zum Beispiel. Bei jedem Menschen gibt es etwas, wofür man ihn respektieren kann. Aber doch nicht aus hierarchischen Gründen! Und was die Noten betrifft, die Dir wichtig sind: Ich dachte, man bekommt gute Noten dafür, dass man den Stoff lernt? Was hat das mit Hierarchie zu tun?

Und was Siezen/Duzen betrifft: Ein selbstbewusster, wirklich souveräner Professor/Chef würde es gar nicht brauchen, dass man ihn siezt. Aber okay, wenn er (m/w) es will, muss man ihn natürlich siezen. Das ist aber ebenso nicht aus hierarchischen Gründen, sondern weil man die persönliche Wünsche JEDES Menschen respektieren muss. Die Kassiererin im Supermarkt oder die Putzfrau im Büro siezt man doch auch, oder?

Wenn mir aber einer sagt: Im Internet darfst Du mich duzen, solange wir anonym sind, aber wenn wir uns eventuell offline kennenlernen, musst Du mich siezen, weil ich hierarchisch woanders stehe... sorry, das ist ein Armutszeugnis. Und solche Kontakte brauche ich weder online noch offline.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 21:04
Das mit dem "Lu". Klar werde ich Dich so nennen, wie Du es selbst magst. Das hast nur Du zu entscheiden. Ist ja Dein Name, nicht mein. Ich habe Dich so nur aus einem einzigen Grund genannt, und zwar, weil Du Deine IN so unterschrieben hast, und das war noch vor Olli-Geschichte. Daher dachte ich, Du wünscht es Dir, so genannt zu werden. Ansonsten hätte ich es nicht getan.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 21:17
Und noch was zu Hierarchie. Wenn ein Mensch aus unteren oder relativ unteren Schichten nur durch seine Arbeit, durch sein Intellekt, durch seine Leistung bis zu einer Spitzenposition geschaffen hat, dann braucht er alle diese hierarchische Murks gar nicht... er hat dafür weder Lust noch Zeit, er ist mit der Sache beschäftigt, und er interessiert sich nicht für irgendwelche noble Partys und small talk, sondern für die Sache. Der berühmteste Beispiel dafür ist Einstein. Wenn aber einer durch Intrigen nach oben geschaffen hat oder in den höheren sozialen Schichten geboren wurde, der legt grundsätzlich wahnsinnig viel Wert auf hierarchische Rituale und er verhält sich so als wären ihm irgendwelche besondere Rechte direkt vom lieben Gott gegeben. Da sieh mal unser Bundeskabinett. Oder englische königliche Familie. Oder eben einige Professoren.
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 21:32
Hm...ja die Standpunkte kann ich nachvollziehen.

Zur Kneipe: Der Gast war kein gutes Beispiel.

Aber mein Chef. Der steht hierarisch über mir und für den Fall, dass ihm meine Nase nicht passt, oder das was aus meinem Mund kommt, könnte er mich rausschmeißen (prekäre Beschäftigung ohne Kündigungsschutz). Da kann ich dann mit nochsoviel Respekt sagen, dieses oder jenes passt mir nicht, wenns zu unbequem wird, meine Forderungen zu teuer werden, dann muss ich eben gehen (bitte das "ich" nicht zu wörtlich nehmen, das kann man auf jedes prekäre Beschäftigungsverhätnis anwenden). Nun ist mein Chef (sind eigentlich 2 Chefs) zum Glück n ziemlich dufter Typ, der nie so handeln würde (aber er könnte), die Gäste würden mich vermissen, was mich nahezu unersetzlich macht;-)

Zur Uni: klar, jeder Mensch hat es verdient mit Respekt behandelt zu werden. Wenn aber einE Prof (der/die Dich vielleicht nochmal prüft, irgendwann...), Dir nicht den Respekt entgegen bringt, den Du Dir erwarten würdest (auch das "du" nicht wörtlich nehmen;-) ), dann kannst Du ihm/ihr gegenüber nicht reagieren, wie Du es gerne wolltest, oder? Da ist es dann nämlich schnell vorbei mit "wie Du mir, so ich Dir"...

Also keine Ahnung, wir scheinen ja unterschiedliche Lebensrealitäten zu haben. Ich weiß nicht, was Du machst, wie alt Du bist, in welchen "Kreisen" Du Dich bewegst (berufliches/soziales Umfeld, meine ich)...was auch in Ordnung ist...aber wenn ich schreibe: "in meiner Welt" so ist das in der Regel auf meine, persönliche Lebensrealität bezogen und nicht abwertend, oder anpissend gemeint. Und die (Lebenswirklchkeit) ist bei jedem Menschen anders, weil subjektiv erlebt und wahrgenommen.

"Wenn mir aber einer sagt: Im Internet darfst Du mich duzen, solange wir anonym sind, aber wenn wir uns eventuell offline kennenlernen, musst Du mich siezen, weil ich hierarchisch woanders stehe... sorry, das ist ein Armutszeugnis. Und solche Kontakte brauche ich weder online noch offline."

Da geb ich Dir auch recht. Aber das hat ja keiner gemacht, also ist alles gut:-)

Mit Lu: stimmt, das war mir entfallen. Der Disput mit dem Idioten war wohl zu präsent:-) Trotzdem: eine Woche Lu-Pause;-)
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 21:35
Ja das stimmt.

...ich stell mir grad vor, wie schön es wäre, wenn wir darüber garnicht reden müssten, weil es weder Spitzenpositionen, noch das Herrschende ansich gäbe...*träum*

Bin grad wieder aufgewacht: der Magenknurrt. Muss essen - das kann ich mir leider nicht nur vorstellen;-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 21:47
Ha, da stehe ich in einer Spitzenposition über Dich... habe gekocht und gegessen, bevor ich die letzten Kommentare schrieb. Nudeln mit Paprika und Pilzen... war lecker.

Also jetzt bitte hierarchische Strukturen aufpassen und mir gegenüber mit dem gebührenden Respekt treten ;)
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 21:51
Du siehst mich mit gesektem Kopf zum Kühlschrank schleichen...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.04.2011 um 21:51
Ach ja: Guten Appetit! :)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 26.04.2011 um 15:32
@Michael B schrieb am 25.04.2011 um 14:16

"Ich glaube, dass der Wein und die Weltrevolution in der Tat eng verwoben sind. Auch der Sklave hat Bedürfnisse und wenn er sie schon nicht befriedigen kann, möchte er sie doch wenigstens aussprechen. Dabei hilft ihm eben der Wein. Ja, man sagt dumme Sachen, wenn man betrunken ist. Aber man sagt sie auch, wenn man nüchtern ist oder wenn man schläft. Und wenn dem Sklaven nur die Intrige bleibt, was kann er denn dann überhaupt machen außer zu intrigieren? Er ist ja heute nicht mehr der Sklave seiner Chefetage, sondern Sklave seiner Umstände. Intrige und Wein sind meist keine schönen Dinge. Aber sie ändern die Umstände ein wenig."

Nein. SO ist es mit Sicherheit nicht. So etwas sagt man, nur um seine Taten (oder ggf.. Untaten) zu rechtfertigen. Aber das ist an Realität vorbei. Was heißt schon, der Mensch ist heute der seiner Umstände? Wann war er das bitteschön nicht? Zum Beispiel im Mittelalter? Während der zweiten Weltkrieg? Mitten in einer Dinosaurier-Horde?Es gab immer die Sachzwänge und es gab immer die Menschen, die diesen Sachzwängen den Stirn geboten haben. Und wenn es diese Menschen nicht gäbe, dann wären wir immer noch mitten in einer Dinosaurier-Horde. Oder die Leibeigene auf irgendeinem mittelalterlichen Hof. Oder Gefangene im KZ.

Um Himmels Willen, heutzutage besitzt man so viele Freiheiten, wie überhaupt noch nie. Natürlich sind es noch keine richtige Freiheiten. Aber so viel Fortschritt wie heute - auch in Sache Reflektion und Selbstbestimmung - gab es noch nie. Und dann beschwert man sich noch und benutzt man diese Freiheiten für Intrigen und Wein!

"Und wenn dem Sklaven nur die Intrige bleibt, was kann er denn dann überhaupt machen außer zu intrigieren?" Tatsächlich? Komisch... für mich klingt es wie eine billige Ausrede. Da wir heute eben so viel Selbstbestimmung haben wie noch nie, bleibt es jedem überlassen, für sich zu entscheiden, ob er sein Leben mittels Intrigen gestaltet. Aber dann bitte keine Hinweise auf unglückliche Umstände und kein Druck auf die Tränendrüse.

"Er ist ja heute nicht mehr der Sklave seiner Chefetage, sondern Sklave seiner Umstände. Intrige und Wein sind meist keine schönen Dinge. Aber sie ändern die Umstände ein wenig."

Quatsch. Intrigen und Wein ändern nichts. Denn ein besoffener und intrigierter Sklave bleibt nach wie vor ein Sklave.
Knüppel schrieb am 20.04.2011 um 19:04
@Michael B

Ach was ...
Michael B schrieb am 21.04.2011 um 07:57
Ich fand das jetzt nicht so offensichtlich. Oder was meinst du?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 22.04.2011 um 13:50
@Michael B

Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf: Es wäre für eine Diskussion vielleicht hilfreich, wenn Sie die verlinkte Informationen in Ihrem eigenen Beitrag kurz zusammenfassen bzw. ein paar Zitaten in Ihr Text einbauen. Sieben Links im Rahmen so eines kurzen Textes? Wobei der Leser gar nicht weiß, worum es überhaupt geht und ob es sich lohnt, die Zeit ins Bearbeiten dieser Links zu investieren? Sie bezeichnen in Ihrem Blog weder das Thema noch die Thesen. Und - mal angenommen - man folgt Ihren Links doch und will sich dann in diesem Thread dazu äußern... dann muss aber jeder Diskutant erst erklären, um was für ein Link es sich handelt, was genau ihm da gefällt 0der nicht gefällt (also eben kurz zusammenfassen oder zitieren... was eigentlich die Aufgabe des Artikelverfassers wäre und nicht des Artikellesers) und warum er sich hier in diesem Thread dazu äußern will. So eine Arbeit ist dem potenziellen Gesprächspartner eigentlich nicht zumutbar. Na ja, ich kann natürlich nicht für alle potenzielle Gesprächspartner aussagen... aber ich als potenzieller Gesprächspartner würde so eine Arbeit nicht übernehmen.
Michael B schrieb am 24.04.2011 um 23:20
Okay, das mit dem Verhältnis von Links-zu-Text ist ein echtes Problem. Ich arbeite daran.

Allein dass die Beiträge so kurz sind, macht es echt schwer, die Dinge ausführlich zu diskutieren.

Vielen Dank für das Feedback. Ich behalte das mal im Hinterkopf. Vielleicht gelingt es mir, die Thesen und das Thema in Zukunft besser dar zu stellen.
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 00:48
Wo ich grad noch wach bin: jetzt hab ich mir mal die Zeit genommen, bin den links gefolgt und muss sagen: schön!

amüsant, irritierend, aufschlussreich, interessant...

Und gut.

Im Prinzip finde ich auch die kurze Länge in Ordnung, aber vielleicht (also, wenn der Umfang so bleiben soll) die Themen, die behandelt werden oben in diese Tag-Zeile setzen? Dann wäre es tatsächlich einfacher, einen Überblick zu bekommen.

*gute Nacht*
Michael B schrieb am 25.04.2011 um 11:52
Ah, das ist natürlich eine ziemlich naheliegende Idee, auf die ich nicht gekommen bin. Bisher habe ich mich da einfach metamäßig ausgekotzt, aber das kann ich ja auch in den Links oderso... ^^

Grüße!
Richard der Hayek schrieb am 25.04.2011 um 22:05
Macht es Spaß, die Leute zu verarschen ?
Mir hat es gefallen als ich es bemerkte, hätte aber auch gleich drauf kommen können.
Bin gespannt, worauf sie noch so alles nicht gekommen, nicht ganz im Klaren sind, aber sie werden sicher noch alle Verbesserungen einfügen, sich sicher noch bemühen.
Verbindlichst Ihr RdH
luzieh.fair schrieb am 25.04.2011 um 22:22
Mein linker, linker Platz ist frei,
ich wünsche mir den Tachles herbei.

Mische, mische, mische,
Butter bei die Fische.

Im Ernst: wie wär's mit Klartext?
Michael B
Wissen Sie, ich kann so einfach nicht arbeiten. Machen Sie das bitte nochmal komplett neu, ja? Bis morgen, nicht erst bis Freitag.
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