mKlenk

paso critico

26.03.2011 | 18:24

Eroeffnung des 26. internationalen Filmfestivals von Guadalajara

Nach dem im letzten Jahr ein 25- jaehriges Jubilaeum gefeiert werden konnte, ist am Freitag die 26. Auflage des internationalen Filmfestivals in Guadalajara eroeffnet wurden. Vielen in Deutschland oder auch anderswo ist dieses Festival gar nicht bekannt, obwohl das mit Abstand wichtigste Filmfestival in Mexiko und Lateinamerika ist. Neben dem klaren Schwerpunkt der Industrietreffen, gibt es eine gut gepflegte Auswahl an Filmen fuers Kino- interessierte Publikum. Dieses Jahr ist Israel Gastland und eroeffnete mit dem Film "El gerente de Recursos Humanos" von Eran Riklis das Festival. Zu dem gibt es, wie jedes Jahr, Hommages an verschiedene Kuenstler, wie die mexikanische Schauspielerin Diana Bracho, der mexikanische Filmkomponist Manuel Esperón und der deutsch- amerikanische Regisseur Werner Herzog. Letzterer kam nicht mit lehren Haenden, sondern hat 53 seiner Filme mitgebracht, so dass  dem Publikum wohl einer der komplettesten Retrospektiven ueberhaupt geboten wird.

Noch ein paar Zahlen, die die Bedeutung unterstreichen: Es werden 229 Filme gezeigt, von denen 173 Spielfilme sind. Es sind ueber 250 Regisseure anwesend und es gibt Filmvorfuerhungen auf oeffentlichen Plaetzen. Die Filme, die sich dem Wettbewerb stellen unterteilen sich in Fiktion aus Mexiko und Fiktion Iberoamerika, Dokumental Mexiko und Iberoamerika und Kurzfilme Mexiko und Iberoamerika und animierter Kurzfilm Mexiko. Ausserdem gibt es einen Markt fuer die Verwertung von Kurzfilmen (Short up), die Berlinale ist mit dem Talent Campus seit Jahren vertreten und in DocuLab werden neue Dokumentarfilmer geformt.

Das Festival ist jedes Jahr gewachsen und hat mehrere Direktore gesehen. Seit einigen Jahren macht das Festival in Morelia dem in Guadalajara Konkurenz und versucht seine Wichtigkeit zu  steigern. Das funktioniert vor allem darueber, dass mehr Prominenz eingeladen wird, was leichter ist, dank dem Kinobetreiber Cinepolis, der das Filmfestival in Morelia unterstuetzt.

 
Senden Bookmarken Drucken
mKlenk
Lebt in Mexiko und arbeitet hier als Lehrer und Übersetzer. Nebenher versucht er sich noch als Autor.
Ort:
Guadalajara
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
11.05.2011
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 13
Kommentare: 25
Mein Web:
Logbuch
01:42
mcmac hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:35
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:34
Amanda Donata hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:31
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:29
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG