motorradblogger

Blog von motorradblogger

04.11.2009 | 16:51

Die Polizei, dein Freund und Helfer

Das Verhältnis des gemeinen Motorradfahrers zur Polizei ist ein gespaltenes. Die Interessen von Motorradfahrern und Polizisten sind bezüglich Geschwindigkeit, Lautstärke und TÜV-Konformität meist recht konträr. Wie ich aber am eigenen Leib feststellen durfte, besteht durchaus die Möglichkeit, dass dieser unumstößliche Umstand nicht immer zutrifft und die Polizei tatsächlich Freund und Helfer sein kann. Es folgt ein Tatsachenbericht.

Es ist Nacht, es regnet, ich fahre mit der matt schwarz lackierten FZR 1000, einem dieser völlig übermotorisierten Sportmotorräder, zu meiner Freundin. Ich fahre relativ langsam, wobei "relativ" trotz nasser Straße möglicherweise sehr individuell ausgelegt werden könnte, wenn der Umstand bedacht wird, dass ich noch einen Starenkasten umfahren muss, um nicht ein Foto und damit Steuergelder zu verschwenden. Nein, das Foto soll für Jemanden aufgehoben werden, der vorne ein Nummernschild hat, da bin ich Patriot.

Dann erreiche ich eine Ortschaft, bremse brav ab, fahre meine 60 Km/h und genieße, wie die dunklen Häuserschatten wie in Zeitlupe an mir vorbei kriechen. Sehnlich erwarte ich das gelbe Schild mit dem roten Strich, das die Zeitlupe beendet und das Blickfeld wieder in einen fließenden Strom verwandelt. Das ist so wie bei einem Plattenspieler, der von 45 wieder auf 90 gestellt wird und bewirkt, dass das Lied wieder richtig klingt.

Nach einigen Kilometern nehme ich etwas im Rückspiegel wahr, etwas Blaues, Flackerndes und einen roten Schriftzug, ja richtig: Die Polizei. Ich stoppe die Maschine auf dem Seitenstreifen und der Streifenwagen hält neben mir. Die Polizistin auf dem Beifahrersitz lässt das Fenster herunter und brüllte gegen den Lärm meines Motors an: "Ihr Rücklicht ist kaputt!"

Ich drehe mich um und tatsächlich: Mein Rücklicht ist kaputt!

"Oh, sorry, das ist mir gar nicht aufgefallen, klingt jetzt vielleicht blöd, ist aber ehrlich so", oder etwas Ähnliches rufe ich zurück.

"Wo müssen Sie denn hin?", fragt mich die Polizistin und ich bin etwas verdutzt. Ich hatte mit allem gerechnet, absteigen, Mängelkarte, Mopped stilllegen, Blut-, Drogentest mit anschließender rektaler Untersuchung, ob ich nicht Sprengstoff bei mir führe, oder ein bolivianischer Drogenschmuggler bin. Eben alles, was die Straßenverkehrsordnung so an Erziehungsmethoden hergibt. Aber nein, es kommt nur die Frage, wo ich hin möchte.

"Nach Menden ins Lahrfeld, sind nur noch ein paar Kilometer", antworte ich verdutzt.

"Gut, dann fahren wir jetzt mal hinter Ihnen her, man sieht Sie wirklich schlecht, nicht das Ihnen noch einer hinten rein fährt. Im Hönnetal ist das übrigens echt gefährlich ohne Rücklicht."

Wir fahren los und während ich peinlichst genau darauf achte, dass ich keine Ampeln bei gelb nehme, die 50 obligatorisch als 60 Km/h auslege und mir dabei wie damals in der Fahrschule vorkomme, fällt mir auf, dass sie gerade "Hönnetal" gesagt hat. Das ist da, wo ich das Foto für ein anderes Fahrzeug reserviert habe. Standen die da vielleicht rechts um die Ecke?

Bevor ich diesen Gedanken fertig denken kann, sind wir schon auf dem Parkplatz. Ich stelle die Maschine ab und gehe noch mal zu dem Streifenwagen.

"Für die 10 Euro, die ich Ihnen jetzt nicht abnehme, kaufen Sie sich bitte morgen direkt neue Rücklichtbirnen", sagt der männliche Fahrer zu mir, worauf hin ich mein Versprechen gebe dieser Bitte nachzukommen und bedanke mich.

Dann lacht der Polizist noch: "Ist komisch mal wieder wie in der Fahrschule zu fahren, oder? Na ja, schönen Abend noch."

Dann ziehen die Polizisten weiter und lassen mich peinlich berührt auf dem Parkplatz zurück. Haben sie mir doch gerade meine eigenen Vorurteile unter die Nase gerieben. Ich mag den Geruch nicht, hoffe aber, dass ich mich an ihn erinnere, wenn ich das nächste Mal eine Schublade aufmache, um einen Berufsstand hinein zu stecken.

 
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Kommentare
Jakob Augstein schrieb am 04.11.2009 um 17:41
Lieber Motorradblogger,
freut mich, dass Sie so ein Erlebnis hatten.
Das Verhältnis von Motorradpolizisten und Motorradfahrern ist ja ein vielschichtiges.
Einerseits gehört man irgendwie ein Stück mehr zusammen als es zwischen Polizist und Bürger sonst der Fall. Das ist die Bikersolidarität. Im Winter friert man gemeinsam, im Sommer schwitzt man gemeinsam und man teilt das gleiche Todesrisiko. Andererseits sind Motorradpolizisten - zumindest hier in Berlin - ziemlich oft dickbäuchige, schnauzbärtige Zwangsneurotiker, die bei jeder Regelabweichung zu plötzlicher und heftiger Aggression in der Lage sind.
Also, schwierig.

(Ich selber habe übrigens eine EXC 525 und noch meine ganz alte XR 650L. Und vor der KTM hatte ich eine Husqvarna, aber die habe ich nie anbekommen und sie dann verkauft ... War ein paar Mal in den italienischen Alpen crossen. Wunderbare Erlebnisse! Kann ich nur empfehlen. Wenn jemand wissen will wo, gebe ich gerne Tipps)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 18:03
Sehr angenehm, und Grüße aus 50.000 Kilometern auf einer Moto Guzzi T 3 von 1976, verbaut als James-Bond-California, gefahren aber in Europa, und bis Berlin, Schmöckwitz/Eichwalde.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 18:09
350er Jawa. Zwei Zylinder. Jawa-Rot und viel, viel Chrom. Gott sei Dank vor dem ersten Unfall vor 30 Jahren verkauft.
Warum müssen und dürfen Motorräder eigentlich so laut sein?
Jakob Augstein schrieb am 04.11.2009 um 18:24
Lieber GerhardHM,
ist doch ganz einfach: weil die Lautstärke in einem exponentiellen Verhältnis zur gefühlten Geschwindigkeit steht :)
motorradblogger schrieb am 04.11.2009 um 18:30
Oh eine 350er Jawa, heute ein Klassiker und noch immer wunderschön in meinen Augen.
Ein Unfall ist mir bisher erspart geblieben und das obwohl ich im Jahr so ca. 25.000 - 30.000 Kilometer auf Zweirädern zurück lege.

Die Frage warum Motorräder so laut sein dürfen ist wohl Bauart bedingt. Ein Auto lässt sich leicht dämmen, ein Motorrad ob der beengten Platzverhältnisse nicht so gut.
Außerdem will das ja auch Niemand, der Motorrad fährt. Ein kerniger und gefälliger Sound gehört dazu.

Auch "laut" ist eben relativ. ;-)

Mein Fuhrpark nach Lautstärke sortiert übrigens:
- Royal Enfield Bullet 500 (echt laut, aber angenehm)
- Ural 650 mit Beiwagen (ganz schön laut)
- Yamaha FZR 1000 (normal laut)
- Yamaha XJ 650 (eher leise als laut)
- Kawasaki KLX 250 (sehr leise und stinkt nicht)

Und Alpen sind super, waren wir dieses Jahr zu viert (am Lago Maggiore) - TRAUMHAFT!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 18:37
Polizisten auf Motorrad sind eigentlich gar keine. Noch weniger, wenn sie eine Royal Enfield fahren würden. Dann wäre Ordnungsmacht sogar schön.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 19:08
Lieber JA, also da sollte vielleicht doch mal ein Motorradpsychologe ausführlicher ran. Ganz sicher haben Sie Recht. Aber es dürfte doch noch wesentlich mehr "dahinter" stecken.
Die erwähnte Jawa hatte lächerliche 18 PS und war sehr viel lauter als die Harleys(oder was heute sonst so auf den Straßen noch laut ist). Mir ist kein Geschwindigkeitsgefühl erinnerlich. Die Vorwendelandstraßen der DDR waren gelegentlich auch eher Cross- bzw. Trialstrecken. Und gesund ankommen ist ja immer die richtige Strategie.
"Von Hause aus" bin ich allerdings schon immer Fahrradfahrer. Vielleicht auch deshalb meine Unkenntnis. Ein surrender Freilauf, zwei rauschende 22mm-Reifen und das leichte Säuseln des Fahrtwindes signalisieren zwar auch Geschwindigkeit, belästigen aber andere Menschen nicht.
Ich neige gelegentlich zum Fundamentalismus. Deshalb die Frage: Wieso gibt es ein Recht auf akustische Vermüllung der Landschaft? Vielleicht auch schon wieder was für den Psychologen?

Es dürfte, wenn es wirklich nur um das eigene(!) Geschwindigkeitsgefühl ginge, doch überhaupt kein Problem sein, die entsprechenden Geräusche auf Kopfhörer im Helm zu geben. Die Japaner können sowas ganz bestimmt in drei Wochen erfinden. Der Fahrer/die Fahrerin hätte den gewünschten Pegel auf den Ohren (heute BMW morgen dann frei programmierbar Honda, Suzuki,...) und die Anderen hätten es sehr viel ruhiger.
In meiner Jugendzeit beschallte das berühmte Kofferradio auch die Nachbarschaft. Mit den Ohrstöpseln ist dies nicht mehr nötig.

Ich bin allerdings nicht nur für eine leisere sondern eben auch für eine langsamere Welt. Eine vergebliche Hoffnung natürlich.
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 21:32
Also lieber Gerhard HM, ich fahre ne Clifornia EV, und wenn man da am Gasgriff dreht, gibt's nen richtig satten Sound.
Ich würde das nicht 'laut' nennen! Das ist einfach nur schön, oder na ja: geil!

Außerdem glaube ich, daß die Blechbüchsen eigentlich auch ganz schön laut sind, nur auf einer anderen Frequenz und es wird ihnen deutlich geringere Aufmerksamkeit geschenkt. Und die Gefreiten der Blechbüchsenarmee haben auch einfach nicht so ein schlechtes Image, nicht wahr?

In diesem Sinne: Brooooooaaaaaaarrrrrrr!!!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 21:43
meinen ersten cali 1100 fahrer hab ich vorm kreuzeck im kreuzviertel kennengelernt. eine liebe fürs leben, was immer sich die freitagscommunity darunter vorstellen mag. was mit sound, das wäre die richtung ...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 22:01
Na gut, aber ist denn mein Vorschlag mit der individuellen elektronischen Geräuscherzeugung für die Fahrer nicht doch irgendwie diskutierenswert? Warum sollen es die anderen denn auch hören bzw. darunter leiden? Brooooooooooooaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrr im eigenen Helm sollte doch reichen? Spricht denn nicht alles für leisere Landschaften und vor allem Städte?
Meine obige Frage sehe ich noch nicht so recht beantwortet.

Ich saß mit Freunden im Sommer in Treseburg im Bodetal auf einer Restaurantterasse. Kurvenreiche Gegend. Dann die erste Harley, die zweite, die dritte,..... die sechzigste. Fast alles Schweizer. Dann zehn Minuten Erholung. Dann kamen die alle zurück. Das ist doch mindestens unangenehm.

Also, ich fange doch auch nicht in einem Wohngebiet an, Samstagfrüh mit einer Kettensäge zu hantieren. Ohne jede Rücksicht auf die Nachbarn. Warum spielt diese Überlegung bei Motorradfahrern so gar keine Rolle? Ist doch schon eigenartig. Oder?
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 22:03
No, do kamm ja nur sogn: Kuzifixtürkennochamaoi!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 22:12
Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrmbrrrrrrrrrrrrmmmmmmmmm

Es soll aber lauten: Sssssssssssssssssssffffffffffff! Allenfalls noch: Huuuuuuuuuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiii!
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 22:13
Harleys hören sich ja auch scheußlich an.

Laut bis an die Schmerzgrenze (die alten) und geräuschweise entsetzlich weichgespült (die neueren Baujahre).

Und dann erstmal der Anblick: breit, flach, gedrungen, als ob der liebe Gott mit der Faust draufgehazuen hätte. Na, das Aussehen paßt in den meisten Fällen ja zu den Fahrern! ;-)
luggi schrieb am 04.11.2009 um 22:19
Tschuldigung Leute, hab grad gesehen, dass ich einen Denkfehler hatte. Dachte immer, das heißt notorisch irgendwas. Aber mit eurer Hilfe weiß ich jetzt, es heißt motorisch. Wär ja auch zu blöd, weil notorisch bedeutet etwas wie dauernd-blöd. Aber ihr seid ja nur verrückt, also nach Motorrad fahren.
Ich bin mit meinem Ped immer nur von A nach B gefahren, manchmal auch von C nach A, odrrr B, oder zurück, oder nur einfach schöne Strecken. Mit ganz preiswert DDR-Versicherung.

luggi
motorradblogger schrieb am 04.11.2009 um 22:25
Lieber GerhardHM,
auch ich bewege mich mit meinen Fahrzeugen in diversen Geschwindigkeitsbereichen, nehmen wir z.B. die Enfield oder die Ural, diese bewege ich in einem Bereich von 80 - 90 Km/h, alles darüber verkraftet der Motor nicht, weil die Motorkonstruktion aus den 40/50 Jahren stammte.
Mir ist auch aufgefallen, dass obwohl diese beiden Exemplare meiner Sammlung die lautesten Motorräder sind, immer wieder mit Neugier und Staunen betrachtet werden. Die Lautstärke wird nicht als unangenehem empfunden -> Oldtimer Bonus nenne ich das.

Hingegen die FZR 1000, ein brachiales Monstrum, dass wesentlich leiser ist als meine "Oldtimer", wird als störend empfunden, was vermutlich mit den Drehzahlorgien zusammenhängt, was mit dem Fahren dieser modernen "Jabbaner" einhergeht, obwohl die Maschine in absoluter Serienaustattung da steht.

Aber eigentlich geht's ja in meinem Beitrag nicht um Lautstärken, sondern um Vorurteile und darum wie nett Polizisten eigentlich sein können. Nämlich ziemlich nett, die hätten mir an dem Abend auch richtig Stress machen können, wenn sie gewollt hätten, aber NÖ: Sie haben mir geholfen, sicher mein Ziel zu erreichen und JA, ich habe tatsächlich am nächsten Morgen die Birnchen im Rücklicht ersetzt.

Das das mit einem defekten Laderegler zusammenhing ist hingegen eine andere Geschichte. :-)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 22:28
Was mache ich denn nun mit meinen Fragen und Vorschlägen?
Zur Harley habe ich mal gelesen: Vormoderne Grobmechanik. Fand ich lustig, sollte wohl aber eine Beleidigung sein. Prügeln die Harley-Fahrer sich nicht auch ständig? Stand doch irgendwas in der Zeitung vor kurzem. Bandidos und Hells Angels o.s.ä.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 22:33
Das mit den freundlichen Polizisten ist ja auch prima 'rübergekommen. Auf den Radau bin ich durch meine Erinnerung an die schweinelaute Jawa gekommen. 1977. Und dann ergab ein Gedanke den nächsten.
Wäre denn der Vorschlag mit der "Helmmusik" so völlig weltfremd?
motorradblogger schrieb am 04.11.2009 um 22:37
Das mit den Motorrad-Gangs ala Bandidos und Hells Angels wird von den Medien völlig überbewertet. Nicht alle Mitglieder dieser Gangs sind auch kriminell, da gibt es auch ganz zahme Mitglieder, aber eben auch ein paar, die nicht ganz so zahm sind.

Zum Thema Harley Davidson kann ich nicht viel sagen, da ich ein solches Motorrad nicht besitzte. Ich finde die Kisten einfach viel zu überteuert, als das ich mir soetwas zulegen würde.

Die Neueren sollen allerdings recht zuverlässig sein und gut fahren, die Älterene: Naja, da bin ich leiderprobt, alles was vom Prinzip her älter ist als 1970 ist wartungsintensiv - was nicht automatisch bedeutet, dass es nicht funktioniert. Nur verlangt ein solches Motorrad nach intensiver und liebevoller Beschraubung, manchmal auch am Straßenrand. Allerdings glaube ich, dass eine Enfield wesentlich schlimmer ist als eine Harley. Wer kommt auf die bescheuerte Idee und baut am Ende des Pleuls ein Gleitlager ein -> Nur die Briten!

So is dat mit die Oldtimers...
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 22:38
Ja. Wir sind motorische Spinner.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 22:48
Aller guten Dinge sind drei. Einmal traue ich mich noch. Dann nie wieder. Versprochen.

"..motorische Spinner."
Gut, aber warum so oft so laut?
motorradblogger schrieb am 04.11.2009 um 23:00
Loud pipes save lifes.
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 23:02
Ach liebes Rotkäppchen!

Natürlich, damit man uns besser hören kann!
luggi schrieb am 04.11.2009 um 23:06
@I.D.A. Liszt
Hab mal in the bible of the doctors nachgeschaut. Motorische Spinner gibts da nicht. Das muss jetzt irgendwie eine opportunistische Krankheit sein. Vielleicht helfen da ja mal ein Paar Wanderschuhe, ein Bett im Kornfeld (natürlich alles BIO), Urlaub auf dem Bauernhof oder die Karren zum Schrotthändler deines Vertrauens bringen. Bringt mal eure Phantasie in Trab.

Im Namen aller überfahrenen Tiere und Menschen

luggi der Menschenfreund
luggi schrieb am 04.11.2009 um 23:09
@motorradblogger
"Loud pipes save lifes."

Ist da die Pfeife mit Lederjacke gemein(t)?
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 23:11
Luggi:

Ein Tier habe ich noch nie überfahren.

Ich bremse für Eichhörnchen, Buchfinken, und sogar für Katzen...

Ein Bett im Kornfeld - nein wie romantisch!
Das hast Du aber noch nicht so oft ausprobiert, was?
Das piekt nämlich gehörig.

Also da sitze ich doch lieber auf meinem Hobel und drehe ordentlich am Gasgriff, damit GerhardHM mich schon von weitem hören und mir schnell aus dem Weg springen kann. ;-)
luggi schrieb am 04.11.2009 um 23:22
Ich glaub DIR doch.
Aber seit es Motorradfahrer gibt, sind die Dinosaurier ausgestorben, hat mir mein Opa erzählt, und der war damals dabei. Bett im Kornfeld ist für Zweibeiner, oder könnt ihr das wie die Vögel? Wir machen das wie die Igel. (die Witze mit der Klobürste u.ä. sind veraltet).

luggi
I.D.A. Liszt schrieb am 04.11.2009 um 23:29
Was machen die Vögel?
Die igeln sich ein.

Und was machen die Igel?
Die ...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.11.2009 um 18:49
Schau mal ob Du Deinen Fuhrpark noch mit einer BMW750 Boxer bereichern kannst. Lohnt sich, - macht aber leider keine Radau :-)
übrigens, Polizei per se ist doch nicht das Problem, die Selbstkontrolle nach dem gelben Schild schon eher...
I.D.A. Liszt schrieb am 05.11.2009 um 01:07
Um das Thema (vor allem in puncto Geräuschentwicklung) zum Abshluß zu bringen:

www.youtube.com/watch?v=MPzlER76Nec
Deaktivierter Nutzer schrieb am 05.11.2009 um 11:02
Na bitte, geht doch. Sogar ohne Motorrad. :))

Das mit dem Ich-will-gehört-werden und Ich-hab-die-Lauteste ist schon eine ernste Sache. Na,erstmal Winter.
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