Nachdem Dänemark angekündigt hat, zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens die Grenzkontrollen wieder einzuführen, fragt sich halb Europa: Was ist mit den Dänen los? Warum wollen sie Banker und Broker plötzlich nicht mehr in ihr Land lassen?
Auch der Vatikan und Polen planen eine Zurücknahme der Freizügigkeit in Europa. Mit Nacktscannern sollen Reisende auf Anzeichen für homosexuelle Neigungen überprüft werden und ein grenzüberschreitender Verkehr vereitelt werden. Die Geräte werden seit Wochen im Vatikan getestet, erfolgreich, wie Radio Vatikan erfreut meldet.
In Deutschland käme eine Wiedereinführung von Grenzkontrollen zumindest für Musikfreunde zu spät. Die Teilnehmer des Eurovision Song Contest haben in Düsseldorf ihre verstörenden Darbietungen bereits begonnen und können nicht mehr aus musikalischen Gründen an den Grenzen abgewiesen werden.
Zu denen, die sich bei den Dänen was abgucken wollen, gehört auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Angesichts des Flüchtlingsdramas, das durch die Wahl von Winfried Kretschmann zum ersten grünen Ministerpräsidenten, von Baden-Würtemberg aus auf die Grenzen zum Freistaat zukommt, wird auch hier über die Wiedererrichtung von Schlagbäumen nachgedacht.
Bayern werde natürlich weiterhin ein weltoffenes Land bleiben, ließ der Ministerpräsident durch seinen Sprecher mitteilen. So sei gleichzeitig eine der bayerischen Mentalität entsprechende Auflockerung des Asylrechts geplant. Fahrer von Luxusautos, die vom grünen Ministerpräsidenten politisch verfolgt würden, sollen demnach automatisch Asylrecht genießen und zur Begrüßung Benzingutscheine erhalten.
Außerdem bietet Bayern ab sofort allen einreisewilligen Personen, die den Grenzbeamten einen erschlichenen, gekauften oder geklauten Doktortitel vorlegen können, eine Karriere in der Christlich Sozialen Union an.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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