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Nicht nur die Kanzlerin ist der Meinung, man dürfe sich darüber freuen. Seit Westerwelle ausgeschaltet wurde, ist die Welt zweifellos ein wenig freundlicher geworden. Dennoch bleiben Fragen. Wie verlief die Aktion genau? Kam Waterboarding zum Einsatz, um den langjährigen Rädelsführer zur Aufgabe zu zwingen? Darf man ein Foto von Westerwelle im Augenblick seiner Entmachtung zeigen, oder ist der Anblick zu brutal?
Fragen, die sich die Öffentlichkeit laut Umfragen überhaupt nicht stellt. Denn die Daten, die auf Westerwelles Computern und USB-Sticks gefunden wurden, zeigen eines ganz klar: Westerwelle war ein aktiver Führer, der seiner Gruppe strategische und taktische Anweisungen gegeben hat.
Die Aufzeichnungen lassen keinen Zweifel daran, dass Westerwelle in den letzten zehn Jahren für viele der unmenschlichen Angriffe auf den Sozialstaat, die politische Kultur und zunehmend auch auf unsere Lachmuskeln, verantwortlich ist. Es finden sich eindeutige Belege dafür, dass er nicht nur der geistige Führer und Strippenzieher war. Er war auch der direkte Auslöser von plötzlichem Brechreiz bei seinen Kritikern und geistiger Verwirrung bei seinen Anhängern und Wählern und trägt damit die Verantwortung für unzählige Opfer.
Laut Presseberichten fand man in seinem Schlupfwinkel in der Parteizentrale auch ein pornografisches Notizbuch, aus dem hervorgeht, dass er auch in Zukunft mit marktradikalen und menschenverachtenden einschneidenden Maßnahmen gegen die Gesellschaft vorgehen wollte. Das Notizbuch wird zur Zeit von eifrigen Jungliberalen komplett ab- und umgeschrieben und soll in Kürze als Parteiprogramm der FDP veröffentlicht werden.
Es besteht also kein Anlass zur Entwarnung. Zwar ist die Krawallschachtel entmachtet. Doch die Ideologie lebt weiter.
Die neue Nummer Eins des Netzwerks heißt Phillip Rösler, dessen freundliche und beinahe gütige Art nicht über seine Gefährlichkeit hinweg täuschen darf. Von ihm sind bereits Videos im Netz zu sehen, in denen der 38-jährige neue Error-Anschläge ankündigt. Offen preist er darin Ungleichheit und Ungerechtigkeit als Motoren wirtschaftlichen Wachstums. Damit will er die Menschen in ihrer Alltagswirklichkeit treffen und die Gesellschaft weiter in den sozial-ökologischen Kollaps treiben.
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Ein gelungener Beitrag. Und was muss das für eine gnadenlose Error-Organisation sein, in der selbst die einst treuesten Anhänger einer erzwungenen Selbstentmachtungsrede ihres Führers minutenlangen Beifall zollen?
Oder wurde das alles inszeniert, um dem zu erwartenden verschärften Error-Terror ein freundliches Gesicht zu verleihen? Dieses Video lässt Schlimmstes erahnen: |
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Ganz klar. Rösler surft auf der Westerwelle und wird den Sand zwischen den Zehen der FDP einfach nicht los. FDP: Three points.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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