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Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder Zeit für das bekannte Opferfest der Muslime. 
Morgen ist es soweit. Auf den 16.11.2010 fällt es dieses mal.
Wie jedes Jahr, schreibe ich auch dieses mal (wieder einmal) um den Menschen daran zu erinnern das sie nicht unbedingt ein Tier schlachten müssen um Gott zu dienen.
Obwohl immer wieder, von mehreren Gelehrten erklärt wird, was es denn nun mit dem Opferfest auf sich hat, so ist es dennoch nicht bei allen angekommen.
Im Koran gibt es kein Opferfest. Es gibt zwar das Opferritual an sich, doch ist dieses nicht unbedingt damit verbunden das man ein Tier schlachten muss.
22/37. Das Fleisch (Opferfleisch) erreicht Allah nicht, noch tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht (Takwa) ist es, die Ihn erreicht....
Ganz offen sagt der Koran, das nicht das Fleisch oder das Blut des Tieres wichtig ist, sondern die Tatsache das man Ehrfurcht vor Gott zeigt.
Jedes Jahr werden Hunderttausende Tiere an einem einzigen Tag geschlachtet, obwohl man nicht unbedingt dazu verpflichtet ist.
Der Koran sagt:
02/196. Und vollzieht die Pilgerfahrt und die Umra um Allahs willen: seid ihr aber behindert: dann Opfert oder das was euch einfach scheint; und schert eure Häupter nicht eher, als bis das Opfer seinen Bestimmungsort erreicht hat.
Was ist damit gemeint? Nun ganz einfach. Jemand könnte etwas schenken wollen aber er könnte nicht genug Geld haben. Dann kann er einen bestimmten Betrag an die Armen geben, bzw einem Waisenhaus oder, oder, oder.
Das Grundprinzip des Opfers ist es, den Armen zu helfen, die Waisen zu erfreuen, alten Menschen Respekt zu zollen und die Kinder zu erfreuen.
Früher, zur Zeiten des Propheten war das eben jenes Opfertier. Denn damals brauchte man nur Brot und Fleisch!
Heute aber hat sich die Zeit geändert. Das Waisenhaus braucht Schulhefte, Bücher, Schuhe und Klamotten für die Kinder.
Darum geht es doch beim Opferfest und nicht um das Schlachten eines Tieres.
Wie gesagt gibt es kein Opferfest im Koran, daher ist es reine Tradition. Laut Koran und der Thora, soll Abraham einen Traum gehabt haben, indem Gott befiehlt seinen Sohn zu Opfern. Abraham der mit sich und seinem Gewissen ringte war am Ende dennoch bereit seinen einzigen Sohn zu opfern. So ging er in die Wüste, zog sein Messer, doch als er zustechen wollte kam der Engel Gabriel und hielt ihn davon ab. Es wäre nur eine Prüfung gewesen denn er mit Bravour bestanden habe. Es solle das Tier nehmen und es anstatt opfern.
Seit jenem Tage gedenken alle Muslime eben diesen Tag. Was ich auch nicht kritisieren möchte.
Was sich aber ändern muss, ist die Tatsache das endlich begriffen wird das nicht das Blut des Tieres wichtig ist, sondern die Großzügigkeit des Menschen anderen Menschen gegenüber und vielleicht sogar auch den Tieren gegenüber.
Ich habe nichts dagegen das geopfert werden kann, doch übertreiben es die Moslems.
Man stelle sich einmal vor. Ein Ort, eine Arme Familie. Alle Nachbarn Opfern ein Tier, ein drittel des Tieres wird diesem Armen Nachbarn geschenkt.
Nehmen wir ferner an, er habe sieben Nachbarn.
Jedes der Nachbarn bringt ihm ein Drittel des Opfertieres. So hat er also 2 ganze Opfertiere! Die ohne zweifel irgendwann schlecht werden.
Obwohl man ganz einfach Geld geben könnte. Es könnte doch sein, das diese Arme Familie Schuhe braucht, Kleidung, Gemüse, Obst, Salz, Zucker, Schulsachen für die Kinder.
Genau das ist die eigentliche Aufgabe die man hat, nämlich einmal im Jahr den Armen helfen. Ein Leuchtfeuer für die Bedürfnisse des Waisen zu werden!
Ein gesegnetes Opferfest
Mustafa Çelebi
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mir tun die tiere auch jedes jahr leid...
Oh, God said to Abraham, "Kill me a son" Abe says, "Man, you must be puttin' me on" God say, "No." Abe say, "What?" God say, "You can do what you want Abe, but The next time you see me comin' you better run" (Bob Dylan, Highway 61) |
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Jepp, mir leider auch. Jedes Jahr erklären wir es den Menschen. Aber irgendwie klappt es nicht so ganz.
Ok, viele jugendliche haben endlich damit aufgehört und schenken lieber Geld oder ähnliches.. Mal schauen was sie nächsten Jahre bringen. |
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Zusammenfassung: Es geht um ein Lob an den Author, der mithilft den Christen und anderen Wesensmerkmale des Islam zu erschließen und die Veränderungen in der Auslegung und Handhabung eines Brauches darstellt.
Text: Derzeit gehe ich als Senior zur Vorlesung "Geschichte der islamischen Theologie" in der nahen Universität. Für mich gilt es, mehr zu erfahren, mein Wissen zu vertiefen und Ansichten zu korrigieren. Die Macht der Medien versteht es immer wieder die Zuhörer und Zuschauer mit Bildern und Nachrichten zu versorgen, die eher ein Zerrbild darstellen. In meiner Zeitung habe ich heute vergeblich nach einem Hinweis gesucht, der auf das Opferfest aufmerksam macht und dabei die Sage des Hl.St. Martin anspricht. Ist das nicht (auch) Aufgabe der Presse, gerade in einer Zeit, die sich wandeln soll? Hier wie dort gilt es von klein auf zu lernen, die Situationen der Armut zu erkennen, Empathie zu entwickeln und dann sinnvoll zu handeln. Ein weiterer Wesenszug, der beiden Religionen gemeinsam ist. Vielen Dank |
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Ich bedanke mich lieber Herr Albath. Ich hoffe das die Vorlesungen sehr geistreich sind, denn ich weiss all zu gut, das sie öfter sehr trocken erzählt werden.
Wir müssen lernen jeden Menschen zu respektieren, erst recht wenn sie Arm sind. Vielleicht wäre dann diese Welt viel lebenswerter.. Mfg |
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Es bedarf grundsätzlich keines Opferfestes, um Tiere zu töten oder Söhne zu opfern. Aber Religion an sich kann dabei durchaus hilfreich sein. Siehe Geschichte der Menschheit!
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daran wird deutlich, dass die geschichte, welche diesem fest zugrundeliegt/liegen soll, kaum begriffen wurde, am allerwenigsten vom organisierten christentum in seiner verbindung von thron und altar
die ausgangsgeschichte in genesis 22, die akedat Izchak - was bedeutet: die bindung nicht die opferung Izchaks - ist schließlich eine absage an opfer! und zwar an jedwedes, auch wenn sie die scheinbar elegante lösung anbietet, statt des menschen ein tier nehmen zu dürfen. |
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die geschichte vom heiligen martin - welche hier wohl als gegensatz zum schlachten von tieren erwaehnung findet - ist konstruiert und nachtraeglich dem martin von tours - der im übrigen den beinamen "der ketzerhammer" trug (hat wohl seinen mantel mit den ketzern geteilt? - zugeschrieben......
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ich bitte um eine Quellenangabe, Wiki gibt das nicht her.
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schrieb am
28.11.2010 um 05:32
Martin von Tours "der Ketzerhammer"? Das ist mit aller grösster Wahrscheinlichkeit eine Ente. Denn im Jahre 350 nach Christus war die Situation der Kirche eine andere, als dieser Spitzname nahe legt. Es kann keine Rede von einer allmächtigen Staatskirche sein, vielmehr lagen blutige Christenverfolgungen erst wenige Jahrzehnte zurück. Christen waren immer noch eine Minderheit. Eine straffe Organisation gab es noch nicht, ebenso wie eine einheitliche Lehre. Martin gründete das erste Kloster des Abendlandes.
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Gott lebt. Gott ist nicht Religion, sondern Gott lebt. Gott lieben, Gott folgen, ansonsten gibt es für jene Menschen, die das nicht tun, keine Auferstehung. Bei Büchern (Bibel, usw.) wurde einiges falsch geschrieben bzw. auch verfälscht auch zum Eigeninteresse.
Ein Tier töten ist Mord. Und was erlauben die Politiker, Könige, Prinzen? Morde. Das tut man nicht. Und die Relgionsfreiheit, das geht auch nicht und ist nicht richtig. Nicht töten, das ist Gesetz und Gebot von Gott. Tiere sind Lebewesen. God lives. God is not religion but God lives. God says: Do not kill. Love animals, treat animals well and don’t kill animals. Animals are living creature. |
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Jetzt bin aber beschämt ...
123 Leute haben über Facebook " das gefällt mir" geklickt. Wow...Also soviel zustimmung hatte ich wirklich nicht erwartet. Danke an alle :) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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