Muhabbetci

Lesen ist Lernen...!

03.04.2011 | 08:30

Integration! Schmeckt das...?

Es gibt eine Frage vor der sich fast jeder drückt und wenn sie gestellt wird nicht mehr als nur "..ähm..ooo..hmm" stammelt.
Also hier  die Preisfrage.


Was muss ein muslimischer Bürger machen um von der Gesellschaft als völlig integriert zu gelten und Wie muss er sich verhalten?
Welche Regeln muss er beachten?
Oder anders gefragt, wie passt man sich der "Christlich-jüdischen Leitkultur" denn nun eigentlich an? Was muss man machen damit man als "100% integriert" gilt?!

Irgendwie hat jeder etwas dazu zu sagen aber eine Antwort hat niemand auf diese Fragen. Warum gelten deutsche Bürger als integriert aber Türken, obwohl in Deutschland geboren, nicht integriert?
Ist es der Islam was sie unterscheidet?
Die Herkunft?
Die Sprache?

Nehmen wir mal als Beispiel mich.
Gehen wir mal davon aus, dass ich mich völlig in diese Gesellschaft integrieren möchte, mit alles drum und dran.
Nehmen wir ferner an das ich mich völlig in die Christlich-Jüdische Leitkultur anpassen möchte.
Was genau müsste ich nun machen und wie müsste ich mich verhalten, damit ich als "100% Integriert" gelte.

Es muss ja irgendwo eine Anleitung dafür geben wie sich ein Bürger integriert in die Gesellschaft. Zumindest Richtlinien...Oder nicht?

Welche Kultureigenschaften muss ich annehmen?
Welche Bildung muss ich haben?
Wieviel muss ich verdienen?
Welchen Bürgerlichen Status muss ich vorweisen?
Wie muss ich meine Kinder erziehen?
Was darf meine Frau anziehen?
Darf ich in die Moschee gehen oder sollte ich das doch lieber lassen?
Soll ich Alkohol zu mir nehmen?
Schweinefleisch?
Darf ich das Christentum als Religion ablehnen?
Darf ich Kritik an der Gesellschaft ausüben oder sollte ich doch lieber schweigen damit mein Integrationsstatus nicht darunter leidet?

Ab wann gelte ich als Integriert?
Ab wann bin ich integrationsunwillig?
Welche kulturellen Eigenschaften muss ich assimilieren damit ich als deutscher gelte?
Oder ist deutscher nur wer als deutscher geboren wurde?

Und sie, wie wäre ihre Antwort?
Was würden sie zu einem Migranten sagen wenn er sie fragt :" Was muss ich machen damit ich mich in diese Gesellschaft integriere?
Oder welche Kriterien muss ich erfüllen, damit ich mich der Christlich -jüdischen Leitkultur anpasse?

Was würden sie Antworten?
Welchen Ratschlag hätten sie für einen Migranten der alles richtig machen möchte?

Kommentar von Papa zur Integrationsdebatte:

"deutsch Kartoffel schmeck..türkisch Döner schmeck auch... und indegrasion bestimmt auch schmeck..!"

In diesem Sinne...

Mustafa Çelebi

 

 

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Kommentare
KalleWirsch schrieb am 03.04.2011 um 09:37
Mir reicht vollkommen, wenn sich die Menschen, die in diesem Land leben, an die Grundrechte ihrer Mitmenschen halten und sich auf dem Boden des Rechtsstaates bewegen. So gesehen gibt es eine Menge Deutschstämmige (auch so ein lustiges Wort) Mitmenschen, die ich nicht als integriert ansehe. Owohl das schon wieder eine Zote ist, weil es doch um Integration nicht geht. Weil es für mich nicht um Integration geht, geht es für mich auch nicht um das christlich, jüdische Kulturleitbild. Und machen wir uns nichts vor, vom Jüdischen haben wir ja nicht allzuviel übrig gelassen.
Deutschland ist seit Ewigkeiten ein Einwanderungsland. Vor den Italienern, Türken, Portugiesen etc., waren es lang vorher die Polen, wie man unschwer an unzähligen Namensendungen auf ski erkennen kann. Dazu kommt, dass es Deutschland noch gar nicht so lange gibt. Die vormaligen Staaten und Kleinststaaten mussten auch zusammenwachsen. Ost und Westdeutschland muss immer noch zusammenwachsen.
Ich bin ein sehr integrationsunwilliger Mensch. Schwule hören auch heute noch immer wieder den Satz: Ich habe nichts gegen Schwule, solange sie das in ihren eigenen vier Wänden machen und nicht in der Öffentlichkeit knutschen. Wenn Frauen in diesem Land ihre Integrationwilligkeit nicht üer den Haufen geworfen hätten, dann ständen sie heute noch hinter dem Herd.
Nö, seh ich nicht ein.
Multikulti ist nicht gescheitert, sondern eine Realität. Gescheitert ist das naive Traumbild der 80er, dass das ohne Konflikte abläuft und einfach wird. Gescheitert ist auch die unterschwellige Erwartungshaltung, dass sich die Menschen trotzdem anpassen mögen. Diese Erwartungshaltung wurde selbstverständlich so nicht geäußert, weil sie nicht ins eigene linke Selbstverständnis passte. Ich finde es erschreckend, wieviele Linke jetzt ins andere Extrem verfallen, weil sie den eigenen inneren Konflikt nicht gelöst bekommen.
Diese, man wird ja wohl nochmal sagen dürfen - Argumente, sind auch so hirnrissig. Ja kann man, man sollte nur nicht unter Generalverdacht stellen und nicht so tun, als ob im eigenen kulturellen Hintergrund alles in Ordnung ist.
Auch Deutsche leben im Ausland ihre Traditionen. Es gibt Oktoberfeste in den USA. Deutsche Gemeinden in Australien, Neuseeland und wo sonst noch. Sollen sie. Mir reicht es, wenn ich Schwarzbrot bekomme und etwas zu lesen in meiner Sprache.

Ich persönlich finde an allen Religionen etwas, wie ich sie auch als Ideologie und Dogma ablehne. Wie ich das genau sehe habe ich hier schon kommentiert.
www.freitag.de/politik/1113-der-desintegrator#comments

Mich stören patriachale Strukturen, wie sie im Islam, wie im Christentum und auch im Judentum immer noch weit verbreitet sind. Die werde ich immer kritisieren (so versteh ich nicht, was die Kleidung deiner Frau mit deiner Integration zu tun hat - du hast ja explizit dich in der etrachtung nach vorne gestellt). Ich bin für eine Trennung von Staat und Kirche und moniere jeden Staat, der die Religion benutzt um andere Menschen zu unterdrücken und zu verfolgen. Ich habe nichts übrig für religiöse, wie auch politische Fanatiker.

Also wegen mir brauchst du dich nicht zu integrieren.

Dieser und der letzte Blog waren für mich ziemlich auf den Punkt. Der letzte allerdings war mir auch zu polemisch und provokant um der Provokation Willen. Damit weckst du zwar die Blockheads, aber eine konstruktive Diskussion leiesrt du damit nicht an.
In diesem Blog hingegen gilt es nun zu antworten. Fragen genug sind gestellt.
KalleWirsch schrieb am 03.04.2011 um 10:48
"Der letzte allerdings"

Sorry, ich meinte, der davor.
Tycho schrieb am 03.04.2011 um 09:40
Gegenfrage: Bist Du denn in deinem Eigenbild wirklich Migrant?
Kommt ja von Migrieren. Als Fremdbild (Aussenbild durch Dritte) bestimmt: Migrant. Aber hey? Wer bestimmt sich denn durch sein Fremdbild? Darüber hinaus vermute ich, dass Du in deinem Eigenbild Dich eher als Exilant verstehst. Ich wiederhole mit Verlaub,..ich vermute das mal so...

Das "Dazu" gehören gibt es übrigens als diffuses Gefyhl in vielerlei Hinsicht: Bei Dicken in der Schule, bei Kleidung in der Schule, beim Besitz von Status-Symbolen...etc...

Dabei gilt stets: Der Schlüssel für ein positives Gefühl (sehr subjektiv) beginnt im eigenen Schädel: Selbstbewusst sein.

Problematisch wird es bei jemandem, der ein Hygiene Problem hat. Der kann natürlich auch ganz selbstbewusst sagen: Seht (riecht) her: So bin ich nun einmal. Selten duschen ist auch okay. Seit nicht voreingenommen und nehmt mich bitte so wie ich bin.

Ist es nun ein Zeichen mangelnder Toleranz Dritter, wenn er weitgehend isoliert bleibt?

So wäre vielleicht ein Schnitt durch die Gepflogenheiten der Allgemeinheit ein Maßstab dafür, mit erträglichen Antagonismen durchs Leben zu segeln, ohne ständig irgendwo gegen zu rauschen. Die politische Meinung, die in den Medien stets die res publica, die öffentliche Meinungssache zu spiegeln sucht, ist kein Maßstab dafür, lieber Mustafa. Was bringt mir das? Gar nichts. Ich muss in meinem Umfeld schauen, ob es es gravierende Diskrepanzen zwischen meinem Eigenbild und meinem Fremdbild gibt..und wenn ich Punk sein wollen sollte,..dann feiert man das ab. Sprich: One gives a fuck.

Wenn man sich allerdings ausgeschlossen fühlt,..und es geht ja um ein vermitteltes Gefühl von Ausgeschlossen sein,..dann muss man ein entsprechendes Selbstwertgefühl entwickeln und dabei hinterfragen, was man selbst an sich ändern DARF, ohne sich selbst zu verlieren,..damit man Dritten leichter Zugang zu sich selber gewähren kann.

Bist du allerdings an einem Punkt angelangt, an dem Du gar keinen Wert mehr auf die Aussenwahrnehmung legst, dann bist du wahrscheinlich zu lange Single. hahahahhahahahahahahahaha~
hardob schrieb am 03.04.2011 um 09:45
Börek schmeckt mir noch viel besser. Von solchen Typen wie dem Friedrich, der sich auch noch anderswo blamieren wird, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Und 100% gibt es so und so nirgendwo. Was die Leitkultur ist, kann auch der bierselige Seehofer nicht eigentlich beschreiben, weil gibt ja auch noch die weinseligen Unterfranken usw.
Tycho schrieb am 03.04.2011 um 09:57
chch, stell dir mal vor Glos hätte versucht, die Leitkultur auszuzieselieren. *aufderstelle ins koma fallend*
hardob schrieb am 03.04.2011 um 10:38
"„Ich mag Denglisch gar nicht, deutsch sehr und schätze das Fränkische.“

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen(!)"

vds-ev.de/zitate-prominente

er sagte im Original Müllermeister aus Prichsenstadt und eigentlich: "ich du des denglish nix gemög, des deudsche scho mäehr und des Fränggische des du ich gemög"
nil schrieb am 03.04.2011 um 09:46
Das kann Dir wohl kaum Jemand richtig beantworten, da die wenigsten Menschen überhaupt KOSMISCHES denken und handeln entwickelt haben. In der Post- Postmoderne sind erst sehr wenige Individuen angekommen. Die meisten die sich zu solchen Problemen überhaupt aüßern, sind in der Regel oft Selbst nicht integriert und somit wird die Sicht auf die Integration zutiefst gefärbt, z. B. von persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Und das ist schon innerhalb des eigenen Familiekreises problematisch, wie wir alle wissen.

Wobei positive und für die Gemeinsamkeit förderliche Vorlieben und Abneigungen als angenehm gelten können und negative, die Gemeinschaft spaltende Vorlieben und Abneigungen als unangebracht gelten, bei mir jedenfalls. Als Maßstab in einem zumindest pluralistischem Weltraum kann nur das GG gelten, dann dürfte sich der Rest einfach erübrigen. Aber anscheinend sind auch dort noch nicht viele Individuen angekommen.
Übrigens Du siehst ja, selbst von den Leitlinien selbst, will man hier schon, teilweise, gar nichts wissen:)
Waldkönigin schrieb am 03.04.2011 um 10:23
Mal sehen, ob ich die Fragen benatwortet bekomme...
Welche Kultureigenschaften muss ich annehmen?
Das ist 'ne schwierige Frage. Kultur lebt von Vielfalt. Sonst wär es langweilig.
Welche Bildung muss ich haben?
Eins ist klar: Nach Bildung streben sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das gelingt dem einen mehr, dem anderen weniger gut. Das Bemühen ist entscheidend.
Wieviel muss ich verdienen?
Es kann nun mal nicht jeder den Job eines Spitzenmanagers haben (wobei diese meiner Meinung nach vollkommen überbezahlt sind). Es sollte aber so sein, dass man nicht schon aufgrund seines Namens, seines Geschlechts oder seiner Religion von der Arbeitswelt bewusst ausgegrenzt wird.
Welchen Bürgerlichen Status muss ich vorweisen?
Die Frage musst du mir mal genauer erläutern...Was meinst du damit?
Wie muss ich meine Kinder erziehen?
Na: sicher zu anständigen gesetzestreuen Bürgern, dir Respekt gegenüber anderen zeigen.
Was darf meine Frau anziehen?
Kann ich so nicht beamtworten, da ich selbst eine bin. Ich würde mich aber weigern, halb nackt herumzulaufen, nur weil das hier vielleicht gerade so Mode ist...
Darf ich in die Moschee gehen oder sollte ich das doch lieber lassen?
Da greift wieder das GG mit dem Artikel über die freie Religionsausübung. Artikel 4 GG
Soll ich Alkohol zu mir nehmen?
Muss man das, um als integriert zu gelten? Wenn das auch an diesem Punkt hängt, bin ich schon mal nicht integriert, da ich Alkohol ablehne. Zumal es genügend andere, alkoholfreie Getränke gibt, welche einen nicht wirr im Kopf machen..
Schweinefleisch?
Dasselbe wie mit dem Alkohol. Es gibt doch noch genügend andere Sorten Fleisch, die man essen kann. Muss es denn unbedingt Schweinefleisch sein?
Darf ich das Christentum als Religion ablehnen?
Solange ich nicht öffenlich gegen das Christentum hetze, bleibt das ja meine Privatsache.... Man sollte es aber als gegeben tolerieren.
Darf ich Kritik an der Gesellschaft ausüben oder sollte ich doch lieber schweigen damit mein Integrationsstatus nicht darunter leidet?
Solange diese Kritik konstruktiv ist, sollte man das dürfen. Aber ich sehe das als Deutsche. Wäre ich jetzt eine Migrantin, würde ich mir das vielleicht auch mehr als einmal überlegen, schon aufgrund der Anfeindungen, denen man dann hinterher ausgesetzt ist.
Ab wann gelte ich als integriert?
Wie du es in einem anderen Artikel mal geschrieben hast: Es wird immer jemanden geben, der noch was anderes findet, um dich nicht als integriert gelten zu lassen... Aber meiner Meinung nach ist man integriert, wenn man sich an die Gesetze des Landes hält, und mittels einer Erwerbstätigkeit (sofern man gelassen wird) einen Beitrag für die Gesellschaft leistet.
Ab wann bin ich integrationsunwillig?
hmmmm ..Wenn man sich partout weigert, auch nur die Sprache des Landes zu lernen, sich komplett der Gesellschaft verweigert und jeden Tag die Gesetze bricht...
Welche kulturellen Eigenschaften muss ich assimilieren damit ich als Deutscher gelte?
Die kulturellen Unterschiede sind selbst innerhalb Deutschlands so groß, dass das meiner Meinung nach absolut nicht notwendig ist. Man nehme nur mal den Unterschied zwischen Katholiken und Protestanten.. Zwischen Bayern und Nordlichtern.. Mir ist zum Beispiel diese seltsame Faschingskultur im Rheinland absolut unverständlich.
Oder ist Deutscher nur wer als Deutscher geboren wurde?
Was ist schon deutsch... siehe das Zitat von Carl Zuckmayer, welches ich unter einem anderen Artikel schon mal gepostet habe..
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 10:31
Guten Morgen Muhabbetci,

lass mich doch 'mal ein bißchen provozieren ... :-)

Integration?

Wie wäre es denn stattdessen z.B. hiemit
- *gegenwärtiger "Lebensmittelpunkt"
- Zugehörigkeitsgefühl
- Verteidigung von Demokratie (soweit sie denn besteht), Bürger- und Menschenrechten auch und vielleicht so gar vor allem von **Minderheiten, auch der Minderheiten, denen man selbst nicht angehört (**weil sie denen immer wieder vorenthalten werden)

Ich kann mir vorstellen, was mir jetzt entgegen gehalten wird :-): Ja, ja ... "auf dem Boden des Grundgesetzes stehen (Radikalenerlaß)", "Eid auf eben dieses ..." usw. Diese abgenutzten Floskeln, die ich bewusst benutze, sind aber als Diskussionsgrundlage gedacht, nicht als "Dogma" ...

Und ..., aus der etwa 40-jährigen Liebes- und Lebensgemeinschaft mit einem (nach wie vor) italienischen Staatsbürger werfe ich noch dies' in die (hoffentlich entstehende) Debatte:

Falls mein Freund die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen sollte (z.B. um hier nicht nur an Kommunal- sondern auch an Landtags- und Bundestagswahlen teilnehmen zu können - gegenwärtig wählt er regelmäßig per Briefwahl bei den italienischen Wahlen mit), würde er (auch wegen der politischen Entwicklung Italiens, Stichworte: Berlusconi, Neo-Faschismus etc.) mit großer Überzeugung seine italienische Staatsbürgerschaft aufgeben. Schockiert, Muhabbetci?

Zur, einst diskutierten doppelten Staatsbürgerschaft, sei 'mal ganz naiv von meiner Seite eingeworfen ...

- Wehrdienst (der hier inzwischen gekippt ist. aber eben bisher ...) etwa doppelt ableisten? In Italien/der Türkei UND Deutschland. Ich könnte mich sehr beherrschen !!! :-)

- Politisches Engagement "dort" und hier? Wo soll denn da noch mein Privatleben (Vergnügen) bleiben? Soviel Zeit habe ich schließlich auch nicht.

- Mich dann auch noch für fragwürdige politische Entwicklungen im Land meiner 2. Staatsbürgerschaft rechtfertigen müssen (z.B. in Diskussionen mit Bekannten), weil ich ja schließlich ganz bewußt die 2. Staatsangehörigkeit "behalten" habe? Also, dat wüsst' ich aber :-)

Wenn ich mir meinen Kommentar so durchlese, finde ich ihn eigentlich ziemlich wirr :-) - vielleicht einigen wir uns auf "unstrukturiert"? :-) (habe ich einfach so eingetippt, wie es mir in den Kopf kam, sorry!).

Off topic:
Was hältst Du eigentlich davon, Dich gegen Hassverbrechen zu engagieren (Hassverbrechen gegen Juden, Schwule, Dunkelhäutige, Muslime etc.)? Siehe hier:

"(...) Robin Sclafani ist Realistin. »Homophobie, Xenophobie, Antisemitismus: Wir haben noch einen langen Weg vor uns«, sagt die Direktorin der Brüsseler Organisation CEJI – A Jewish Contribution to an Inclusive Europe. Der erste Schritt steht nun bevor: Vergangene Woche gab die EU-Kommission bekannt, das von CEJI initiierte Projekt »Facing facts!« mit knapp 230.000 Euro zu unterstützen. Zur Bekämpfung von Hassverbrechen sollen zunächst einheitliche Kriterien aufgestellt werden, um europaweit entsprechende Daten für auf Diskriminierung basierende Übergriffe sammeln zu können. Auch den Schutz potenzieller Opfergruppen und die Zusammenarbeit betroffener Organisationen will man verbessern (...)

(...) Mit im Boot sind auch die renommierte niederländische Homosexuellenvertretung COC sowie das internationale Netz- werk ***ILGA, das Homo- und Bisexuelle sowie Transgenders repräsentiert. »Eine jüdisch-homosexuelle Allianz, die sich ausdrücklich auch an Migranten und Muslime richtet«, betont Sclafani (...)

(...) Ab 2013 soll das System funktionieren ..."
Quelle: "Wissen, was passiert", Tobias Müller, Jüdische Allgemeine (Print-Version) vom 31.03.2011, Seite 7 www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10071

*** das ist die ILGA: ilga.org/

Einen schönen Rest-Sonntag
und beste Grüße
Knüppel (Ex-SexPower)
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 10:36
Korrektur: "Wie wäre es denn stattdessen z.B. hiermit .."
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 10:55
Nachtrag (ich sollte so früh am Sonntag-Morgen noch keine Kommentare schreiben :-) )

*gegenwärtiger "Lebensmittelpunkt"

(*der kann sich, im Laufe eines Lebens, ja durchaus mehrfach verändern ...)
Rahab schrieb am 03.04.2011 um 10:57
schmeck? aber holla!

ein kurdisches ehepaar, sie mit kopftuch, geht hand in hand die straße entlang. kommt ihnen ein deutscher entgegen, geht vorbei, stutzt und guckt ihnen hinterher. dreht sich der kurde um und fragt:
was ist? hast du meine frau geguckt?!
- nein, habe ich nicht.
- was? hast du nicht geguckt? meine frau ist nicht schön?
- doch, deine frau ist schön!
- also hast du meine frau geguckt!
- nein, habe ich nicht!
- du hast nicht meine frau geguckt? meine frau ist nicht schön?
- doch, deine frau ist schön.
- also hast du doch meine frau geguckt!
- nein, habe ich nicht!
- hast du nicht? also!!! - bist du schwul??
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 11:00
@Rahab

Bist du schwul, oder was? :-)
Rahab schrieb am 03.04.2011 um 11:18
ich hätte den witz damals, als ein sunnitischer kurde aus Qamishly ihn erzählte, aufnehmen sollen ... um den ton einzufangen, die veränderungen in der stimmlage, tonhöhe
die vermischung von deutschen lemmata mit orientalischer kantilation

und das gelächter dazu auch
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 11:07
Ich lass' Euch 'mal teilhaben an der Musik, die bei mir im Moment läuft ... :-)





Aber jetzt bitte nicht wieder einschlafen :-)
KalleWirsch schrieb am 03.04.2011 um 11:38
Und wieder etwas, wo wir deutlich unterschiedlicher Meinung sind ;)
Jetzt geht´s auf zum Krüpelsee.
Knüppel schrieb am 03.04.2011 um 15:36
@KalleWirsch
"(...) Und wieder etwas, wo wir deutlich unterschiedlicher Meinung sind ;)
Jetzt geht´s auf zum Krüpelsee ..."

----------

KalleWirsch schrieb am 01.04.2011 um 11:25
"(...) Aber wenn wir immer derselben Meinung wären, wär es ja auch langweilig ..."

Finde ich auch ;-)

Gruß
Knüppel
Ehemaliger Nutzer schrieb am 03.04.2011 um 12:11
Mensch Muhabbetci, unser Sonnenkönig, der Strahlende, "Şarko Sözleri" ist doch auch griechisch-ungarischer Herkunft. Weil er sich so integriert hat, ist er ja auch Präsident, das hat hat er jetzt davon! Ok, wenn überhaupt, ist er Anhänger eines anderen Glaubensbekenntnisses, solange er niemanden damit zu textet hat er auch noch ein paar Monate im Amt vor sich. Aber der wäre nie Präsident geworden wenn der sich sooooooooo viele Fragen gestellt hätte.
rheinhold2000 schrieb am 03.04.2011 um 20:55
Hallo Mustafa,
ich weiß, dass deine Fragen eher ironisch gemeint sind und diejenigen auf die du abzielst werden wohl kaum auf die fragen antworten.

Welchen Ratschlag hätten sie für einen Migranten der alles richtig machen möchte?

Da können ie garnix machen.
menschen die diskriminieren wollen werden diskriminieren ganz egal wie sehr sie sich anpassen.
sogar die Polen, die ja hier im Ruhrgebiet so vorbildlich intergriert wurden haben massenhaft ihren nachnahmen im kaiserreich und ihrer weimarrer republik in schmidt oder müller geändert weil die -skys eben diskriminiert wurden.
die türkischstämmigen werden niemals akzeptiert werden weil sie eben anders aussehen.
das ist für menschen die diskriminieren wollen inakzeptabel.
und deswegen werden sie ebenso wie die schwarzen immer diskriminiert werden.
insofern ists egal wie sehr sie sich anpassen
Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 01:39
@rheinhold2000 schrieb am 03.04.2011 um 20:55

Hallo Rheinhold,
ich habe nur wenige Tipps für die Ausländer in Deutschland.
Das erst ist auf jedenfall ihre Kultur zu bewahren, denn Integration darf nicht Assimiliation bedeuten.
Sofern es geht die Sprache lernen und noch besser Studieren und jegmögliche Weiterbildungsangebote annehmen.
Für seine Rechte einstehen und nicht mehr schweigend alles hinnehmen. Denn in der Gesellschaft ändert sich nur dann etwas, wenn die Bürger die betroffen sind darauf hinweisen.

Ansonsten sollen alle Ausländer sich zusamman tun, egal welche Hautfarbe, welche Herkunft, welche Religion und sollen zusammen mit den Deutschen für ein besseres Deutschland arbeiten.

Denn, Wir sind alle Deutschland :)

Das man artig bleiben soll brauche ich natürlich nicht zu erwähnen.

Die Politik darf nicht mehr mir so etwas punkten dürfen. Wenn wir es so weit geschafft haben, dann wird die Frage nach Herkunft irrelevant sein.

Ich bin überzeugt das wir es alle zusammen schaffen werden, denn so wie es zur Zeit aussieht, kann es beim besten willen nicht weiter gehen :)
I.D.A. Liszt schrieb am 04.04.2011 um 00:07
Zu den Themen "christlich-jüdische Leitkultur" und "Integration" fällt mir nur der Lieblingswitz Paul Spiegels, des vorvorletzten Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, ein.
Und der geht folgendermaßen:

Ein alter Jude besucht sonntags eine Kirche und geht staunend herum und besieht sich alles. Lange bleibt er vor dem Altar mit dem Kruzifix stehen und bewundert beides.
Da kommt der Pfarrer hinzu und sagt. "Es tut mir leid, gleich ist es neun Uhr, und wir wollen die Heilige Messe feiern. Juden können daran natürlich nicht teilnehmen. Bitte verlassen Sie also unsere Kirche.
Da dreht sich der alte Jude taurig zum Kreuz um und sagt: "Komm, Jeschua, wir gehen."


Außerdem fallen mir dazu noch die Kelten ein, die vor 2000 Jahren südlich des Mains und westlich des Rheins gelebt habe, die Römer, die etwa zur selben Zeit bis an den Rhein und den Main gesiedelt haben, die Slawen, die im Wendland undsogar im Sauerland gewohnt haben, bevor sie "eingedeutscht" wurden, die sog. "ethnischen Minderheiten" der Dänen in Schleswig, der Sorben im Spreewald und der Lausitz, der Ostfriesen in Niedersachsen und der Badenser im Südwesten unserer Republik.
Nicht zu vergessen all die Nationen, die während des dreißigjährigen Krieges nicht nur eine Spur der Verwüstung in Deutschland, sondern auch ihre Nachkommenschaft daselbst hinterlassen haben: Dänen, Schweden, Spanier, Tschechen, Italiener, Franzosen usw. usf. - nicht zu reden von den tausenden von Polen, die Ende des 19. Jahrhunderts eingewandert sind, um im Bergbau zum größeren Wohle des deutschen Reiches zu schuften...

Außerdem wollen wir niemals vergessen, daß sogar die Bayern, die nicht nur eine andere Sprache sprechen, sondern sogar eine völlig ander Kultur haben als der Rest der Deutschen, vollkommen integriert scheinen ...
Das sollte doch so ein paar Türken hier nicht viel schwerer fallen, oder?
Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 01:42
@I.D.A. Liszt schrieb am 04.04.2011 um 00:07

Haha, der Witz gefällt mir :)

Komm Jeschua wir gehen :)

Aber so ist das halt mit den Fremden... Rheinhold hat oben schon recht wenn er sagt, "diejenigen die diskriminieren machen es auch weiterhin".
Natürlich, wird ein PI-Chaot sich nicht davon abhalten weiter gegen den Islam zu hetzen. Übrigens werden sie immer weniger wie ich jetzt vernommen habe:)
Klappt wohl immer weniger mit "gegen Islam hetzen" .
Das ist natürlich erfreulich.

Die Bayern...Jepp, die gibt es ja auch nocht :)
miauxx schrieb am 04.04.2011 um 00:33
@muhabbetci

Falsch gedacht: Auch als Deutscher ist man nicht automatisch integriert. Diese Gesellschaft und zuvorderst ihr Wirtschaftssystem kennt genug Wege, Menschen auszuladen.
Gut, dass ändert freilich nichts an der Tatsache, dass eben viele mit 'Migrationshintergrund' sich Grundsätzlichem verweigern, während die 'deutsche' Gesellschaft und Politik Integrationsleistungen der Einfachheit halber allein Migranten, also einseitig, zuschiebt.
Ich würde einige der Fragen, mit kleinem Augenzwinkern, so beantworten:

Welche Kultureigenschaften muss ich annehmen? - Keine besonderen.
Wieviel muss ich verdienen? - Viel. Erstes Integrationsmerkmal!
Welchen Bürgerlichen Status muss ich vorweisen? - Na, bürgerlichen halt.
Wie muss ich meine Kinder erziehen? - Zu Egoisten.
Was darf meine Frau anziehen? - Na, kein Muslima-Dress.
Darf ich in die Moschee gehen oder sollte ich das doch lieber lassen? - Lieber lassen.
Soll ich Alkohol zu mir nehmen? - Auf jeden Fall!
Darf ich das Christentum als Religion ablehnen? - Naja, ist eigentlich nicht so wichtig (in manchen Regionen Deutschlands aber auch nicht!)
Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 01:50
@miauxx schrieb am 04.04.2011 um 00:33

Also du kannst vielleicht einem Mut machen, haha :)
Aber wenn ich das alles mache bin ich aber voll integriert oder?
:))

Übrigens, wo sind eigentlich diejenigen, die mich " Nationalist, Antisemit, Islamist u.s.w." gennant haben hin?
Eigentlich müssten sie doch diese hier Antworten müssen.
Aber ich habe es mir schon gedacht.
Sie wissen es eben selbst nicht, genau so wenig wie wir es wissen.

Was muss man machen damit man integriert ist,
Vielleicht sollte man mal Necla Kelek fragen, die Frau scheint sich ja völlig integriert zu haben.
Vor allem mit ihrem Satz " Wenn die Moslems keine Frauen finden dann treiben sie es mit Tieren!".
Kein Witz, das hat diese Frau gesagt und wird dafür gefeiert als Integrationsbeispiel :)

Jesus sagte ja " Vergebe ihnen, sie wissen nicht was sie tun".
Wenn er die heute sehen würde, wahrscheinlich würde er sagen" Vergebe ihnen nicht, denn sie wissen ganz genau was sie tun " :))
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.04.2011 um 02:53
@Muhabbetci
Es hat tatsächlich etwas mit Integration zu tun, Kritik ertragen zu lernen. Es gab in Deutschland auch mal eine sehr lange Zeit, in der es normal war, jeden Gesellschaftskritiker als "Nestbeschmutzer" zu beschimpfen und muntot machen zu wollen. Kluge Köpfe wie Heinrich Heine mussten deshalb das Land verlassen. So ähnlich wie heutzutage in der Türkei. Pinar Selek z.B. Das Beispiel hatte ich Ihnen ja schon genannt.

Diese Zeiten sind allerdings vorbei. Wer keine Kritik an sich selbst oder seiner Gruppe ertragen kann, der entwickelt sich nicht weiter. So wie Sie es gerade eben mal wieder mit Necla Kelek vorgeführt haben, die sie mit einem sehr wahrscheinlich frei erfundenen - in jedem Fall aber aus dem Zusammenhang gerissenen und verfälschten Zitat - zu diskreditieren versuchen.
Ich nehme an, Sie haben Ihre Seiten von der Website "Aggromigrant", dessen Autor passenderweise folgende Stellungnahme zu einem Zitat von Kelek abgibt:

Kelek: "Ein Volk (das deutsche; dD), das so viel angerichtet hat, darf sich nach eigenem Verständnis nicht mehr anmaßen, überhaupt irgendeine Kultur noch zu kritisieren. Diese Haltung hat dem Weltfrieden sicherlich gutgetan. Nicht aber den Muslimen, weil muslimische Gesellschaften so etwas wie Selbstkritik nicht kennen."

Aggromigrant: "Die überassimilierte Kelek, die sich ja auch für die Taten der Nazis verantowrtlich fühlt, hat kein Verständnis für Deutsche, die nicht kritisieren. Und überhaupt findet sie es wohl schade, dass Deutschland nicht weiterhin Minderheiten kritisiert und verfolgt." ... blabla ... weitere Unterstellungen ... "kranke Kelek".

Hm, Kritik = Verfolgung und bis zur Vergasung im KZ ist es dann wohl auch nicht mehr weit. An wen erinnert mich das bloß gerade wieder ...?
Typisch auch die Kommentare: "ich mag diese frau kelek nicht.sie hat so gut wie nie was gutes über moslems gesagt.mich würde interessieren woher ihr hass gegen moslems kommt."

Können Sie voll gut verstehen, nicht wahr, Muhabbetci?
Wer "schlecht über Moslems spricht", kann nur ein Rassist sein.
Zu so einer Haltung kann man nur kommen, wenn man davon ausgeht, an Moslems gäbe es generell nie etwas zu kritisieren.
Dumpfer Chauvinismus also.

Rein hypothetisch kann man natürlich vieles annehmen, sogar dass Sie sich in Deutschland integrieren wollen. Auf Ihre polemischen Fragen werden Sie von mir keine Antwort bekommen. Ich fordere von Migranten nicht, sich einer "christlich-jüdischen Leitkultur" anzupassen. Daher muss ich mich auch nicht dafür rechtfertigen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.04.2011 um 02:54
richtig sollte es heißen:
Ich nehme an, Sie haben das angebliche Zitat von der Website "Aggromigrant", ...
Waldkönigin schrieb am 04.04.2011 um 04:04
derDonnerstag schrieb am 04.04.2011 um 02:53
Lieber Donnerstag..
der Kritisierende sollte aber auch über die Motive für seine Kritik nachdenken. Kritisiert er, um Hinweise zur Verbesserung zu geben? Oder kritisiert er umder Kritik selbst willen...
Man kann's nämlich auch übertreiben. Du scheinst richtig Freude am Kritisieren der anderen zu haben. Speziell in diesem Fall hast du dich wohl sehr auf Mustafa eingeschossen. An was wird das wohl liegen? Daran, dass er ist, was er ist ?

wa salam
Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 05:51
@derDonnerstag schrieb am 04.04.2011 um 02:53

Dann dürfte es dich freuen das ich auch für Aggromigrant schreiben werde. Ich werde die Seite natürlich voll unterstützen und ich hoffe das sehr viele dort mitmachen werden.

Nun, du scheinst dich mit mir über Necla Kelek unterhalten zu wollen. Ich gebe dir einen sehr gut gemeinten Tip.
Versuche es gar nicht, denn du würdest dich blamieren.
Wenn ich sage :" Die Frau Kelek hat absolust keine Ahnung und sie ist auf dem Rachefeldzug weil sie mit ihrem Vater nicht klar gekommen ist" dann dürfen sie mir das, mit gutem Gewissen, glauben.

Übringens ist das Thema hier nicht "Necla Kelek" aber ich bin gerne bereit über sie etwas zu bloggen.
Das wird sie aber dann sehr sehr sehr freuen. Sie glauben nämlich nicht was für Blödsinn sie in den letzten Jahren alles geredet hat.

De Frau rechtnet mit ihrem Vater ab. Ihr geht es weder um Islam noch um Integration.

Wikipedia:
Nach Keleks Angaben haben die Eltern in Istanbul einen westlich-säkularen Lebensstil gepflegt. In Deutschland sollen sie sich der Religion zugewandt haben. Einmal soll ihr Vater bei einer verbalen Auseinandersetzung gedroht haben, sie mit einem Beil zu erschlagen. Der Vater habe ihr die Teilnahme am Schulsport zum Schutze ihrer Jungfräulichkeit und zur Wahrung der Familienehre verboten. Ihre beiden älteren Geschwister hätten sich noch den konservativen Ansichten ihrer Eltern gefügt. Als Jugendliche habe sie an Depressionen („Hüzün“) gelitten und eine offene Verweigerung durch Anstrengungen in Schule und Hochschule kompensiert. Es habe eine Entfremdung mit ihrem Vater stattgefunden, der die Familie schließlich verlassen habe.

....
Keleks Leitthema ist die „islamisch geprägte Parallelgesellschaft in Deutschland“. Sie lehnt eine Duldung einer nicht-emanzipatorischen Erziehung von Mädchen, aber auch von Jungen, in traditionalistischen islamischen Familien als „falsch verstandene Toleranz“ entschieden ab.

u.s.w.
Dies ist nur ein ganz ganz kleiner Vorgeschmack über das was in dem Blog alles stehen könnte.

Wenn wir dann auch noch ihre Bücher mit dem Koran oder von mir aus sogar mit der Sharia vergleichen, wird jeder sehen das sie ganz offen "Lügt!!".

Das kann man übrigens ganz einfach beweisen.

Ein Beispiel aus der FAZ ( also noch nicht einmal meine Meinung!:
Die Autorin benutzt mitunter eine fast aggressive Sprache, wenn sie mit der türkisch-muslimischen Gesellschaft ins Gericht geht. Das lässt auf tiefe Verletzungen und auf eine überzogene Abgrenzung von einer Welt schließen, von der die Autorin sich wohl noch immer bedroht fühlt. Denn dort, wo ihre Lebensgeschichte abrupt endet, beginnt – Hüzün ade – eine kompromisslose Abrechnung mit dem Islam, den die Autorin als größtes Hindernis zur Integration der Türken in Deutschland sieht.
....
Problematisch ist aber, dass sie unwissenschaftlich vorgeht und oft undifferenziert argumentiert, pauschal verurteilt und damit eine ganze Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht stellt. Indem sie stigmatisiert und provoziert, fördert sie keinen Dialog, sondern vertieft die Spaltung.

.....
Es ist wahrscheinlich aber auch ihren Übertreibungen und großen Verallgemeinerungen zu verdanken, dass die deutsche Öffentlichkeit ihren Aufschrei überhaupt wahrnimmt.

Quelle: FAZ Di, 31. Mai 2005, Nr.123
Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 05:54
Mehr sage ich nicht mehr zu Necla Kelek, darüber werde ich dann einen eigenen Blog erstellen müssen.

Daher, bitte mit der Diskussion warten.
nil schrieb am 04.04.2011 um 06:28
@dD

Es gibt ja noch so etwas wie Kritikkultur, aber wegen ihren ständigen Verwicklungen mit ihrem eigenen Schatten, machen Sie sich permanent selbst zu ihrem größten Problem und Saboteur. Diese Art von fortgeschrittener Schwanghaftigkeit kann nur therapeutisch behandelt werden.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.04.2011 um 13:31
@Muhabbetci
"Übringens ist das Thema hier nicht ..."

Das sagen Sie immer, wenn Sie einer Diskussion ausweichen wollen. Weil Sie eben keine Kritik am Islam, an Muslimen oder an der Türkei ertragen können. Insofern gehört das schon zum Thema, wie ich Ihnen schon lang und breit zu erläutern versucht habe.
Sie fragen hier, was von Migranten - worunter Sie nur Muslime - verstehen, erwartet wird. Und ich habe Ihnen geantwortet: Ich erwarte einen offenen Umgang mit Kritik, damit eine Weiterentwicklung möglich ist.

Sie müssen Necla Kelek natürlich nicht mögen. Ihre Begründung, die Sie für Ihren Hass auf diese Frau anführen, weckt in mir allerdings den Verdacht, dass Sie die Kritik von Pinar Selek und Ayaan Hirsi Ali ebenso wenig ertragen können.
Man kann sich tatsächlich darüber streiten, ob jemand, der so negative Erfahrungen gemacht hat, zu überzogenen Urteilen neigt. Im Falle Seleks können Sie damit allerdings nicht ankommen, denn die ist in einem liberalen Elternhaus groß geworden - wirklich liberal, nicht was Sie darunter verstehen.

Das Entscheidende aber ist: Wer kritikfähig und für eine Weiterentwicklung der Gesellschaft bzw. der türkischen Community in Deutschland offen ist, der hat es nicht nötig, Kelek persönlich zu diskreditieren zu versuchen oder für "krank" zu erklären - wie ihr Kumpel "Aggromigrant".
Stattdessen könnten Sie, der Sie doch sonst angeblich so an "Fakten" interessiert sind, Keleks Aussagen einfach mit der Realität abzugleichen versuchen.
Doch davor haben Sie offensichtlich Angst und deshalb schießen Sie sich auf Sie als Person ein.

"Die Frau Kelek hat absolust keine Ahnung und sie ist auf dem Rachefeldzug weil sie mit ihrem Vater nicht klar gekommen ist"

Sehr erhellend. Sie meinen also, mit einer Frau, die mit ihrem Vater "nicht klar gekommen ist", kann schon etwas nicht stimmen?
Vielleicht sollten Sie wirklich mal Pinar Selek lesen, um zu erfahren, was mit Ihnen nicht stimmt.
Waldkönigin schrieb am 04.04.2011 um 14:25
derDonnerstag schrieb am 04.04.2011 um 13:31
Lieber Donnerstag.. Lesen kannst du aber, oder?
"Muhabbetci schrieb am 04.04.2011 um 05:54
Mehr sage ich nicht mehr zu Necla Kelek, darüber werde ich dann einen eigenen Blog erstellen müssen.

Daher, bitte mit der Diskussion warten."

Oder sollte das jetzt wieder zum Zweck haben, diesen Artikel zu einem der meistkommentierten zu machen?...
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.04.2011 um 19:30
@Waldkönigin
Wie wär's, wenn Sie mal was zum Thema beisteuern würden?
Um Ihnen das zu erleichtern, gebe ich Ihnen ein anderes Beispiel, was ich mit mangelnder Kritikfähigkeit meine.

Muhabbetci beklagt sich gerne darüber, dass türkischstämmige Schüler in Deutschland benachteiligt werden. Das stimmt ja auch. Bekanntlich werden Schüler aus der Unterschicht generell benachteiligt. D.h., bei gleichen Leistungen erhalten sie z.B. seltener eine Gymnasialempfehlung als Mittelschichtkinder.
Dennoch halte ich es für legitim, auch der Frage nachzugehen, warum Migranten aus Vietnam in der zweiten Generation bessere schulische Leistungen erbringen als autochthone deutsche Schüler, türkischstämmige Schüler demgegenüber auch in der dritten Generation noch deutlich schlechter abschneiden.

Wer es wagt, diese Frage zu stellen, wird allerdings von Muhabbetci ebenso wie von türkischen Verbandsvertretern regelmäßig mit der Rassismus-Keule zum Schweigen gebracht. Warum? - Die Verteidigung der nationalen "Ehre" ist anscheinend wichtiger als eine Verbesserung der Situation.
Denn wer sich der Frage nicht stellt, welcher Anteil für das schlechtere Abschneiden der türkischen Schüler in der türkischen Community selbst liegt, der verhindert eine Diskussion über die möglichen Ursachen und damit auch eine Verbesserung dieser Situation.
Waldkönigin schrieb am 11.04.2011 um 08:00
derDonnerstag schrieb am 04.04.2011 um 19:30
""Wie wär's, wenn Sie mal was zum Thema beisteuern würden?""

....falls Sie es nicht bemerkt haben: Das habe ich weiter oben bereits getan. Der 5. Kommentar von oben ist meiner....
weinsztein schrieb am 04.04.2011 um 04:02
Nebenbemerkung:

Frau oder Herr Donnerstag hat keine Ahnung vom Leben in der Türkei. Doch er googlet recht gern, er sieht viel fern und entdeckte so seine Mission.

Sie oder er war nie in der Türkei, tritt hier allerdings als Türkei-und/oder als Islam-Experte auf. Donnerstag hat kaum eine Ahnung von der religiösen und ethnischen Diversität innerhalb der Türkei und in anderen Ländern des Nahen Ostens oder sonstwo.

Um so imponierender sein Eifer hier. Neuerdings auch in einem merkwürdigen Forum, das ausschließlich, und zwar in aggressiver Feindschaft - gegen die Freitag-Community installiert wurde, von wem auch immer.
nil schrieb am 04.04.2011 um 08:11
@Winsztein

Egal, sollen sie sich doch gegenseitig verdummen:)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.04.2011 um 13:06
@weinstein
Ist klar, weinstein. Ich war noch nie in der Türkei, deshalb kann ich selbstredend auch nicht beurteilen, ob es dort vor knapp hundert Jahren einen Völkermord gab oder nicht. So wie auch niemand, der noch nie in Deutschland war, beurteilen kann, ob es den Holocaust gab. Klingt logisch, oder? Nur die Prämisse ist so was von hirnverbrannt ...

Ich hebe mir Ihren Beitrag aber mal auf, damit ich das nächste Mal, wenn wieder die halbe F.C. sich bemüßigt fühlt, Ihre vorgefassten Meinungen zu Israel (= böse) und den Palästinensern (= gut) kundzutun, auch so einen Unsinn posten kann:

"Sie oder er war nie in Israel, tritt hier allerdings als Israel-Experte auf."
weinsztein schrieb am 05.04.2011 um 01:08
@Donnerstag,

das ist Ihre übliche Technik, selbstredend rechtsdrehend. Sie unterstellen mir Haltungen und Sichtweisen, die ich nie geäußert habe.

"Sie oder er war nie in Israel, tritt hier allerdings als Israel-Experte auf." Ich finde schon, dass ein Israel-Experte das Land auch von innen kennen sollte. Ich war zwar mal dort, aber ein Experte bin ich nicht.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.04.2011 um 02:28
@weinsztein
"Rechtsdrehend", ist klar. Ich weiß ja nicht, was sich in Ihrem Kopf mal wieder so alles dreht, jedenfalls habe ich Ihnen nichts unterstellt.
Ich hatte lediglich - in der Hoffnung, Sie würden es kapieren - versucht, Ihnen zu verdeutlichen, was Sie für einen Unsinn daherreden. Es ist durchaus möglich, sich ein Urteil über bestimmte Vorgänge in Israel zu bilden, ohne dieses Land besucht zu haben. Das Gleiche gilt auch für die Türkei, die USA und jedes andere Land.

Wieviel man über ein Land wissen muss, um sich Experte nennen zu dürfen, steht auf einem anderen Blatt. Auffällig ist in jedem Fall, dass solche Sprüche wie von Ihnen immer dann kommen, wenn jemand keine Argumente hat, aber Kritik an einem bestimmten Land abblocken will. Genau den gleichen Nonsens musste ich mir auch schon mal in Bezug auf die USA anhören, deren Politik ich zu kritisieren wagte - von jemandem, der dort mal ein paar Wochen in Urlaub war.
weinsztein schrieb am 05.04.2011 um 02:50
@Donnerstag,

nun gut, Sie meinen, ich rede Unsinn, geschenkt.

Aber wo habe ich je bestritten, das es möglich sei, "sich ein Urteil über bestimmte Vorgänge in Israel zu bilden, ohne dieses Land besucht zu haben"?

Sie fehlinterpretieren hier sehr gewusst Kommentare und Blogs, damit Sie sich Ihre Entgegnungen zusammenzimmern können.

Oben schrieb ich, dies sei Ihre Technik. Das war falsch, es ist eine Methode, die für viele hier in der Community leicht durchschaubar ist.

Auf einen anderen Aspekt meines Kommentars gingen Sie leider nicht ein, auf diesen:
"Um so imponierender sein Eifer [der vom Donnerstag] hier. Neuerdings auch in einem merkwürdigen Forum, das ausschließlich, und zwar in aggressiver Feindschaft - gegen die Freitag-Community installiert wurde, von wem auch immer."
Warum nicht?
nil schrieb am 05.04.2011 um 07:28
@W

dD will hier den Leuten einfach nur Zeit und Energie stehen. Da er sonst keine Möglichkeiten hat Aufmerksamkeit zu bekommen ?, will er lieber negative Aufmerksamkeit als gar keine.
Das ist psychologisch genau das was zu beobachten ist. Der Mann ist Tatsächlich ein hermeneutischer Alptraum und eine Zumutung für jedes denkende Wesen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.04.2011 um 13:58
@weinstein
Irgendwie traurig, dass Sie intellektuell nicht in der Lage sind, einfachste Zusammenhänge zu verstehen. In Ihrer Hilflosigkeit werfen Sie mir dann vor, ich würde Ihre Kommentare "fehlinterpretieren". Was gibt es da schon groß zu interpretieren.

"Aber wo habe ich je bestritten, das es möglich sei, "sich ein Urteil über bestimmte Vorgänge in Israel zu bilden, ohne dieses Land besucht zu haben"? "

Nirgends. Habe ich nie behauptet, dass Sie das bestritten hätten. Sie schrieben:
"Sie oder er war nie in der Türkei, tritt hier allerdings als Türkei-und/oder als Islam-Experte auf. Donnerstag hat kaum eine Ahnung von der religiösen und ethnischen Diversität innerhalb der Türkei und in anderen Ländern des Nahen Ostens oder sonstwo."
Damit haben Sie implizit bestritten, dass es möglich sei, sich ein Urteil über Vorgänge in der Türkei zu bilden, ohne dieses Land besucht zu haben.
Und nebenbei werfen Sie mir pauschal vor, keine Ahnung zu haben. Zu einer sachlichen Entgegnung waren Sie aber offenbar nicht in der Lage. Sonst hätten Sie mir ja mal nachweisen können, wo ich angeblich falsch liege.

Ist das "Kurdenproblem gelöst", wie Ihr Freund Muhabbetci behauptet? Gab es keinen Völkermord an den Armeniern, wie Muhabbetci ebenfalls behauptet?
Genießen die wenigen verbliebenen Christen in der Türkei volle Religionsfreiheit, wie Muhabbetci behauptet? Haben sie wirklich mehr Rechte als die Muslime in Deutschland?

Zu Ihrer Bemerkung zu den "Tabublogs" habe ich bewusst nichts geschrieben. Warum auch. Bin ich Ihnen dazu Rechenschaft schuldig?
weinsztein schrieb am 05.04.2011 um 18:00
@Donnerstag, es tut gut, jemanden wie Sie an der Seite zu haben, der überzeugend trauert, dass ich intellektuell nicht in der Lage sind, einfachste Zusammenhänge zu verstehen.

Sie wirken ein wenig rastlos. Was ist denn los? Hm?
weinsztein schrieb am 06.04.2011 um 03:01
... sind ...
sollte "bin" heißen.
Pardon.
Weltfrieden zum Discountpreis schrieb am 05.04.2011 um 12:12
Lieber Muhabbetci,

ich finde, das Motto Deines Blogs drückt das Grundproblem aus:
"Wir wehren uns"

Wer ist "Wir"? Wer ist "Ihr"?

Du fragst:
"Was muss ein muslimischer Bürger machen um von der Gesellschaft als völlig integriert zu gelten"
Wer ist denn "Die Gesellschaft"?

Wenn Du von allen Mitgliedern "der Gesellschaft" ein Unbedenklichkeitszertifikat haben möchtest, Dumpfbacken inklusive, dann kannst Du gleich beklagen, dass die Utopie "Weltfrieden" noch nicht verwirklicht ist. Ist auch schade.

Nach Deinen Kriterien wäre nicht ein einziger "Deutscher mit Herkunftsnachweis und Echtheitszertifikat" integriert.

Es stellt sich an diesem Punkt die Frage, was ist der Kitt, der eine Gemeinschaft zusammenhält? Was sind die Werte, die von allen mehrheitlich akzeptiert sein sollten?

Diese Frage stellt sich in jeder Kultur, in jeder Region der Erde, in jeder Gesellschaft.
- Ist es die Religion? (die meisten Deutschen sind Atheisten, und selbst viele Christen lehnen die Kirche ab)
- Ist es die Demokratie? (ich möchte gar nicht auf die Probe stellen, wie viele Bürger Deutschlands sich danach sehnen, keine politische Verantwortung zu tragen sondern dies einer harten lenkenden Hand zu überlassen)
- Ist es die Sprache? (dann dürfte es die Schweiz gar nicht geben)
- Sind es die Gene? (Also, in meinen Genen haben sich ziemlich viele Generationen wie in einem Gästebuch verewigt, keine Ahnung, wo die alle herkommen)
- Sind es die Gepflogenheiten? (Wie viele "Deutsche" leben denn die Tugenden, die man vermeintlich als "deutsch" assoziiert? Mein Gott! Alle unintegriert!!)

Ich möchte Ausgrenzung nicht kleinreden, aber Du bist auf der Suche nach einer Grenze zum ein-oder ausgrenzen, und die gibt es nicht.

Ich denke, dieselben Ausgrenzungsmuster gibt es in der Heimat Deiner Väter ebenso:
- Was muss ich tun, um dort als Christ zu leben? Darf ich ein Kreuz an einer Kette um den Hals tragen? Darf ich eine Kirche bauen und Sonntags zum Gottesdienst bimmeln?
- Was darf meine Frau anziehen? Tiefer Ausschnitt?
- Darf ich mit meiner Frau nackt am Strand liegen?
- Was würde passieren, wenn ich in der Türkei ein Transparent aus dem Fenster hängen würde: "Wir Türkdeutsche wehren uns!"
- Darf ich in der Türkei offen über den Genozid an den Armeniern reden?
- Darf ich stolz sein, ein Kurde zu sein?
- Kann ich mit dem Cabrio durch Ankara fahren und auf voller Lautsärke Juli oder die Onkels hören und mich dabei voll in der Türkei integriert fühlen?
- Darf ich in einer türkischen Firma arbeiten, in einer guten Stellung, und meinem guten alten Deutsch als Sprache treu bleiben? Muss ich meinen Kindern türkisch beibringen, nur weil ich ein paar Jahrzehnte mit ihnen in der Türkei lebe? Ist das nicht eigentlich egal, ob sie türkisch können, das lernen sie ja dann irgendwie in der türkischen Schule oder? Und dann stehen ihnen alle Türen offen, wenn sie groß sind?

Ich finde, dieselben Fragen stellen sich immer wieder in jeder Gesellschaft. Also beginne einmal, das Dasein zu genießen! Du siehst doch den Wald vor lauter Bäumen nicht!
klarheit schrieb am 06.04.2011 um 18:02
Antwort an M. Celebi,
einfach mal Mensch sein und andere respektieren und nicht ständig das Anderssein und die Zugehörigkeit zum Islam raushängen lassen - Sie können ja zum Islam gehören, ist aber sicher nicht von allgemeinem Interesse.
Yann Döhner schrieb am 06.04.2011 um 18:27
der integrationsbegriff ist von vorneherein nur dazu geeignet, dass schon bei der problemdefinition alles falsch läuft. die behindertenbewegung hat das schon früher gemerkt, wer sich erinnert, integrationspolitik war mal der ansatz, wie mit gehandicapten(?) menschen umgegangen werden soll...
sie bestehen jedenfalls schon lange auf 'inklusion' statt integration, weil integration immer defizitorientiert bei den 'objekten' ansetzt...
zu deinem bemühen hier insgesamt, lieber muhabbetci, hinterlasse ich gerne zwei links...
kritnet.org/2010/demokratie-statt-integration/
und noch den
www.akweb.de/ak_s/ak508/10.htm
grüße döhner.
nil schrieb am 07.04.2011 um 19:30
Vor ein par Jahren habe ich mich mit der Inklusionspädagogik beschäftigt. Gute Sache Das!
Rahab schrieb am 10.04.2011 um 15:03
Muhabbetci schrieb am 10.04.2011 um 23:18
@ Yann Döhner schrieb am 06.04.2011 um 18:27

Hallo Yann, danke für die Links.

Absolut richtig finde ich den Satz " Demokratie statt integration".
Integration ist wirklich ein Wort was vieles kaputt macht als es aufbaut.

Schöne Grüße
Dürümcü schrieb am 07.04.2011 um 00:19
ah muhabbetçiciğim,

ich finde da ja schon einiges richtiges bei und unterstütze z.B. wirklich in der idee die von dir, wenn ich recht sehe, initiierte petition zur aufhebung des touri-visum zwanges für türkische touristen. da bin ich unbesehen auch für allerlei allianzen zu haben.
allerdings wäre es mit der sprache vielleicht wirklich noch eine integrationsleistung. die von dir auch hier beworbene soncemre platform böte doch einige hintergrundinfo, gerade was deine verortung im religiösen bereich angeht. die kann zweifelsohne auch zu aufklärerischen handlungen motivieren - das eine religionskritik aber zentraler bestandteil von aufklärung wäre lässt sich auf türkisch mit dir nicht diskutieren, bzw. mit leuten die den kontext auf soncemre nicht nachvollziehen können. (der mir jetzt auch nicht wie teufel an wand erscheint im vergleich).

zu befürchten stünde, dass eine deutsche version wieder futter für einiges dumpfes ressentiment wäre, das man hier auch findet. nichtsdestotrotz, die vögel von z.B. PI lassen sich in diesem sprachrahmen allerseits rezipieren und kritisieren, wie du das auch bei soncemre (dieses auch für dt. lesende) vorführst.

eben, um mal auf dein profil-motto von der bei dunkelheitsbeschwerden zu entzündenden kerze zurückzukommen. - mir scheint da doch eine etwas andere erleuchtung vorzuschweben und wahrscheinlich leuchten wir am ende mit sehr verschiedenen dingen.

zu kerzen:
dikkat: ateş düştüğü yeri yakabilir (mit einem anderen, abgewandelten, türk. sprichwort: Achtung: heruntergefallenes feuer kann verbrennungen bringen)

selamlar,

dürümcün

also übersetz soncemre und ein türkisch-sprachiger halb-pole gibt dir den dt. integrationsstempel.
Muhabbetci schrieb am 10.04.2011 um 23:15
@Dürümcü schrieb am 07.04.2011 um 00:19

Lieber Dürümcü, hallo erstmal.

Soncemre.com sollte ursprünglich nur türkisch sein. Später kam die Idee mit Deutsch dazu.
Es muss sich noch vieles ändern bei Soncemre.com.
Sowas braucht leider sehr viel Zeit und auch die Forensoftware ist noch nicht abgeschlossen.

Ansonsten mal schauen was alles noch gemacht werden kann. Übrigens ist "Soncemre.com" nur meine Website aber nicht für hintergrundinfo gedacht.

Dort gibt es zwar eine kleine "Deutsche Ecke" aber ist mehr als Info im allgemeinen als für Recherchen gedacht.

Die türkische Ecke dürfte da sehr viel mehr für Recherchen herhalten.

Aber sowas fordert sehr viel Zeit, vor allem die Übersetzungen u.s.w.

Mal schauen was sich machen lässt in den nächsen Wochen oder Monaten... :)
Muhabbetci
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