In Hamburg zieht eine soziale Unruhe herauf, wie es sie seit den Kämpfen um die Rote Flora nicht mehr gab. Stein des Anstoßes ist eine neue Phase der Gentrifizierung>> mehr
Eine „rechenbasierte Wissensmaschine“ will die Informationsbeschaffung revolutionieren. Über die neusten Versuche, das Internet künstlich intelligent zu machen>> mehr
Die weltweiten Datenströme wachsen rasant und der Adressraum des World Wide Web wird eng. Eine Erweiterung ist notwendig, doch sie birgt das Risiko der totalen Kontrolle>> mehr
Die State-Logs-Affäre von Wikileaks sei nun in die Phase eines Infowars getreten, lesen wir: EveryDNS deaktiviert die Hauptdomain wikileaks.org nach massiven DDoS-Angriffen, Amazon kündigt Wikileaks die bislang genutzten Web Services wegen "Vertragsv...>> mehr
In den Protesten gegen technische Großprojekte steckt mehr Klugheit, als Industrie und Politik lieb ist. Vor allem steckt in ihnen viel von den Gedanken Ernst Friedrich Schumachers.
Seit Wochen beschäftigt der Protest gegen "Stuttgart 21" die Repub...>> mehr
Als ich vor einem Jahr Thomas Wagners Artikel "Demokratie als Mogelpackung" (Freitag, 25.6.2009) las, war ich verwundert. Wagner schrieb, der konservativ-elitäre Teil der Republik habe die direkte Demokratie entdeckt:
"Im so genannten Superwahljahr 2009 ...>> mehr
Da fragt man sich was wird als nächstes kommen? AGEWV (Allgemeines Gesetzliches Erinnerungs Wiedergabe Verbot) Die Wiedergabe von Themen, Inhalten und Melodien von urheberrechtlich geschütztem Materi...
Habe vor zwei Tagen die BBC-Serie Black Mirror gesehen. In Folge 3 gibt es einen Erinnerungschip, samt Fernbedienung zum Hin- und Herspulen und Projektionsmöglichkeit auf Großbild-Displays, um andere an seiner eigenen Erinnerung teilhaben zu lassen. Die Filmindustrie wird so etwas nie zulassen, sonst könnte man einen gestreamten Film mit Freunden so oft anschauen, wie man will, ohne zu bezahlen. Da könnte ich sogar der MPAA etwas Positives abgewinnen.
Alles ist noch nicht verloren: Unterzeichnet hat die Delegation im Namen von EU-Kommission und EU-Rat. Das EU-Parlament hat noch nicht entschieden. Außerdem hat das niederländische Parlament bereits Ablehnung signalisiert.
Mustermann bringt es exakt auf den Punkt. Ist das Thatcher-Zitat ("Es gibt keine Gemeinschaft, nur Individuen. Gier ist gut.") verbürgt oder auch hier "nur" auf den Punkt gebracht?
Thatcher sagte 1987 in einem Interview: "...so they are casting their problems on society and who is society? There is no such thing! There are individual men and women and there are families and no government can do anything except through people and people look to themselves first. ..." Nachzulesen mit Quellenangabe unter en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher#Legacy Thatcher spricht von Gesellschaft, nicht von Gemeinschaft. Zum Unterschied zwischen beiden Konzepten ist bereits Etliches geschrieben worden, u.a. von Helmut Plessner (de.wikipedia.org/wiki/Grenzen_der_Gemeinschaft).
Immer mit der Ruhe lieber Niels Boeing, Sie lesen ja auch nur Zeitung und die Zeitungen, egal in welcher Form. Sogar recht viele berichteten und die wählten auch aus den Leaks aus. - Bezüglich des Sp...
Lieber Columbus, vielen Dank für Ihre klärenden Worte, die ich durchaus schlüssig finde. Wir müssen abwarten, ob sie sich bewahrheiten. Ich glaube aber schon, dass es einen Spielraum gibt, "wieviele Köpfe" ein Projekt, eine Bewegung präsentiert. In der Hamburger "Recht auf Stadt"-Vernetzung haben wir uns dagegen entschieden, irgendwelche Sprecher oder Repräsentanten zu bestimmen. Die Medien haben damit ihre Schwierigkeiten. Wirkungslos ist Recht auf Stadt deswegen nicht. Aber vielleicht funktioniert das nur lokal. Die Zapatisten haben es im größeren Maßstab ebenfalls anders gemacht. Es war ja keine lustige Maskerade, für die sich Subcomandante Marcos entschieden hatte, sondern Konzept. Ich bin in den Fragen der Repräsentation und Gegen-Macht ganz bei John Holloway. Vielleicht ist das naiv. Ich weiß es nicht. Aber anders sehe ich nicht, wie man aus dem Spiel der medialen Verwurstung und aus der Bedrohung massiver Gegenschläge (wie jetzt auf Wikileaks) herausfinden könnte. Viele Grüße, nbo
Immer mit der Ruhe lieber Niels Boeing, Sie lesen ja auch nur Zeitung und die Zeitungen, egal in welcher Form. Sogar recht viele berichteten und die wählten auch aus den Leaks aus. - Bezüglich des Sp...
Lieber Columbus, Sie schreiben: "Dass Assange in einem Interview erklärt, den Kapitalismus nicht abschaffen zu wollen, erklären Sie zum Kritikpunkt!" Ja, sicher ist das für mich ein Kritikpunkt. Wenn Sie es nicht kritisieren wollen, ist das auch in Ordnung. "Nur freierer und transparenterer Kapitalismus reicht Ihnen nicht?" Mir und manchen anderen nicht. Ein Grundzug des Kapitalismus ist die Kapitalakkumulation, die zu Machtungleichgewichten führt. Rührt ein "freierer und transparenterer" Kapitalismus an dieser? "Derzeit gibt es aber auf dieser Erde nur eine verschwindend geringe Anzahl an Menschen, die den Kapitalismus abschaffen wollen..." Da bin ich mir nicht mehr so sicher. Sie schreiben noch: "Ich vermute aber, es hat Sie nur John Perry Barlow wirklich aufgeregt, der sie rekrutieren wollte." Das hat mich in der Tat aufgeregt, aber längst nicht nur. Meine grundsätzlichen Bauchschmerzen mit Wikileaks sind älter, und ich habe sie an anderer Stelle im Sommer geäußert. www.heise.de/tr/blog/artikel/Der-Cyberwar-des-Julian-Assange-1046601.html Barlow hat seinen Satz auf meine Nachfrage hin präzisiert, und in dieser Formulierung verstehe ich ihn besser: "if they can silence WikiLeaks, they can shut anyone up. Don't fight for Assange. Fight for yourself." Viele Grüße, nbo
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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