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S. Quentin Dexter

01.09.2011 | 18:54

Daniela Katzenberger: Blondchen vom Dienst bald auch bei DSDS?

- Gerüchten zu Folge sitzt sie bald schon neben Dieter Bohlen -

„Die Katze hat ganz viele Mäuse“, tönte unlängst Deutschlands größte Tageszeitung in einem Bericht über das Blondchen vom Dienst, worin es einzig und allein darum geht, wie viel Kohle eine gewisse Daniela Katzenberger in den letzten 12 Monaten verdient hat.

(SQD) Nun soll Fräulein Katzenberger bald auch den Dieter beehren, denn Gerüchte machen die Runde, die Katze vom Dienst sei bereits fest im Plan für „Deutschland sucht den Superstar 2012“, wo sie neben Oliver Pocher und Dieter Bohlen in der Jury sitzen soll. RTL hat bislang weder dementiert noch bestätigt. Ein Karriereschub wäre es dennoch.

Eigene TV-Sendung, eigene Single, ein eigenes Cafe und natürlich die eigene Modelinie nebst tonnenweise Werbeverträge, die sich die blonde Pfälzerin binnen kürzester Zeit „erbabbelt“ hat. Dabei muss man sich fragen, wie sie das alles überhaupt geschafft hat, oder besser, wer das für sie geschafft hat.

Bekannt wurde Daniela Katzenberger 2009 mit einer „Karriere“  als Model für Fotoaufnahmen, ein Sender aus der RTL-Gruppe hatte sie verpflichtet, sich bei ihren  Shootings filmen zu lassen, was dem Zuschauer dann unter dem Label „Reality TV“ verkauft wurde.

Es folgten Unmengen von Zeitungsberichten nebst Auftritten in diversen Shows und einem weiteren Reality-Format. Aktuell moderierte Katzenberger ihre Sendung „Natürlich blond“, die Anfang August nach insgesamt 31 Folgen zu Ende ging und auch dafür gab es ordentlich „Cash“. Angeblich sei die „Katze“ auf dem besten Wege Millionärin zu werden, mutmaßen Reporter und unter 20.000 EUR sei die Vorzeige-Blondine längst nicht mehr zu haben.

Dabei muss man sich fragen, was die Frau eigentlich kann ? Was an Ihr oder Ihrer Anwesenheit ist 20.000 EUR wert ? Weil Sie im Fernsehen die Dümmliche mimt oder ein paar Zeitungen über sie berichten? Was bestimmt den Wert eines Menschen und wie gerecht sind diese Ressourcen verteilt ?

Eine Putzfrau, die 10 Stunden pro Tag schuftet, um ihre Kinder durchzubringen oder ein Müllmann, der dafür sorgt, dass wir im eigenen Gestank nicht ersticken, ist deren Tun und Handeln weniger wert ? Warum verdient eine Dummschwätzerin 20.000 EUR für die ein gewöhnlicher Arbeiter 12 Monate lang schuften muss?

Der Medienkolumnist Bernd Gäbler schreibt im Stern: „Frau Katzenberger ist eine Kunstfigur und zu einem typischen Phänomen des Trash-TV im Jahr 2010 geworden“. Sie ist der „White Trash“ jüngster Fernsehgeschichte. Geschmacklos, billig, dümmlich, so was läuft immer und wird auch noch zur eigenen Marke erhoben, zur „offenen Zurschaustellung manipulierten Handwerks“. Es geht um künstliche Welten und um Konsumenten, die sich darin wiederfinden, die den Traum der Protagonisten mitträumen und am Ende gar nicht merken, wer die Zeche zahlt.

Hätten Leute wie Katzenberger & Co. den Schneid zu ihren Anfängen zu stehen, Dinge, die sie erst in die Lage brachten, da hin zu kommen, wo sie heute stehen, würden sie nicht klagen, gegen sündige Anfänge, meist pikanten Inhalts.
 
So musste unlängst der Fotograf Frank Peters - auf der Druck der „Katze“ hin - Fotos aus dem Internet entfernen lassen, auf denen Katzenberger´s Vagina in Großaufnahme zu sehen war und dies - wohlbemerkt - mit Katzenberger´s Einverständnis, nur war das eben vor ihrer Zeit, als sie noch alles daran setzte, überhaupt irgendwie berühmt zu werden.

www.frank-peters.eu/index.php/daniela.html?page=1

Und jetzt, wo die „Katze“ es geschafft, will sie mit den Ursprüngen nichts mehr zu tun haben, will sie am liebsten verbannen, weil sonst was passiert? Hat Sie Angst ein paar Euros weniger zu verdienen, wenn ihre anfängliche Freizügigkeit genauso bekannt wird, wie ihr Trash, mit dem sie heute Tausende von Euros verdient ?


„Wehret den Anfängen“, könnte man jetzt sagen oder noch treffender: „Was Du nicht im Kopfe hast, das hast Du im 'Körbchen'“.

Sean Quentin Dexter

Daniela Katzenberger, DSDS, Dieter Bohlen, Oliver Pocher, Jury, 2012, Deutschland sucht den Superstar, Trash, billig, dümmlich, Anfänge, Erotik, Frank Peters

 
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Kommentare
GeroSteiner schrieb am 01.09.2011 um 19:47
Daniela wer? Katzenbacher? Ist das nicht die kleine blonde Katze aus dieser Sendung mit der Augsburger Puppenkiste, wo diese Puppenspielerin der Katze dann mit dem Herrn, der sein Auto im Bodensee verloren hat und mit dieser Schauspielerin aus Salzburg erst befreundet und dann verfeindet war, dann durch Füttern von Katzenfutter aus dem Lidl zuerst den Bruder, dann den Vater und dann die Mutter vergiftet hat, die zeitlebens am Starnberger See wohnte und da den Gemüsehändler verklagt hat, weil er die Tante ihrer Großmutter sein Auto nicht in Klein-Kleckersdorf verkaufen konnte, weil der Dorfpfarrer die alte Berta Hühninger in einem Anfall von Nächstenliebe in ein Restaurant einlud, dass neben Christstollen auch Teufelssoße anbot?
poor on ruhr schrieb am 01.09.2011 um 22:28
Daniela Katzenberger?

Finde ich gut. Darf man das? ;)

Nein im Ernst , vielleicht sollte man sowas nicht zu ernst nehmen.
Mit den Gagen gibt es da bei den Fußball-Profis und Bankern ganz andere Geschichten.

Was Frau Katzenberger zu bieten hat passt gut in die Verblödungsabteilung der Medienindustrie und als Jurymitglied bei DSDS scheint das nach der Lektüre ihres Blogs einen Marktwert von 20.000€ im Monat zu haben.
langweiler schrieb am 02.09.2011 um 10:17
Besser kann man dies einfach nicht kommentieren wie der Medienkolumnist Bernd Gäbler schreibt: „Frau Katzenberger ist eine Kunstfigur und zu einem typischen Phänomen des Trash-TV im Jahr 2010 geworden“. Sie ist der „White Trash“ jüngster Fernsehgeschichte. Geschmacklos, billig, dümmlich, so was läuft immer und wird auch noch zur eigenen Marke erhoben, zur „offenen Zurschaustellung manipulierten Handwerks“.

Frau K. ist ein Produkt welches die Sehnsucht nach dem Berühmtsein - aus der "grauen Masse" hervorstehen- darstellt. Sie kommt der Suggestion der Werbung nahe, man/frau ist wer, wenn du so und so bist, dies und das anziehst, dich so und so bewegst. aber ist man/frau noch sie selbst oder nur eine perfekte Inszenierung, eine Anähnelung von den Medien/Werbung geschaffenen Produkten?

K. ist eine stilisierte Ware, die dazu dient, vorzuspielen, dass wenn man sich selbst mit Hilfe von Waren zur Ware macht, Berühmtheit erlangt.
Doch im Endeffekt wird durch diese zunehmende Aneignung, das selbst zur Ware, zum Objekt welches austauschbar ist und irgendwann das Haltbarbkeitsdatum abgelaufen ist. Diese Zeit muss genutzt werden möglichst viel Geld zu scheffeln auf unterschiedlichen medialen Wegen sich Selbst zu inszenieren (Fotos, Bücher, Gesang, usw.)

Es sind die 5 Minuten, die einen zum Star werden lassen wie Warhol es bereits beschrieh.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 02.09.2011 um 10:47
Daniela Katzenberger = DSDS = Unterschichtenfernsehen.

Paßt alles zusammen! ;-)
eykiway schrieb am 02.09.2011 um 18:00
Katzenberger verdient nee bekommt deshalb soviel Geld weil es Firmen gibt die Werbung schalten die die masse der Volks Verdummten dann auch ansehen und kaufen.
Das ist der mehrwert gegenüber deiner putzfrau.
newsdesk schrieb am 02.09.2011 um 19:21
Wohl auch deshalb hat der IP-Scherge Nummer 1 die Vermarktung übernommen:

www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=48572&p3=

Hhm, wie passt da bloß die „Vagina in Großaufnahme“ ins Programm?

Vielleicht macht sie ja noch Werbung für Damenbinden.
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