15.02.2009 | 16:19

alles Freitag, oder was!?

Nun sitz ich hier seit Stunden im Café, verfolge dieses oder jenes Thema dieser Webseite und habe sogar schon ein erstes Schreibwerk online verewigt. Ein Thema schwebt über alldem was ich hier lese und in Puzzleteilen zusammenzusetzen versuche: Der alte Freitag ohne der. Der neue der Freitag - diesmal mit Artikel. Tja, Artikel..apropos...davon gibt es wohl einige zu diesem Thema. Und ich bekenne mich. Ja, ich bekenne mich dazu erst heute dazugestoßen und kein Leser der ersten Stunde gewesen zu sein Ich kenne den alten Freitag demnach nicht, erkenne aber sehr wohl die unüberhörbare Kritik der Veteranen dieses Blattes. Und da frage ich mich. Habe ich mich da etwa blenden lassen? Ich bekenne weiterhin: Ich bin durch eine Printwerbung in einer meiner wenigen Lieblingsmagazine auf Freitag aufmerksam geworden. Gefunden, gesehen, gesichtet und für gut befunden - also nix wie angemeldet und getextet. Auch wenn es so klingen mag: Sonst bin ich selten so schnell zu überzeugen. Ich bekenne auch: Die Mißklänge in der Blogosphäre hier um mich herum sind mir durchaus bewußt. Ich versuche das Puzzle zusammenzubauen.
Ich kenne den alten Freitag nicht und bin dabei den neuen Freitag zu entdecken.

Mein Auftrag: Kritisch sein, kritisch bleiben, aber dennoch versuchen unvoreingenommen ein Medium zu nutzen, von dem ich mir vieles und gutes verspreche.

Dabei wünsche ich mir nun selbst einfach viel Spaß. Das scheint mir grad das einfachste zu sein.
 
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Kommentare
Jakob Augstein schrieb am 15.02.2009 um 17:31
Also das finde ich ehrlich gesagt eine durch und durch berechtigte Motivation. Viel Vergnügen!
(Ich weiß im Moment nicht, ob unser Archiv funktioniert. Sollte es eigentlich. Gucken Sie sich mal alte Frietag-Ausgaben an. Meine Kurzzusammenfassung der hier ablaufenden Debatte - die ich sehr ernst nehme, wie Sie an vielen meiner Beiträge hier lesen können: Texte im alten Freitag: Meistens sehr gut. Optik und Stimmung: Für EIngeweihte prima, für Neuleser schwer zu erschließen. Das haben wir geändert. Und das ist für die Alt-Leser sehr gewöhnungsbedürtig.)
merdeister schrieb am 15.02.2009 um 18:10
Mir geht es ähnlich wie Ihnen. Den alten Freitag habe ich in seinen letzten Zügen kennengelernt und war begeistert und geschockt. Begeistert von den Texten, ihrem In- und Gehalt und der Art zu kritisieren ohne es besser wissen zu müssen. Schockiert, dass ich den Freitag erst so spät entdeckt habe. Erfahren habe ich vom Freitag, als ich irgendwo die Befürchtung las, Herr Augstein hätte sich nur ein Spielzeug zulegen wollen. Dessen Motivation hat mich dann jedoch erst einmal überzeugt und so bin ich hier und würde sie, ney gerne in ihrem Auftrag unterstützen.
Ihnen Herr Augstein (und damit hoffentlich uns allen) wünsche ich viel Erfolg.

p.s. Sie arbeiten ja sogar am Sonntag ;-)
ney schrieb am 15.02.2009 um 19:02
Da bin ich froh, dass ich nicht alleine bin. Danke für diese Bekundung und die mentale Unterstützung. Ich freue mich wirklich, über die Werbung für "der Freitag" gestolpert zu sein und sie mir auch noch geistesgegenwärtig gemerkt zu haben bis ich den Rechner ein weiteres Mal erreichte. Schön ist es hier..
Und auch ich muss mich wundern, warum ich nicht vorher schon davon wusste..hm..Vielleicht habe ich jetzt den Vorteil unbefangen zu sein. Glückwunsch, ney! Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Mal wieder alles richtig gemacht!
merdeister schrieb am 15.02.2009 um 19:19
Herzlichen Glückwunsch auch von mir!


Viel Spaß...
ney
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