niclas quinten

Blog von niclas quinten

10.02.2012 | 12:13

Griechenland und kein Ende

Es ist (nicht) erstaunlich, was ich heute höre.

Griechenland wird nach den Sparmaßnahmen weiterhin ein Staatsdefizit von 120 Prozent haben. Nimmt man die Wirtschaftsleistung mit 100, dann sind das noch immer 20 Prozent zu viel. Auch darf es doch keinen wundern, dass die Wirtschafts-leistung aufgrund der Sparmaßnahmen weiter sinken wird. Griechenland ist seit fünf Jahren in der Rezession und das wird sich auch nicht ändern. Wer um Gotteswillen hat das Jahr 2020 als das Jahr des gesunden Haushalts für Griechenland ausgerufen? Das wird nicht gelingen.

Vielmehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass das ganze Verhandlungsgezerre für uns die staunenden Bürger veranstaltet wird. Allen Beteiligten dürfte von Anfang an  klar gewesen sein, dass Griechenland nicht mehr zu retten ist. Oder haben wir Politiker, die die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht kapieren?

Griechenland ist ein Fass ohne Boden und das haben alle, aber auch alle, die jetzt verhandelt haben, gewusst. Ackermann hat es schon vor Monaten bei "Illner" gesagt. Griechenland ist am Ende und damit auch die Politik Merkels. Alles in kleinen Schritten erledigen wollen, siehe Wulff, führt am Ende zu dem großen "Nichts".

Aus dem Projekt Griechenland kann man nur noch aussteigen! Jetzt!

Griechenland wird nur ein Vorspiel sein für das was uns in Europa erwartet.

 
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niclas quinten
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