Nicole M.

Durchs wilde Kurdistan (2010)

Blogbeiträge

20.06.2010 | 12:11 Nicole M.

Die "verbotene Sprache"

  Nach zwei Monaten werden der Kioskinhaber, der Dönerverkäufer und der Hausmeister langsam ungeduldig, wenn ich sie immer noch auf Türkisch begrüsse. Mit wohlwollender Hartnäckigkeit sprechen sie Kurdisch mit mir, doch auch wenn ... >> mehr
27.05.2010 | 17:29 Nicole M.

Zwangsheirat – mal umgekehrt

Eine der am heftigsten kritisierten Angelegenheiten, wenn es um muslimische Länder geht, ist die Zwangsheirat. Sie gilt oft als einer von vielen Belegen für die Unterdrückung der Frauen und für die Missachtung ihrer Persönlichkeitsrec... >> mehr
17.05.2010 | 18:31 Nicole M.

Politik ist allgegenwärtig

  In Kurdistan ist alles politisch. „Du könntest über eine Tomate sprechen, und es würde auf Politik hinauslaufen“, erklärt mir ein Kurde. Eine apolitische Haltung ist hier offensichtlich gar nicht möglich, und es sche... >> mehr
08.05.2010 | 16:02 Nicole M.

Putzen auf Kurdisch

Putztag bei meiner Gastfamilie: Die ganze Wohnung wird kahl ausgeräumt, die zehn-Quadratmeter-Teppiche werden eingeschäumt und zum Trocknen aufs Dach gelegt, und dann gehts los: Mit Spülmittel, Fegebesen und Gartenschlauch wird alles gefegt &nd... >> mehr
05.05.2010 | 17:32 Nicole M.

Meine erste Begegnung mit der türkischen Polizei

  Meine erste Begegnung mit der türkischen Polizei war genau so, wie mir vor meiner Abreise prophezeit wurde. Verbrochen habe ich eigentlich nichts – wenn man davon absieht, dass ich alleine in der Umgebung der Stadt spazieren gegangen bin. Gu... >> mehr
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Kommentare

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Die "verbotene Sprache"

20.06.2010 | 12:11 Nicole M.
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20.06.2010 | 21:10 Nicole M.
Dankeschön für eure Kommentare! @ Kabus: Sie sprechen mir aus dem Herzen. @ Leif Miles: Kurmanci
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Zwangsheirat – mal umgekehrt

27.05.2010 | 17:29 Nicole M.
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28.05.2010 | 03:54 weinsztein
Liebe Nicole M., auch im Osten der Türkei sind nicht meist die künftigen Ehegatt/inn/en nähere Verwandte. Und es geht nur sehr selten um zehntausende € oder darum, dass die Familie ein Haus verka...
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20.06.2010 | 12:29 Nicole M.
A propos Klischees: eykiway, Ihr Statement "Der Unterschied zu den Schweizer Brautleuten ist, dass sie selber für das alles arbeiten" ist ein Prachtsbeispiel, dankeschön.
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Zwangsheirat – mal umgekehrt

27.05.2010 | 17:29 Nicole M.
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28.05.2010 | 03:54 weinsztein
Liebe Nicole M., auch im Osten der Türkei sind nicht meist die künftigen Ehegatt/inn/en nähere Verwandte. Und es geht nur sehr selten um zehntausende € oder darum, dass die Familie ein Haus verka...
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20.06.2010 | 12:23 Nicole M.
Lieber Weinsztein Ich bediene mit dem "Land der unterdrückten Frauen" ein Klischee? - Eigentlich habe ich in meinem Beitrag versucht, das Klischee zu widerlegen bzw. einen neuen Blickwinkel aufzuzeigen. Dass Ihre Türkei eine andere ist als meine, ist offensichtlich, leben Sie ja als Mann hier und ich als Frau. Fernab aller Klischees SIND dies zwei verschiedene Realitäten. Ich weiss ja nicht, wo in der Türkei Sie leben, aber auch wenn Sie das ganze Land bereist haben, werden Sie vielleicht andere Eindrücke gewonnen haben als ich, die die Geschichten der Einheimischen Tag für Tag miterlebt. Ich erzähle ausschliesslich von Erlebnissen, die ich hier eins zu eins miterlebe, und ich kann Ihnen versichern, dass Sie Mühe haben werden, jemanden zu finden, der Klischees mehr verabscheut als ich. Aber genau aus diesem Grund bringe ich sie zur Sprache und versuche, sie zu reflektieren. Herzliche Grüsse, NM
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Putzen auf Kurdisch

08.05.2010 | 16:02 Nicole M.
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23.05.2010 | 17:17 Nicole M.
... dann sieht es offensichtlich in allen nicht-touristischen Regionen ähnlich aus! Wir haben pro Wochen mindestens einen Stromausfall :)
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Putzen auf Kurdisch

08.05.2010 | 16:02 Nicole M.
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09.05.2010 | 18:05 Nicole M.
@ Weinsztein: Nein, ich bin nicht in Antakya :) Keinesfalls wollte ich ausdrücken, dass hier irgend jemand mit Vorliebe die Flüsse zumüllt - deshalb habe ich ja darauf hingewiesen, dass das Müllentsorgungssystem hier nicht ganz so funktioniert wie es sollte. Deshalb, auch @ dame.von.welt: Ja, auf jeden Fall halte auch ich dies für eine kommunale Aufgabe! Aber leider hat die türkische Regierung eben gerade kein grosses Interesse, mit Projekten wie den von Ihnen beschriebenen etwas für die Regionen zu tun, die überwiegend von Kurden bewohnt werden. Das ist ja genau das Problem, das ich zu illustrieren versuche. Und zum Thema "Belehrungen": Ich hüte mich, gegenüber der einheimischen Bevölkerung besserwisserisch, belehrend oder vorwurfsvoll sein. Meist sprechen meine hiesigen Freunde das Thema Müllentsorgung selbst an, wenn wir z.B. am oben genannten Fluss vorbeikommen. Und wenn sie Verpackungen oder Plastiktüten auf der Strassen fallen lassen oder aus dem Autofenster werfen, denke ich, dass es bei allem Respekt erlaubt ist zu fragen, warum sie dies tun. Die Eindrücke aus Spanien sind sehr interessant, herzlichen Dank!
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Nicole M.
Nicole M. arbeitet als Journalistin und als Lehrerin und berichtet zehn Monate lang aus Kurdistan und der Türkei. Sie ist ein halbes Jahr lang als Deutschlehrerin in der Südosttürkei stationiert und tritt anschliessend eine mehrmonatige Reise durch die kurdischen Gebiete an.
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