Nora Ancheva

Blog von Nora Ancheva

Artikel

Politik | 06.05.2010 | 13:00 Nora Ancheva
Brutale Gewalt und Deutschenhass
Nach den Ausschreitungen in Griechenland mit drei Toten schwappen immer noch die üblichen Ressentiments durch die deutsche Presselandschaft >> mehr

Blogbeiträge

14.05.2010 | 14:03 Nora Ancheva

Den Augenblick nicht verpassen

  Auf dem Friedhof hat man genug Abwechslung, sagte ernst die in Dunkelgrün gekleidete Frau und schleppte ihren Rechen den Hang hinunter. Aus der Ferne wirkte das Gelände ruhig, die vielen kleinen und grossen Bäume, ... >> mehr
05.05.2010 | 23:44 Nora Ancheva

Dornröschen erwacht aus ihrem Jahrhundert-Schlaf

Die bulgarische Blogosphäre Vor einigen Tagen haben der Ministerpräsident und das Außenministerium Bulgariens offiziell Informationen dementiert, die in einem Blog mit den Namen „Theorie der Unwahrscheinlichkeiten“ erschienen sin... >> mehr
05.05.2010 | 23:20 Nora Ancheva

Ein Haus der Hoffnung

Durch die Fenster kommt viel Licht ins Zimmer. Vier Frauen sitzen um vier breite, zusammengerückte Tische herum, die mit einem Durcheinander von Malfarben, Blätter und Fäden, mit Bastelsachen bedeckt sind. Zwei der Frauen sind im Rollstuhl. D... >> mehr
05.05.2010 | 16:32 Nora Ancheva

Vom Kopf ins Herz

  Ich komme aus einem Europäischen Land und lebe in einem anderen. In manchen Phasen meines Lebens fühlte ich mich irgendwo zwischen den zwei Welten zerstreut und fand mich immer wieder, wenn ich mich zugehörig fühlte. Aber da ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Vom Kopf ins Herz

05.05.2010 | 16:32 Nora Ancheva
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07.05.2010 | 11:48 Georgius
Um von der Dichterei mal wieder auf den realen Boden zu kommen, finde ich, dass die EU (lower class politicians) den Buerger mit zuviel an "Recht" belaestigt / bevormundet. Eigentlich klappte das bi...
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07.05.2010 | 23:59 Nora Ancheva
Lieber Georgius, ich nehme das Angebot zum Du-Sagen an, und muss mich erst mal einstimmen, denn für mich ist das Sie keine Formalität, sondern viel mehr Ausdrück meiner Respekt zu einem unbekannten Menschen. Das habe ich verinnerlicht, als ich vor neun Jahren anfing Deutsch zu lernen, und halte mich immer noch daran. Aber da wir Gedanken ausgetauscht haben, sind wir nicht mehr so fremd. Als erstes möchte ich mich für deine Antwort bedanken und dafür, dass du dir Zeit genommen hast von deinen Erlebnissen zu erzählen. Ich weiß nicht, wie es vor zwanzig Jahren war, das Wort Bereicherung hat für mich ideellen Sinn. In dem Fall, das sich zugehörig fühlen auszudehnen. Ich hatte die überwiegende Zeit in Deutschland Probleme mich einzuordnen, meinen Platz zu finden, denn meiner Heimat hatte ich nicht nur physisch verlassen und hier fühlte ich mich unverstanden. Bis den Herbst letztes Jahres, als ich aufhörte mich fremd zu fühlen, in meiner Heimat und in Deutschland. Das hängt damit zusammen, dass ich nicht weiter auf das fokussiert habe, was ich nicht bin. Als ich den Text für den Freitag schrieb, ist mir noch mal klar geworden, dass es in mir keine klare Grenze mehr gibt zwischen nah und fremd. Ein schönes Gefühl war das. Ich bin zuhause in den beiden Ländern und doch dehnt sich das Empfinden etwas aus. Die EU ist aus wirtschaftlichen und politischen Interessen entstanden und sie bleiben weiter bestehen, das ist klar. Ich sehe sie trotzdem wie ein Kind, das obwohl nicht aus Liebe entstanden ist, trotzdem seine Berechtigung zu gedeihen hat. Und in welche Richtung es sich entwickelt, werden die Bürger aller EU-Länder durch ihre eigene Einstellung Einfluss haben. Dass viele Entscheidungen nur mit dem Kopf und nicht auch mit dem Herzen gefällt werden, verursacht der Unheil, der angerichtet wird. Wenn es wirklich eine Gemeinschaft wird, würde niemand in dem eigenen Fleisch schneiden, auch wenn es sich um Afrika, Lateinamerika oder Asien handelt. Und obwohl wir kein direkten Einfluss haben, erst muss sich das Denken ändern, bevor es wirklich gerecht in der Welt zugeht. Ich möchte aber nicht weiter philosophieren, ich fühle mich nicht gewachsen die ganze Welt zu verändern. Ich möchte auch nicht gegen etwas sein, denn für mich bedeutet das Verneinen nicht, dass ich mich für etwas anderes und besseres entschieden habe. Es stimmt, die Familienstrukturen und die Gemeinschaft leiden sehr unter das Überheben des Individualismus. Auch mir fehlt die Selbstverständlichkeit auf einander zu achten. Und ich sehe wieder die Lösung in dem richtigen Maß, denn weder purer Individualismus noch völliges Verschmelzen in einer Masse führen zum Glück. Dahinter rennen viele Menschen und nehmen des Öfteren die falschen Wege, die nur zeitweilig die Bedürfnisse befriedigen. Ob es in Konsumieren, Arbeitsrausch, Besitz oder Süchte überschlägt, durch das Übertreiben wird etwas kompensiert, was ursprünglich fehlt. Es hilft nicht, zu schimpfen und uns darüber zu ärgern. Solange ich gegen etwas gekämpft habe, wurde es nicht besser, sondern verstärkte es sich. Deswegen versuche ich, ohne die Augen für die Unstimmigkeiten zuzumachen, an die Sachen zu denken, die mir wichtig sind. Und da was zu machen. Zurzeit möchte ich schreiben, weil ich auf diesen Weg zu anderen Menschen finde und das bereichert mich. Ich mag das Wort, bis jetzt habe ich kein passenderes gefunden. Ich würde all zu gern die Welt wie mit einem Zauberstab gerechter machen, aber ich kann es nicht. Diese Sturheit und Geduld über die du schreibst, sind auf jeden Fall die passenden Werkzeuge. Es dauert halt. Und geduldig und etwas stur bin ich auch, auf meine Weise. Liebe Grüße aus Berlin Nora
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Vom Kopf ins Herz

05.05.2010 | 16:32 Nora Ancheva
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07.05.2010 | 11:48 Georgius
Um von der Dichterei mal wieder auf den realen Boden zu kommen, finde ich, dass die EU (lower class politicians) den Buerger mit zuviel an "Recht" belaestigt / bevormundet. Eigentlich klappte das bi...
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07.05.2010 | 13:54 Nora Ancheva
P.S. @Georgius Ich würde mich freuen, wenn sie sich weiter an Diskussionen beteiligen. Ein anderer Blick kann sehr nützlich sein, um den eigenen Standpunkt immer wieder zu überprüfen. Mit freundlichen Grüssen Nora
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Vom Kopf ins Herz

05.05.2010 | 16:32 Nora Ancheva
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06.05.2010 | 20:53 Columbus
Moderne Vogelfreiheit Einst waren Gedanken das einzig Freie, denn niemand konnt´ sie erraten. Doch, was nützte der freie Gedanke, er verhalf nicht zu gemeinsamen Taten. Jetzt ist die die Meinung ...
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07.05.2010 | 13:42 Nora Ancheva
"Einst waren Gedanken das einzig Freie, denn niemand konnt´ sie erraten." Wunderschön beschrieben, lieber Herr Leusch! Liebe Grüsse zurück und danke für die schöne Begrüssung Nora Ancheva
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Vom Kopf ins Herz

05.05.2010 | 16:32 Nora Ancheva
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07.05.2010 | 11:48 Georgius
Um von der Dichterei mal wieder auf den realen Boden zu kommen, finde ich, dass die EU (lower class politicians) den Buerger mit zuviel an "Recht" belaestigt / bevormundet. Eigentlich klappte das bi...
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07.05.2010 | 13:32 Nora Ancheva
Lieber Georgius, ich finde, Dichten hat nichts mit Realitätsverluste zu tun und die Realität, die eigentlich sehr persönlich empfunden wird, darf uns nicht hindern Idealen zu haben. Sie haben völlig Recht, dass die Freiheit der Einen dort enden sollte, wo die Freiheit des Anderen anfängt. Aber genau deswegen gibt es Gesetzte über die Rechte, um den richtigen Mass zu halten. Dehnbarkeit ist kein fremdes Wort, wenn es um Rechte und Interessen geht, und Selbstregulation ist zwar etwas Wichtiges, funktioniert aber nicht immer über friedlichen Wege. Ob die EU etwas im Herzen zu suchen hat oder vom Kopf überwacht werden sollte, hängt natürlich von der Einstellung. Wenn man befürchtet, sie sei eher eine Gefahr, als eine Bereicherung, würde man Ihren Rat folgen. Ich habe jedoch gewählt sie als Bereicherung und Ausdehnung meine Freiheit zu sehen und da ich mich als ein Teil gesamtes Europa sehe und mich nicht auf meine Nationalität begrenze, kann ich sie nicht aus dem Herzen verbannen. Es würde bedeuten, mich selbst zu verleugnen und das mache ich nicht. Meine idealistischen Züge würden es begrüssen, wenn es irgendwann soweit kommt, uns nicht mehr als Teile bestimmten Gemeinschaften zu sehen, sondern als Menschen. Dann bräuchten wir die gesetzliche Regeln nicht mehr, wenn die gegenseitige Achtung bestimmend für unser Handeln wäre. Ich denke, es wird noch ein bisschen dauern, bis wir soweit sind. Ohne die Achtung von Ihrer Lebenserfahrung zu verlieren, erlauben Sie mir an einer anderen Welt zu glauben. Ich weiß, welch schönes Gefühl ist zu denken, man habe die Wahrheit erkannt. Habe ich öfters gehabt, bis mir etwas anderes auf dem Kopf stieß und mir zeigte, es war doch nicht alles. Vielleicht ein Teil davon, wie meine eigene Wahrheit. Aber außer mir sind noch einige Menschen auf der Welt. Ich glaube, wenn man sich an etwas festbeißt, man hört auf zu beobachten und zu hinterfragen, und dass führt zum Erstarren. Und nicht selten zum Zynismus. Damit kann ich ehrlich gesagt, nicht gut leben. Deswegen fühle ich erst, ob sich etwas richtig anfühlt, als nur mit dem Kopf zu überwachen. Den Kopf, sollten Sie wissen, benutze ich um die Situationen zu analysieren und da ist er mir recht hilfreich. Aber entscheiden tue ich mit dem Herz, denn es ist schlauer als dem Kopf. LG Nora
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06.05.2010 | 11:29 B.V.
Ein wunderbarer Blog. Endlich mal was aus Bulgarien auf deutsch. Ich kann die Sprache leider auch nicht, liebe das Land aber sehr. Ich habe einige Freunde in Sofia und freue mich jetzt schon auf das n...
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06.05.2010 | 17:25 Nora Ancheva
Hallo, B.V., ich lasse das Thema Bulgarien nicht los, besonders wenn ich weiß, dass sich noch jemand dafür interessiert! Ich freue nich über ihre Worte und versuche objektiv zu bleiben.
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Nora Ancheva
Der Mensch und die Welt
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Nil hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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utrolle hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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bunker99 hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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Schachnerin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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oi2503 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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