Second-Day-Hangover <engl.> der physisch und psychische Folgewirkungen des Konsums von rauscherzeugenden Substanzen (Alkohol, THC, etc.) bzw. des Prozesses der Entgiftung von denselben am zweiten Tag nach der Einnahme. Der erste Tag nach der Einnahme wird zumeist noch unter dem Einfluss der konsumierten Substanz erlebt, oft in einem deliriumartigen Dämmerzustand mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit und psychischer Dumpfheit. Zwei Arten von S.-D.-H. bekannt: a)Folgewirkungen spürbar, aber ohne substanzielle Beeinträchtigung der physischen und psychischen Funktionsfähigkeit; oft subjektiver Eindruck von Dumpf- und Trägheit, b) Folgewirkung deutlich spürbar, substanzielle Beeinträchtigung der physischen und psychischen Funktionsfähigkeit; oft objektive Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes bei subjektivem Eindruck von Dumpf- und Trägheit. In seltenen Fällen analog S.-D-H. auch ein sog. Third-Day-Hangover.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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