Im Blog „Ein Hungerlohn“ stellte Fräulein J. die Frage: " Wie schafft man es, Marktverzerrungen in Deutschland zu verhindern, die durch Dumpinglöhne in anderen Ländern entstehen? Tschechien hat einen Mindestlohn von 1,77€."
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Dieser Blog ist eine Antwort auf den Blog "Wanted! Die Gewinner" von guggau.
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Lieber guggau,
Bei den "vernichteten" Geldwerten handelt es sich ...>> mehr
Als praktizierender Vegetarier mache ich normalerweise kein Aufhebens um meine Ernährungsgewohnheiten. Lediglich wenn ich von Fremden zum Essen eingeladen werde muß ich meinen Vegetarismus erwähnen un...
Lieber Achtermann, lieber j-ap, erst nach reichlichem Nachdenken gelang es mir nachzuvollziehen, wie Ihr aus meinen Sätzen lesen konntet, dass ich allen Fleischessern Alkoholismus unterstelle. Es stimmt aber, dass die Annahme ein jeder würde über Saufkumpane verfügen natürlich die Neigung zum Alkohol impliziert. Deswegen möchte ich mich in aller Form entschuldigen und gebe zu, ich selbst kenne Fleischesser, die keinen Alkohol konsumieren. Gesellschaftlich sind die aber mindestens so gehandicapt wie Vegetarier. Auch gibt es für die Entscheidung, keinen Alkohol zu trinken, keinerlei ethische Ausreden, im Gegensatz zur Entscheidung für den Vegetarismus. Das einzige was gesellschaftlich noch akzeptiert wird ist: "Das hat mir der Arzt strengstens untersagt".
Als praktizierender Vegetarier mache ich normalerweise kein Aufhebens um meine Ernährungsgewohnheiten. Lediglich wenn ich von Fremden zum Essen eingeladen werde muß ich meinen Vegetarismus erwähnen und auch im Restaurant, sonst bekommt man dort gern mal Speck o.ä.ins Essen geschnitten. Hier in Berlin gibt es viele Vegetarier, etwa 10 % hieß es in einer Umfrage. Dabei habe ich eigentlich nie missionierende Vegetarier erlebt, die anderen Vorwürfe wegen ihrem Eßverhalten machen wollten. Im Gegensatz dazu ist es immer wieder erstaunlich, dass sich Fleischesser oft schon durch die Anwesenheit eines Vegetariers angegriffen fühlen. Sie suchen sofort die Diskussion und versuchen sich mit moralischen oder humanbiologischen Argumenten zu verteidigen. Die Ursache für dieses Verhalten ist wohl ähnlich wie die des populären Mem:"Ach wie ich diese Gutmenschen hasse". Man ahnt wenigstens unterbewußt, dass man falsch handelt, aber erst durch die Gegenwart eines vermeintlich besseren wird man daran erinnert. Und da des Menschen Sozialverhalten immer die Rangordnung im Blick hat, und er sich nun vor den Artgenossen bloßgestellt fühlt, versucht er sofort, seine Position zu behaupten, am einfachsten geht das durch Schlechtmachen des Anderen. Deswegen noch mal an alle Fleischesser: Esst doch was Ihr wollt, und werdet glücklich damit. Ich esse auch was ich will und muß es niemandem erklären. Wer auf Fleisch nicht verzichten will und trotzdem wissen will, wie es ist Vegetarier zu sein, der sollte mal mit seinen Saufkumpanen in eine Kneipe gehen und nur zum Spaß den ganzen Abend Apfelschorle bestellen. Die Reaktionen werden ähnlich unverständig sein.
Kunst ist nur ein Phänomen das entstehen kann, wenn Sexualität (egal welcher Art) unterdrückt wird. Gewalt ist ein anderes, ob gegen andere oder sich selbst. Gerade in Nazi- und in Kirchenkreisen, wo ...
Kunst ist nur ein Phänomen das entstehen kann, wenn Sexualität (egal welcher Art) unterdrückt wird. Gewalt ist ein anderes, ob gegen andere oder sich selbst. Gerade in Nazi- und in Kirchenkreisen, wo es ja besonders verboten ist und sich gleichzeitig gleichgeschlechtliche Gruppen bilden gibt es viele Spielarten der Homosexualität. Besonders bei Menschen die sich besonders agressiv gegenüber Homosexuellen verhalten geschieht dies häufig aus der Abwehr der eigenen erotischen Wünsche heraus, eine unterbewußte Angst, sich "anzustecken". Und die Unterdrückung der Sexualität kann großes im Guten wie im Schlechten hervorbringen, so mancher Wissenschaftler, Philosoph, Kriegsherr lebte seine Triebe dann eben auf anderen Feldern aus, wenn die Gesellschaft ihm das Ausleben seiner Primärtriebe nicht erlaubte. Bei der Kunst wird es sich genauso verhalten. Gäbe es eine homosexuelle Mehrheitsgesellschaft die Heterosexuelle unterdrückte, dann hätten wir schnell ganz viele zusätzliche Heterosexuelle Künstler, wag ich hier einfach mal zu postulieren. Ich will damit keineswegs einer systematischen Unterdrückung der Sexualität das Wort reden, ich bin sicher die Menschheit braucht zur Reife ein ausgeglichenes Verhältnis zur Sexualität.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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