Man muss doch trennen zwischen dem Hass von enttäuschten Deutschmädelfans oder allgemeinem Neidshit und der "kulturindustriellen" Ausschlachtung vom Phänomen Lena. Sicher hat die Omnipräsenz im TV, das Ausdehnen des Events auf mehrere Wochen tägliche (?) Abendunterhaltung dazu geführt, dass viele Leute, die die Fernbedienung nicht bedienen können, verstärkt genervt von der letztes Jahr so tollen Lena wurden, aber im Internet wird Lady Gaga massiv dafür gehasst, schlicht nicht Madonna zu sein und unter jedem einzelnen Artikel der gmx/web.de-News schreiben irgendwelche Kommentatoren, in China sei ein Sack Reis umgefallen und es gebe wichtigere Probleme. Dass also Flames und Shitstorms im Internet passieren, kann man nicht einfach durch kapitalistische Interessen im Musikgeschäft erklären oder jenen die Schuld dafür geben, zumal Lena mit Raab vergleichsweise noch ziemlich gut beraten scheint und beide eine gewisse (emotionale/finanzielle) Unabhängigkeit vom Urteil der Masse zumindest darstellen.
"Dass Yogeshwar, wie Oppong behauptet, im Brennpunkt vom 15.3. gesagt hat, „die kurzfristig nach unten zeigende Kurve der Strahlungsbelastung in der Umgebung von Fukushima zeige, dass man alles im Griff habe“, dafür hätte man ja gern einen Videobeleg gehabt." --- Das habe ich allerdings auch so in Erinnerung; zudem eine Grafik, welche die Strahlenbelastung in den 60er Jahren (wegen Atomtests) optisch 10 Mal so groß wie die nach Tschernobyl erscheinen ließ, dazu die Aussage (wenn ich recht erinnere), dass Fukushima wahrscheinlich nochmal deutlich harmloser werden würde. (vielleicht muss ich hinzufügen, dass ich besonders darauf geachtet hatte, weil Yogeshwar zuvor in privater Diskussion aufgrund seiner antihysterischen Haltung zur Rechtfertigung der verlängerten Laufzeiten in D herangezogen wurde bzw. gegen eine Infragestellung derselben) Insgesamt fand ich Yogeshwar aber sehr ausgewogen und glaubwürdig - auch im Nachhinein: immerhin war und ist das Ausmaß von Fukushima noch nicht abzusehen. Jedenfalls nichts, was irgendwelche Verdächtigungen glaubwürdiger macht. Wenn jemand fundiert über die Technik berichtet, Fakten gegen Panikmache liefert und sich dennoch klar gegen Atomkraft positioniert, dann ist das der Gipfel der Glaubwürdigkeit. [Außerdem redet er so lustig.]
Es bedarf keiner historischen Analyse, um einzusehen, dass die Sicherheitsbedenken bzgl. der Atomkraft in direktem Zusammenhang mit der Katastrophe von Fukushima stehen und daher nicht auf Ewig in dieser Form und Stärke präsent bleiben werden. Im 21. Jahrhundert sollten Energiegewinnung und Sicherheit kein Widerspruch mehr darstellen und gerade die "technologischen Eliten" dürften es seit jeher als Herausforderung gesehen haben, die Beherrschung der Natur auch konsequent und restrisikolos zu verwirklichen, während die "Deutungseliten" in diesem Kontext alles andere sind als die konservativen Forschrittsfeinde, als die sie hier typisiert werden - denn was ist progressiver, als neue Technologien einzufordern..? Fazit: Grobschlächtige Holzschnittanalyse, die uns an eine Normalität des zivilisatorischen "Fortschritts" gewöhnen soll, die mit technologischem und gesellschaftlichem Rückschritt korreliert.
Hallo? Gibt es hier niemand, der/die sich über das Ende des Film wenigstens wunderte? Wir haben zu Viert den Tatort gesehen und fanden alle, dass der Schluss auf geradezu obszöne Weise mit dem Thema A...
"Thema diesmal: Gesundheit, Pflege, Zweiklassenmedizin, Obduktion, Generationenvertrag" Ich habe in der Aufzählung der Themen sofort Euthanasie vermisst, aber es war auch wirklich richtig viel auf einmal diesmal. Das Video der beiden Alten und dessen Betrachtung fand ich auch sehr krude konstruiert. Familienidyll aus und mit dem Jenseits. Und wieso dann noch die Oma retten, obwohl doch eigentlich alle dem Opa Recht geben(?)?
Erst einmal: Gratulation zu diesem interessanten Artikel. Was mich gleich zu der Frage veranlasst: Warum nicht mehr Sport im Freitag? Wie dieser Artikel beweist, muss guter Sport-Journalismus alles an...
Zudem ist Barca wenn schon auch nur ein Vorzeigeclub, der den Verbänden gut zu Gesicht steht und dessen Image gerne mal die allgemeine Bösheit des Geschäfts verschleiert. Nicht umsonst hat man Barca etwas nachgeholfen, ins Finale zu kommen. Nicht auszudenken die Kommentare bei einem Finale ManU gegen Chelsea: "Bad Club, Bad Club"?
puuh, ganz ehrlich: mich nervt die Website ziemlich: Alles hat massiven Delay, v.a. das Einloggen und das Absenden von Text; die Menüs und selbst die Kommentarfunktion sind unglaublich unübersichtlich.
Der Login kann nicht gespeichert werden, ich muss bei jedem Besuch der Seite den verzögerten und umständlichen Login machen, der mich zuletzt auf eine Art Suchergebnisseite geführt hat (??)
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr