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Integrations Preis für Bushido

11.11.2011 | 10:31 Knüppel
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11.11.2011 | 11:44 Erika
Es ist erschreckend, wie unreflektiert insbesondere in linken deutschen Medien mit dem Thema Integration umgegangen wird: Nicht an einer Stelle Ihres Beitrags hinterfragen Sie, ob es nicht ungeheuerl...
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11.11.2011 | 13:30 odradek
Guter Punkt, der leider total übersehen wurde. Ich kopiere mal diesen Kommentar aus rap.de/news/6035 hier rein den ich vorhin gefunden habe, weil er das Problem ebenfalls anreisst und verdient gewürdigt zu werden: "Vision 10.11.2011 Die Ehrung ist falsch und das hat nichts mit seinen Texten oder seinem Image zu tun. Bushido ist als Sohn einer deutschen mit der deutschen Staatsbürgerschaft in Deutschland geboren und hat von Gebur an sein ganzes Leben hier verbracht. Aus diesem Grund braucht er war nie etwas anderes als ein Deutscher und braucht sich aus diesem Grund nicht zu integrieren. Die Ehrung leistet deshalb der in Deutschland verbreiteten Wahrnehmung vorschub, Deutscher könne nur sein, wer äußerlich mit "deutschen" Merkmalen ausgestattet ist. Niemand würde auf die Idee kommen Lukas Podolski einen Preis für Integration zu verleihen, obwohl beide Elternteile nicht deutscher Herkunft sind, und er erst im Alter von zwei Jahren nach Deutschland gekommen ist. Podolskis Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft wird als selbstverständlich akzeptiert, da er in seinem Äußeren den gängigen Vorstellungen eines Deutschen entspricht. Die Verleihung eines Preises für Integration ist deshalb eine Diskriminierung. Aus dem selben Grund haben es Deutschtürken, Afrodeutsche und andere Nachfahren nichteuropäischer und als andersartig aufgefasster Einwanderer auch in der zweiten oder dritten Generation noch schwer als Teil der deutschen Gesellschaft Akzeptanz zu finden, unabhängig davon wie gut sie die Sprache beherrschen, welchen Schulabschluss sie gemacht haben und in welchem Umfeld sie sich bewegen. Dementsprechend sollte Bushido den Bambi unter hinweis auf seine deutsche Abstammung und Sozialisation ablehnen und die Stifter des Preises dazu anregen, sich damit auseinander zu setzen, welches Deutschlandbild sie mit ihrem Preis eigentlich vertreten."
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Warum ich bis auf Weiteres keine Steuern zahlen werde

Alltag | 19.01.2010 | 16:00 Billy Bragg
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19.01.2010 | 18:36 odradek
Und das beste ist: Dank Totalüberwachung und Terrorgesetzgebung kann Stephen Hester sogar noch davon ausgehen, daß sein Haus noch steht wenn er aus seinem Urlaub wieder zurückkehrt - die Krise ist in England hervorragend vorbereitet worden: Niemand der irgendwann mal in London einen Briefkasten fotografiert hat und daraufhin von der Polizei eine DNA Probe abgenommen bekommen hat wird sich jemals in auch nur die Nähe von Ärger begeben.
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Loslassen ist unhöflich

Alltag | 27.10.2009 | 14:00 Ulrike Linzer
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27.10.2009 | 17:12 odradek
kleine Korrektur: Die Sendereihe heisst "Around the World in 80 Trades" und ist von Channel-4 produziert worden.
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Erst denken, dann tippen

Alltag | 02.06.2009 | 17:55 John Naughton, The Observer
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03.06.2009 | 13:14 odradek
"Erst denken, dann tippen" Ok John, "typewriter" ist kein Open-Source Programm, sondern ein Freeware Programm. Der Unterschied sollte sich langsam rumgesprochen haben. Die Quellen für typewriter stehen u.a. darum nicht zur Verfügung, weil Joey Daoud *nicht* der Programmierer ist. Er kann nämlich fast gar nicht programmieren und hat, nachdem ihm die Idee für das Programm gekommen ist den Job selbst an einen russischen Programmierer outgesourced. Hier ist sein Eintrag über "typewriter": www.lifehackingmovie.com/2009/05/18/typewriter-minimal-text-editor-freeware/ Und hier schreibt er über seine outsourcing Erfahrungen: www.lifehackingmovie.com/2008/10/15/ventures-in-outsourcing/
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Amoklauf 2.0

11.03.2009 | 12:29 pxxl
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11.03.2009 | 16:48 odradek
Mir geht Twitter langsam auf den Sack. http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1357209/
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05.03.2009 | 16:49 odradek
Man könnte natürlich auch überlegen einfach die gesamte Finanzwirtschaft zu vergesellschaften (was sich sowieso anbietet, wer möchte es schon ertragen, daß uns die Banken mit "too big to fail" erpressen können)., also das ganze Kapital durch die Hände demokratisch geführter Sparkassen gehen zu lassen Die entscheiden dann, wer zu welchen Konditionen Mittel für Investitionen bekommt, sei es durch Kredite, Anleihen oder Aktien.
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Denker im Niemandsland

Positionen | 05.03.2009 | 09:00 Georg Fülberth
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05.03.2009 | 14:52 odradek
Wie wäre es, wenn wir diesmal den Krieg bloß simulieren? Der BuWe fährt mit ihren Panzern ein paar Autos platt, sprengt die eine oder andere Fabrik und schiesst ein paar hässliche Kirchen kaputt, aus denen man dann später Mahnmäler macht. Die Kölner Verkehrsbetriebe haben doch schon vorgemacht wie es gehen könnte! Evakuieren nicht vergessen!!
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05.03.2009 | 12:26 odradek
Die augenblickliche Situation im Urheberrecht macht die Produzenten allerdings auch zu Parasiten, weil es sie nicht zwingt ein Preismodell anbieten das Wohlfahrtsverluste vermeidet: http://www.freedom-to-tinker.com/blog/felten/new-study-filesharing-effect-part-2 Wenn die Verwertung der Rechte vollständig exklusiv erfolgt, bilden sich lauter kleine Monopole: Pink steht nicht in Konkurrenz mit Bruce Springsteen. Wenn sich, wie in der im link besprochenen Zusammenfassung, durch Filesharing Wohlfahrtsgewinne einstellen, dann fliesst ohne Filesharing Geld in die falschen Taschen und es müsste Aufgabe der Politik sein diese Situation zu beheben. Davon sehe ich aber gar nichts. Die Bestrebungen zur "Modernisierung" der Urhebergesetze schwächen an keiner Stelle die Produzentenrechte ab.
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Neue Community-Features

04.03.2009 | 15:51 Der Freitag
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04.03.2009 | 17:44 Jens
Sehr schön. Ich vermisse aber noch eine Funktion, dass man in Kommentarsträngen nicht nur auf die oberste Hierarchie antworten kann. (ja ich weiß, kaum ist ein Wunsch erfüllt, kommt gleich der nächst...
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04.03.2009 | 22:12 odradek
top!
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03.03.2009 | 23:57 ChristianBerlin
Lieber odradek, vielen Dank für Deine Reaktion auf meinen letzten Kommentar, insbesondere für den Hinweis auf Kondratjew, der, wie ich jetzt weiß, Lenins fähigster Wirtschaftstheoretiker war und 1926...
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04.03.2009 | 14:22 odradek
Gern geschehen. Ich schaue gerade den orthodoxen Auffassungen der Ökonomie beim Zusammenbruch zu und erhalte dabei einiges, was ich hier als Input geben kann. Mein Zwischenfazit ist, daß die neoklassischen Interpretationen z.Z. über ihre eigenen Unzulänglichkeiten stolpern und man sich fragen muß, wie es modellhafte Vereinfachungen auf Grundstudiumsniveau ("Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze") schaffen konnten die Globalsteuerung über unsere Wirtschaft zu übernehmen. Hier gibt es einiges auszumisten.
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Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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