Da ist sie wieder mit Händen zu greifen, die schleichende Amerikanisierung des öffentlichen Bewusstseins in Deutschland. Die Nachricht, dass einige der reichsten Menschen der Welt, darunter selbstredend die üblichen Verdächtigen wie Bill...>> mehr
Inwiefern werden wir in unserer Republik doch stärker als wir meinen von Personen regiert, die der Aristokratie oder einflussreichen Familien entstammen?- ein Versuch zur ersten Klärung
Eine der basalen Regeln der demokratischen Vert...>> mehr
Die SPD diskutiert über einen Neuanfang. Der wird nicht gelingen, wenn man die Partei wie ein Unternehmen behandelt. Eine Kritik an den 13 Thesen von Björn Böhning
Björn Böhning, ehemaliger Vorsitzender der Jungsozialisten auf Bundese...>> mehr
Ich frage mich nach diesem sehr unvorsichtigen, unklugen und sehr unprofessionellen Manöver des Regierenden in Berlin, inwiefern er und seine Entourage nun - parteiintern wie auch außerhalb der Partei - noch als Repräsentant der Linken gelten kann.
Ein brillanter Artikel. Dem Autor einen Glückwunsch hierzu. Als jemand, dessen politisches Bewusstsein während der Kohl-Ära zu erwachen begann, kann ich nur beipflichten: die 80-er Jahre waren das Zeitalter der Inszenierung einer quasi-reaktionären Familienidylle und die Hochzeit eines unpolitischen Hedonismus, dessen Erkennungszeichen der Golf-Cabrio und die sorgsam gelegte Dauerwelle waren. Kohl muss man wohl tatsächlich als einen großen Narkotiseur der politischen Geschichte sehen, der es - übrigens auffällig parallel zu Bismarck - geschafft hat, ein Geflecht von innenpolitischen und aussenpolitischen Abhängigkeiten aufzubauen und zu bedienen. Und eines darf dabei nicht vergessen werden: Kohl war in seiner Generation das beste Beispiel für einen Karrierepolitiker, der schon als junger Mann seinen Kreisverband beherrschte und nun wirklich alles darauf ausgerichtet hatte, einmal eine machtvolle Position einzunehmen. Insofern war Kohl damals unglaublich modern als Vorläuder und Prototyp der heutigen Politikerkaste, die schon mit 16 in den Jugendverbänden die eigene Karriere plant.
Ich habe den Artikel erst jetzt entdeckt. Aber sehr gut: "Diese Logik der Macht, von denen vor allem diejenigen profitieren, die Politik zu ihrem Beruf machten, aber leider nicht Max Weber lasen, muss...
Lieber B.V. , leider ist diese von Böhning formulierte Haltung nur teilweise Hilflosigkeit. Ich glaube (nach meinen Erfahrungen als Kommunalpolitiker für die SPD), dass dahinter tatsächlich die Absicht steht, innerparteiliche Demokratie nur zu simulieren und nicht tatsächlich stattfinden zu lassen. Grüße, Odysseus21
Und während Grüne und SPD sich in Lob für diese tolle Idee (Superreiche "geben etwas zurück") ergehen, ist es neben der Linken Wolfgang Böhmer von der CDU, der kritische Töne von sich gibt, er hält ei...
Lieber Fruehauf, danke sehr für die Hinweise aus das sinnvolle Stiften, das in unserer Gesellschaft für den "Otto Normalbürger" möglich ist. Interessant auch Ihr Hinweis auf die Reaktion von Böhmer. Dieser sehr unprätentiöse MP ist nämlich sehr stark vom lutheranischen Protestantismus geprägt, was sich offenbar in der Haltung niederschlägt, lieber für eine ausgewogene Besteuerung zu sorgen als auf spektakuläre Einzelfälle zu vertrauen Grüße, Odysseus21
Lieber Gustlik, vielen Dank für Ihre Kommentare; vielleicht können Sie mir ein paar Hinweise zum "richtigen Handwerk" für die Veröffentlichung geben? Grüße, Odysseus21
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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