Ende November war es in Berlin ein bisschen kühler, als ich auf dem Weg zu einem schönen Essen mit Gänsebraten war. Die besinnliche Stimmung, bei der ich mich fast auf Weihnachten eingestimmt hätte, wurde durch einen persönlichen New...>> mehr
Vor über anderthalb Jahren hatte ich mal einen Artikel zur besondern Verantwortung von Menschen in der Öffentlichkeit geschrieben. Interessanter Weise war das vor der Wirtschaftskrise. Ich habe den Artikel jetzt auch nicht mehr aktualisiert, sondern ...>> mehr
Hallo Klara, ich finde deinen Artikel mutig und es auch gut zu lesen, was wohl viele denken. Leider verstehe ich es nicht. Denn es wird im ersten Teil erstmal angefangen, sich zu verteidigen bevor man angegriffen wird und danach kommen Sätze, wie in einem "christlichen Land", das wird dann ein bisschen später wieder verrufen, weil man ja doch so tolerant ist etc. Was ich auch sehr schade finde, dass du deine Argumentation auf ein paar Pauschalplätze aufbaust, dass du nicht zum Gebet gerufen werden willst und deiner Mutter niemand die Hand gibt. Sorry, aber das finde ich einfach zu einfach. Wenn Kirchen jeden Sonntag zum Gebet läuten, werde ich dann nicht auch gerufen? Als ich in Rumänien war, wurden den Frauen auch nicht die Hand gegeben und das waren Rumänisch Orthodoxe... In Japan verbeugen sich die Menschen voreinander... usw. Ich will damit nur verdeutlichen, dass ich deine Argumente nicht teile, weil es keine Argumente sind, sondern nur ein bisschen Mehl ins Feuer einer Diskussion, die ich sehr erschreckend finde. Denn vieles bewegt sich auch hier wieder auf die Frage hin: welche Religion besitzt Deutschland bzw. Westeuropa? Und diese Diskussion finde ich nicht nur einen Schritt zurück ins Mittelalter, sondern auch gefährlich. Denn diese Diskussion wird im nächsten Schritt politisch instrumentalisiert und in einem noch weiteren Schritt umgesetzt. Vor kurzem stand ich einem zerstörten Haus in den Palästinensischen Autonomiegebieten vor Bethlehem. Und da frage ich dich, welche Religion in dem Land die richtige ist? Denn auch dort finden alle Politiker ein Recht auf das Land in den jeweiligen Religionen. Und damit habe ich ein Problem. Schöne Grüße, andi
Hallo Klara, ich finde deinen Artikel mutig und es auch gut zu lesen, was wohl viele denken. Leider verstehe ich es nicht. Denn es wird im ersten Teil erstmal angefangen, sich zu verteidigen bevor man angegriffen wird und danach kommen Sätze, wie in einem "christlichen Land", das wird dann ein bisschen später wieder verrufen, weil man ja doch so tolerant ist etc. Was ich auch sehr schade finde, dass du deine Argumentation auf ein paar Pauschalplätze aufbaust, dass du nicht zum Gebet gerufen werden willst und deiner Mutter niemand die Hand gibt. Sorry, aber das finde ich einfach zu einfach. Wenn Kirchen jeden Sonntag zum Gebet läuten, werde ich dann nicht auch gerufen? Als ich in Rumänien war, wurden den Frauen auch nicht die Hand gegeben und das waren Rumänisch Orthodoxe... In Japan verbeugen sich die Menschen voreinander... usw. Ich will damit nur verdeutlichen, dass ich deine Argumente nicht teile, weil es keine Argumente sind, sondern nur ein bisschen Mehl ins Feuer einer Diskussion, die ich sehr erschreckend finde. Denn vieles bewegt sich auch hier wieder auf die Frage hin: welche Religion besitzt Deutschland bzw. Westeuropa? Und diese Diskussion finde ich nicht nur einen Schritt zurück ins Mittelalter, sondern auch gefährlich. Denn diese Diskussion wird im nächsten Schritt politisch instrumentalisiert und in einem noch weiteren Schritt umgesetzt. Vor kurzem stand ich einem zerstörten Haus in den Palästinensischen Autonomiegebieten vor Bethlehem. Und da frage ich dich, welche Religion in dem Land die richtige ist? Denn auch dort finden alle Politiker ein Recht auf das Land in den jeweiligen Religionen. Schöne Grüße, andi
Hallo, vielen Dank für den guten Artikel. Am Ende war ich jedoch ein bisschen enttäuscht, weil es sich doch eigentlich nur auf die Werbung in der Welt kompakt beschränkt hat. Beziehungsweise die clev...
Lieber Michael Angele, ich kann Sie gut verstehen, dass eine Zeitung neben dem iPod das angenehmste auf einer Straßenbahnfahrt sein kann, aber für mich stellt sich eine Frage: was will ich? Will ich nur eine Zusammenfassung der Nachrichten vom letzten Tag (die ich schon auf Spiegel Online in der Nacht gelesen habe) oder will ich ausführliche Berichte in einer Zeitung zu den Nachrichten der letzten Nacht? Mir wäre die zweite Option lieber, aber findet man sie doch sehr selten: Die Süddeutsche kann ich nicht in der Bahn lesen und die Berliner Zeitung ist mir zu sehr Nachricht von gestern. Deswegen würde ich mich lieber für die erste Option entscheiden, weil ich da genau weiß was ich bekomme, als mich mit der zweiten Option nur zu ärgern. Der Freitag wäre für mich jeden Tag (wenn nicht so teuer ;) perfekt, aber kommt ja nur wöchentlich. Was lesen Sie denn für eine Zeitung in der Bahn, wenn ich fragen darf? Liebe Grüße, andi
Hallo, vielen Dank für den guten Artikel. Am Ende war ich jedoch ein bisschen enttäuscht, weil es sich doch eigentlich nur auf die Werbung in der Welt kompakt beschränkt hat. Beziehungsweise die clevere Kampagne schlecht gemacht wurde, weil die "Welt kompakt" Werbung im oder um sich hat. Das finde ich ein bisschen zu kurz gegriffen. Ich sehe es eher so, dass die "Welt kompakt" genau wie "der Freitag" das Internet als Medium besser verstanden haben, als viele andere Zeitungen, wenn auch mit unterschiedlichen Konzepten. Die "Welt kompakt" hat von Anfang an ziemlich gut Twitter eingebunden und es amüsiert mich heute noch ein bisschen, wenn sie einen Dialog mit der Abendzeitung führen, auch sonst kann man mit den Autoren in den Kontakt treten. Dann fand ich den Mehrwert durch die QR-Codes eine ziemlich gute Idee, weil sie hiermit doch eines zeigen: in der gedruckten Ausgabe sind nur noch Nachrichten und den Mehrwert gibt es im Internet. Auch wenn Produkte, die von Studenten der Axel-Springer-Akademie gefüllt werden, mit Vorsicht zu genießen sind, finde ich das Prinzip ziemlich gut. Außerdem ist das Format für die S-Bahn wirklich angenehm.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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