oranier

oraniers blog

27.12.2009 | 13:02

Zu: Jakob Augstein, Die Zukunft der Zeitung 1/2

Hamburg Media School – Die Zukunft der Zeitung 1/2

Zunächst als Kommentar zu Augsteins entsprechendem Blog vorgesehen, wurde dann doch ein Text größeren Umfangs daraus, der daher nun als eigenes Blog erscheint.

Da werden jetzt zunächst einige sprachliche Feinheiten und Grobheiten behandelt, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit, versteht sich, schließlich folgt eine kritische Würdigung des Gesamttenors der Augsteinschen Erörterung.

"Anfang Dezember 2009 fand in Hamburg die erste von zunächst vier Sitzungen statt, die nicht weniger als die Zukunft der Zeitung zum Thema haben sollen."

-"nicht weniger als die Zukunft", "weniger als die Zukunft"? - Was soll das heißen? - bloße Floskel, richtig schlicht und einfach: "… die die Zukunft der Zeitung zum Thema haben sollen".

"wenn wir dazu etwas Sinnvolles auf die Beine stellen würden"

- Eine Zeitung könnte man in Zukunft "auf die Beine stellen", zu dem Thema könnte man sich allenfalls etwas Sinnvolles ausdenken, etwas Sinnvolles konzipieren o.ä..

"hätten wir … Anspruch auf Geld, Ruhm und Glück"

- Aha, wo könnte man die verschiedenen Ansprüche dann anmelden? beim Sozialamt? beim Nobelpreiskomitee? im Himmel?

"Also. Bescheidenheit."

- Gute Schlussfolgerung, aber miserabler Satzbau! Was würde denn ein qualifizierter Professor der Media School dazu sagen?

"Aber vielleicht können wir versuchen, sie zu definieren. Das wäre schon eine Menge."

- Das ist ja keine Kleinigkeit - Das wäre schon eine Menge" - eine kleine Menge großen Geschwafels!

"Ich trage hier nun meinen Vortrag nach".

- Ok., tragen Sie Ihren Nachtrag vor!

"Und dann haben wir noch ein Video. Viel Vergnügen - oder auch nicht - beim Lesen".

- Ist in dem Vortrags-Nachtrag auch eine Anleitung zum Video-Lesen enthalten?

"Unser Oberthema ist das Verhältnis von Print und Netz und was der Printjournalismus tun kann, um morgen auch noch da zu sein"

- Welch ein Satz! Die Konjunktion "und" verbindet Gleichartiges. Es ginge etwa: "das Verhältnis und die Möglichkeit" oder "wie Print und Netz zusammenhängen und was der Printjournalismus tun kann…" Können Sie uns hier nicht Sätze servieren, Herr Jourunalist, die den primitivsten Anforderungen an grammatikalische Korrektheit genügen?

"Das heisst, das Problem ist einfach zu definieren - und sehr, sehr schwer zu lösen"

- Bei welchem Problem wäre das umgekehrt? - außerdem: "heisst" heißt "heißt".

"Weil es um den Austausch, die Vernetzung, die Abgleichung dieser beiden Medien geht - die wegen der monodimensionalität des Printmedium notwendig eine schriftliche ist"

- Das Relativpronomen "die" im Nebensatz ist natürlich, da es sich auf "dieser beiden Medien" bezieht, ein Plural, erfordert also auch einen Plural im Prädikat - "sind" müsste es heißen. S.o.: elementare Grammatik für Realschüler! "Monodimensionalität" ist gut: Das Printmedien als Punkt auf den Punkt gebracht.

"Ich bin erstens kein Wissenschaftler und ich kenne zweitens die Zukunft nicht"

- Das erste ist evident, das zweite gehört wohl zur oben deklarierten Bescheidenheit.

"Es gibt hier also nur Einschätzungen, keine Wahrheiten"

- Noch so ein Exempel von Bescheidenheit.

"Ich halte Beckedahl für den einzigen relevanten Blogger im Land".

- Ich nicht, aber des Bloggers Augstein Bescheidenheit ist hier angebracht. Es gibt aber noch andere Blogger in seinem Freitagsblog, er spricht sie hier an, alles nichts Relevantes?

"Jedenfalls wenn man die Relevanzkritieren der alten Medien anlegt."

- Ob Augstein die zu beurteilen vermag?

" … dass wir in diesen Fragen ziemlich weit vorne liegen".

- Man kann gewiss in bestimmten Bereichen, Disziplinen, meinetwegen auch Hinsichten vorne liegen, aber in Fragen? Überhaupt: das Vorneliegen, das Nach-vorne-Bringen usw.: modische Wettbewerbs-Floskeln. Fehlt noch: "Wir sind gut aufgestellt".

"Wenigstens ein Feld wo wir vorne liegen"

- Erstens gehörte der Nebensatz durch Komma abgetrennt, zweitens ist der relative Anschluss "wo" umgangssprachlich, korrekt hieße es: "… ein Feld, auf dem wir vorne liegen".

"wenn ich das hinzufügen darf".

- Das kann ich leider ebenso wenig verbieten wie diese Floskel.

"Die Wirklichkeit der Krise Dieses Miteinander, Gegeneinander, Nebeneinander von Netz und Print ist ja kein akademisches Problem".

- Na ja, vielleicht wurde ein Doppelpunkt hinter "Krise" vergessen, gebongt. Aber was ist nun kein akademisches Problem, die Krise oder "die Wirklichkeit der Krise", was immer man sich darunter vorzustellen habe?

"Wir sitzen hier nicht als Medienwissenschaftler. Als Kommunikationswissenschaften."

- wieso nicht noch ein Punkt zwischen "Als" und "Kommunikationswissenschaften"?

"Wir sitzen hier als Leute, die in diesem Geschäft arbeiten wollen, die damit Geld verdienen wollen, die darin Ihren Interessen und Leidenschaften nachgehen wollen, die darin Verantwortung übernehmen wollen, für uns selbst, für unsere Mitarbeiter, für unsere Unternehmen, für die Gesellschaft, für die Menschheit"

- Klare Reihenfolge: arbeiten, Geld verdienen, eigenen Interessen und Leidenschaften nachgehen, Verantwortung übernehmen: erst für uns selbst, dann für unsere Mitarbeiter, dann für die Gesellschaft. dann für die Menschheit.

Mensch Augstein: Verantwortung übernehmen für die Menschheit: Ham se det nich ne Nummer kleener?

"Weil wir uns, wie Sie vermutlich gehört haben, in einer Krise befinden"

- nee, hat man vermutlich noch nicht gehört. Wurde oben zwar schon einmal erwähnt, da war man aber bei dem Vortrag wohl schon eingeschlafen.

"wird die Korrespondenz von Netz und Print zu einer Lebens und Überlebensfrage für unseren Beruf."

-Hinter "Lebens" gehört ein Bindestrich.

"Sag ich jetzt mal so"

- Aha, hätte man sonst nicht mitbekommen. Dabei wird hier ganz offenkundig alles nur mal so gesagt.

"Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Sie da auch anderer Meinung sein können"-

- Sehr bemerkenswert, in einem seit mehr denn sechzig Jahren republikanischen Land meint ein Referent ausgerechnet Journalisten erlauben zu müssen, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit wahrzunehmen.

"Denken Sie darüber nach."

- Aye, aye, Sir! Nachdenken, das wäre den Zuhörern wohl ohne Ihren Befehl nicht in den Sinn gekommen.

"Ich weiß nicht, inwieweit Ihnen die Dimension der Krise vor Augen steht, in der wir uns befinden."

- Augstein steht ja den Zuhörern vor Augen, ist das die Dimension der Krise?

"Ich will Sie, wenn Sie das alles auswendig wissen, damit nicht langweilen"

- Warum lassen Sie es dann nicht?

"Die erste Zeitung, die es überhaupt gab, die diesen Namen verdient, erschien 1605 in Strassburg"

- "Straßburg"!

- die Darstellung der historischen Entwicklung, die nun folgt, ist allerdings das einzige, was in diesem Vortrag nicht langweilig ist, das ließe sich sogar anhören, wenn man es auswendig wüsste.

Alles andere als langweilig ist dann allerdings folgender denkwürdige Satz:

"Dem Internet und seiner Gratsikultur widersetzten sie sich aber auch in Deutschland nicht".

- Sieh an: Gratiskultur als etwas, gegen das Widerstand geboten ist, eine Art diktatorische Tyrannei wohl.

"Ab 2003 waren die journalistischen Inhalte der Zeitungen fast lückenlos über Google auffindbar und abrufbar. Die jungen Leser kehrten den Zeitungen den Rücken. Es blieben die alten. Das ist aus der Sicht der klassischen Medien der Geburtsfehler des Netzes."

- Luther hat die Bibel ins Deutsche übersetzt, und die Buchdrucker mit ihren neuartigen Druckmaschinen haben sie gedruckt, damit die Leute sie lesen konnten. Das war aus der Sicht der klösterlichen Schreibstuben der Geburtsfehler des modernen Mediums.

"Das Irre ist nur: Die Gratiskultur hat sich für die Unternehmen bislang nicht ausgezahlt"

- eine Unkultur also, denn eine Gratiskultur ist schließlich dazu da, sich für Unternehmen auszuzahlen.

"Das Geschäft mit Informationen und Texten war früher ein gutes Geschäft. Da wurde viel Geld verdient"

- Das ist für waschechte Kapitalisten noch allemal der Hauptzweck. Dem wird im Zweifelsfall sogar die Verantwortung für die Menschheit untergeordnet.

"Das Problem ist ja, dass die Leser, die jungen Leser, daran gewöhnt wurden, alles kostenlos zu bekommen, dass Informationen und Artikel eigentlich nichts wert sind ... Es ist ein kulturelles Problem"

- Jetzt aber mal im Ernst, werter Augstein: Ich bin ja nur ein einfacher Blogger, aber ich würde mich wirklich schämen, mit so einem seichten und langweiligen Geschreibsel, gedanklich krude und diffus und sprachlich an der Grenze der Zumutbarkeit, hier die Community zu behelligen. Und ich sehe es ganz im Gegensatz zu Ihnen als ein kulturelles Problem an, dass so jemand, der es ganz offensichtlich zu seiner Zeit versäumt hat, im Hinblick auf Informationen und Artikel angemessen seine Hausaufgaben zu machen, sich anmaßt, darüber zu urteilen, dass Informationen und Artikel heute jungen Leuten angeblich nichts wert seien.

Sie sind aber offenbar nach langer und inhaltsarmer Vorrede nun auf IHR kulturelles Problem zu sprechen gekommen. Das besteht nämlich erkennbar darin, dass Sie die Logik des Kapitals, dass die materiellen und ideellen Gebrauchswerte erst dann zu echten Werten werden, wenn sie als Tauschwerte kapitalistisch profitträchtig werden, bruchlos übernehmen und als vorgeblich irgendwie Linker die Stirn haben, eine technische und kulturelle Errungenschaft, die es fertig brachte, sich lange Zeit der Subsumption unter das Kapital zu widersetzen, ganz unverhohlen in dieser Hinsicht zur Unkultur zu erklären und sich uns denkenden, nach Ihrer Klassifizierung jedoch nicht relevanten, Bloggern gegenüber die Verkehrung herauszunehmen, die Inhalte und die Nutzung des Internets würden erst dann das wertvolle Prädikat "Kultur" verdienen, wenn die medialen Geschäftemacher begönnen, sich der leidigen "Gratiskultur" zu widersetzen, welche sich bisher leider, leider für jene nicht ausgezahlt hat.

"Oder, wie Kai Diekmann sagt, wir kriegen die Zahnpasta nicht mehr in die Tube"

- Kai Dieckmann, ist das der Chefredakteur einer irgendwie linken Zeitung?

"Die Redaktion geht andauernd durch die Community und schaut nach guten Texten. Wenn ein guter Text dabei ist, besorgen wir ein Photo, machen eine Überschrift und einen Vorspann und legen auf der Startseite einen Teaser an, der dann auf den Blog verlinkt. Auf diese Weise zeigen wir, dass wir diesen speziellen Text interessant finden und machen eine größere Zahl von Lesern darauf aufmerksam. Wir machen uns den Text gewissermaßen zu eigen."

Dafür möchte ich diesen meinen Text wärmstens empfehlen.

 
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Kommentare
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 14:18
Bravo, Oranier!
Magda schrieb am 27.12.2009 um 16:42
ich weiß nicht, einen Beitrag, der möglicherweise für den freien Vortrag konzipiert und hier als Blog eingestellt ist, würde ich nicht so beckmesserisch behandeln.

Die Aussagen schon, aber jeden Satz durchzuschnökern - ehrlich, das ist mir dann zu kleinlich und es trägt zur Klärung von Problemen auch nichts bei.
merdeister schrieb am 27.12.2009 um 20:08
Seit 13:02 wird zurückredigiert.
Titta schrieb am 27.12.2009 um 20:28
Schreiben ist Handwerk, das entsprechend kritisiert werden kann, darf und soll. Von daher ist Kritik an einem Text auch nicht beckmesserisch, ganz generell. Schlecht geflieste Kacheln im Badezimmer würde man doch auch reklamieren, und meinen, man täte dies zurecht. Und hier geht's ja nicht nur um schliefe Fliesen.
Zudem folgt doch wohl noch Teil 2/2, der zur Klärung von Problemen möglicherweise entsprechend beitragen wird.
mh schrieb am 27.12.2009 um 20:40
@magda: dachte ich zuerst auch... aber fands dann doch recht passend, vor allem zu thema redigieren. das messen an dem, was man anderen abverlangt, daran happerts doch eh.

mfg
mh
merdeister schrieb am 27.12.2009 um 21:44
"Es gibt eigentlich niemanden, dem es nicht bekommt, redigiert zu werden. Niemanden. Nur Blogger werden nicht redigiert. Manchmal ist es schade um die Texte. Wenn man hier etwas umstellt, da eine besonders krasse Formulierung ändert, oder einen Gedanken, eine Metapher, in die der Autor sich verliebt hat, die aber außer ihm niemand versteht, einfach streicht - dann würde so mancher Text davon sehr profitieren. (Stichwort: Kill your darling!)"

Wer hat's gesagt? Genau. Hier war's.

Dort ist der Ton allerdings noch deutlich angenehmer, als in den aktuellen "Machwerken"".
Magda schrieb am 27.12.2009 um 22:10
"aber fands dann doch recht passend,"

Klar, stimmt, wenn die Community einen Wadenbeißer hat, dann soll er auch schnappen und beißen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 22:12
Also echt, ey. Da kleben doch zwei “Gänsefüßchen” zu viel an der Decke, da am Ende. Da hast Du zu Weihnachten wohl nicht den Hals voll genug bekommen und hängst noch ‘ne dumme Gans ganz umgedreht nach oben ;o) …

Neeeee, aber mal im Ernst: Fehlt da nicht ein “t”, in “Machwerken”? ;o) Hmmm,… irgendwie komme ich immer von Höcksken auf Stöcksken,… gerade überlege ich schonwieder, bei wieviel °F Schneckenschleimspuren in HH gefrieren würden, falls sie denn wirklich coole Temperaturen überlebten. Oder so.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 22:14
ach ja, darauf bezogen, damit's auch jeder depp versteht :o)
ich muss weg.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 22:16
s.u., zuviele spitze klammern genommen (soll nicht zu sexy wirken) ;o):

[Dort ist der Ton allerdings noch deutlich angenehmer, als in den aktuellen "Machwerken"".]
merdeister schrieb am 27.12.2009 um 22:36
@ nun dreht sich mein Kopf vom stöckskenhöcksen. Die Gänsefüße gab's von der Oma zu Weihnachten. Irgendwo mussten sie hin.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 00:50
@Magda

oranier macht doch nur in Textanalyse. Wenn die beißt, liegt's an der Analyse.
Aber immer wieder interessant, wer sich wg. was alles gebissen fühlt. Also fühlt. Also nicht Analyse.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 00:52
Hallo flexi,

"und hängst noch ‘ne dumme Gans ganz umgedreht nach oben ;o) …"

Köstlich amüsiert! Danke!
Titta schrieb am 28.12.2009 um 00:55
Wunderbar merdeister,

die Textpassage von JA hatte ich auch gleich im Kopf! Wie schön, daß du sie gleich hier reingestellt hast. Die Community vergißt nichts.
Magda schrieb am 28.12.2009 um 09:04
Ach Titta, - auch für Textanalyse brauchts Stil.
Außerdem: So leid mirs tut, Dich halte ich in der Sache für nicht kompetent und als Nick bist Du - aus meiner Sicht - so verbraucht und so zwielichtig, dass ich mich mit Dir ohnehin nicht auseinandersetze.

Du kannst hier gern Politik machen, vor den Kulissen, hinter den Kulissen. Du kannst gegen mich - verdeckt - intrigieren. Tu was Du willst, aber für mich ist das als Thema komplett erledigt.

Gruß die anderen
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 13:20
"Köstlich amüsiert!"
titta, pass' mal lieber auf dass dich nicht der böse w o l f schneider holt, dem du und merdeister die dicken dummen gänse weggefuttert habt!
Titta schrieb am 28.12.2009 um 19:31
@Magda

Was die Unterstellung angeht, ich agierte hier unter verschiedenen Nicks. Das ist üble Nachrede, und zwar, wenn ich das richtig verfolgt habe, von dir und chrisamar.

"Gruß die anderen"
Da scheint mir die Hybris doch wohl eher auf deiner Seite zu liegen, oder?!

Gruß
Titta
die Einmalige
Magda schrieb am 28.12.2009 um 21:59
Liebe Titta,
wenn ich mich irre, entschuldige ich mich, aber nur dann.
Alles andere ist - wie streifzug sagt - mein persönliches Werturteil. Und nun muss man sehen, wie man sich meidet.
Titta schrieb am 29.12.2009 um 02:10
Liebe Magda,

Entschuldigung angenommen.

Was du meinst oder meidest, liegt ganz bei dir.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 18:26
@magda: falls du mal wieder im müggelsee baden gehst und ich zur selben zeit in berlin bin, dann sage ich dir bscheid. dann kann ich mich nämlich komplett ausziehen und bweisen, dass ich ein einzelner mensch bin. hoffentlich ist diese idee nicht zu platt, bzw. flach (-brüstig), aber das können andere dann ja revidieren :o)
plitsch-platsch galore! wer geht mitunter euch baden? ;o)
Titta schrieb am 29.12.2009 um 18:51
Hallo flexi,

schöne Idee! Habe sehr gelacht. Ich stell mich dann daneben, damit man auch sieht, daß wir beide zwei verschiedene Personen sind. Hügellandschaft wird es aber durch mich auch nicht werden;o) Naja, auch das Flachland hat seine Liebhaber, solange es nicht geistiger Natur ist.
Plitsch-platsch, huch, jetzt bloß nicht noch Bemerkungen über Eiergrößen :o) Sonst rutscht vielleicht einem noch was raus.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 16:12
Magda und Titta: Laßt uns frei schwimmen im Müggelsee. So sagt auch der gute Onkel David, bitte genau hinhören:


Also, von Bauchklatschern bin ich eher gesegnet als davor gewappnet, bzw. stehe diesen unbewaffnet gegenüber, da ich selbst letztenendes eher beWAMPEet. Letzteres kommt vom Bier - meins, deins, euers, unsers! Schwimmt aber immer oben, galore! ;o)
luggi schrieb am 27.12.2009 um 18:39
Hallo oranier,

was musste denn immer so pingelig mit JA sein. Immerhin hat er sein Schreibwerk bei der SZ gelernt, und die kommt im Blogeintrag von NiNa HMS auch nicht gut weg. Den Blogeintrag verlinke ich nicht; er ist stilistisch und inhaltlich eine Katastrophe.
German journaille - quo vadis?
Lass doch JA weiter an eine Zukunft der Zeitung in Papier glauben. Die Zukunft schreitet weiter voran. Aktuell dazu ein Link auf ein Konzept für 2012:
www.heise.de/newsticker/meldung/Konzeptstudie-des-OLPC-XO-3-892809.html
Aus der Vorgängeridee des OLPC entwickelten sich die Nettops.
Derjenige Printjournalist, der weiß, dass AJAX mehr als eine Mythenfigur ist, kann ganz groß rauskommen. Und wer AJAX beherrscht...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 18:49
@ luggi

Gut beobachtet. Yves Behar ist auch ein Hamburger.
Ein Hamburger-Mod. ;)
Titta schrieb am 28.12.2009 um 19:49
Hallo luggi,

hab nach deinem Hinweis hier den Blogbeitrag von NiNa HMS gelesen. Allein schon die Zeichensetzung ist äußerst bescheiden, für Journalisten jedenfalls völlig indiskutabel.
"German journaille - quo vadis?"
Das frage ich mich inzwischen auch immer öfter.
Danke für den Link und deine Anmerkungen zum Thema, hier und anderswo.
merdeister schrieb am 27.12.2009 um 20:26
Chapeau!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 23:02
@ merdeister
"Chapeau" ? Est-ce que vous réalisez bien ce que cela signifie ?
Und mir erzählste, Du könntest kein Französisch.
merdeister schrieb am 28.12.2009 um 09:49
:-D

"Est-ce que vous réalisez bien ce que cela signifie ?"

Ich nicht, aber Google!
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.12.2009 um 20:32
Lieber Oranier,
warum bist Du kein Dozent bei den Hamburgern?
Offenstichtlich fehlt es denen an kompetentem Personal.
Cassandra schrieb am 27.12.2009 um 23:23
Wundervoll.
kay.kloetzer schrieb am 28.12.2009 um 02:19
Genial, aber ernüchternd. War der Freitag nicht auch die letzte - irgendwie - Hoffnung? Und ich meine nicht nur die linksähnliche Meinung, sondern auch die Kultur, die mit Sprachkultur beginnt. Auf den Fersen folgt die Streitkultur. Die Oase droht auszutrocknen, jeder Tropfen verdampft auf einem Stein verdampft, der nicht mal heiß ist. (schiefes Bild, ich weiß, aber es ist spät)
kk
Titta schrieb am 28.12.2009 um 20:58
Liebe kay,

so langsam frage ich mich das auch.
Links ist schön, solange es Geld bringt, so könnte man JAs Aussagen ja auch destillieren.
Hoffentlich sagt der bald mal was. Hoffnung hab ich ja noch, aber auch nicht endlos.

Liebe Grüße
Titta
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 03:06
Hi @lle

jedem hier ist doch - eigentlich - klar, was Jakob Augstein den StudentInnen sagen wollte. Zu dumm, dass sein Redemanuskript uneditiert (bzw. nicht redigiert) hier in blogs gestellt wurde.

Bevor ein redaktioneller Beitrag gedruckt wird, sollte er gegengelesen und womöglich korrigiert werden, von professionellen Kollegen. Geschieht das nicht, häufen sich Pannen im gedruckten Erzeugnis. Das wäre unprofessionell.

Dass viele blogs nebst Kommentierungen in der Freitag-Community eher selbstreferentiellen Charakter haben, finde ich ok, da mach ich auch sehr gern mit.
Dass Jakob Augstein sich darüber hinaus auch Relevantes für den Print-Freitag erhofft, finde ich aus seiner Verleger-Sicht durchaus legitim, zumal er diese Community finanziert und den eher defizitären gedruckten Freitag am Leben hält. Ein Meinungsmedium.

Der einen oder andere Aufschrei hier unter Augsteins schlampigem blog nervt mich. Als ob's um teure Recherchen ginge!
Hier in der Community gibt's ExpertInnen für Vieles, das weiß ich. Für deren Print-Freitag-geeigenete Beiträge bedürfte es nicht aufwändiger, gar kostenintensiver Recherchen. Hier ist viel Wissen versammelt, Klugheit, Expertentum, Eloquenz, Kreativität. Und Meinung. Mehr als in allen anderen Foren, soweit ich sie kenne.

Ich sehe diesen blog von Jakob Augstein als eine Art Aufruf, all das in den Freitag zu investieren, ob gedruckt oder hier in der Community (die der Verleger wohl unterschätzt).

Herzliche Grüße
weinsztein
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 03:17
Lieber Freund oranier,
hau' mir meinen obigen Kommentar gefälligst nicht um die Ohren. Findest du nicht, dass Augsteins Intentionen vom inhaltlichen Gehalt her nachvollziehbar sind, wenn auch nicht in der Form, du alter Beckmesser?
Liebe Grüße
weinsztein
Magda schrieb am 28.12.2009 um 09:10
Lieber weinsztein - ich dachte auch eben, man müsste mal - fern von allen Eitelkeiten und Aufmüpfigkeiten - eine Qualitlätsdebatte führen. Und ganz gewiss nicht in dem Sinne, dass man auf andere zeigt und die anzeigt oder so. Sondern bei sich anfangen.

Es ist, wie Du schreibst, viel Kompetenz versammelt aber es wird auch viel verdaddelt.

Und immer nur einen Aufschrei ablassen, das bringt nichts.

Magda
merdeister schrieb am 28.12.2009 um 09:56
Diesen Aufschrei finde ich angebracht. Und gebracht hat er mir auch schon was (davon hast Du natürlich nichts).

Hier wird doch nicht auf jemanden gezeigt, sondern aufgezeigt.
Cassandra schrieb am 28.12.2009 um 15:35
Lieber weinsztein,

Zu dumm, dass sein Redemanuskript uneditiert (bzw. nicht redigiert) hier in blogs gestellt wurde.


Wieso zu dumm? JA ist nicht nur Journalist, sondern gleichzeitig auch Herausgeber dieser Zeitung. Dass sein Schreibstil dem nicht entspricht: Geschenkt, wenn er es korrigieren ließe, Personal dürfte er dafür eigentlich genug haben.

Dennoch empfinde ich es ansich schon als Zumutung, dass ein professioneller Journalist sich sehr viel schlechter ausdrückt als der Großteil seiner Community, die nicht hier ist um Geld zu verdienen. Er hat diesen Stil doch nicht nur für das eine Redemanuskript entwickelt (=sich anerziehen lassen? Scheint neuerdings (?) für JA das selbe zu sein.) So etwas ist Schlamperei.

M.E. war dieser Beitrag fällig.
Cassandra schrieb am 28.12.2009 um 15:39
Huch, End-tag daneben gegangen. Nochmal.

Lieber weinsztein,

Zu dumm, dass sein Redemanuskript uneditiert (bzw. nicht redigiert) hier in blogs gestellt wurde.


Wieso zu dumm? JA ist nicht nur Journalist, sondern gleichzeitig auch Herausgeber dieser Zeitung. Dass sein Schreibstil dem nicht entspricht: Geschenkt, wenn er es (im Vorfeld) korrigieren ließe, Personal dürfte er dafür eigentlich genug haben.

Dennoch empfinde ich es ansich schon als Zumutung, dass ein professioneller Journalist sich sehr viel schlechter ausdrückt als der Großteil seiner Community, die nicht hier ist um Geld zu verdienen. Er hat diesen Stil doch nicht nur für das eine Redemanuskript entwickelt (=sich anerziehen lassen? Scheint neuerdings (?) für JA das selbe zu sein.) So etwas ist Schlamperei.

M.E. war dieser Beitrag fällig.
Magda schrieb am 28.12.2009 um 09:17
Und noch was: Wer solch eine Art der Herabputzung und Beckmesserei goutiert, ist gierig nach neuer Herrschaft.

Mir zutiefst zuwider.
merdeister schrieb am 28.12.2009 um 09:57
Hinter den Kulissen wird bereits gesammelt, damit oranier den Freitag übernehmen kann. Es sind aber noch RedakteurInnenposten frei.
Magda schrieb am 28.12.2009 um 10:04
Ach Quatsch.
Seht Ihr das nicht, gefällt Euch sowas.
Das ist doch der blanke Oberlehrerstil, so kann man die Aufsätze von Schülern abbürsten. Und wenn Augstein sowas macht und jemand zahlt es ihm dann mit diesen Mitteln heim: Das ist klein gedacht.
So will ich nicht sein, niemals Nicht mehr und nicht weniger. Den Rest verstehst Du - lieber merdeister - aus den postivsten Gründen nicht. Du bist einfach sehr gradlinig.

Gruß Magda

(Ich brauche keine Redakteursposten, mich ernährt die staatliche Rentenkasse - solltest Du wissen)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 10:05
@ merdeister
Eine Fachkraft wie der O. kann jeder Verlag gebrauchen. Sieht man ja.
Bei seinem Potential würde ich ihn wirklich gerne als Dozent an dieser Hamburger Schule sehen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 10:07
Mich ernährt weder ein Rentner, noch die staatliche Rentenkasse.
Wo bitte gibt es denn hier Jobs?
Braucht jemand meine hausfraulichen Ratschläge?
Aber nur gegen Bares!
Magda schrieb am 28.12.2009 um 10:25
"Bei seinem Potential würde ich ihn wirklich gerne als Dozent an dieser Hamburger Schule sehen."

Tja, dann würde er die auch zum Lachen oder zum Abhaun bringen.
mh schrieb am 28.12.2009 um 10:28
@magda: nein, es gefällt mir nicht. der stil ist vollkommen daneben, hat einen sich selbst befriedigenden charakter.

ich halte oranier auch nicht für sonderlich intelligent, eher dümmlich. intelligente menschen würden sich mit den inhalten befassen und nicht satz für erst die aussage zerreden und dann den zerredeten brei torpedieren. das ist vom niveau her so flach wie ein a-körbchen. das ist oranier, wie er leibt und lebt.

der punkt ist: auf JA seine aussagen, gerade in bezug aufs redigieren und erziehen, passt es einfach wie die faust aufs auge.

das kann man anerkennen und muss es dennoch nicht mögen.

mfg
mh
Magda schrieb am 28.12.2009 um 11:08
Naja, ist eben Auge um Auge und Zahn um Zahn.

(Oder für Rentner: Brille um Brille und Brücke um Brücke.)

Bitteschön. Man lässt sich aber bei sowas immer auf Sachen ein, die man selbst verurteilt.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 12:40
@ Magda
Lachen schadet ja nicht. Und weglaufen? Trennt die Spreu vom Weizen.

Den Text von JA habe ich als wenig informativ und wirr empfunden.
Damit stehe ich nicht alleine.
Und ich finde es mehr als OK, dass der O. hier diesen Job gemacht.
Warum denn nicht?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 12:41
Peinlich,
...den Job hier gemacht -> hat. <-
Magda schrieb am 28.12.2009 um 13:29
Ach chrisamar, aus Dir werde schlau wer will.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 20:06
@MH

"ich halte oranier auch nicht für sonderlich intelligent, eher dümmlich. intelligente menschen würden sich mit den inhalten befassen und nicht satz für erst die aussage zerreden und dann den zerredeten brei torpedieren. das ist vom niveau her so flach wie ein a-körbchen. das ist oranier, wie er leibt und lebt."

Was ist denn los, MH? Hab noch nie erlebt, daß du dich zu derartigen Aussagen hättest hinreißen lassen.

Oranier befaßt sich inhaltlich doch sehr wohl mit JAs Aussagen. Seine, mE, wichtigste Kritik:
"Sie sind aber offenbar nach langer und inhaltsarmer Vorrede nun auf IHR kulturelles Problem zu sprechen gekommen. Das besteht nämlich erkennbar darin, dass Sie die Logik des Kapitals, dass die materiellen und ideellen Gebrauchswerte erst dann zu echten Werten werden, wenn sie als Tauschwerte kapitalistisch profitträchtig werden, bruchlos übernehmen und als vorgeblich irgendwie Linker die Stirn haben, eine technische und kulturelle Errungenschaft, die es fertig brachte, sich lange Zeit der Subsumption unter das Kapital zu widersetzen, ganz unverhohlen in dieser Hinsicht zur Unkultur zu erklären und sich uns denkenden, nach Ihrer Klassifizierung jedoch nicht relevanten, Bloggern gegenüber die Verkehrung herauszunehmen, die Inhalte und die Nutzung des Internets würden erst dann das wertvolle Prädikat "Kultur" verdienen, wenn die medialen Geschäftemacher begönnen, sich der leidigen "Gratiskultur" zu widersetzen, welche sich bisher leider, leider für jene nicht ausgezahlt hat."

Ich halte diese Kritik von Oranier an JAs Aussagen/Denkungsweise für zentral.
Wie stellen wir uns als Community dazu?
Darum müßte es doch in dieser Diskussion hier gehen, und nicht um Fäkalinjurien, also wer hier wen wie findet. Hier geht es ua auch um die Macht des Kapitals. Ja! Und die halbe Community ergötzt sich auf einem Nebenschauplatz. Vertane Chance, schade!

Gruß
Titta
jayne schrieb am 28.12.2009 um 20:15
richtig Titta, um diese aussage geht es!
mh schrieb am 28.12.2009 um 20:30
und hätte oranier auch nur diesen einen punkt gebracht, statt sich an nebenschauplätzen zu ergötzen, wäre das thema auch nicht so abgedrifftet.

mfg
mh
luggi schrieb am 28.12.2009 um 20:51
derFreitag kann keine Искра werden, vielleicht irgendwie ein "Vorwärts", aber det kannste vergessen. JA will ja Jeld jenerieren, für wen auch immer. Er will eine Nische besetzen, und aus Nischen kann man wenig bestellen, nicht den Acker einer rev. Tätigkeit.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 20:52
Wunderbar, dann könnten wir jetzt allmählich zum gemeinsamen Diskurs zurückfinden.

Sehr geehrter Jakob Augstein,
an dieser Stelle sollten Sie sich spätestens in die Diskussion einschalten. Eine Stellungnahme Ihrer Person ist hier, mE, dringend vonnöten und auch geboten.

Was haben Sie zur Kritik von Oranier nun zu sagen? Sie steht im Raum. Wir sind alle gespannt auf eine Antwort.
Ich finde persönlich auch, daß Sie uns diese Antwort schuldig sind.

Hochachtungsvoll und in Erwartung
Titta
Magda schrieb am 29.12.2009 um 09:20
@ mh - "und hätte oranier auch nur diesen einen punkt gebracht, statt sich an nebenschauplätzen zu ergötzen, wäre das thema auch nicht so abgedrifftet"

Nee, er zählt Korinthen, wie andere Leute ihre Rendite, freut sich über jede Krümelkacke, die er aufgreifen konnte, weil das seinen persönlichen "Mehrwert" steigert und der Rest ist dann eine einzige - hochverschwiemelte - inhaltliche Aussage.
Was soll das denn werden? Das ist doch lächerlich.

@ Titta - "Hochachtungsvoll und in Erwartung"
Wie jetzt, bist Du schwanger? Die Theologen, sie erwarten immer was. Weihnachten ist aber vorbei. Der Messias war gerade da.
Hochachtungsvollst
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 10:46
Ja oranier?!

Manchmal ist irgendwie nichts geiler als Korinthenkacken, boah...

Sportsfreunde, in diesem Sinne:
genießen wir die letzten Tage dieses rosinenreichen
Jahres ;)

...und guten Rutzsch dabei :))
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 11:38
Was ist hier eigentlich los? Wessen Hühnchen werden hier gerupft?

MH, gestern fandest du diesen blog ganz passend, heute erkennst du bei oranier einen Mangel an Intelligenz, findest ihn "eher dümmlich".

Magda, gestern klangst Du weit zurückhaltender als heute. Erst war Dir oraniers blog beckmesserisch, kleinlich. Später nanntest du oranier einen Wadenbeißer. Heute legst Du ein paar Schüppchen drauf, deutest Oberlehrergehabe und sogar Machtgier an.

Titta meldete sich hier sehr sachlich zu Wort. Magda befand darauf Tittas Nick für so verbraucht und zwielichtig, dass sie sich mit ihm nicht länger mehr auseinandersetzen wolle. Zumal Titta eine Intrigantin sei.

Was kommt denn als nächstes, werte Magda?
mh schrieb am 28.12.2009 um 11:50
da steht, lieber älterer weinszstein, dass ich den blog zum thema redigieren, sehr passend finde. in bezug auf JA.

über die art und weise von oranier habe ich mich an anderer stelle schon geäußert. das klang kaum netter als hier, genaugenommen so und in einem ähnlichen fall:

"MH120480 schrieb am 17.12.2009 um 09:48
@oranier: eine analyse in der form ist nahe dem schwachsinn, da die teilzitate den gesamtkontext ausserhalb der betrachtung ballern."

und hier, erklärte ich magda nur, warum man oranier und seine art nicht mögen muss, dass der text zum thema dennoch passend wahr.

da ist kein widerspruch, wenn man wüsste differenzierte betrachtungen zu erkennen.

mfg
mh
mh schrieb am 28.12.2009 um 11:51
wahr = war

mfg
mh
Magda schrieb am 28.12.2009 um 11:57
"Was kommt denn als nächstes, werte Magda?"

Nix mehr, verehrter weinsztein.
Ich habe hier gelernt, dass sich Sauereien aller Art in die allerkultivierteste Sprache kleiden können und die gebildetsten Leute sich in aller Kleinheit darstellen.

Ich wollte auch mal.

Verbindlichste herzlichste Grüße

Magda
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 12:03
Lieber jugendlicher MH,
ich sprach nicht von Widersprüchen sondern von merkwürdigen Steigerungen. Aber Dank dafür, dass Du mir hilfst, "differenzierte Betrachtungen zu erkennen".
w.
mh schrieb am 28.12.2009 um 12:14
das ist keine steigerung, es sind zwei themenbereiche und die wurden unterschiedlich bewertet.

warum willst du darin denn eine steigerung sehen? was ist der sinn und zweck dieser öffentlich bekundeten annahme?

mfg
mh
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 12:26
och MH, als Rheinländer sage ich Dir: Läck misch inne Täsch. Kannst Du Dir von oranier übersetzen lassen.
mh schrieb am 28.12.2009 um 12:32
na sowas.. kaum kommt man dir so, wie du es hier verteidigenderweise tolerierst, schon wirste unwillig.

wessen hühnchen willst du denn rupfen? etwas das deines übersetzers oranier?

mfg
mh
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 13:14
"da ist kein widerspruch, wenn man wüsste differenzierte betrachtungen zu erkennen."
nun hätte ich verschiedenste zitate herauspicken können, denn vieles von verschiedenen mitschreibern kann ich unterstreichen. dieses paßt ganz gut. ich vermute, das grundproblem ist tatsächlich das differenzieren - und das ist sicherlich auch der grund, warum einigen hier "schizophrenie" oder andere böswilligkeiten wiederholt unterstellt werden. ja, es gibt sie, diejenigen, die bei gesundem verstand sind, sich nicht auf "eine seite schlagen" können und wollen. und es gibt sie, die dafür täglich kämpfen müssen, eine "richtige" graustufe zwischen all dem schwarz-weiß zu extrahieren - ohne anderen etwas zu schroff vor den bug zu ballern. warum kann man nicht einfach mal im hinterkopp behalten, dass jeder andere stärken und schwächen hat, die nicht böswillig zu verstehen sind? bsp.: oranier kann halt gut aufdröseln, bei ja meine ich das inhaltliche zu kapieren, das ich lese. über mehr kann ich mal wieder und wie immer nicht sagen, da ich mich hier (leider) nicht regelmäßig aufhalte. was mir auffällt: andere erhöhen sich viel zu oft hier, indem sie andere geringschätzen, diskreditieren usw.. sowas schaukelt sich nur auf und es sollte doch wohl erlaubt sein, jemanden seine b e g r ü n d e t e meinung/sein empfinden mitzuteilen, ohne dass dat gegenüber gleich mit kanonen auf hühner und gänse schießt! ansonsten: die gute alte onkel watzlawick hat da so einen komisches kommunikationsgelöt rausgehauen, verfeinert…
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 13:29
"andere erhöhen sich viel zu oft hier, indem sie andere geringschätzen, diskreditieren usw.."
erstes wort durch "einige" zu ersetzen.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 20:44
Hallo flexi,

"warum kann man nicht einfach mal im hinterkopp behalten, dass jeder andere stärken und schwächen hat, die nicht böswillig zu verstehen sind?"

Würde ich mir auch sehr wünschen. Genauso wie ich mir wünschen würde, daß diese ganzen Unterstellungen mal aufhörten. Schließlich wollen wir doch wirklich mehr diskutieren als persönliche Befindlichkeiten und Werturteile.
Ich dachte, es ginge hier um eine linke Idee/Sache. Und um die Diskussion darüber.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 11:43
Dieser Beitrag ist wirklich lehrreich. Ich möchte direkt für die Einführung der Farbe Rot plädieren, um diese Form zu unterstützten.
merdeister schrieb am 28.12.2009 um 13:49
Rot
‬ ist aus.
luggi schrieb am 28.12.2009 um 14:03
Nehm wa BLAU?
luggi schrieb am 28.12.2009 um 14:04
Oder wir setzen mit keinkariert fortß
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 11:53
Ungar75, FermiezaDaza, Magda - sehe ich das richtig? Ihr wollt hier eine Scheißhaufen-Fraktion gründen, so zum drin Rumpatschen?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 13:39
@weinszi:
die anale phase wird viel zu oft unterschätzt und unterdrückt, vielelicht deshalb verspäteter druck?
(info an alle, das sollte ein [f]lachwitz sein):o)
weinsztein schrieb am 28.12.2009 um 13:52
@flexerl:
gut möglich. Wir brauchen hier eine Windelausgabe und Wickeltische.
h.yuren schrieb am 28.12.2009 um 15:31
karneval in der komm-unity!
bevor ich versuch, die unity in der verfetztheit zu finden, muss ich sagen, dass mir eine gelungene bütt nicht mehr vergnügen bereitet als dieser beitrag mit anhang.
merdeisters kracher: "Seit 13.o2 wird zurückredigiert." schlug ganz zentral ins gehör.
mh's diagnose, dass oranier etwas richtiges falsch gemacht hat, trifft ins schwarze.
tittas fliesen sitzen gar nicht schief... usw.

ich danke allen für den mix, wenn auch hier und da ein unangenehmer nachgeschmack blieb.

wat nu?
der auslöser und der reakteur haben sich auffällig zurückgehalten.
ich lade euch beide, JA und oranier, ein, hier auf der matte zu erscheinen und euch die hand zu reichen, wie das selbst die boxer andeuten nach dem letzten gong (auch wenn ihr das hinter den kulissen vielleicht schon getan habt).
es gilt das gemeinsame zu finden, sei es auch nur das kleinste gemeinsame vielfache.
ich bitte euch.
Titta schrieb am 28.12.2009 um 21:06
An die Redaktion!

Wieso steht dieser Beitrag eigentlich nicht in den Top-Blogs?
Hat ein gewisses Geschmäckle, diese Entscheidung der Redaktion. Finde ich.
Magda schrieb am 28.12.2009 um 22:03
Titta
schon wieder Politik. Sowas hast Du auch schon mal mit einem Beitrag im Schaukasten gemacht.

Da stand meiner drin und Du wolltest einen andere. Hör doch mal auf mit dem Quatsch.
Schreib selbst mal was Schönes.
Magda schrieb am 28.12.2009 um 22:08
Politik, Politik, tri tra trullala

Titta, schreib mal was Nettes, stand immer nur Sekundantin zu sein.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.12.2009 um 22:51
tri, tra, troll-alarm. oder so. ich wage es ja nicht mehr, menschen anzusprechen, die mit mir nichts zu tun haben wollen und andere, die ihnen nicht in den kram passen, meiden möchten. aber egal, ich frage dennoch, da ich einiges nicht kapiere, auch wenn's nicht an mich gerichtet ist:
"Da stand meiner drin und Du wolltest einen andere. Hör doch mal auf mit dem Quatsch.
Schreib selbst mal was Schönes." und:
"Titta, schreib mal was Nettes, stand immer nur Sekundantin zu sein."
darf man hier jetzt erst in den strängen seine meinung kundtun, wen man selbst "schöne" blogs geschrieben hat? wer definiert das? wäre dat nicht genauso, als wenn ich sagen würde, man dürfe nur bei musik mitreden, wenn man selbst (am besten per blog) "bewiesen" hat, dass man dien quintenzirkel in- und auswendig runterrasseln kann? oder: kann man zum thema "kinder", "Bildung" etc. erst mitreden, wenn man selbst welche hat oder lehrer ist und zusätzlich bestenfalls diese tatschen hier inhaltlich per blog dargestellt hat?
sry, ich verstehe diese aussagen/logik nicht. was ich verstehe ist bestenfalls der vermutlich unbewußte aber offensichtlich verweis, titta solle sich "qualitativ" mal besser mit "schön"-vielbloggern messen, bevor sie hier etwas sagen darf… so wirkt das auf mich.
Magda schrieb am 29.12.2009 um 09:25
"titta solle sich "qualitativ" mal besser mit "schön"-vielbloggern messen, bevor sie hier etwas sagen darf… so wirkt das auf mich"

"Achja, da ist es wieder das Konkurrenzproblem, wird auch von titta selbst immer gern aufgebracht. Immer, wenn sie nicht weiter weiß. Seltsame Ähnlichkeiten.

Na, ich steig aus. Es ist ein Jammer, das Ganze. Aber ich weiß genug...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 11:30
"Na, ich steig aus. Es ist ein Jammer, das Ganze. Aber ich weiß genug..."
was heißen diese drei geheimnisvollen punkte am ende und was ist mit konkurrenz gemeint? was weißt du? kannst du mir links geben, damit ich verstehe, was du meinst? und warum eigentlich konkurrenz? geht's hier um geld, schulleistungen oder um welche art fleischtöpfe geht es hier eigentlich?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 12:54
@magda, anders augedrückt: ich sammle hier seit tagen mehr und mehr infos, um meine eindrücke, mein gesamtbild zu erweitern, zu hinterfragen, worum es hier (genau[er]) geht. um mitdenken und -schreiben zu können, kann ich mich lediglich an die texte halten und lesen, lesen, lesen. dennoch springen mich als teilzeituser bestimmte muster/inhalte regelrecht an, wozu ich auf jeden fall etwas sagen muss.
auf jeden fall kann ich es verstehen, dass der eine oder andere die situation und den eigenen stress, der hier durch ungerechtigkeiten etc. entsteht, mit durch "humor" oder herumblödeln luft macht. wie ist das sonst auszuhalten, so ein drehen im kreis?
luggi schrieb am 28.12.2009 um 21:09
Also, irgendwie bekomme ich bei der ganzen Diskussion folgendes Lied nicht aus meinen Gehörgängen. Also, ich weiß nicht....

Jakob Augstein schrieb am 28.12.2009 um 21:46
Lieber Oranier,
nur kurz zur Info, weil das offenbar nicht ganz deutlich geworden ist: Es handelt sich bei den beiden Blogs um Transkripte meines mündlichen Vortrags. Sie sind für die Schriftform nicht noch mal extra bearbeitet worden. Ich bin Ihrer Meinung: Abdrucken würde ich den Text in dieser Fassung nicht.

Das gilt für diesen Satz allerdings auch:
"Sie sind aber offenbar nach langer und inhaltsarmer Vorrede nun auf IHR kulturelles Problem zu sprechen gekommen. Das besteht nämlich erkennbar darin, dass Sie die Logik des Kapitals, dass die materiellen und ideellen Gebrauchswerte erst dann zu echten Werten werden, wenn sie als Tauschwerte kapitalistisch profitträchtig werden, bruchlos übernehmen und als vorgeblich irgendwie Linker die Stirn haben, eine technische und kulturelle Errungenschaft, die es fertig brachte, sich lange Zeit der Subsumption unter das Kapital zu widersetzen, ganz unverhohlen in dieser Hinsicht zur Unkultur zu erklären und sich uns denkenden, nach Ihrer Klassifizierung jedoch nicht relevanten, Bloggern gegenüber die Verkehrung herauszunehmen, die Inhalte und die Nutzung des Internets würden erst dann das wertvolle Prädikat "Kultur" verdienen, wenn die medialen Geschäftemacher begönnen, sich der leidigen "Gratiskultur" zu widersetzen, welche sich bisher leider, leider für jene nicht ausgezahlt hat."

Äh - also das versteh ich irgendwie nicht.
Können Sie das noch mal einfacher erklären?
:)
Ihr JA
Titta schrieb am 28.12.2009 um 21:51
Nach 85 Kommentaren beginnt dann jetzt hoffentlich die inhaltliche Diskussion, ist ja was!
luggi schrieb am 28.12.2009 um 21:57
Komisch, diese Wessis, wenn die watt nicht verstehen, dann bringen die datt auch noch zum Ausdruck; und sei es in Form von Fragestellungen oder Kommentaren.

Könnte mir nicht passieren, ick denk mal drüber nach, und dann gibt's 'ne Progression, aber unter Vorbehalt.

meiner Frau ihr luggi
h.yuren schrieb am 28.12.2009 um 23:09
danke, JA, für das ende der schweigsamkeit. jetzt warten wir noch auf oranier.
und ich warte auf einen schwenk zur zielführenden diskussion von seiten des auslösers wie des reakteurs.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 00:31
"Äh - also das versteh ich irgendwie nicht.
Können Sie das noch mal einfacher erklären?" - Na, das ist das Ding mit den 'Denkwerkzeugen', die nicht 'viel Erkenntnisgewinn bringen', wie Sie es neulich auszudrücken beliebten, JA. Sie können es hier ja noch mal nachlesen. Da ist es nicht ganz so verschachtelt wie hier oben ausgedrückt:

www.freitag.de/community/blogs/sexpower/journalismus-gegen-geld-ja-im-3sat-kulturzeit--gespraech-
Magda schrieb am 29.12.2009 um 09:10
"Nach 85 Kommentaren beginnt dann jetzt hoffentlich die inhaltliche Diskussion, ist ja was!"

Verehrte Titta, die inhaltliche Diskussion hat im Ordner von Augstein selbst und auch bei streifzug - jenseits des unsäglichen Oranier-Textabbürstungswerkes hier - auch schon stattgefunden. Dieser Ordner hier lenkt davon nur ab. Das ist ja das blöde.
Jakob Augstein schrieb am 29.12.2009 um 17:44
Lieber meisterfalk,
ok, Sie haben Recht. In Wahrheit hatte ich es natürlich verstanden. Aber der Gedanke ist genauso verquast wie die Formulierung (das ist ja oft so).

"Logik des Kapitals" ? Herrjeh. Ich habe viel einfachere Probleme als das. Mal ein Beispiel, damit das klarer wird: Wenn jetzt Kundus-Untersuchungsausschuss ist und es mal eine öffentliche Sitzung gibt (was ich hoffe!), wer geht dann dahin und berichtet für uns Leser und Bürger und Wähler? Unser Freund Oranier, einfach so aus Spaß? Oder ein anderer Blogger? Zu jeder Sitzung? Echt? Und wartet da, bis was Spannendes passiert? Glaube ich irgendwie nicht. Haben Sie eine Ahnung, in wievielen Sitzungen vom Kohl-Spenden-Ausschuss die Kollegen von der SZ ausgeharrt haben, um etwas Berichtenswertes zusammenzusammeln? Oder wie lange es für mich früher gedauert hat, eine Gerichtsgeschichte zu recherchieren? Wieviele Termine man da wahrnehmen muss? Das ist der Job. So wie Leute Brötchen backen, gehen andere recherchieren - hoffentlich. Aber das kostet. Das machen Leute, weil es ihre Arbeit ist und sie dafür bezahlt werden wollen. Woher kommt das Geld? Das ist ganz einfach und hat mit kapitalistischer Verwertungslogik gar nichts zu tun. Ich debattiere ja gerne über System-Fragen. Aber in diesen Blogs ging es um die Zukunft des Journalismus. Und die hat unter anderem was mit der Frage zu tun, wie sich der Journalismus finanziert. Darum ging es.
Nun können Sie ja sagen, dass Ihnen das egal ist. Oder, dass Sie dazu eine andere Meinung haben. Oder, dass Sie das Problem gar nicht sehen. Prima. Darüber kann man diskutieren. Aber - was hat das mit Kapital und Geschäftemachen zu tun? Das verstehe ich tatsächlich nicht. Und das war eigentlich das Ziel meiner Frage.
Ihr JA
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 22:02
Liebe Magda,
weil meine Kommentare manchmal vielleicht nicht zu verstehen sind, bemühe ich mich für Dich mit diesem Text darum, Dir & allen interessierten Lesern meine Meinung zu vermitteln.

Der O. ist kein Unternehmer.
Er ist ein Facharbeiter. Und er hat mit diesem Blog seinen persönlichen Beitrag zu "Die Zukunft der Zeitung" geleistet. Einen Lektor wie den Oranier könnte die HMS sehr gut gebrauchen.
Und auch ich würde die Dienste des O. sehr gerne mal in Anspruch nehmen.
Dass der O. leider zickig ist, würde ich in Kauf nehmen ( müssen ).

Hamburg Media School
Tja, was soll ich dazu sagen?
Wenn ich das jetzt schreibe, was ich denke...
Versuche ich es mal anders. Der JA erwähnte ja den Kunduz. Dann nehmen wir mal ( wieder ) meinen Lieblings Redakteur & Journalisten Christoph Reuter zum Vorbild.
de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Reuter_(Journalist)

"Christoph Reuter machte das Abitur und schloss sein Studium der Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Germanistik mit dem Magister ab (Universität Hamburg." Quelle: Wikipedia

Hamburg Media School
Der Studiengang Journalismus wird in Kooperation mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg angeboten. Er schließt nach 24 Monaten mit dem promotionsberechtigten Titel Master of Arts in Journalism ab. Ziel ist es Bewerber mit Spezialwissen in einem für den Journalismus relevanten Feld gezielt für die Arbeit in Redaktionen weiter zu qualifizieren. Das Studium ist kostenpflichtig."
Quelle: Wikipedia
oder selber lesen:
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Media_School

Wenn das Geld für diese qualitativ hochwertige Ausbildung nicht ganz reicht, dann geht es auch noch etwas kleiner:
"Das berufsbegleitende Executive MBA-Programm setzt sich aus fünf Trimestern mit einer Laufzeit von jeweils 3 Monaten zusammen. Die Gesamtlaufzeit des Studiums beträgt 18 Monate und ist kostenpflichtig. Beide Abschlüsse berechtigen zur Promotion."

Dazu fällt mir die folgende Szene ein:
"Pass auf. In die Bank wolltest Du dann ja doch nicht. Mit dem Studium war ja Essig. Das haben Mutti & ich uns jetzt lange genug angesehen. Du bist jetzt 23? Was soll denn aus Dir werden? Wir haben beschlossen, Du machst das jetzt mit dem Jodeldiplom. Wir zahlen das jetzt auch noch. Und dann haste was! Dann kann Du ja zu web-net oder so. Schreibst Du die Würfel mit den News!"

Wenn man da High-Tech-Spielzeug hat, warum sieht man davon hier nix? Auch das Filmchen ist nix.
Überhaupt präsentieren sich die Studenten auch nicht gerade flott, kreativ oder in irgendeinerweise innovativ. Peinlich.

Betrifft JA
Wir alle haben Spaß am Freitag. Dafür kann man ihn nicht genug ehren & preisen.
Gut auch die Sache ein Projekt an eine Schule zu geben. Meiner Meinung nach ist das Experiment aber gescheitert. Und die HMS nicht der richtige Partner.

Mein Orakel sagt mir, JA braucht einen Mentor.

Meine Meinung zum Text von JA
So was darf nicht passieren. Eine Jeans ohne Taschen, Nähte & Knöpfe ist mangelhaft.
Wir machen alle Flüchtigkeitsfehler. Aber hier wurde eine Chance vertan. Und das finde ich schade.

Wenn ich ein Produkt / Kunstobjekt verkaufe, dann hat es 100% von mir bekommen.
Es gibt auch Arbeiten, die habe ich verhauen. Aber die zeige ich nicht öffentlich. Und würde sie niemals verkaufen. Jedenfalls nicht unter meinem Namen.

Sonst plättschert ja alles munter vor sich hin beim Freitag. Einen echten Skandal habe ich noch nicht entdecken können. Schade.
Aber mir gefällt es auch so.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 22:48
@Jakob Augstein
Muss Ihnen auch was gestehen, Herr Augstein. In Wahrheit wollte ich nur drauf hinweisen, dass ich das, was oranier hier in dem Zitat bei Ihnen so verquast verschachtelt ausgedrückt hat, an der angegebenen Stelle stilistisch etwas besser und subtiler ausgedrückt hatte! :-)
Die dahinterstehenden Gedankengänge sind nicht so verquast, wie Sie meinen, sie dürfen nur nicht als wörtliche Anweisungen für tägliches konkretes Handeln missverstanden werden (was ich an jener Stelle auch schon gesagt hatte). Denn darin haben Sie völlig Recht: Wer keine warenförmigen Brötchen essen will, muss unter den gegegeben Umständen verhungern. Außerdem: Die 'zivilisatorische Wirkung des Kapitals' ist auch im Hinblick auf Vielfalt und Bekömmlichkeit der Backwaren nicht zu verachten!

Nein, es ist mir nicht egal, was aus meinem papiernen Donnerstagsfrühstücksbrötchen wird!!

Ansonsten finde ich, wie einige andere auch, die 'Stilkritik' hier deplatziert.

Was externalisierst Du, oranier? könnte ich mit Titta fragen. (Nee, nee, war jetzt 'n Scherz!!)
luggi schrieb am 29.12.2009 um 23:05
@chrisamar

ja aber, was soll ich denn dazu noch ausführlich ausführen??? privat kommt vor Katastrophe. Fast jedes Couching muss bezahlt werden; meine bisherigen, bezahlt von der Arbeitsagentur, waren umsonst, also im cv eher hinderlich. Kann ja so mit der Marke HMSILP passieren. Die kostenlosen Printmedien sind begierig auf PraktikantInnen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 00:58
@ luggi
Manchmal hat man keine Wahl. Dann muss man sich Wissen hart erkämpfen. Damit man das Handwerkszeug besitzt um Konkurenzfähig zu sein.
Im Grunde ist die Schule & irgendeine Fantasie-Berufsbezeichnung gar nicht wichtig. Finde ich.
Viel entscheidender ist, hat der Mensch seine persönlichen Qualitäten erkannt? Und wenn ja, was tat und tut er dafür, diese auszubilden?
Und noch entscheidender ist, was kann er wirklich?

Die Verirrten.Die bis zur Selbstaufgabe Angepassten. Leute die unbedingt ins System passen wollen, koste es was es wolle. Diese Leute schaffen das Mittelmaß & knapp darunter in den Medien. In einer Arbeitswelt, in der sich Unvermögen gerne mit hübschen Fotos paart.
Magda schrieb am 29.12.2009 um 14:18
Noch einmal zu oraniers Stilkritik

Nein, ich lasse hier nicht locker. Und - ich schwöre - nicht weil es um Jakob Augstein geht, sondern weil hier ein pedantischer oberlehrerhafter Stilwurz seinem Affen Zucker gibt.

Zwei Leute hat er schon mit großer Wucht hergenommen und in einer Art, die woanders mindestens einen Ordnungsruf generiert hätte, zerbröselt. Immer persönlich werdend, immer als Textkritik camouflierte verbrannte Erde (Ja, er sagt selbst, wo er kritisiert, wächst kein Gras mehr)

Wenn sowas Mode wird, dann traut sich niemand mehr, mal ein Experiment zu wagen. Könnte ja sein, dass oranier gerade seinen stilkritischen Tag hat.
Wieso darf so einer sich hier aufspielen und Sätze ablassen wie:

"Können Sie uns hier nicht Sätze servieren, Herr Jourunalist, (Satzfehler-M.G.)die den primitivsten Anforderungen an grammatikalische Korrektheit genügen?

"Mensch Augstein: Verantwortung übernehmen für die Menschheit: Ham se det nich ne Nummer kleener?"

Und wenn ich dann noch zwei solche Geister im Doppelpack erlebe, die sich wechselseitig beinahe umbringen vor Lobhudelei:

Original-Titta an oranier: "ich selber bin ja nun nicht gerade schlecht in punktgenauer Analyse wie auch in geschliffener Argumentation.Vor dir kann ich aber einfach nur den Hut ziehen und mich vor dem wahren Könner verbeugen. "

Grundgütiger

oder oranier dann wieder über sich:
"b) Ich finde natürlich meine Persiflage brillant, mit einer Einschränkung: Die Kotze wird zurecht vielfältig kritisiert, ..."

Solchen Leuten wollt Ihr wirklich zumessen, für Euch zu reden? Euch vielleicht zu verteidigen und irgendwelche Debatten zu erzwingen?
Ehrlich, wenn das der Stil ist, aus dem sich linke Alternativen ergeben, ich muss schon sagen. Herzlichen Dank.

Sowas findet Ihr gut? Tatsächlich? Danke, nein nicht mit mir.
Das wollte ich deutlich nochmal gesagt haben.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 15:08
@ Magda

" Solchen Leuten wollt Ihr wirklich zumessen, für Euch zu reden? Euch vielleicht zu verteidigen und irgendwelche Debatten zu erzwingen? "

Keineswegs! Ich, Ungar75, spreche ausschließlich durch und für mich selber.
Ein Klassensprecher ist eine feine Sache, aber der müsste zunächst mal mehrheitlich gewünscht und gewühlt sein, quatsch gewählt sein. Habe wohl grad an luggi gedacht...

und die zitierte Passage:

"ich selber bin ja nun nicht gerade schlecht in punktgenauer Analyse wie auch in geschliffener Argumentation.Vor dir kann ich aber einfach nur den Hut ziehen und mich vor dem wahren Könner verbeugen. "

ergänzt durch:

" Ich finde natürlich meine Persiflage brillant, mit einer Einschränkung: Die Kotze wird zurecht vielfältig kritisiert, ..."

kann man wohlwollend mit Selbstbewußtsein und Spaß am Niedermachen erklären.

Bei den beiden weiß man dann wenigstens, woran man ist, und Magda
"Hunde die bellen, beißen nicht immer" und manche Hunde gebärden sich besonders scharf und gefährlich, weil sie andernorts nicht mehr gebraucht werden oder von anderen Alphatieren zu sehr dominiert werden.
Ist nur son ne Assoziation von mir.

Kein wildgewordener Kläffer hat es verdient, dir die Laune oder den Tag zu verderben.
:) Oder jemanden gar zu verbellen. Wenn das doch geschehen sein sollte, muss man die Entscheidung der sich solcherart in die Flucht schlagen Lassenden
wohl respektieren.

Mit einem leicht verlegenen Grinsen,

Gruß U.
Titta schrieb am 29.12.2009 um 15:28
Noch einmal:
"Schreiben ist Handwerk, das entsprechend kritisiert werden kann, darf und soll. Von daher ist Kritik an einem Text auch nicht beckmesserisch, ganz generell. Schlecht geflieste Kacheln im Badezimmer würde man doch auch reklamieren, und meinen, man täte dies zurecht. Und hier geht's ja nicht nur um schliefe Fliesen."

In dem Handwerk Textanalyse ist oranier nun einmal wirklich hervorragend. Daran gibt es nichts zu deuteln.
Ob diese Analysen dann gefallen oder nicht und wie auf diese Analysen gefühlsmäßig reagiert wird, liegt einfach nicht mehr in den Händen des Analysierenden, weshalb dieser dann auch nicht dafür verantwortlich (zu machen) ist.
merdeister schrieb am 29.12.2009 um 15:30
Ich wünsche mir Sportfreunde stiller.
Titta schrieb am 29.12.2009 um 15:34
Und auch dies noch mal:
Die meisten Urteile sind aufschlußreicher in bezug auf den Urteilenden als in bezug auf das Beurteilte.
Hans Albrecht Moser
Titta schrieb am 29.12.2009 um 15:38
Ach merdeister, da sagst du was.
Aber noch gehe ich davon aus, daß Reden, daß Verständigung helfen könnte.
Magda schrieb am 29.12.2009 um 15:45
Ja, und Du gehst dann hintenrum irgendwo weinen. Man fasst es nicht. Titta, wieviele Gesichter hast Du eigentlich.

Hilfe Hilfe.
Magda schrieb am 29.12.2009 um 15:55
"Jedenfalls wenn man die Relevanzkritieren der alten Medien anlegt."

- Ob Augstein die zu beurteilen vermag?"

Was ist denn daran Textanalyse, bitte schön. Das ist eine blöde Anmerkung eventuell in einem Schüleraufsatz.

Nee, ich sehe ein, man macht sich selbst klein, wenn man sich auf sowas einlässt.
Titta schrieb am 29.12.2009 um 15:58
Liebe Magda,

auch dies noch einmal:
Alle deine Unterstellungen und Angriffe werden bei mir zu nichts führen. Ich nehme sie als Projektionen, als Übertragungen und Externalisierungen deinerseits, die mit mir und meiner Person herzlich wenig zu tun haben.
Was du über mich denkst und urteilst, sagt vor allem etwas über dich aus.
mh schrieb am 29.12.2009 um 16:01
tragt den blödsinn unter euch aus, es nervt.

mfg
mh
weinsztein schrieb am 29.12.2009 um 16:14
Geht nicht. Titta ist Magdas Zweit-Nick (sagt man).
Titta schrieb am 29.12.2009 um 16:53
@mh

Ich finde das alles auch totalen Blödsinn. Aber diese dauernden Unterstellungen und Anwürfe gegen meine Person abzustellen, liegt leider nicht in meiner Macht. Außer ich zöge mich völlig zurück. Das ist aber nicht die Alternative. Tut mir leid für dich und die Community.

Wäre übrigens gespannt über deine "Beurteilung", wenn die zwei Betreffenden Männer wären!

@weinsztein

Schön, daß du es mit Humor nimmst. Deine Variante ist ja nun wirklich köstlich!
Magda schrieb am 29.12.2009 um 17:13
"Alle deine Unterstellungen und Angriffe werden bei mir zu nichts führen. Ich nehme sie als Projektionen, als Übertragungen und Externalisierungen deinerseits, die mit mir und meiner Person herzlich wenig zu tun haben."

Zu Einsichten werden sie nicht führen. Das glaube ich auch.

mh - ob was nervt oder nicht, manchmal muss man was zu Ende bringen.

@ weinsztein - Sie sind ein gutmütiger Mensch. Punkt.
Titta schrieb am 29.12.2009 um 19:17
@Magda

Exakt das ist der Punkt. Unterstellungen und Angriffe werden nie zu Einsichten führen, weshalb sie in der Hinsicht auch nicht produktiv sind. Sie haben andere Funktionen. So weit, so menschlich.
Nichts neues unter der Sonne.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 21:50
@ hi merdeister ("Ich wünsche mir Sportfreunde stiller").
Logisch, wünschen kannst du dir hier doch alles...!

@ Titta, grandios, dein Fazit, extrahiert sicher aus Erfahrung und sophisticated sense:

" Die meisten Urteile sind aufschlußreicher in bezug auf den Urteilenden als in bezug auf das Beurteilte."

Toll!
Friedland schrieb am 30.12.2009 um 11:59
Mein Vorschlag für 2010:

Urlaub machen im Schwarzwald...
Friedland schrieb am 30.12.2009 um 12:07
Nein..., ich meinte diesen Ort
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 23:16
An die, die es betrifft:

Auch in diesem Thread können wir alle beobachten, dass eine sachliche Argumentation hier unmöglich ist. Und wir wissen auch, warum. Denn es ist eine Person / Triple Nick, welche mit ihrem Gift die Stimmung zum kippen bringt. Für solche Spielchen muss man nicht clever sein. Manche User haben keine Kontrolle über ihren Geist. Sehr oft paart sich das mit Wissenmängeln. Sie fürchten sich davor, aufgrund dieser Mängel aus einer Diskussion ausgeschlossen zu werden. Um trotzdem aktiv sein zu können und damit eine Daseinberechtigung in Foren vertreten zu können, tarnen die ihr Unvermögen und ihre Absichten, durch persönliche Äußerungen / Kontaktaufnahme zu anderen Usern. Nicht immer sind diese positiv.

In Chat-Rooms oder bei der Telefonseelsorger gibt es für jeden Durchgebürnten ein "Großes Hallo!"

Hier teilt sich die Stimmung. Und ich wünsche mir, dass diese Spielchen ein Solo bleiben und nicht zum
Volxsport beim Freitag werden.
Sonst gehen nach z.B. Outnumber & Klara auch noch die anderen. Aber was wird dann aus dem Freitag?
Ein Kunde & hat dieser auch 100 Nicks, kann doch nicht genug sein?!
weinsztein schrieb am 30.12.2009 um 10:46
@chrisamar

Ich weiß nicht genau, was Du mit "Durchgebürnten" meinst, ahne aber Schlimmes. Vermutlich meinst Du damit "User" ohne "Kontrolle über ihren Geist".

So kann ich auch nur ahnen, welcher Geist Dich zur Zeit kontrolliert und Dich gegenüber Titta durchbürnen lässt. Dieser Geist macht dumm.

Ich wünsche mir sehr, dass Dein Spielchen - ich nenne es MOBBING - ein Solo bleibt.

Mit nicht enden wollender Herzlichkeit

weinsztein
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 10:56
@ Weinsztein
Abschliessend:
Es ist schon alles gesagt worden.
weinsztein schrieb am 30.12.2009 um 11:04
Gut, dann fehlt nur noch Deine Entschuldigung.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 11:09
"Never explain. Never excuse."
Winston Churchill

Das war mein letztes, nicht Themen bezogenes Posting hier. Kinderkram.
merdeister schrieb am 30.12.2009 um 11:20
Ein Mensch kommt in die Notaufnahme. Er hat furchtbare Bauchschmerzen. "Unten rechts" sagt er, ich taste und find einen Schmerzpunkt. Im Blut finde ich Zeichen für eine Entzündung. Ich messe Fieber und finde einen Wort Temperaturunterschiede von 1°C. Mein Verdacht ist eine Blinddarmentzündung. Ich kann ihn nicht sehen. Doch ich bin mir sicher genug, um zu operieren. Auch wenn er gestern selbst gemachte Mayoinnaise gegessen hat.
merdeister schrieb am 30.12.2009 um 11:24
Das "Wort" hinter Fieber einfach streichen.
Der Mensch hat Mayoinnaise gegessen, nicht der Blinddarm.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 11:32
"Auch in diesem Thread können wir alle beobachten, dass…"
wer, "wir"? schizo, phren und du? für wen sprichst du, chrisamar?
' "Never explain. Never excuse."
Winston Churchill'

wenn sooo ein berühmter mann das sagt, muss musst du es wohl nachzplappern, frau dr. dr. autoritätshörigkeit.
weinsztein schrieb am 30.12.2009 um 11:57
Die Rosen sind rot
die Veilchen sind blau
ich bin schizophren
und das bin ich auch

(aus Waynes World)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 11:59
wieher, wieher, k r e i y ä s c h!

Habe gestern auch zuviel Mayonnaise mit Haferplätzchen gegessen...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 17:28
Oranier merkt erst mal scheinbar Nebensächliches nachvollziehbar an: einen miserablen Satzbau, grammatikalische Fehler, modische Floskeln und insgesamt ein seichtes Geschreibsel. Nun, wo lesen wir so etwas nicht im Qualitätsjournalismus.
Diese Nebensächlichkeiten können aber zu einem kapitalen Kern verschmelzen. Oranier findet ihn in der "Gratiskultur", die ein Unternehmer mit kapitalem Interesse natürlich nicht gerne sieht. - Ich finde Oraniers Schlussfolgerung plausibel.
Bleibt die Stilfrage und bleiben die reichlichen Nebenkriegsschauplätze.
Ich konzentriere mich nun aber auf Hauptwidersprüche und ganz schön scharfen polemischen Stil ...
Sawo schrieb am 30.12.2009 um 17:37
Diese, sehr geschlossene, Community kommt mir vor wie eine Kita mit stutenbissigen Gören (die sich auch noch für "irgendwie links" halten). Dazu passend sind Blogbeiträge mit Boulevardthemen wie Silvesterschlägereien oder Weihnachtseinkäufe in Pornoshops. Hat es euch bei Burda nicht mehr gefallen, oder warum habt ihr euch hier angesiedelt?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 19:12
Sawo ist nicht anzuklicken. Niemand - Fragezeichen.
Magda schrieb am 30.12.2009 um 19:28
"Dazu passend sind Blogbeiträge mit Boulevardthemen wie Silvesterschlägereien oder Weihnachtseinkäufe in Pornoshops"

Das hängt irgendwie lose mit Weihnachten und Silvester zusammen, dass die Leute manchmal sowas ablassen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 30.12.2009 um 19:35
Und Du willst den Stall jetzt ausmisten, wa?
merdeister schrieb am 30.12.2009 um 23:53
Mitgefühl steigt in mir auf, wenn jemand Porno und Sex verwechselt. Und dann bin ich doch gerne eine bissige Göre in einer geschlossenen Anstalt und mal in den Gulli vom Boulevard.
merdeister schrieb am 30.12.2009 um 23:54
+ "schaue"
Sawo schrieb am 31.12.2009 um 11:46
@Rainer Kühn
Hier ist was zum Klicken

@Magda
Wenn "sowas" dann wenigstens amüsant und unterhaltsam wäre. Aber nur, um die Autorin als von allen Männern begehrte, irgendwie narzisstische Protagonistin in den Mittelpunkt eines handlungsarmen Heldenepos zu stellen ...?

@meisterfalk
Nö, dazu ist es zu spät: Ab in die Tonne!

@merdeister
Selbstmitleid bringt nichts. Versuche lieber, den Unterschied zwischen Porno- und Sexshop herauszufinden und schreibe dann einen aufklärerischen Boulevardgulliartikel darüber.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 31.12.2009 um 11:57
Ob Anstalt oder Boulevard
Ich komme mit, das ist ja klar!
Wir schauen hier und da mal hin:
Dann sind im neuen Jahr wir drin.
Magda schrieb am 31.12.2009 um 12:20
"Wenn "sowas" dann wenigstens amüsant und unterhaltsam wäre. Aber nur, um die Autorin als von allen Männern begehrte, irgendwie narzisstische Protagonistin in den Mittelpunkt eines handlungsarmen Heldenepos zu stellen "

Naja, so kann man das natürlich lesen. Aber die Autorin - lieber Sawo - muss nicht die narzisstische Protagonistin sein. Jedenfalls nicht in Erzählungen, denke ich und die Zuschreibung "von allen Männern begehrt" sehe ich auch nicht. Verteidigt ja und dies nur von einem.

Nebenher: Warum haben Sies nicht im Blog moniert? Ist dann auch irgendwie "klein" "sowas".
merdeister schrieb am 01.01.2010 um 12:52
Wenn das eigene Koordinatensystem steht, weiß man immer, dass man die richtige Position einnimmt.
merdeister schrieb am 01.01.2010 um 13:12
Magda, das scheint ein grundsätzliches Problem zu sein. Viele wollen nicht, dass der Artikel mehr Kommentare bekommt und in die Meistkommentierten kommt. Also schweigen sie und grollen im Stillen. Das ist natürlich schade, denn so kommt es nicht zu einem Dialog oder einer Auseinandersetzung. So verwehren die Kritiker dieser Plattform eine Möglichkeit, die ihrer Wahrnehmung nach nötige Aufwertung zu erfahren.

Ich schlage also ein Gemeinschaftsprojekt vor mit einer narzisstischen Protagonistin, Sex und einer Prügelei.

Frohes Neues Jahr.
cnorthe schrieb am 06.02.2010 um 00:01
Topp!

Kuschelkita stutenbissiger, pseudolinker Divas, die im Masturbationsrausch geschliffener Texte, ihre Paranoia für normal gehalten zu werden zu verdrängen versuchen.

Hat man diesen Fred durch, weiß man wie's hier zugeht.
Liesl schrieb am 30.12.2009 um 20:02
Grandios.
Musste oft schmunzeln,
die meisten, ich nenne es mal: 'Rechtschreibfehltritte' hätte ich gar nicht bemerkt.
oranier
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Hans Springstein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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poor on ruhr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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