oschoeberl

I Hate Hollywood!

30.01.2012 | 16:52

Wenn die Wölfe heulen

Liam Neeson gegen Wölfe: The Grey holte sich mit rund 20 Millionen Dollar den Spitzenplatz der US-Box-office-Charts des vergangenen Wochenendes. Underworld Awakening rutschte mit großem Abstand auf Rang zwei, 12,5 Millionen reichten. Einmal ist keinmal, eine Komödie mit Katherine Heigl, stieg - etwas enttäuschend - mit 11,75 Millionen auf Platz drei ein.

World-War-II-Fliegerdrama Red Tails landete mit 10,4 Millionen auf Rang vier; Ein riskanter Plan, ein Thriller mit Sam Worthington, musste sich an seinem ersten Wochenende mit 8,3 Millionen und Platz fünf begnügen. Extrem laut und unglaublich nah mit Tom Hanks und Sandra Bullock wurde mit 7,145 Millionen Sechster. The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten von Alexander Payne, diese Woche mit 6,55 Millionen auf Rang sieben, hält sich hartnäckig in den Top Ten und spielte in elf Wochen bereits 58,8 Millionen ein - nicht übel für einen "Prestige-Titel". Gut erwischt hat es auch Contraband, seines Zeichens Action mit Mark Wahlberg: An Wochenende Nummer drei auf Platz acht mit 6,53 Millionen, hat der Film bereits 56,4 Millionen eingespielt - mehr als das Doppelte seines Produktionsbudgets von 25 Millionen.

Auf Rang neun landete die Wiederaufführung von Disneys Beauty and the Beast (diesmal in 3D) mit 5,345 Millionen. Haywire von Steven Soderbergh rutschte mit 4 Millionen bereits an seinem zweiten Wochenende auf Platz zehn ab; viel verlieren wird das Studio Relativity aber nicht: Einem bisherigen Einspiel von 15,279 Millionen stehen Produktionskosten von nur 23 Millionen, für Hollywood-Verhältnisse also ein günstiges Investment, gegenüber.

 
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oschoeberl
Otmar Schöberl, Autor und Journalist in Wien; Beiträge für Falter, kolik Film, celluloid, ray, art quarterly; abgeschlossenes Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie der Publizistik; Einführungen im Filmmuseum Wien und im Filmhaus Spittelberg; Archivar für die Stadt Wien
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