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Die Börsen spielen verrückt! Trotz der über den Globus verteilten milliardenschweren Rettungspaketen und Sparprogrammen setzten die weltweiten Börsen ihre Kursverluste auch am Freitag fort. Innerhalb nur einer Woche wurde ein Börsen´wert´ von 2,5 Billionen Dollar vernichtet. Zur Einordnung: Das ist mehr als die BRD an Schulden hat.
Krisenzeit ist Expertenzeit und da wundert es nicht, dass auf allen Kanälen hochbetuchte Experten ihre Ansicht loswerden müssen. So auch im Heute-Journal, als ein Professor der Wirtschaftswissenschaft seine Thesen zum Thema vortrug. Dabei wurde der Zuschauer an einer Stelle sehr aufmerksam, weil dort Dinge gesagt werden, die des Lösungs Problem sein sollen. Unter anderem hieß es: "Die Finanzmärkte müssen lernen, dass...", oder "Ich finde, die Finanzmärkte sollten nicht durch den Brief Barrosos, unnötig verunsichert werden". Immer wieder schallt dieses Mantra durch die Medien und die Politik: DIE Finanzmärkte sollen nicht gestört oder beunruhigt werden - man muss abwarten, was DIE Finanzmärkte zu den beschlossenen Rettungspaketen sagen und am Ende soll man glücklich sein, wenn sich DIE Märkte gerade einmal nicht gegen die Politik stellen, weil sonst wären weitere Liberalisierungen nötig.
Dabei eröffnet sich für den Laien eine einfache, weil berechtigte Frage: Wer zum Teufel sind denn DIE Finanzmärkte, vor denen die Politik seit Jahren zu Keuze kriecht? Hat schonmal jemand mit denen gesprochen?
Gehört habe ich schonmal von ihnen. Ein kluger Mann namens Keynes hatte schon in den 40er Jahren behauptet und Recht behalten, dass der Markt sich nicht selbst regulieren kann und unentwegt negative Externalitäten produzieren würde. Nur ein Eingreifen des Staates bzw. der Politik als "Steuermann", könne diesen Ausfluss des Kapitalismus begrenzen. Doch als man Keynes in den 70ern zu Grabe trug und mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion den "Triumpf des Marktes" (Albert) und das "Ende der Geschichte" (Fukujama) einläutete, geriet diese Doktrin in Vergessenheit. So haben wir heute, 20 Jahre später, vergessen, wer oder was denn der Markt überhaupt ist.
Die Frage muss aber erlaubt sein, weil es als selbstverständlich gilt, dass die Märkte ein zentraler Akteur der (Welt-)Politik sind und man mit Akteuren in der Regel sprechen und verhandeln können muss. Wäre das nicht so, dann bedeute dies, dass der Primat der Politik aufgrund eines unsichtbaren nichtpersonifizierten Gegners abhandengekommen wäre. Merkel und Co machen aber den Anschein, dass sie bis heute alles im Griff haben. Dass sie mit den Märkten umgehen können, mit dem x-ten Krisengipfel alles gelöst und bedacht haben und das Heft in der Hand haben.
Da ich persönlich die Märkte noch an keinem Verhandlungstisch und in keinem Interview gesehen und gehört habe, leite ich meine Frage, wer denn die Märkte sind, daher an Frau Merkel weiter. Was sind das so für Personen? Sind sie humorvoll oder ernst? Sind sie männlich oder weiblich? Sind sie alt oder jung? Ich würde das gerne wissen, weil doch immerhin alle Bürger, Unternehmen, Banken, Staaten und die halbe Welt vor deren Reaktion auf - was auch immer - Angst haben.
Sollte es sich dabei aber doch nicht um Personen, sondern um etwas anderes handeln, dann habe ich ein wenig Angst...
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Gute Frage, die nach den Märkten.
Dennoch, ebenso irrelevant wie die nach dem vielen neu "gedruckten" Geld. Schon um Papier zu sparen [sic] wurde da kaum real gedruckt. Es ist überwiegend virtuelles Geld, welches die Notenbanken etc. dazu verwenden, nahezu oder gänzlich Wertloses - welches aber real existiert - für die Besitzer im Status des Werthaltigen zu belassen. Soweit klar? Noch nicht wirklich? Dann einfach mal die jüngste Meldung weiter denken, nach der in den USA die Banken damit anfangen, auf Spargeld negative Zinsen zu zahlen, sprich Gebühren zu kassieren. Und weit und breit kein heilsbringender "Aufschwung" zu sehen. Wie auch? Da dieses virtuelle Geld im Wesentlichen ja wieder bei denen gelandet ist, die eh' genug oder gar zuviel davon haben, so ist dies dergestalt nun ein Problem, dass "die Märkte" kaum noch reale, erfolgversprechende Anlagemöglichkeiten bieten. Die Wenigen, "die da oben" müssen sich also gegenseitig begatten, befruchten, über die Ohren hauen. Oder versuchen, den Vielen, "denen da unten" in Kumpanei mit einer willfährigen Politikerkaste und den hofberichterstattenden Massenmedien (Propagandamodell nach Noam Chomsky) noch weiter auszusaugen. Dumm nur, wenn die Maus (fast) tot ist, nützt es der Katze auch nicht, das kleine Mäuslein immer wieder zum Weiterspielen anzustupsen. |
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Nachtrag via TELEPOLIS:
"Wir leben aktuell in einer Phase der kompletten Absurdität, die wahrscheinlich nur die kommenden Generationen als solche erkennen werden." www.heise.de/tp/artikel/35/35255/1.html |
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Toll der Beitrag.
Seit Tagen grübel ich über diesem Phänomen und wollte auch was schreiben. Aber bei Dir ist eigentlich alles gesagt. Mich erschreckt, dass alle Medien, alle Experten völlig unkritisch "die Märkte" sagen. Eine Vision als seien "Die Märkte" Götter, die man mit Opfern beschwichtigen, mit markt- statt gottgefälligem Tun erfreuen, sich gut mit ihnen stellen muss - kurzerhand ihnen zu Willen sein. Widerspruchslos. Heute morgen hörte ich, dass diese Ratingagentur Standard and Poor die USA runtergestuft hat, weil die Spar- und Konsolidierungsmaßnahmen nicht ausreichten. Die Märkte treiben die Regierenden vor sich her. Diese Sprache ist verheerend und absolut ängstigend. www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article13527550/Ratingagentur-S-amp-P-stuft-US-Bonitaet-herab.html Und alle zappeln mit am Draht der Märkte. Wie galvanische Frösche. |
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Die "Märkte" sind Götter. Sie haben ihre eigenen Propheten und Liturgen, die den Glauben an ihre Allmacht verkünden und bestärken und die Grausamkeit dieser Götter predigen. Die Götter verlangen unbedingte Beweihräucherung. Sie verlangen nach Kinder- und Menschenopfer, die ihnen auf dem Altären der Börsen und Banken geschlachtet werden. Sie belohnen die Gnade vor Ihren Augen finden mit dem Besuch von Sakralbauten, wo sie voll Andacht und Staunen den 7er BMW empfangen dürfen. Sie veruteilen die zu Buße und Fegefeuer, die einfach so ins Leben treten. Deren Vermögen nicht ausreicht zu huldigen den Ackermännern und vernichten gnadenlos die, die einer Rendite von 25% abträglich sein könnten. Amen
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Sehr schön!
Man wird mehr und mehr gewahr, wie die Welt und die Lebensverhältnisse zu Phantomen geraten. Und man kann, besser: man sollte auch weiterfragen, wer z.B. „die Politik“ ist, wer oder was die Gesellschaft ist, wer oder was die Wissenschaft ist … bis zur zentralen Frage, was der Mensch ist. Auf fast allen Gebieten haben diffuse, ominöse Vorstellungswelten die Realität verdrängt und erzeugen immer weiter Spintisierereien und Phantastereien, und treiben das Leben selbst in „Undurchschautes, gar jämmerlich Anerkanntes“ (Ernst Bloch). |
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Die Tatsache, dass wir das sprachlich nicht beschreiben können, ohne zu Personifizierung/Metapher zu greifen, zeigt, dass wir uns da was zumuten, dessen wir nicht Herr werden können.
Die Börse reagiert "sensibel", sie "bricht ein", sie ist "im Aufwind" usw. usf., die Süddeutsche erkennt heute sogar "panische Börsen". Und was ist das Wort "Börse" anderes als eine Metapher, ganz unbekümmert dem Reigen unserer unscheinbaren täglichen Accessoires entnommen. So harmlos kommt's sprachlich daher und ist doch: ALLES LÜGE-HE! |
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"zeigt, dass wir uns da was zumuten, dessen wir nicht Herr werden können."
Ich finde eher, dass das eine Herrschaftssprache ist. Der Autor des Beitrages bemerkt es ja und wendet sich dagegen. Die Rede von "den Märkten" scheint mir ein tiefes Einverständnis all derer, die den Leuten verklickern wollen, dass "Die Märkte" usw. etwas Unabänderliches, Schicksalhaftes haben. So eine Sprache will jede Nachfrage unterbinden. Sie sind wie hardob schon sagt "Götter" und das soll auch so sein. |
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..."Dumm nur, wenn die Maus (fast) tot ist, nützt es der Katze auch nicht, das kleine Mäuslein immer wieder zum Weiterspielen anzustupsen"...
Gebe da oben allen Recht, wie absurd das ganze Theater ist, zeigt sich, wenn man sich die Muehe macht "Kurven" der Profis anzuschauen, dass bestimmte Rohstofflieferantenlaender, die Selbstversorger sein koennten und die "Globalisierung" gar nicht brauechten, die jetzt eigentlich die Oberhand gewinnen muessten, x Devise - vs. € oder x Devise - vs. $ US, Devisentechnisch noch verlieren..., da der "Endverbraucher" in G - 20 ja nix mehr konsumieren kann, Profis geben mir da jetzt Kontra mit "Matheformeln der Maerkte", aber "Inhaltlich" koennen sie ihren Muell in den Aktenreisswolf schmeissen... Zu der Frage: "Sollte es sich dabei aber doch nicht um Personen, sondern um etwas anderes handeln": Fragen sie Steven Spielberg von E.T., der hat bei Madhoff auch Salmonellen geschluckt und ans ewige Wachstum im Schneeball geglaubt... |
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Und was bedeutet dies nun alles; sehr pragmatisch?
Dass "wir alle" über kurz oder lang wieder mit 40,- (DM, Euro, Dollar - whatever) losgeschickt werden. Natürlich, Manche bzw. wenige nur sind Gleicher, retten was zu retten ist und da hilft nicht mal das Ahlener Programm der CDU von 1947... |
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..."Und was bedeutet dies nun alles; sehr pragmatisch?"...
Ich kann meine Flatrate noch 3 Monate zahlen, habe aber immerhin noch Tomaten und Zwiebeln zum Tausch, andere koennen ja Raviolibuechsen am Rathaus abholen... Man fragt sich ja schon, wenn die Ami's den Marshallplan '48 gerufen haben (12,4-Milliarden-Dollar anno '48!) , aber '35 selbst fast abgesoffen sind, wie die Zusammenhaenge eines Weltkrieges und des Wachstums sind... Merke: Ahlen '47 ist nich Merkel "Eau de Cologne "47(20)11" !!! P.S. Alles nur Witz |
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Anhang:
mir ist eben noch mal der Kamm geschwollen: Wenn Nummer eins Microsoftie Ballmer nach Lehmannpleite sagt "ich habe eben meine besten Leute auf die Lehmannpleite 2009 angesetzt, um "Crises" von 1870er (Link leider nicht mehr gefunden oder geloescht!) zu verstehen ?!?!? ..."17.02.2011 Frankreich Microsoft-Chef Ballmer wird Ritter der Ehrenlegion..." www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,746098,00.html --------- und dann 06.11.2010: "Milliardengeschäft: Microsoft-Chef Ballmer stößt 50 Millionen Aktien ab" ..."Er betonte jedoch, er habe sich nicht aus mangelnden Vertrauen in Microsoft von den Aktien getrennt. Er wolle seine Anlagen lediglich breiter fächern"... www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,727663,00.html ...Wird einfach noch mal klarer, dass wir die Bananenpfluecker sind, die den Ballmers die Banane runterholen muss, weil er zu schlau und zu faul ist... Also wieder bei gleichen mit 40 €,$ oder ¥ anfangen, nach dem "Big Bang"... LG |
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Ich habe schon mehrfach zum Besten gegeben, dass ich die FREITAG-Community überwiegend für eine spätstalinistische Schnarchgesellschaft halte, die immer nur sich selbst bestätigt.
"Ein kluger Mann namens Keynes... Nur ein Eingreifen des Staates..." Du liebe Staatsanhimmelung, hab Ihr denn jetzt selbst das verschnarcht, dass EU-Staaten und US-Staat nichts anderes tun als "eingreifen". Über 14 Billionen Dollar US-Staatsverschuldung beispielsweise, weit über Wirtschaftsleistung. Oder noch nie was von den Staatsmilliarden für Stimulus Act und Troubled Asset Relief Program gehört? Aber Keynes vermissen, ich fass es nicht. Werte Kaffeetanten und Stammtischbrüder der Linksabteilung, das Mindeste einer linksverschlafenen Wahrnehmung wäre doch dies: 600 Mrd. Dollar pro Jahr US-Verteidigungsausgaben, 1500 Mrd. zusätzliche Dollar für Kriege seit 2001, Subventionierung von Staaten, die Menschenrechte missachten. - Das ist doch Euer Thema, oder? Oder hat der Vorstand Euch darauf dressiert, jetzt nur böse Spekulanten, Ackermann und sonstige "personifizierte" Feindbilder zu bemeckern, und den Staatsverschuldungs-Supergau unter Ideologieschutz zu stellen respektive als "Primat der Politik" zu bejubeln? |
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..."dass EU-Staaten und US-Staat nichts anderes tun als "eingreifen"...
Ja, die schaffen es sogar, die S&P, Moody's etc. im Griff zu halten... Nur so'ne Berlusconistaatsanwaltschaftliche Mafia hat den Mut dazu, DAS ist bedenklich... Wenn Sie noch mal mit "Schnarchgesellschaft" kommen, muss ich an Ihrer Nettiquette zweifeln, das wird Ihrem "Nickname" aber gar nicht gerecht ! Bälle flachhalten... |
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Hallo @tlacuache,
der Frau von Gutenberg fehlt ein "t" für das Berufen auf große Vorbilder. Sie zählt sich eher zu den "Guten" und klingt ansonsten wie ein reichlich spät geborener, noch übender jap(ser). Einen "Stimulus Act" übrigens, den find' ich gut... |
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@ Frau vom Gutenberg
Auch wenn Sie schon nach eigener Asukunft mehrfach Ihr Bestes gaben, so ist es leider noch nicht gut genug. Hat Keynes je behauptet, dass Steuersenkungen sich von selbst finanzieren? Hat er angeregt, dass Vermögen, vor allem die großen, nicht besteuert werden dürfen, da das dem Gemeinwohl schade. Nein, das hat er nicht. Im Gegensatz zu den Wirtschaftslaberern von heutzutage. |
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Ich glaube nicht, dass Ackermann das Thema war, sondern das sich aufdrängende Gefühl, dass in den Medien von "den Märkten" gesprochen wird wie von einer personifizierten Macht. Aber kann auch sein, dass Sie das gar nicht verstanden haben.
Dass die Staaten eingreifen - wie verrückt - stimmt. Aber getrieben von "den Märkten" und nicht mit durchdachter - wie Keynes es wohl wollte - Gestaltungsintention. Das ist der Unterschied. Ansonsten - mit verschnarcht oder stalinistisch hantieren gern Leute, die selbst eine ziemlich ideologisch getönte Brille tragen. Ist auch - von der Polemik her - nicht gerade pfiffig. |
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Pardon ging an Frau zu...
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schrieb am
06.08.2011 um 16:23
@ tlacuache
In meiner Klasse kenne ich mit Schnarchgesellschaften gut aus. Golfbälle brauchen schon eine gewisse Höhe. Falls Sie Festbälle, Opernbälle etc. meinten - dazu vielleicht demnächst in meinem Blog |
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"In meiner Klasse"...
Von und zu F.v.G. OOHHH, jetzt erzaehlen Sie mir noch von Ihrem Abschlussball auf der European Business School GmbH, Schwerpunkt zu GmbH. Bleiben Sie in Ihrer "Klasse" und nerven Sie nicht die Untermenschen bitte... Viel spass beim Golfen, "Festbällen", "Opernbällen" etc. , da kennen Sie sich ja bestens aus... |
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schrieb am
06.08.2011 um 16:46
"Dass die Staaten eingreifen - wie verrückt - stimmt."
Gratuliere. Ihre Einsicht muss ich anerkennen. Aber: "Aber getrieben von "den Märkten"". Verzeihung, meinen Sie wirklich, die Zitation überdeckt Ihren Selbstwiderspruch. Oder kann es sein, dass Sie sich selbst nicht mehr verstehen? |
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Ich zitiere nur Ökonomen, Madame.
www.fr-online.de/politik/meinung/die-totengraeber-des-euro/-/1472602/8691234/-/index.html |
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..."den Märkten" gesprochen wird "WIE"? von einer personifizierten Macht."...
Was'n jetzt los? Frau Guti soll zu Gutti... Marktgesichter wollen die Bananen runterholen lassen ("WIR")... Es gibt Gesichter... The 22 Richest Hedge Fund Managers: Phil Falcone, David Shaw, Ken Griffin, Julian Robertson, Stanley Druckenmiller, John Arnold, Daniel Och, Paul Tudor Jones, Leon Black, Henry Kravis, Robert Ziff, Daniel Ziff, Dirk Ziff; Bruce Kovner, Sam Zell, David Tepper, Stephen Schwarzman, Ray Dalio, Steve Cohen, James Simons, Carl Icahn, George Soros (2011 net worth: $14.5 billion, 2010 net worth: $14 billion), John Paulson (2011 net worth: $16 billion), Warren Buffett (2011 net worth: $50 billion 2010 net worth: $47 billion)... www.businessinsider.com/richest-hedge-fund-managers-2011-3# |
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Wo bleibt die Quandt-Erbin?
"Schöne Story" aus meiner kommentatorischen SZ-Zeit. Da forderte doch in allem Ernst ein Kommentator (gar noch Arzt gemäß seinem Profil) den Gigolo kastrieren zu lassen. |
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Venture Capital looks for Investment:
www.ftd.de/unternehmen/industrie/:deutschlands-reichste-frau-bmw-grossaktionaerin-klatten-investiert-in-start-ups/60072690.html |
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Hier noch mal fuer die Schmalspurrechercheure:
www.youtube.com/watch?v=Ish1HjsOARY Das Schweigen der Quandts |
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Ok, @tlacuache, aber vielleicht ein anderer Fokus.
Ich wollte auf den FTD-Artikel hinaus: ..."Dieser hat zunächst ein Volumen von 12 Mio. Euro. Bis 2012 sollen es 25 Mio. Euro werden." Auch ein Teil des anheimelnden, weiter oben genannten Propagandamodells. Wenn man einerseits liest, dass die erste Tranche an den Gigolo bei sieben Millionen lag, das Vermögen der Frau sich auf gut 14 Milliarden beläuft und schlußendlich konstatiert, das eine Milliarde bereits 1.000 Millionen beinhaltet (letzteres in der grausamen Konsequenz sicher nur FTD-Redakteuren bekannt) so zeigt die Story vom "Wagniskapital" sehr schön die Relationen auf. |
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Sorry, les es noch spaeter... muss weg
lg |
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@Ebertus,
Ihr Link ist unfassbar, Danke. Frueher mussten Wirtschaftsredakteure wenigstens noch eine Banklehre vorzeigen, aber hier wird man den Eindruck nicht los, jemand, der "10 Mrd." schreibt, hat noch nicht mal eine Ahnung, wie viele NULLEN das sind, die NULL am Schreibtisch hat vor 6 Monaten noch Sozialkunde und Religion an der Berufsschule gehabt. Eine weitere NULL ist der Chefredakteur so einen Schrott durchzuwinken: ..."Sie gilt als kluge Investorin"... Also, mit 10 000 000 000 im Rücken, bei 25 000 000 investierend, waere ich bei jener Redaktion sogar noch "Hochrisikoanleger". @Redaktion Freitag: Bei diesem Niveau lesen die Hedgefontbetreiber den Freitag als Fachzeitschrift, Merke(l): "Kannst du den Feind nicht besiegen, musst du ihn verbiegen" P.S. Macht ne Story draus... Link siehe oben... Ich gehe jetzt mal "Venture'n", aber am Strand und nicht am Spielcasino(MARKT)... |
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das ist ja interessant! Der verlinkte Beitrag stammt von meinem alten Herrn. Sehr lesenswert!
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Hehe,
das sieht ja aus wie die Zweitausgabe von Taboulywood; mit den sich dort tummelnden Protagonisten in Personalunion. Inhaltlich dito... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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