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Gestern. Am Abend…
Gelegentlich nehme ich mal ein Buch zur Hand. Zur Entspannung vom „Mainstream“ will ich’s gern auch mal spannend haben. Und gelegentlich bleibt auch mal was im Gedächtnis haften. So auch gestern, als mein Blick über einen Buchtitel glitt…
In seinem Roman „Der Rächer“ von 2003 stellte der britische Bestsellerautor Frederick Forsyth („Der Schakal“) folgende These auf:
Damit der Tourismus in Jugoslawien blühe und sich insbesondere westliche Gäste sicher fühlen könnten, exportiere Marschall Tito die schlimmsten Verbrecher ins Ausland. Dort könnten diese sich „austoben“. Ihr durch Mord, Zuhälterei oder sonstwie „verdientes“ Geld und auch Sie selbst, so sie sich an seine, Titos, Spielregeln (Bei mir nicht, sonst gibt’s was auf die Fresse) hielten, seien freilich willkommen…
Heute nennt man das Rückzugsraum. Oder sicherer Hafen.
Tito ist Geschichte. Jugoslawien auch. Die Mafia nicht.
Heute. Am Morgen…
Der Gedanke an Forsyth’s These ist mir noch nicht verflogen. Da war doch nochwas, kurz bevor das „NSU-Thema“ die Medien bestimmte (heute schon nicht mehr)…
Am 2. September 2011, tief im Nachtprogramm von „Arte“ versteckt, wurde die Dokumentation „Auf den Spuren der Organmafia“ ausgestrahlt. Beinahe hätte ich diese Sendung verpaßt, da ich Bücher zu lesen pflege, keine Programmzeitschriften. „D-Radio Kultur“ gab mir damals dankensweise diesen Tipp…
Und am 6. Dezember 2011, das „NSU-Thema“ hatte die mediale Welt noch immer nicht mit seiner Wucht erreicht, hatte ich da nicht mal bei „Frontal 21“ reingeschaut?
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1512098/Mission-EULEX-scheitert#/beitrag/video/1512098/Mission-EULEX-scheitert
Unser Bundestagspräsident empfängt einen Amtskollegen und gibt ein Interview, im vorigem Link nur in Auszügen enthalten, hier aber vollständig zu finden:
frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1
Und, ich habe noch ein wenig tiefer „gegraben“:
2008, „Zapp“, NDR:
www.youtube.com/watch?v=igepEEKWdpg
Oder dies, 2009:
www.reconquista-europa.com/showthread.php?3556-Albaner-Mafia-in-Deutschalnd-Sprache-der-Morde
Für mich ergibt sich nun folgender Zusammenhang:
Marschall Tito hat seine MAFIA vermutlich tatsächlich erxportiert. Unter anderem nach Deutschland. Denn was als „Albanermafia“ bezeichnet wird, stammt im wesentlichen aus dem Kosovo. Mir ist nicht bekannt, das auch Enver Hodscha seine Kriminellen exportiert haben könnte.
Die NATO unter „tatkräftiger“ Mitwirkung der Bundesrepublik hat der MAFIA einen Staat herbeigebombt. Und anerkannt.
Und, die Bundesrepublik geht noch einen Schritt weiter. Sie schiebt ab. Auch in den Kosovo, einen Staat, der von „mutmaßlichen“, aber „frei und demokratisch“ gewählten Mafiosi regiert wird. Sie „exportiert“ zurück. Auch Unschuldige.
Unser Bundestagspräsident empfängt diese „demokratischen Mafiosi“ und meint, es sei nicht Sache der Parlamente, zu richten…
Soviel dazu, das ich mich nicht scheue, Lammert und Tito in einem Satz zu erwähnen.
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"...Lammert und Tito in einem Satz zu erwähnen..." ist absolut unfair. Tito kann sich nicht mehr wehren.
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Stimmt. Die Fairnis betreffend. Der Andere wird es vielleicht tun. Jedoch freiwillig, ohne Nachfrage, wohl eher nicht. Oder, er "läßt wehren". Ich wart`s mal ab.
Apropos "goezdak", scheinst auch Bücher zu lesen. Der "Ulenspiegel" steht auch in meinem Bücherschrank. Lamme war sein bester Freund... |
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Stimmt. Die Fairnis betreffend. Der Andere wird es vielleicht tun. Jedoch freiwillig, ohne Nachfrage, wohl eher nicht. Oder, er "läßt wehren". Ich wart`s mal ab.
Apropos "goezdak", scheinst auch Bücher zu lesen. Der "Ulenspiegel" steht auch in meinem Bücherschrank. Lamme war sein bester Freund... |
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Stimmt. - Meine Ausgabe ist von 1929, leinengebunden, Prägedruck. Hat mir mein bester Freund geschenkt.
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Jaja, de Coster. Meine ist auch aus der Zeit. Sütterlin. Traurigerweise liest das wohl kaum noch einer. Meine Ausgabe habe ich für 50 Cent in meiner Bibliothek erstanden. Entstammte einer Bücherspende. Im Bestand hat's die Bibo nicht mehr. Sowas macht mich froh (50 Cent) und traurig zugleich. Unter ff. Link findest Du noch mehr von mir. Sei kritisch. Danke im voraus.
www.freitag.de/community/blogs/pedrei |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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