peter.doerrie

Blogbeiträge

08.12.2011 | 12:26 peter.doerrie

Von der Gefahr der objektiven Beobachtung

Ist es richtig, politische Prozesse durch eine "moralische" Brille zu beobachten und zu beurteilen? Das war einer der Streitpunkte, die sich aus meinem letzten Artikel  über die Wahlen im Kongo zwischen mir, @ethuin und @hersweetanger auf Twit... >> mehr
05.12.2011 | 16:53 peter.doerrie

Ein Präsident ohne Mehrheit?

Normalerweise sind Präsidialsysteme recht einfache Angelegenheiten. Einige Kandidaten machen Wahlkampf, kann keiner in der ersten Wahlrunde eine absolute Mehrheit (<50%) der Stimmen auf sich vereinigen, gibt es zwischen den beiden besten eine Stic... >> mehr
29.11.2011 | 16:45 peter.doerrie

Der Kongo vor der Entscheidung

Nicht nur in Ägypten wurde gestern gewählt, auch in der Demokratischen Republik Kongo schritten die Wähler gestern an die Urnen. Die Stimmung kurz vor Wahlbeginn als "angespannt" zu beschreiben, wäre eine masslose Untertreibung. In den Tage... >> mehr
24.10.2009 | 09:27 peter.doerrie

Kein neues AKW an der deutschen Grenze - Ein offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erhebe ich Einspruch gegen den geplanten Bau eines neuen Atomkraftwerks in Borssele (NL). Für diesen Einspruch gibt es mehrere Gründe, die ich im weiteren ausführlich erläutern werde und um deren Ber&... >> mehr
22.10.2009 | 11:15 peter.doerrie

Mehr Flüchtlinge für Deutschland!

Wenn man will, dann liest man es täglich: Aus Afrika kommende Flüchtlinge werden auf hoher See von Schiffen oder Helikoptern der europäischen Grenzsicherungsbehörde Frontex zum umkehren gezwungen. Frauen, die oft tausende Kilometer unter sc... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Ein Präsident ohne Mehrheit?

05.12.2011 | 16:53 peter.doerrie
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06.12.2011 | 07:39 Alien59
Auch von mir ein Dankeschön. Der Kongo scheint, vor allem in der deutschen Presse, kaum ein Thema zu sein.
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06.12.2011 | 10:20 peter.doerrie
Ja und das ist sehr bedauerlich. Der Kongo spielt im politischen Geflecht Afrikas eine zentrale Rolle und Deutschland hat mehr Verbindungen zu ihm, als man allgemein denkt. Neben der Militärmission 2006, fällt mir spontan auch das Beispiel einer deutschen Holzfirma ein, die einer der größten Arbeitsgeber in dem Land ist. Deutschland kooperiert auch viel mit Ländern wie Angola, Süd Afrika und Ruanda, die einen großen Einfluss auf die Entwicklungen im Kongo haben.
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Neues zu Syrien

02.12.2011 | 19:02 Hans Springstein
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05.12.2011 | 12:06 peter.doerrie
Assad ist - genauso wie es Gaddafi war - ein brutaler Herrscher, der die politische Opposition unterdrückt und nicht erst seit diesem Jahr für viele tote und Gefolterte verantwortlich ist. Man kann bei vielem zweierlei Meinung sein, aber ich denke das alle Menschen mit einem Interesse an Gerechtigkeit den Tag feiern werden, an dem er nicht mehr an der Macht ist (was danach kommt, ist eine Frage die differenzierter beantwortet werden muss). Die Unruhen in Syrien auf einen Komplott des Westens zurück zu führen ist gelinde gesagt etwas lächerlich. Ja, die meisten westlichen Regierungen werden dem Assad-Regime keine Träne nachweinen. Aber die größte Unterstützung erfahren die Oppositionellen in Syrien gerade durch die Türkei sowie verschiedene arabische Regime. Der Begriff des "westlichen Imperialismus" wird wohl etwas überstrapaziert, wenn man nun auch schon die Türkei als Akteur definiert. Überhaupt ignoriert die in diesem Artikel propagierte Sichtweise die Hauptakteure: die Syrer selber. Es sind Syrer, die in Syrien getötet werden und es sind Syrer, die das Töten übernehmen. Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht der Völker bedeutet auch, zu erkennen wenn ein Volk die berechtigte Forderung nach politischer Teilhabe stellt und diese Forderung zu unterstützen.
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Die Kriegstrommeln werden gerührt

02.12.2011 | 15:43 Reimers
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05.12.2011 | 11:52 peter.doerrie
Es geht hier ein wenig unter, dass der aktuelle Zwischenfall definitiv auf das Konto des Irans geht. Iranische Protestierende haben - mit Einwilligung der Sicherheitskräfte, das ist auf Fotos deutlich zu erkennen - die Botschaft Großbritanniens gestürmt, verwüstet und kurzzeitig mehrere Botschaftsangehörige gegen ihren Willen festgehalten. Ich bin sehr kritisch gegenüber der Iran-Politik westlicher Nationen, die tatsächlich sehr auf Konfrontation ausgelegt scheint und momentan keinen Raum für eine konstruktive Lösung bietet. Aber auch der Iran will sich momentan offensichtlich nicht an seine Verpflichtungen halten, weder solche, die ihm aus seiner Mitgliedschaft zu internationalen Abkommen zur Nutzung der Atomkraft erwachsen, noch zu internationalen Abkommen über die Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen (die der Iran selber immer wieder vehement einfordert). Momentan ist in der Iran-Debatte keiner der Beteiligten kompromissbereit. Ein Angriff auf den Iran durch Israel (relativ wahrscheinlich) oder die USA (sehr unwahrscheinlich) wäre daher auch eine Konsequenz aus dem unversöhnlichen und radikalen Verhalten der iranischen Machthaber.
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05.12.2011 | 11:28 peter.doerrie
Ja, lokale Kontinuität ist wichtig. Aber vielleicht findet sich eine Alternative zu den Zeltstädten. Man könnte versuchen, bestehende (öffentliche) Gebäude zu nutzen oder öffentliche Plätze nur ohne permanente Strukturen nutzen, dafür Unterkunft, Logistik, etc. in dezentralen Strukturen realisieren.
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Der Kongo vor der Entscheidung

29.11.2011 | 16:45 peter.doerrie
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29.11.2011 | 17:44 Ehemaliger Nutzer
Danke, dass Sie hier an den Kongo erinnern. Das rohstoffreiche Land ist ja die Schlachtkuh für viele Länder. Es wird spannend, was mit diesem Land in den nächsten Monaten passiert. Den Menschen wäre e...
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29.11.2011 | 22:59 peter.doerrie
In Teilen des Landes werden immer noch Kinder als Soldaten eingesetzt. Auch die staatliche Armee (die zu einem grossen Teil aus ehemaligen Rebellengruppen besteht) hat noch nicht alle Minderjährigen aus ihren Reihen entfernt. Dieses Problem wird aber ohne ein vollständiges Ende des Konfliktes zu lösen sein. In einem Land, in dem mehr als 50% der Bevölkerung unter 18 sind, wird jeder Konflikt unter Beteiligung dieser Altersgruppe geführt werden.
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peter.doerrie
Ich bin 25 Jahre alt, lerne und schreibe über Krieg und Frieden, Afrika und Social Media.
Ort:
Münster
Mitglied seit:
3 Jahre 2 Wochen
Zuletzt aktiv:
08.12.2011
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Kommentare: 21
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Mein Web:
Logbuch
00:21
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:16
Hans Springstein hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
23:59
hardob hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
JoeRoberts hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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