Philipp Haaser

phh

01.04.2011 | 00:20

Journalisten im Kosovo: Zwischen allen Stühlen

Nach dem allmählich beginnenden Rückzug der internationalen Gemeinschaft fürchten die Journalisten um ihre Unabhängigkeit – in einem Land, das von einer korrupten Elite geführt wird und in dem der höchst politisierte Alltag nach wie vor von latenten ethnischen Konflikten geprägt ist.

Studenten flanieren zur Mittagszeit über die brüchigen Bürgersteige des Universitätsviertels in Prishtina. Die Straßen sind stark befahren, die Tische der umliegenden Cafés voll besetzt. Junge Kellner servieren Macchiato – die kosovarische Cappuccino-Variante –, Limonade und Fast-Food. Ein riesiger Flachbildschirm zeigt das Fernsehprogramm eines lokalen Senders: ein Modemagazin, der Ton ist abgedreht. Im Radio läuft türkische Popmusik. An der Theke liegen Tageszeitungen aus.

Obwohl der Staat erst seit dem 17. Februar 2008 existiert – seit der Erklärung der Unabhängigkeit von Serbien – folgt auch im Kosovo das Leben den Gesetzen der modernen Mediengesellschaften. Die Situation der Journalisten lässt sich nur schwer vergleichen mit der ihrer Kollegen in anderen Ländern. In den letzten Jahren wurde alles politisiert. Der Alltag ist dominiert vom Streit um den Status der unter internationaler Verwaltung stehenden Provinz, das Zusammenleben überschattet von den Folgen des ethnischen Konfliktes. Die korrupte Elite des Landes hat die fragile Wirtschaft unter ihrer Kontrolle. Was wollen und können kosovarischen Journalisten in diesem Umfeld erreichen?

Fußgängerbrücke in der geteilten Stadt Mitrovica
(Fußgängerbrücke in der geteilten Stadt Mitrovica)

Der ethnische Konflikt durchzieht elf Jahre nach Kriegsende noch immer alle Lebensbereiche.  Die Berichterstattung der Medien im Kosovo spielt dabei eine zentrale Rolle. Im März 2004 ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem drei albanische Jungen ertranken. Weil sie sich von einer Gruppe serbischer Männer und ihrem Hund gehetzt fühlten, sprangen vier Jungen in Panik in einen Fluss. Die Darstellung eines einzigen überlebenden Jungen übernahmen alle drei Fernsehsender ungeprüft noch am selben Tag und beschrieben die Ereignisse reißerisch. Vorschnell ordneten sie diese als ethnisch motivierte Gewalttat ein. Die Berichterstattung trug dazu bei, dass die Teilnehmerzahlen der schon vor einiger Zeit organisierten Proteste gegen die Verhaftung von ehemaligen UÇK-Kämpfern von einem auf den anderen Tag von knapp 20.000 auf über 50.000 Teilnehmer anschwollen und schließlich in tödlichen Zusammenstößen endeten. 19 Menschen starben, dutzende orthodoxe Klöster, Kirchen und Wohnhäuser wurden dem Erboden gleich gemacht. Als Konsequenz verstärkten die internationalen Organisationen vor Ort ihr Engagement im Medienbereich. Direkt nach dem Endes des Krieges im Jahr 1999 begann die Vereinigung der europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter (EBU) mit dem Aufbau des Radio- und Fernsehsenders RTK, finanziert aus Gebühren, die die Bevölkerung mit ihren Stromrechnungen zu entrichten hatte. Gleichzeitig trieben die US-amerikanische Hilfsorganisation USAID mit Hilfe der Soros-Stiftung die Einrichtung der privaten Sender KTV und RTV21 voran, sodass binnen kürzester Zeit drei landesweite Radio- und Fernsehsender den Betrieb aufnahmen. Daneben wurden Sendelizenzen für über hundert lokalen Rundfunkstationen erteilt. Auch die Presselandschaft blüht. Bei etwa 1,8 Millionen Einwohnern konkurrieren zur Zeit neun Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von ungefähr 30.000 Exemplaren um Leser. Eine Zeitung kostet zwischen 10 und 30 Cent, sodass nur ein Bruchteil der Einnahmen durch Verkaufserlöse zustande kommt. Damit sind die Zeitungen des Landes finanziell von Anzeigenaufträgen abhängig, und das in einem wirtschaftlich mehr als schwierigen Umfeld. Die offiziellen Angaben der Europäischen Kommission zur registrierten Arbeitslosigkeit liegen bei 40 Prozent (2009). Andere Quellen gehen von bis zu 70 Prozent Arbeitslosigkeit aus. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf wird auf knapp sieben Prozent des EU-Durchschnitts geschätzt, ein Lehrer verdient im Durchschnitt 150 Euro im Monat, ein Arzt 200. Mit dem allmählichen Abzug der NATO-Soldaten droht ein weiterer entscheidender Wirtschaftsfaktor wegzubrechen. Es ist unwahrscheinlich, dass das üppige Angebot an journalistischen Produkten in diesem Umfeld dauerhaft bestehen kann.

Zeitungen: Öffentliche Geheimnisse und finanzielle Abhängigkeit

Das Büro des Think Tanks „KIPRED“ liegt in einer Nebenstraße, nahe der Universität. Krenar Gashi ist trotz seiner 28 Jahre einer der erfahrensten investigativen Journalisten im Kosovo. Mittlerweile pausiert er als Journalist und wurde vor Kurzem zum geschäftsführenden Direktor der sozialwissenschaftlichen Forschungs­ein­richtung ernannt. Seine Berichte und Kommentare finden große Beachtung, auch die 2010 veröffentlichte Studie zum Pressemarkt. Dort lässt sich eine zunehmende Politisierung feststellen. Die Autoren kritisieren, dass durch die geringen Verkaufserlöse der Zeitungen die Regierung als größter Anzeigenkunde Einfluss auf die Berichterstattung nimmt. So werden bestimmte regierungsnahe Zeitungen bevorzugt mit Aufträgen bedacht. Trotzdem gibt es kritische Journalisten. „Alles hier ist ‚on the record‘“, sagt Gashi, „und trotzdem ändert sich nichts“. Was er meint, sind die „öffentlichen Geheimnisse“, die im Kosovo tatsächlich jeder kennt. Etwa, dass das Tankstellennetz rekordverdächtig dicht ist – auf sechs Kilometer Straße kommt eine Tankstelle. Dies lässt sich eher mit Geldwäsche als mit legalen wirtschaftlichen Aktivitäten erklären. Oder dass im Jahr 2004 am Flughafen in der Hauptstadt Prishtina ungefähr 500 Mitarbeiter beschäftigt waren – gemessen am Passagieraufkommen zweimal mehr als nötig. Der britische Manager des Flughafens, sein Personalchef und eine Gruppe von Einheimischen teilten sich die mehreren Hunderttausend Euro an Bestechungsgeldern, gezahlt von den neu eingestellten Mitarbeitern. Oder dass die siebenhundert Millionen Euro, die in die zwei Kohlekraftwerke des Landes investiert wurden, nicht dazu beigetragen haben, auch nur einen Tag ohne Stromausfall, geschweige denn eine stabile, flächendeckende Stromversorgung zu gewährleisten – dies wäre aber für ausländische Investitionen eine notwendige Voraussetzung. Journalisten haben diese Missstände hinlänglich bekannt gemacht und öffentlich angeprangert. Konsequenzen hatten diese Berichte keine.


(Französische Soldaten in der Fußgängerzone in Süd-Mitrovica)


Der öffentlich-rechtliche Sender RTK

Am Ende einer Straße im Basarviertel von Prishtina liegt das Gelände des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders RTK. Davor auf dem Bürgersteig wird Tabak lose verkauft. Kiloweise liegt er in großen Haufen neben dem Zubehör für selbst gestopfte Zigaretten auf improvisierten Verkaufsständen. Sie stehen zwischen kleinen, fest installierten Buden, in denen chinesische Importwaren ausliegen. Einige Bäume spenden Schatten. Gegen elf Uhr vormittags ist viel Betrieb in den engen Gassen. Dutzende Gespräche erfüllen die umzäunte Fläche vor dem Gebäude, auf dem ein Sendemast in den Himmel ragt. In einem hölzernen Pavillon sitzen rund 20 Leute, trinken Kaffee und unterhalten sich. Nicht alle Gespräche wirken wie Arbeitsbesprechungen. Um den Pavillon stehen vereinzelt Plastikstühle auf einem ungemähten Rasenstück.

Auf einem davon sitzt Mentor Shalla, 34 Jahre alt, jugendliche Erscheinung, stellvertretender Generaldirektor des Senders. Mit leiser Stimme, sich für sein Englisch entschuldigend beschreibt er die Arbeit für Journalisten: „Journalisten im Kosovo finden jeden Tag neue Themen. Weil es Millionen ungelöste Probleme gibt. Das Land befindet sich noch in der Entwicklung, seit der Unabhängigkeit sind gerade einmal drei Jahre vergangen.“ Er steht für den Umbruch, der mit dem Krieg begonnen hatte. Im Krieg arbeitete er als freier Journalist und war später beim Aufbau des Senders von Anfang an dabei. Er wurde Anfang des Jahres 2009 vom Posten des Nachrichtenchefredakteurs enthoben. Das zu dieser Zeit noch aus Internationalen bestehende Aufsichtsgremium des Senders wollte damit angeblich etwas gegen die zunehmend regierungsfreundliche Berichterstattung unternehmen und vermutete, dass Shalla der regierenden PDK nahe steht. Nachdem das Board unter Aufsicht der Regierung mit lokalen Vertretern neu besetzt wurde, erhielt er seinen Posten zurück. Er selbst erwähnt diese Geschichte im Interview mit keinem Wort. Der Sender steht der regierenden Partei mittlerweile näher als je zuvor, auch weil die Finanzierung über Gebühren vom Verfassungsgericht gekippt wurde. Der Haushalt wird nun mit sporadisch genehmigten Finanzspritzen des Parlamentes bestritten.

Gleichzeitig ist der Sender auch das Zuhause von Anamari Repic (34), Moderatorin und Produzentin der serbischsprachigen Sendung „Sve je moguće“ („Alles ist möglich“), die vom progressiven Belgrader Sender B92 übernommen und in Serbien ausgestrahlt wird. Die Sendung erfüllt einen Teil der für RTK vorgeschriebenen Quote für Minderheitenprogramme. Serbische und Albanische Politiker sowie Abgeordnete internationaler Organisationen stehen in ihrer Sendung den serbischen Studiogästen Rede und Antwort. Objektivität heißt für sie, alle Seiten der serbischen Gemeinschaft zu repräsentieren, auch die leisen Stimmen. „Vor allem möchte ich gut informieren“, beschreibt sie ihre Absicht, gibt aber unumwunden zu, dass sie eine Agenda verfolgt: die aktive Beteiligung der serbischen Minderheit am Zusammenleben zu fördern. Aus der Sicht Vieler in Belgrad bedeutet die Zusammenarbeit mit kosovarischen Institutionen Verrat an der serbischen Nation, da damit de facto die Unabhängigkeit anerkannt werden würde. Auch die Mitarbeiter des albanischsprachigen RTK-Nachrichtenmagazins „Jeta në Kosovë“ („Leben im Kosovo“) wissen, wie sich dieser Vorwurf anfühlt. Nach einer kritischen Reportage über einen lokalen Provinzfürsten im Jahr 2010 brach eine Kampagne, geführt von einer regierungsnahen Zeitung, über die verantwortliche Moderatorin und Produzentin herein. Mangelnder Patriotismus und Verrat wurde ihr unterstellt. Man warf ihr vor, im Auftrag Serbiens als Spionin zu arbeiten; ihr wurde unverhohlen gedroht. Umso ermutigender sind die Erfolge, die die Journalisten des Senders vorzuweisen haben.

Ausgerechnet Mentor Shalla beschreibt einen der wichtigsten: Früher im kommunistischen Staatsfernsehen sahen die Zuschauer keine normalen Leute über ihre Probleme sprechen. Berichtet wurde aus der Perspektive der Regierung, selten kam die Opposition zu Wort. Die kritischen Berichte der Nachkriegsjournalisten waren für die alten Hasen schlicht schlechter Journalismus. Mit Hilfe der internationalen Unterstützer setzten sie sich jedoch durch. Vorreiter ist für das Fernsehen vor allem „Jeta në Kosovë“. Im Anschluss an einführende Filmbeiträge diskutieren die Moderatoren mit den Studiogästen das Thema der Sendung. Sie unterbrechen ihre Gäste, wenn sie ausweichend auf die gestellten Fragen antworten, mitunter auch sehr nachdrücklich. Als das Format 2005 auf Sendung ging, kam diese Form der Interviewführung mit Politikern einem Tabubruch gleich, was den Einschaltquoten und dem aufklärerischen Anspruch der Macher aber keineswegs abträglich war. Auch der Erfolg der Sendung von Anamari Repic zeigt, dass die Zuschauer ein differenzierteres Bild der Verhältnisse schätzen.

Nach dem Aufbruch

Es gibt jedoch Anzeichen, dass die Entwicklung einer kritischen „vierten Gewalt“ stagniert. Für viele Journalisten stellt der Wechsel in die Politik eine lukrative Karriereoption dar. An prominenten Beispielen fehlt es nicht. Einige der jungen Journalisten sollen gar an ihrem persönlichen Stil im Hinblick auf dieses Ziel feilen. Auf der anderen Seite könnte eine Professionalisierung der Aus- und Weiterbildung hohe journalistische Standards sichern. Die heute nachrückende Generation hat Journalismus oder verwandte Fächer studiert. Viele haben sich zusätzlich in Einrichtungen internationaler Organisationen weitergebildet oder Lehrgänge an Universitäten oder in Medieneinrichtungen im Ausland besucht. So bietet etwa die Europäische Kommission den Journalisten Kurse zum Beitrittsverfahren für Kandidatenländer an. Das norwegische Außenministerium finanziert das Kosovo Institute for Journalism and Communication (KIJAC), ein Institut mit Journalismus-Dozenten von Universitäten in aller Welt.

Dort belegt Arta Berisha (23) den Studiengang „Journalism“, zeitgleich mit „Economics“ an der städtischen Universität. Sie arbeitet hauptberuflich als Kosovo-Korrespondentin für den albanischen Fernsehsender Top Channel und sie erzählt, dass sich Journalismus im Kosovo mit ihrer Generation ändert. 2007 sei der typische Journalist jemand gewesen, der hauptsächlich mit internationalen Leuten gearbeitet hätte. „Sie verhalten sich als wüssten sie alles. Aber für sie gilt etwas als Journalismus nur dann, wenn der Premierminister, der Präsident oder ein Minister interviewt wird, wenn es darum geht, dass die Regierung oder die UN-Verwaltung Fortschritte erzielen“, kritisiert sie die große Nähe zwischen Journalisten und der Politik. „Wir machen das besser. Wir arbeiten wirklich im Interesse der Öffentlichkeit, behandeln Probleme, kritisieren die Regierung und hinterfragen ihre Positionen“, erklärt sie. Gerade den jungen Journalisten liegen die alltäglichen Probleme der Menschen am Herzen, wenn im Winter in ganzen Dörfern die Heizung ausfällt, die Wasserversorgung nicht funktioniert, der miserable Zustand der Schulen. Sie sehen sich in diesem Sinne als aktive Gestalter einer Gesellschaft im Umbruch. Nachdem jahrelang die politische Unabhängig­keit, die Machtvertei­lung und der Konflikt zwischen Serben und Kosovo-Albanern die öffentliche Diskussion bestimmt haben, sehnen sie sich nun danach, endlich andere Themen behandeln und den Alltag der Menschen stärker in den Vordergrund rücken zu können. Dabei ist ihr Verständnis von Professionalität zwar geprägt von den Erfahrungen des letzten Jahrzehnts. Objektivität zum Beispiel bedeutet für viele vor allem, dass auch die Stimmen der serbischen Gemeinschaft und die der anderen Minderheiten Gehör finden. Viele grenzen sich jedoch deutlich von ihren unmittelbaren Vorgängern und ihrem zu engen Verhältnis zur politischen Elite ab. In der Hinwendung zum Alltag der Bevölkerung und der Überwindung der Politisierung aller Lebensbereiche sehen sie endlich eine Chance, dass sich das Leben der Menschen verbessert. Die Rolle der Journalisten dabei ist entscheidend.

(Alle Bilder von Marie Charlotte Selter, Copyright)

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.04.2011 um 01:07
Die Arbeitsbedingungen für die jüngere Journalisten-Generation wird kaum wirkliche kritische Arbeit leisten können. Spätestens nach dem Abzug der Mitarbeiter von internationalen Organisationen und der EUFOR muss die Elite sich endgültig stabilisieren, genau wie Berisha in Albanien.
weinsztein schrieb am 01.04.2011 um 03:10
Lieber Sachichma,

ausgerechnet Berisha zählst Du zu einer Elite, die sich stabilisieren müsse, in diesem Fall in Albanien?

"Bei den Parlamentswahlen im Juli 2005 führte er seine Partei, unter anderem mit Hilfe amerikanischer Berater, die auch für George W. Bush gearbeitet hatten, zum Sieg. Nachdem das offizielle Wahlresultat lange auf sich hatte warten lassen, wurde er im September 2005 Ministerpräsident."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sali_Berisha

Berisha hatte ich in den 90-er Jahren interviewt. Weil ihm meine Fragen zum inhaftierten Vorsitzenden der sozialialistischen Partei unbotmäßig schienen, fuchtelte er mit wedelndem Zeigefinger rum. Er schrie mich an, "listen Sir!!!", vor reichlich Publikum (seinem Kabinett und rund 1000 weiteren geladenen Gästen), anlässlich der Einweihung einer christlichen Kathedrale in Tirana. Bei dieser Gelegenheit hatte er die Toleranz seines (unfassbar korrupten) Regimes weltweit feiern wollen.

Berisha ist die Karikatur eines Präsidenten. Früher war er 150-prozentiger Kommunist, war Parteisekretär der Medizinischen Fakultät an der Universität Tirana und Arzt von Enver Hoxha. Bis zur Wende in Albanien, danach ließ er sich von der CIA weich einbetten.

Dies zur Elite und zu Sali Berisha.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.04.2011 um 08:40
@ Weinsztein,
Ich schreibe hier manchmal nur noch ironisch...
Ja, selbstverständlich zähle ich diesen "Pyramidenjounleur" zu einer Elite, zu eine eigentlich höchst kriminellen Elite! Und darum wird die sich um jeden Preis versuchen jeden Kritikern zu entledigen! Als Berisha 2007 mit seinem Pyramidensheme einen "Aufstand" in Albanien anzettelte wurden die Waffenkammern des Landes geplündert und damit die UCK bewaffnet. Dann begannen die Kosovo-Albaner ihren "Kampf" gegen die serbische Bevölkerung. Das Beispiel Bosniens verschaffte ihnen die Gewissheit das ihnen die NATO helfen wird. Der BND war dabei sehr starkt involviert! Dann kam "KDOM" & OSCE (zum ersten Mal wurden z.B. bei der Operation "Eagle Eye" unbemannte "Pretadors eingesetzt). Die KLA mutierte zur KPS und ist m.M. ein fast stalinistischer Apparat von Tenet, CIAs, Gnaden. Deswegen meine ich das die Eliten sich stabilisieren müssen, schliesslich sehen die was heute in Nord-Afrika geschieht...
Joachim Petrick schrieb am 01.04.2011 um 02:06
@Philipp Haaser

Ein ergreifend gelungen dicht gemaltes Bild der gegenwärtigen Verhätnisse im Kosovo, das der Leser den Wald der politischen Korruption bis in andere Länder Europas, den USA, Russlands, der UNO, NGOs, vom Sichten & Schauen erschöpft, vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Was ist da wirklich los im Kosovo?

Ist der Kosovo eine Blaupause für zukünftige "UNO- Protektorate"?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.04.2011 um 08:46
Im Kosovo ging es dem "Supreme Allied Commander Europe (SACEUR)" u.a. darum die militärischen Einrichtungen der JNA (jugofolksarmee) zu stibizen. So z.B. "Slatina-Airport" ein Militärflugplatz mit einer Runway unter einem Berg, eine Radarstation die bis in die Türkei und Ukraine sieht, wegen der Uranvorkommen usw....
Philipp Haaser
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