Nein, „Neger“ sagen wir nicht! Das ist despektierlich und beleidigend und transportiert nur schäbigste Klischees. Aber „Schwarzer“ ist akzeptabel. Das unterschlägt jetzt nicht die augenscheinliche Differenz, betont sie vielleicht etwas stark, aber lässt nicht gerade den Buschmann im Baströckchen mit der Bananenstaude unterm Arm vor Augen treten.
Der Schwarze - Sinnbild für Lebensfreude und Natürlichkeit
Über solche Kolonialismus-Altlasten sind wir hinweg, wir wissen die Afrikaner für ihre positiven Eigenschaften zu schätzen, aber wir müssen auch nicht, im Bemühene um politische Korrektheit, ihre schwierigen Eigenarten verschweigen. Dem Deutschen ist der Schwarze Sinnbild für unverbildete Lebensfreude und Natürlichkeit, er ist bunt gewandet, trommelt, tanzt. Ein herzlicher Bursche, ein feuriges Weib! Nun gut, er gehört ein wenig paternalisiert und an die Hand genommen, im Herzen ist er ja stets das Dschungelkind, das zum zivilisierten Weltbürger erst erzogen werden muss. „Demokratie“ hat er noch nicht so raus, und vor allem seine wilde Liebeskraft sollte er zu zügeln lernen, wegen dieser vermehrt er sich ja so über Gebühr und leidet nun Hunger und Aids.
Mehr über das krude Bild, das der Deutsche gerade im Fernsehen vom "Schwarzen" mal, gibt es hier:
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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