philoron

Was aber der Mensch ist.....

Blogbeiträge

24.10.2011 | 00:07 philoron

Der Schein bestimmt....

In der letzten Woche prangerte es fast auf jeder Nachrichtenseite im Internet, untermalt mit dem Foto irgendeines Bankenviertels und seinen protzenden Wolkenkratzern. Die Banken und ihre Fondgesellschaften sind Schuld an unserer Misere. An der Krise, der Not... >> mehr
09.10.2011 | 09:21 philoron

Unterm Eiffelturm mittags um halb eins

Es ist Freitag und zugleich unser letzter vollständiger Tag in Paris, bevor wir uns aufmachen, einer liebevollen Einladung folgend, in einem Hochgeschwindigkeitszug, mitten durchs Land in eher eine ländliche Ruhe zu begeben, als Kontrastprogramm pur ... >> mehr
15.01.2011 | 21:16 philoron

Zum Nachdenken zitiert.....

  >>Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie als dann zusammen, so zeigt es sich erst, wie viel Zeit man sich mit diesen Papieren verdirbt. Die Welt war immer in Parteien geteilt, besonders ist sie es jetzt, und w&a... >> mehr
09.01.2011 | 14:17 philoron

Die Pyramide

Viele Zahnräder in einem großem Getriebe sich einst drehten Um ihre Kraft in festgesetzter Folge von unten nach oben abzutreten Auf Kommando freilich drehten sie rechtsherum und rotierten zurück Stillstand gab`s nie, auf dass sie nicht le... >> mehr
27.12.2010 | 23:24 philoron

Eine wirklich alte Geschichte.

Es war einmal eine Königin. Ihr Charme und ihre Grazie ist kaum als besonders anmutig zu bezeichnen gewesen und dazu schien sie nicht sonderlich talentiert für ihre offensichtliche Bestimmung, ein solch hohes Amt zu bekleiden. Nein, vielmehr hatten... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Das letzte Opfer

09.11.2011 | 14:02 hadie
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10.11.2011 | 00:00 philoron
Ein wirklcih berührende und spannende Geschichte, wenn gleich sie tragisch ausging! Ich werde mich beim nächsten Mal, wenn ich durch Lüttgenrode- gleich hier um die Ecke- fahre, sicherlich an sie erinnern. Irgendwie bin ich froh, dass ich jung genug war, um nicht auf solch tollküne Ideen mit recht ungewissen Ausgang gekommen. zu sein. Also um ein Bewusstsein für das eigentliche Unrecht zu entwickeln, was daraufhin vermeintliche Flügel wachsen ließe. Angenommen eine Flucht wäre gelungen, so frage mich gerade: Was bedeutete die Erkenntnis für jemanden, irgendwann festzustellen, im Prizip nur vom Regen in die Traufe geflohen zu sein? Das ein jedes System noch seine Schattenseiten hat. Vor denen der heutigen jedoch kann man nicht fliehen.....
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Der Kapitalismus ist ein flexibles Kerlchen

16.10.2011 | 00:59 lebowski
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16.10.2011 | 14:37 philoron
Viele Menschen werden ähnlich empfinden, denke ich. Aufgrund ihrer Umstände jedoch, wohlmöglich demgeschuldet, dass sie eine Familie o.ä. zu ernähren haben, verharren sie in dem Zustand, der hier als Hamsterrad bezeichnet ist. Wer kennte ihn übrigens nicht? Stellte man zwei ganz einfache Sinnbilder auf, nämlich das Herz als Innbegriff der Sehnsucht für eine andere, bessere und gerechtere Welt auf der einen und die Magengegend als tatsächlicher Entstehungsort für die antreibenden Triebkräfte des Individuums auf der anderen Seite, so würde ich sagen: "Was das Herz auch begehrt, am Ende entscheidet immer der Magen. Erst wenn dieser wegen der zwischen arm und reich zu weit auseinander geklafften Schere leer bliebe, wird es den nächsten Umbruch geben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie sie es immer schon gewesen ist. Deshalb kann der Kapitalismus ja nur mit dauerndem Wachstum existieren. Dem Magen ist hierbei nicht nur das alleinige Hungergefühl im herkömmlichen Sinne beizumessen."
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Armer Epikur

16.10.2011 | 10:44 Michael Neu
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16.10.2011 | 13:29 philoron
Was einem Glauben, sei er auch noch so christlich, gefährlich werden konnte, musste vor dem Blickwinkel des Menschen in ein entsprechendes Licht gerürckt werden. Um die eigene Macht und Interessen zu schützen(wie ist es heute?). Über Gerationen bewahrt sich dann in der breiten Masse ein solcher Unverstand, der zu dergleichen Fehldeutungen führt. Schließlich waren die Epikureer mit einem Stück Käse in Gesellschaft in ihrem Kepos zufrieden. Es gibt sicher noch viele andere irrige Annahmen im kollektiven Gedächnis. Sicherlich ist es bloß die Wortwahl Schachts gewesen.
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Unterm Eiffelturm mittags um halb eins

09.10.2011 | 09:21 philoron
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09.10.2011 | 11:46 Ehemaliger Nutzer
Nach einer sehr lesenswerten Erzählung stellen Sie wesentliche und interessante Fragen @ philoron! Was können wir von Kindern nicht alles lernen? Was haben wir im Laufe unseres Lebens verlernt, welch...
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12.10.2011 | 23:52 philoron
"es ist sogar eines der wenigen Dinge, die genetisch prädisponiert sind und erst im Laufe der Prägung abgelegt werden können. Hierzu gibt es Studien zum Sozialverhalten von Kleinkindern der Gattung Homo Sapiens." Das erklärt einiges. Ich denke, es stecken beide Seiten im Menschen. Es gibt sicher auch hier Ausnahmen, genügend rücksichtsvolle, sensible Menschen bspw. Diese mögen es nicht so leicht im Leben haben, wie andere. LG
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Unterm Eiffelturm mittags um halb eins

09.10.2011 | 09:21 philoron
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09.10.2011 | 11:46 Ehemaliger Nutzer
Nach einer sehr lesenswerten Erzählung stellen Sie wesentliche und interessante Fragen @ philoron! Was können wir von Kindern nicht alles lernen? Was haben wir im Laufe unseres Lebens verlernt, welch...
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12.10.2011 | 23:39 philoron
Ich hatte das Denkmal dank google schon gefunden, aber trotzdem danke. Das Lesen der Essays dieses Mannes hat mir persönlich viel gebracht. "Ja und ein wenig Nein. Erst wenn wir -jede/r für sich - sich selbst gut kennengelernt hat, seinen Charakter ethisch- moralisch geformt hat, d.h. dass (s)eine individuelle Haltung auf seine selbst gewählten Werte und Ideale basiert bzw. erkennbar ist, die er fortwährend in den unterschiedlichen Situationen und Kontexten erprobt und festigt, kommen wir einen Schritt weiter. Das schient mir ein Ansatz, weil er bei uns selbst beginnt." Ich sehe das genauso, ohne Einschränkung. Vor allem den letzten Satz verwende ich in derselben Form. Es kann nur bei jedem selbst anfangen. Ich frage mich, ob eine solche Sichtweise, bezogen auf den heutigen Zustand der Welt, auf den ersten Blick nicht zu ambitioniert erscheint. Natürich, ohne Glaube an eine Sache braucht man diese nicht weiter zu verfolgen. Dafür allerdings liegt sie mir zu sehr am Herzen. Vielleicht braucht es neue Wege oder diese neuen Wege einfach ihre Zeit. Ob der Mensch nun von Natur aus böse ist oder die Gesellschaft ihn erst dazu macht, beschäftigte bekanntlich schon Rousseau. seinerzeit. Was hinterließ er selbst auf seinem Weg? Philosophieren ist die eine Seite, dies auch tatsächlich zu leben, eine andere. Das halte ich für eines unserer Grundprobleme. Uns selbst zu reflektieren, dabei hat uns die Natur nicht besonders gut ausgestattet. Eher darin, leicht irgendwelchen Dingen zu erliegen. Aber wir haben immer auch die Möglichkeit, uns zu überwinden. Das erfordert Bewusstsein, was sich wiederum in einem immerwährenden Prozess befindet. Wie das ganze Leben ja auch. Aber wer bekennt sich dessen? "Es ist klar, die meisten von uns, wissen nicht wer sie sind und was sie eigentlich mit ihrem Leben wollen." Eine Wertung, die ihre Berechtigung findet, aber wem kann man sie schon sagen und wie sieht es überhaupt in einem selbst aus? LG
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philoron
Ein verdorrter Geist ist leicht zu entflammen. Ein verstörter Geist ist leicht zu geleiten. Ein befangener Geist ist leicht einzunehmen, ein freier und offener Geist dagegen, schwer zu finden.
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