philoron

Was aber der Mensch ist.....

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17.05.2012 | 22:39 philoron
Sind es nicht solche Zitate, die uns zuweilen aus unserer Lethargie reißen? Ich denke, man kann nur das hinreichend genau beschreiben, auf was man aus einer gewissen Entfernung heraus schauen kann. Doch wie könnten wir diese Entfernung erreichen, wenn wir doch mittendrin sind, als ein Teil des Ganzen sozusagen? Jeder ist mit seiner eigenen kleinen Welt beschäftigt. Sind wir nicht einfach zu nahe, zu befangen? Zu bewegt und doch so unbeweglich? Tausend Strömungen und wir wissen gerade nicht, wo wir treiben. Treiben, ja treiben, das ist das bessere Wort für unseren Zustand. Vielleicht ist eine Art Suggestion, wir meinen zu schwimmen, aber beim schwimmen hat man die Richtung in den eigenen Händen. Wir jedoch, so scheint es mir, wissen kaum wohin es gehen soll. Hauptsache weiter, irgendwie vorwärts und irgendwer, von denen die das Sagen haben, wird es schon wissen und richten. Da muss ich an den alten Nietzsche denken: „….wie ein Strom, der hin zu seinem Ende will.“ Manchmal fühle ich mich an den Ufern sitzend und einen Moment später spüre ich schon wieder die Fluten über mir und um mich herum. Aber zu meiner Freude trifft man gerade an solchen Ufern auf besondere Menschen und das bleibt haften!
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Französisches Tagebuch, Wahlausgang

23.04.2012 | 00:20 Novalis
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24.04.2012 | 06:36 philoron
Danke für das Bild mit persönlicher Note. Muss man sich angesichts des Erfolgs der rechten Seite Gedanken machen? Wie würde sich das enwickeln, wenn es uns, mal angenommen, noch ein ganzes Stück schlechter gehen würde. Ich tue mich schwer, den Gedanken zu Ende zu denken. Aber so weit ist es erfreulicherweise noch nicht. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass nämlich letztlich der leere oder volle Magen des Menschen erheblich mitentscheidet...... Mal sehen, wenn Hollande es schaffen sollte, wie sich das Ganze dann gestalten wird und ob es einen generelle Auswirkung auch bei uns dadurch geben wird. LG
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Wahl in Frankreich

12.04.2012 | 01:10 Novalis
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15.04.2012 | 21:44 philoron
"Wer von den KandidatInnen einem Cäsaren am meisten gleicht, wird die Wahl gewinnen." ...das trifft es wahrscheinlich! Aus rein menschlicher Sicht kann man nur hoffen, dass nicht wie daeinst den Cesaren jemand heimtückisch mit dem Messer meuchelt. Für die Politik unserer westl. Systeme ist wohl eher egal, wer da in der Regierung sitzt. Die tatsächliche Macht haben andere. Daher mag es kommen, dass man immer mehr Politikverdrossenheit zu spüren bekommt oder eine Partei mit Null Programm, die aber einen revoltierenden Namen angenommen hat, gewählt wird. Wir werden gespannt sein, wie die Wahl in Frankreich am Ende ausgehen und wie es sich überhaupt auch bei uns weiter gestalten wird. Wie lange hält der Kapitalismus noch durch, frage ich mich?
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Einfach mal so gesagt ....

04.04.2012 | 23:43 Novalis
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08.04.2012 | 00:39 philoron
Ich schließe mich der leisen Kritik in der ursprünglichen Aussage ohne Einschränkung an, schon weil ich es seit geraumer Zeit ebenso empfinde. Das fördert nicht unbedingt die Motivation selbst Beiträge zu schreiben. Natürlch muss man dabei ergänzend erwähnen, dass nicht alle und alles über einen Kamm zu scheren sind. Es gibt sicher auch Ausnahmen. Wundern tut mich die Stimmung hier, wie auch in anderen Foren, allerdings nicht besonders. Wenn doch ganze Gesellschften, vielleicht die ganze Welt von jener gereizten Atmosphäre befallen scheinen.... Der Mensch ist doch irgendwie nur ein Spiegel von dem was ihn umgibt. Ich vermisse einen kostruktiven und kreativen Gesprächsverlauf, der nicht unterschwellig von den eigenen egoistischen Interessen motiviert ist. Andererseits durfte ich gerade das durch dieses Forum erst kennenlernen. Deine Beiträge, liebe Novalis, vermitteln das Leben in seiner einfachen Form, die uns heute größtenteils abhanden gekommen ist, wie ich meine. Kleine Dinge, die das Zusammenleben bereichern. Das worauf es wahrscheinlich wirklich ankommt. Welche Kenntnis haben wir heute noch davon? LG
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13.03.2012 | 23:17 philoron
Irgendwie doch sehr zutreffende Gedankengänge, wie ich finde und ich find mich wieder. Wenn man ehrlich zu sich ist, lassen sie sich dann von der Hand weisen? Im stillen Kämmerlein denken bestimmt viele Menschen so oder ähnlich. Sie wissen es intuitiv und erkennen den eigentlichen Wahnsinn in dem, wie es ist! Was letztlich für ein Verhalten, ein Einordnen zutage tritt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Denn die kollektive Meinung gibt eine doch eher gegensätzliche Richtung vor. Und wer kann sich dieser schon wirklich entziehen und will sich damit von der Herde absondern? Und so trabt diese weiter und weiter, schier unaufhaltsam. Unabbringlich von ihrem Kurs, von dem niemand so richtig weiß, wohin er eigentlich führt. Man könnte an diesem Punkt fragen: Wann wachen wir auf? Und doch ist damit nichts bewirkt, außer ein paar gesprochener Worte. Einem gestreicheltem Gewissen vielleicht…..
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Deutsches Tagebuch, noch im Lande

06.03.2012 | 12:33 Novalis
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06.03.2012 | 22:40 philoron
Ich war entsetzt, als ich die Meldung las, dass der sozialistische Herausforderer des französischen Presidenten einhellig in mehreren europäischen Staaten nicht mehr empfangen wird. Solange bis die Wahl in Frankreich vorbei ist. Russland wird für seine Wahlunregelmäßigkeiten dauernd gerügt. Ist es bei uns um so viel besser? Wird es auch gelenkt- halt nur anders? Wer spielt in Wirklichkeit die Fäden innnerhalb des Marionettentheaters, in dem die Politiker in Wirklichkeit nichts als eben solche Puppen sind. Solange es in der Politik möglich ist "etwas" in ebenfalls gut bezahlten Aufsichtsratsposten dazuzuverdienen, können wir auf lobbyfreie Entscheidungen nicht wirklich hoffen. In letzter Zeit ist das Ganze zudem ungewöhnlich offensichtlich. Nicht nur in eurem französischen Dorf wird es in der nächsten Zeit spannend werden. LG
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Das letzte Opfer

09.11.2011 | 14:02 hadie
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10.11.2011 | 00:00 philoron
Ein wirklcih berührende und spannende Geschichte, wenn gleich sie tragisch ausging! Ich werde mich beim nächsten Mal, wenn ich durch Lüttgenrode- gleich hier um die Ecke- fahre, sicherlich an sie erinnern. Irgendwie bin ich froh, dass ich jung genug war, um nicht auf solch tollküne Ideen mit recht ungewissen Ausgang gekommen. zu sein. Also um ein Bewusstsein für das eigentliche Unrecht zu entwickeln, was daraufhin vermeintliche Flügel wachsen ließe. Angenommen eine Flucht wäre gelungen, so frage mich gerade: Was bedeutete die Erkenntnis für jemanden, irgendwann festzustellen, im Prizip nur vom Regen in die Traufe geflohen zu sein? Das ein jedes System noch seine Schattenseiten hat. Vor denen der heutigen jedoch kann man nicht fliehen.....
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Der Kapitalismus ist ein flexibles Kerlchen

16.10.2011 | 00:59 lebowski
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16.10.2011 | 14:37 philoron
Viele Menschen werden ähnlich empfinden, denke ich. Aufgrund ihrer Umstände jedoch, wohlmöglich demgeschuldet, dass sie eine Familie o.ä. zu ernähren haben, verharren sie in dem Zustand, der hier als Hamsterrad bezeichnet ist. Wer kennte ihn übrigens nicht? Stellte man zwei ganz einfache Sinnbilder auf, nämlich das Herz als Innbegriff der Sehnsucht für eine andere, bessere und gerechtere Welt auf der einen und die Magengegend als tatsächlicher Entstehungsort für die antreibenden Triebkräfte des Individuums auf der anderen Seite, so würde ich sagen: "Was das Herz auch begehrt, am Ende entscheidet immer der Magen. Erst wenn dieser wegen der zwischen arm und reich zu weit auseinander geklafften Schere leer bliebe, wird es den nächsten Umbruch geben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie sie es immer schon gewesen ist. Deshalb kann der Kapitalismus ja nur mit dauerndem Wachstum existieren. Dem Magen ist hierbei nicht nur das alleinige Hungergefühl im herkömmlichen Sinne beizumessen."
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Armer Epikur

16.10.2011 | 10:44 Michael Neu
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16.10.2011 | 13:29 philoron
Was einem Glauben, sei er auch noch so christlich, gefährlich werden konnte, musste vor dem Blickwinkel des Menschen in ein entsprechendes Licht gerürckt werden. Um die eigene Macht und Interessen zu schützen(wie ist es heute?). Über Gerationen bewahrt sich dann in der breiten Masse ein solcher Unverstand, der zu dergleichen Fehldeutungen führt. Schließlich waren die Epikureer mit einem Stück Käse in Gesellschaft in ihrem Kepos zufrieden. Es gibt sicher noch viele andere irrige Annahmen im kollektiven Gedächnis. Sicherlich ist es bloß die Wortwahl Schachts gewesen.
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Unterm Eiffelturm mittags um halb eins

09.10.2011 | 09:21 philoron
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09.10.2011 | 11:46 Ehemaliger Nutzer
Nach einer sehr lesenswerten Erzählung stellen Sie wesentliche und interessante Fragen @ philoron! Was können wir von Kindern nicht alles lernen? Was haben wir im Laufe unseres Lebens verlernt, welch...
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12.10.2011 | 23:52 philoron
"es ist sogar eines der wenigen Dinge, die genetisch prädisponiert sind und erst im Laufe der Prägung abgelegt werden können. Hierzu gibt es Studien zum Sozialverhalten von Kleinkindern der Gattung Homo Sapiens." Das erklärt einiges. Ich denke, es stecken beide Seiten im Menschen. Es gibt sicher auch hier Ausnahmen, genügend rücksichtsvolle, sensible Menschen bspw. Diese mögen es nicht so leicht im Leben haben, wie andere. LG
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Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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